Mobile Broadband in Windows 7 ist eine feine Sache. Den richtigen Treiber vorausgesetzt, lässt sich eine WWAN Verbindung (UMTS, HSDPA, EDGE, GPRS usw.) unter Windows 7 ähnlich wie eine WLAN Verbindung verwalten und verbinden. Spezialsoftware wie eigene Connection Manager gehören der Vergangenheit an. Man kann sogar einstellen, dass die Verbindung automatisch herstellt werden soll, wenn man gerade nicht über eine andere Netzwerkverbindung verbunden ist, ausgenommen bei Roaming. Damit bin ich also in Österreich so gut wie immer verbunden. Eigentlich sollte das mal einen eigenen Beitrag wert sein. Steht ganz oben auf meiner Todo-Liste (aber da steht vieles ganz weit oben)…
Diesen lustigen Übersetzungs-Bug wollte ich meinen Lesern aber nicht vorenthalten:
Servergespeichert? Was zum Teufel soll das heißen?
Doch dann der Geistesblitz! Ich musste so laut lachen, dass mein Sitznachbar in meinem Zugabteil mir ganz verängstigte Blicke zuwarf.
“Roaming Profiles” werden in der deutschen Sprache meist mit “Servergespeicherte Profile” übersetzt. Irgendein Windows Übersetzungs Guru (oder Übersetzungsprogramm?) hat da scheinbar unter Roaming nachgeschlagen, im Microsoft-internen Wörterbuch, nix gefunden, und meinte daher, wenn servergespeicherte Profile “Roaming Profiles” heißen, muss wohl Roaming “servergespeichert” heißen. Tut es aber nicht. Im Kontext von Mobiltelefonie / Mobilem Internet bleibt es unübersetzt.
So und wie reporte ich das jetzt an Microsoft, damit es in Service Pack 1 behoben wird?
Übrigens habe ich ein Windows 7 auf englisch mit deutschem Language Pack. Ist der Fehler auch im deutschen Windows 7 zu finden?
An anderen Stellen ist das lustigerweise korrekt “übersetzt”:
Auch bei der Warnung ist die Übersetzung richtig:
Ist die Verbindung hergestellt, stimmt es plötzlich auch:
PS: Leo hilft:
Roaming hin und her, diesen Artikel muss ich jetzt posten. Schöne Grüße vom deutschen Eck!