Office 2010 – Infosammlung

by ChristianH Februar 08, 2010 21:37

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Office

Apple iPad mit Windows 7 vorgestellt

by ChristianH Januar 27, 2010 21:06

<sarcasm>Völlig überraschend stellte heute der Vorstandsvorsitzende Steve Jobs des Computer, Telefon- und Musikabspielgeräteherstellers Apple Inc. (AAPL) ein völlig neues Gerät vor, dass die ganze Branche revolutionieren soll.
fakeDieses Gerät genannt iPad, wirkt wie ein Hybrid aus einem optisch leicht überarbeiteten Compaq Tablet PC tc1000 (der mit Windows XP Tablet PC Edition lief und im Jahr 2003 etliche Design Awards gewann), einem iPhone und einem EBook Reader. Im Gegensatz zum tc1000 kann man aber leider keinen Stift für die Eingabe verwenden und der Bildschirm ist kleiner.

Selbst Brancheninsider waren überrascht von der Entscheidung, den iPad mit dem Betriebssystem “Windows 7” des Mitbewerbers Microsoft Inc. (MSFT) auszuliefern. Steve Jobs: “Microsoft verfügt über jahrelange Erfahrung mit Tablet PCs und Windows 7 unterstützte als erstes Desktop Betriebssystem die Eingabe über Multitouch-Screens – Es war daher für unseren neuen iPad die erste Wahl”

Wahlweise kann man mit der beiliegenden Version der Software “BootCamp” auch MacOS X auf dem iPad installieren. Branchenkenner meinen, dass dieses Angebot wohl kaum genützt werden wird.

Mit nur 899€ liegt der Preis kaum über dem vergleichbarer Geräte, wie Netbooks (ab 250€), Convertibles (891€) oder eBook Reader (ab 195€). Steve Ballmer

Auf die Frage eines Journalisten wieso man für einen kleineren Bildschirm, trotz fehlender Stifteingabe und Tastatur und für weniger Leistung gleich viel oder mehr Geld bezahlen soll, als bei anderen Windows 7 Geräten, wie dem HP tm2 antwortete Jobs: “Unsere Lager waren bereits 5 Minuten nach meiner Ankündigung völlig ausverkauft, es ist davon auszugehen, dass wochenlang Kunden in langen Schlangen vor unseren Apple Stores und bei Fachhändlern anstehen werden um sich ihren iPad zu ergattern. Wir sind auch Kooperationen mit ausgesuchten Mobilfunkanbietern eingegangen – so wird in Kombination mit speziellen iPad-Datentarifen das iPad bereits ab 499€ statt 899€ erhältlich sein. Unser iPad ist eine Revolution – etwas völlig neues!”

“Alles in einem!”

Jobs: “Die Leute möchten nicht mehr mit vielen verschiedenen Geräten herumlaufen. Statt PC, eBook Reader, Netbook und Smartphone können sich unsere Kunden den iPad zulegen. Er erfüllt alle Wünsche. Wenn sie mehr wollen, können sie ja noch ein MacBook Pro kaufen und für die Brusttasche am besten ein iPhone.”

Während Microsofts Tablet PCs seit vielen Jahren ein Schattendasein fristen, wird Apple – so Brancheninsider – mit dem iPad ein ähnliches Bombengeschäft machen, wie mit dem iPod und iPhone zuvor. Schließlich hat Apple die besten Marketingstrategien in der Branche und einen Chef, der von seinen Anhängern wie ein Gott verehrt wird.
Blogger Franz Z: “Microsoft hat zwar vor Apple auf der CES 2010 bereits ähnliche Geräte vorgestellt – diese sind aber weder lieferbar noch haben sie einen eingängigen Namen. Was soll ein HP slate PC mit irgendeinem komischen Zahlenkürzel danach einem “iPad” entgegenzusetzen haben?”

“Eigentlich hat Ballmer nur einen kleinen PC gezeigt,
der mit Windows 7 läuft”, sagte Analyst Michael Gartenberg.

Jobs: “Der iPad ist kein Computer sondern ein Lifestyle Objekt”
</sarcasm>

EDIT: Das ist ein Fun Post. Der iPad kommt nicht mit Windows 7 und das meiste hier ist frei erfunden. Ich musste das nur ergänzen, da einige Leser diesen Beitrag etwas zu ernst nahmen ;-)

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Fun

Touch & Multitouch – Wer hat’s erfunden?

by christianh Januar 07, 2010 16:13

Die Antwort gleich vorweg. Weder Microsoft noch Apple.

Aber da es schon sehr nervt sich aus der Apple Fangemeinde immer wieder anhören zu müssen, Microsoft hätte sich irgendwas von Apple abgeschaut, hier ein kurzer Fact-Check in Form einer Chronologie:

Microsoft Apple-logo
 



Apple Newton

1993-1998

Der Apple Newton war ein früher PDA mit Handschrifterkennung. Er wurde 1998 von Steve Jobs eingestellt.
Apple_Newton

   
Pocket PC - Windows Phone  
Windows CE: 1996, Pocket PC 2000, Phone Edition 2002
Touchscreen von Beginn an.
Die heute Windows Phone genannte Plattform hat eine lange Geschichte, die auf Windows CE Basis 1996 als PDA Plattform begann und seit 2002 als Pocket PC Phone Edition auch Plattform für Mobiltelefone und Smartphones ist. Aktuell: Windows Phone Version 6.5
ipaq_3970
Winmo65
1996/2002
   
Microsoft Tablet PC  
2001: erster Prototyp vorgestellt, 2002 als Windows XP Tablet PC Edition allgemein verfügbar, bei Vista und Windows 7 Teil jeder Windows Edition.
Formformate:
Booklets, Slates, Convertibles und Hybrids.
Anfangs nur im Business Segment und daher relativ teuer, mittlerweile sind gute touchfähige Windows 7 PC’s schon in der Netbook Preisklasse, vollwertige, leistungsfähige Convertibles ab 700€ erhältlich.
tc1000
2001/2002
   
Ultra Mobile PC (UMPC)
2006
2006 von Microsoft und Intel vorgestellt.
samsung_q1_ultra_premium_with_wimax
Irgendwie konnten UMPC’s nie so richtig abheben, da ihr Preis/Leistungsverhältnis suboptimal war, und es zu viele Überschneidungen mit anderen Gerätekategorien wie PDA’s, Subnotebooks, Tablet PCs und Netbooks gab.
Ähnliche Geräte kommen 2009/2010 wieder, allerdings nunmehr deutlich günstiger und dank Windows 7 mit wesentlich mehr Möglichkeiten inkl. Multitouch. Die Bezeichnung UMPC wird kaum mehr verwendet werden, sie werden eher – auch wenn sie klein seind  - als “Tablet” bezeichnet werden – wie z.b. der Archos 9 pctablet mit Windows 7, den ich bereits testen durfte.
archos_9pctablet
 
   
Microsoft Surface  
Präsentation der Idee 2003, Vorgestellt 30. Mai 2007, Verkaufsstart Frühjahr 2008
microsoft_surface[1]
Es dauerte sicherlich sehr lang von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Tatsache ist aber, dass Multitouch und Fingergesten bereits vor Bekanntwerden des iPhones im Surface integriert waren. Das Surface wird heute im Öffentlichen Sektor, im Gesundheitsbereich, aber ganz besonders am Point of Sale und in der Hotellerie zum Einsatz.
2003/2008
   

Apple iPhone

2007

Das Apple iPhone hat zwar wenig neues gebracht, bestehende Dinge wie PDA Funktionen, Multitouch, Sensoren (GPS, Gravitation, später Kompass) aber nahezu perfekt in ein auch hardwaremäßig mit den besten Leistungsdaten ausgestattetes und sehr robustes Phone integriert. Dazu eine großartige Marketingmaschinerie (inkl. Schmähs wie Verfügbarkeit drosseln, medienwirksame Verkaufsstarts, Geheimniskrämerei, Exklusivität) und ein super App-Store der zwar erst etwas später kam, aber sich bald mit tausenden und abertausenden kostenlosen und kostenpflichtigen Apps für jeden nur denkbaren Anwendungsfall füllte. Unbestritten ein Riesenerfolg. Als man erkannte, dass man für den Businesskunden etwas mehr bieten musste, als lustige Apps, lizenzierte man noch von Microsoft Exchange Activesync um mit Exchange Servern pushen zu können und damit auch mit dem beliebten Business Smartphone Blackberry und den Windows Phones konkurrieren zu können. Vor einigen Jahren hatte ich in einer glaubwürdigen Quelle gelesen, dass Steve Jobs die Idee für iPhone und iPod Touch von Microsoft’s Tablet PC’s hatte. Da ich die Quelle aber nicht mehr finden kann, streiche ich das wieder.
iphone

Apple Multi-Touch trackpad & Magic Mouse

2009

Nicht wirklich die selbe Experience wie Multitouch auf einem Touchscreen, aber auf neuen MacBooks kann man am Touchpad Multitouch-Gesten verwenden.
macbook_trackpad
Apples Magic Mouse ermöglicht ebenfalls Gesten.
magic-mouse-large

Microsoft Mouse 2.0  
Mich interessiert persönlich eher On-Screen Multitouch (Touchscreen), weshalb mich auch Apple’s Fingergesten-Touchpad und Magic Mouse wenig interessieren, aber den von Microsoft Research vorgestellten 5 Mausprototypen kann man einen hohen Innovationsgrad nicht absprechen.

2008-2009
   
Windows Touch  
Single-und Multitouchfähige PCs in sämtlichen Formfaktoren von Tablet PC’s (siehe oben) bis hin zu All-in-One PC’s. Bekanntgegeben 11.12.2007, Vorführung von Single- und Multitouch am 27.5.2008. Fertigstellung 22.7.2009
touchpack
Das Microsoft Touch Pack für Windows 7 und besonders Surface Globe zeigen auf anschauliche Weise, was mit Multitouch am PC möglich ist. Microsoft hat auch eine Liste von Standard-Fingergesten und ein Windows Touch API.
2009
   
Windows Phones
mit Multitouch
 
Trotz Apple’s Patent bringen einige Hersteller Ende 2009 Windows Mobile 6.5 Smartphones mit Multi-Touch heraus. Eines der ersten dieser Art ist das HTC HD2. Von seinen technischen Daten in den meisten Punkten dem iPhone überlegen, kann es sich dennoch in den Punkten Einfachheit, Bedienung, Anwendungsverfügbarkeit, Formfaktor usw. nicht 100%ig mit dem iPhone messen.
htc_hd_2
2009
   
Slate PCs
(Multitouch Slate Tablets mit Windows 7)
 
Auf der CES 2010 präsentiert Steve Ballmer mehrere neue Multitouch Tablets – er nennt sie Slate PCs - mit Windows 7, darunter einen von HP im Slate Formfaktor.
hp_windows_7_slate_pc_1-540x355 
hp_windows_7_slate_pc_2-264x500
2010
   
 

Apple Slate Tablet (“iTablet”)

2010 ?

9 Jahre nachdem Microsoft ihren ersten Tablet PC Prototyp vorstellten, 6 Jahre nach Verfügbarkeit, soll Apple Gerüchten zufolge noch in diesem Jänner (2010) seinen eigenen Tablet PC vorstellen.Apple Tablet

   
Windows Mobile 7
Damit ich nicht nur schlecht über Apple rede: Microsoft hat bei Windows Mobile 7 einiges aufzuholen gegenüber dem iPhone. Microsoft muss das Thema Usability wieder selbst in die Hand nehmen, statt jeden OEM seine eigene Oberfläche basteln zu lassen. Microsoft muss das Thema Appstore sowohl für Entwickler als auch für die Anwender attraktiver machen, um mit Apple konkurrieren zu können. Aber natürlich auch Blackberry und Android sitzen Microsoft im Nacken. Windows Mobile 7 muss ein Riesenwurf werden, der Erfolgsdruck könnte nicht höher sein!
2010 ?

Fazit: Microsoft vs. Apple

Einen touchfähigen (Stifteingabe) PDA hatte wohl Apple zuerst – den Apple Newton gab es von 1993-1998.
Ein touchfähiges Smartphone hatte Microsoft zuerst: Zunächst Pocket PC Phone Edition, dann Windows Mobile Phone Edition oder Smartphone heute Windows Phone. Ein Gerät mit multitouchfähigem Screen (Fingergesten) stellte Microsoft zuerst vor (Microsoft Surface) – Apple konnte aber früher ausliefern (Apple iPhone). Das iPhone war unbestritten das erste multitouchfähige Phone. Apple ließ sich das auch patentieren, obwohl die Multitouch-Technologie nicht Apples Erfindung war. Mit Windows 7 hatte Microsoft zuerst ein Betriebssystem am Markt, das multitouchfähige Touchscreens und Touch-Gesten ermöglicht.

Bei Eingabegeräten (nicht Touchscreen) ist aber wieder Apple voran mit dem Multi-Touch Trackpad des Macbook Pro und der Magic Mouse. Microsoft forschte zum Zeitpunkt der Produktvorstellung aber auch schon seit über einem Jahr an multitouchfähigen Mäusen und stellte fünf Prototypen vor.
Trotz diverser fragwürdiger Patente und Trademarks durch Apple traut sich Microsoft und liefert Windows 7 mit Windows Touch aus – Windows Touch ermöglicht Single- und Multitouch auf entsprechenden Displays; mehrere Hersteller kündigen umgehend dutzende Multitouch Displays, Tablets und All-in-One PCs an. Auf der CES2010 kündigt Steve Ballmer in seiner Keynote auch neue Slate PCs an, und das noch vor Apples Slate Tablet, über den es bisher nur Gerüchte gibt. Wenn allerdings Apple – nicht zuletzt bei der Vermarktung dieses Gerätes – so vieles richtig macht, wie beim iPhone, kann das eine harter Mitbewerber für Microsoft und seine Partner werden.
Im Windows Phone-Bereich gibt es mit dem HTC HD2 nun auch erste Multitouch Geräte, und Windows Mobile 7 wird wohl auch multitouchfähig sein, was sicherlich zu einem harten Patentstreit mit Apple werden wird.

Hier eine kleine Punktezähung, just for fun ;-)

Gerätekategorie Apple Microsoft Produkt
PDA 1 0 Apple Newton
Touch-Phone 0 1 Microsoft Windows Phone / Pocket PC Phone Edition
Touch-PC 0 1 Windows XP Tablet PC Edition
Multi-Touch PC/Tisch PC 0 1 Microsoft Surface
Multi-Touch Phone 1 0 Apple iPhone & iPod Touch
Multi-Touch PC 0 1 Windows Touch / Windows 7
Multi-Touch Eingabegeräte 1 0 Magic Mouse, Multi Touch Trackpad
Multi Touch Slate PCs 0 1 Windows Touch / Windows 7
  3 5  

5:3 für Microsoft. Selbst wenn man etwas mehr zu Gunsten von Apple zählt, kommt nicht mehr als ein unentschieden heraus. Gerade beim Phone muss man Apple aber die gute Umsetzung zugestehen und ihnen einen Sonderpreis für das bisher erfolgreichste Multi-Touch Gerät (iPhone) geben.

Und was das gegenseitige “Abschauen” betrifft: Keine Frage, dass man Ideen des Mitbewerbers aufgreift. Das passiert aber in beiden Richtungen. Sehr oft wird auch, weil bestimmte Dinge durch den technischen Fortschritt möglich werden bzw. naheliegend sind, parallel an den gleichen Dingen geforscht, wobei es hier zwei fundamentale Unterschiede gibt. Microsoft hält nicht alles bis zum Schluss streng geheim. Über die Forschungsergebnisse zu den Multitouchmäusen etwa werden umfangreiche Informationen veröffentlicht. Microsoft setzt auch mehr auf Vielfalt und Partner-Commitment, während Apple fast alles selber macht, und auch nicht davon zurückscheut Patente für Dinge zu beantragen die es schon seit Jahrzehnten gibt (Multitouch).
“Multi-Touch” ist übrigens auch ein Trademark von Apple. Traurig, aber wahr.

Damit ist also unsere Frage: “Wer hat’s erfunden”,
noch immer nicht beantwortet:

Ein Mitarbeiter von Microsoft, Bill Buxton, hat mit einer Forschungsgruppe an der University of Toronto bereits 1984 an Multitouch Computing gearbeitet und auch eine entsprechende Publikation 1985 veröffentlicht.
Ein Mitarbeiter von Apple, Wayne Westerman, gibt dies in seiner Doktorarbeit 1999 auch zu indem er Buxtons Publication von 1985 als Quelle anführt. Das Blöde ist nur, das Westerman das ganze erstmals “Multi-Touch” nannte, und weil Westerman’s Firma Fingerworks von Apple gekauft worden war, hat Apple wohl das Trademark zugesprochen bekommen.

Buxton beschreibt in seinem Artikel das Thema höchst umfangreich:
http://www.billbuxton.com/multitouchOverview.html

Die ersten Touchscreens (single-touch) entstanden Mitte der 60er Jahre! plato-touch

Die ersten Multitouch Experimente gab’s 1981 von Jeffrey A Wolfeld in Philadelphia an der Moore School of Electrical Engineering.

Bezog sich Wolfelds Arbeit 1981 noch auf Roboter, kam 1982 dann das erste Computersystem mit Multitoucheingabe durch den Menschen (Nimish Mehta, University of Toronto).

Die Pinch-Geste (2 Finger zusammen und auseinander) die viele Menschen mit dem iPhone und Multitouch in Zusammenhang bringen geht schon auf Myron Krueger 1983 zurück.

Der erste Multitouch Screen wurde dann 1984 von Bell Labs in New Jersey entwickelt, der erste Multitouch Tablet 1985 von der Input Research Group, University of Toronto.

1991 hat (jetzt)Microsoft Mitarbeiter Buxton bei Xerox die ersten LCD Touchscreens entwickelt.

Die Geschichte umfasst noch viele weitere Forschungseinrichtungen und Firmen, darunter 2006 Perceptive Pixel mit ihrer Magic Wall für CNN (und andere Fernsehstationen):
slide-4-(cnn-magic-wall)[1]


…bis dann Microsoft und Apple in den letzten Jahren endlich Produkte für den Massenmarkt vorstellen.
Während aber Microsoft schon 2003, 2004 und 2005 (Andy Wilson, Microsoft Research) an Multitouch weiterforscht (Touchlight, PlayAnywhere, Surface) kaufte Apple kurzerhand die Firma Fingerworks und übernahm ihre Forschungsergebnisse und die ihrer Mitarbeiter, darunter auch Wayne Westerman.

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Apple

CES 2010

by ChristianH Januar 07, 2010 09:30
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Digital Home

God Mode – Erweiterte Systemsteuerung in Windows 7

by ChristianH Januar 04, 2010 12:22

GodmodeVerstecktes Feature in Windows 7 – Der “God Mode”.

Über diesen speziellen Modus kann man eine erweiterte Systemsteuerung erreichen, in der man alle über die GUI möglichen Einstellungen in einer Liste bereitgestellt bekommt:

Dazu legt man einen neuen Ordner an, und benennt diesen um in:

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

oder

Erweiterte Systemsteuerung .{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

(Was vor dem Punkt steht ist egal)

Alternativ kann man auch im Explorer shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} eingeben. Das Symbol kann man dann als Verknüpfung wo hinziehen.

Dieses versteckte Feature funktioniert in Windows 7 und Windows Vista.

Noch mehr Details gibt’s bei Giza-Blog.de

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How-To | Windows 7

Virtual WiFi - nun endlich auch für Intel WLAN Adapter

by ChristianH Dezember 28, 2009 03:00

Daniel Melanchton hat in seinem Blog ein sehr interessantes, wenn auch etwas verstecktes Windows 7 Feature vorgestellt, das nur einen kleinen Schönheitsfehler hatte: Es funktionierte bis vor Kurzem mit den meisten Intel WLAN Adaptern nicht, da der Treiber diese Funktion noch nicht unterstützte. Dummerweise haben beide meiner Laptops Intel WLAN Adapter.

Bei den OEMs (in meinem Fall Fujitsu) sucht man derzeit noch vergebens nach der aktuellen Treiberversion, bei Intel bekommt man sie hingegen schon, und der neue Treiber hat’s in sich, er ist nämlich gleich für einige gängige Intel WiFi Module geeignet:

-Intel® WiFi Link 5300: 13.0.0.107
-Intel® WiFi Link 5100: 13.0.0.107
-Intel® WiFi Link 1000: 13.0.0.107
-Intel® Wireless WiFi Link 4965AGN: 13.0.0.107
-Intel® PRO/Wireless 3945ABG Network Connection: 13.0.0.107

32Bit: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18211&lang=eng
64Bit: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18212&lang=eng

Doch kurz noch einmal zusammengefasst, was Virtual WiFi eigentlich ist, wozu man es braucht und wie man es aktiviert

Virtual WiFi ermöglicht es

  1. eine zusätzliche, virtuelle Netzwerkkarte anzulegen
  2. auf dieser virtuellen Netzwerkkarte einen virtuellen Access Point zu betreiben
  3. und somit eine beliebige Netzwerkverbindung über WLAN freizugeben

Die Konfiguration ist zwar nicht schwer, aber etwas kommandozeilenlastig ;-)
Laut Daniel ist Microsoft einfach nicht rechtzeitig mit der Implementation einer GUI fertig geworden. SP1?

Zum Anlegen der virtuellen Netzwerkkarte folgenden Befehl auf einer administrativen Kommandozeile eingeben:
netsh wlan set hostednetwork mode=allow ssid="My Virtual WiFi" key="1234567890" keyUsage=persistent

Hier ist natürlich der eigene SSID Namen (Netzwerkkennung) und der eigene Key einzugeben!

Zum Aktivieren des gehosteten Netzwerks (virtueller Access Point) diesen Befehl eingeben:
netsh wlan start hostednetwork

Dann einfach mittels Internetverbindungsfreigabe die freizugebende Verbindung auswählen, und auf dem virtuellen WLAN Adapter freigeben, das macht man über die Registerkarte “Freigabe” der entsprechenden Netzwerkverbindung:

Virtual Wifi Freigabe

In meinem Fall gebe ich die Mobile Breitbandverbindung (Windows 7 Mobile Broadband) über den Virtual Wifi Adapter frei, sodass andere Geräte darauf zugreifen können.

Virtual Wifi Virtueller Netzwerkadapter

Das wäre soweit aber auch über ein Ad-Hoc Netzwerk möglich gewesen, das wirklich geniale an der Virtual Wifi Lösung ist hingegen, dass ich auch eine “echte” WLAN Verbindung über den Virtual Wifi Adapter freigeben kann, z.B. eine teure WLAN Verbindung im Hotel, Seminarraum usw.

Weitere Details in Daniel’s Blog.

EDIT: Ich gebe zu, ich bin damit etwas spät dran, wer Long Zheng’s Blog etwas regelmäßiger liest als ich, weiß schon seit 6.11., dass Virtual WiFi nun auch mit dem neuesten Intel Treiber funktioniert.

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Windows 7

Tastenkombinationen in Windows 7

by ChristianH Dezember 23, 2009 13:58

Welche Tastenkombinationen gibt es in Windows 7?

Neu sind z.B. [Windows]+[P] für die Projektionseinstellungen, [Windows]+Cursortaste (rauf, runter, links, rechts) zum Anordnen von Fenstern.

Tastenkombinationen

Auf der Microsoft Windows Seite findet man sämtliche Windows 7 Tastenkombinationen auf einen Blick:
http://windows.microsoft.com/de-AT/windows7/Keyboard-shortcuts

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Windows 7

Skurriler Übersetzungsfehler in Windows 7 Mobile Broadband

by christianh Dezember 03, 2009 19:09

Mobile Broadband in Windows 7 ist eine feine Sache. Den richtigen Treiber vorausgesetzt, lässt sich eine WWAN Verbindung (UMTS, HSDPA, EDGE, GPRS usw.) unter Windows 7 ähnlich wie eine WLAN Verbindung verwalten und verbinden. Spezialsoftware wie eigene Connection Manager gehören der Vergangenheit an. Man kann sogar einstellen, dass die Verbindung automatisch herstellt werden soll, wenn man gerade nicht über eine andere Netzwerkverbindung verbunden ist, ausgenommen bei Roaming. Damit bin ich also in Österreich so gut wie immer verbunden. Eigentlich sollte das mal einen eigenen Beitrag wert sein. Steht ganz oben auf meiner Todo-Liste (aber da steht vieles ganz weit oben)…

Diesen lustigen Übersetzungs-Bug wollte ich meinen Lesern aber nicht vorenthalten:Servergespeichert

Servergespeichert? Was zum Teufel soll das heißen?

Doch dann der Geistesblitz! Ich musste so laut lachen, dass mein Sitznachbar in meinem Zugabteil mir ganz verängstigte Blicke zuwarf.

“Roaming Profiles” werden in der deutschen Sprache meist mit “Servergespeicherte Profile” übersetzt. Irgendein Windows Übersetzungs Guru (oder Übersetzungsprogramm?) hat da scheinbar unter Roaming nachgeschlagen, im Microsoft-internen Wörterbuch, nix gefunden, und meinte daher, wenn servergespeicherte Profile “Roaming Profiles” heißen, muss wohl Roaming “servergespeichert” heißen. Tut es aber nicht. Im Kontext von Mobiltelefonie / Mobilem Internet bleibt es unübersetzt.

So und wie reporte ich das jetzt an Microsoft, damit es in Service Pack 1 behoben wird?

Übrigens habe ich ein Windows 7 auf englisch mit deutschem Language Pack. Ist der Fehler auch im deutschen Windows 7 zu finden?

An anderen Stellen ist das lustigerweise korrekt “übersetzt”:
Roaming

Auch bei der Warnung ist die Übersetzung richtig:
Roaming trotzdem ausführen

Ist die Verbindung hergestellt, stimmt es plötzlich auch:
Roaming Verbindun hergestellt

PS: Leo hilft: dict.leo.org

Roaming hin und her, diesen Artikel muss ich jetzt posten. Schöne Grüße vom deutschen Eck!

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Windows 7

Windows 7 Verbreitung in Europa – Bereits bis zu 8,5% Marktanteil

by ChristianH November 21, 2009 21:50

Wieder einmal hatte ich zu viel Zeit für statistische Spielereien.

Vor kurzem noch habe ich behauptet, Osteuropa hätte eine besonders hohe Verbreitung von Windows 7.
Wie diese Momentaufnahme, Stand: 20.11.2009 zeigt, ist es Mitteleuropa.
Ein deutlicher Keil zieht sich mitten durch Europa, vier Länder, alle grenzen aneinander, haben die Nase vorn bei der Verbreitung von Windows 7 in Europa.

And the winners are: Österreich, Deutschland, Kroatien und Slowenien – mit ca. 8,5% MarktanteilVerbreitung von Windows 7 in Europa
Legende 

Wie ein Keil ziehen sich die vier Länder mit über 8% Windows 7 Marktanteil durch Europa. image
Das Windows 7 Kernland

Zwischen den Rängen 1-4 die innerhalb der Messgenauigkeit bei ungefähr 8,5% liegen, und Platz 5 (Island) liegen fast 1%.

Rang Land/Region Prozent
1 Kroatien 8,59%
2 Österreich 8,46%
3 Deutschland 8,40%
4 Slowenien 8,33%
5 Island 7,47%
6 Portugal 7,46%
7 Estland 7,28%
8 Litauen 7,28%
9 Rumänien 7,17%
10 Ungarn 7,04%
14 Russland 6,70%
19 Schweiz 6,06%
27 England 5,30%
29 Polen 5,08%
35 Frankreich 4,32%
36 Spanien 4,29%
39 Italien 4,11%
44 Türkei 3,39%
47 Kazakhstan 3,01%
49 Azerbaijan 2,51%

Auch im internationalen Vergleich konnte ich kein anderes Land/keine andere Region finden, mit so einer hohen Verbreitung von Windows 7:

Weltweit

Interessant an der Entwicklung ist auch, dass im Vergleich zur Statistik vom Vormonat, die auf Zahlenmaterial von markethshare.hitslink.com basiert, nicht mehr Länder mit einer hohen Anti-Piracy Rate die Nase vorne haben.

Freue mich jedenfalls, in einem der Länder mit der höchsten Verbreitung von Windows 7 zu sein!
Wann werden wir die 10% Hürde knacken?

Zahlenquelle: http://gs.statcounter.com/ am 21.11.2009, Zahlen vom 20.11.2009

EDIT 22.11.:

Einige haben behauptet, dass es in Kroatien/Slowenien und Österreich/Deutschland andere Gründe für den hohen Marktanteil von Windows 7 gibt. Unter anderem zählen Kroatien und Slowenien zu den Ländern mit einer höheren Piracy Rate, Österreich und Deutschland mit einer sehr niedrigen Piracy Rate. Auf die Piracy Rate führe ich das ganze aber weniger zurück, als auf die Nutzung der Beta und RC Versionen. Raubkopien würden erst nach dem Launch Datum eine Rolle spielen, davor gibt es ja die kostenlosen Beta bzw. RC Versionen, bzw. die Möglichkeit 30 (bzw. bis zu 120 Tage) Windows 7 ohne Key zu nutzen.
Vergleicht man die Kurven der vier Länder, sieht man, dass vor der Launchwoche die beiden Balkanländer bis zu mehr als 1% vor Deutschland/Österreich lagen und danach die Kurven von Deutschland und Österreich stärker anstiegen. Es ist also anzunehmen, dass wir hier einen höheren Anteil von gekauften Versionen haben, und dass die Kurve, wenn sie so weitergeht, Kroation und Slowenien recht bald abhängen wird.

Windows 7 Marktanteile in DE, AT, HR, SI im Vergleich

Will man wirklich den Faktor Piracy Rate mit hineinnehmen, zeichnet sich dieses Bild:Windows 7 Marktanteile in DE, AT, HR, SI im Vergleich bereinigt um die Piracy Rate

Datenquelle Piracy Rate 2007: http://www.nationmaster.com/graph/cri_sof_pir_rat-crime-software-piracy-rate

Demnach hätte, bereinigt um die Piracy Rate, Österreich den höchsten Windows 7 Marktanteil weltweit.

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Windows 7

Meine Sonos Topologie

by ChristianH November 20, 2009 12:00

Ich muss dem Namen Kraut & Rüben Blog wieder mal gerecht werden und meinen Blog als virtuelle Gedankenstütze verwenden. Kürzlich hatte ich Probleme mit Sonos in Kombination mit einem Linksys SLM2008 Smartswitch. Der Grund war die Switch Funktion im Mesh Netzwerk Sonosnet meiner Sonos Multiroom Musikanlage.

Folie1

Die Idee kam mir dank dieses Beitrags http://vowe.net/archives/010783.html

Die Lösung: Einfach den STP Wert am Smart Switch hochsetzen, damit Traffic nicht über den Sonos (drahtlos) oder gar in einer Endlosschleife, sondern über den Switch läuft.

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Clean Install vom Update Datenträger – ganz einfach

by ChristianH November 14, 2009 14:54

Möchte man mit einem Windows 7 Upgrade Datenträger ein Clean Install machen (was eigentlich nicht vorgesehen ist), kann man folgendermaßen vorgehen:

  1. Von Upgrade DVD booten und ein Clean Install machen, dabei aber den Product Key leer lassen!
  2. Am Desktop (oder sonst wo) eine Datei anlegen mit dem Namen “UpdateCleanInstall.cmd” – Inhalt siehe unten.
  3. Die Datei “UpdateCleanInstall.cmd” mit Administratorrechten (!) ausführen - (Rechter Mausklick, “Als Administrator ausführen”)
  4. Nach dem Neustart bekommt man eine Maske für den Product Key und die Aktivierung: Product Key eingeben, aktivieren, fertig.

UpdateCleanInstall.cmd

echo Windows Registry Editor Version 5.00 > MediaBootInstall.reg
echo [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\OOBE] >> MediaBootInstall.reg
echo "MediaBootInstall"=dword:00000000 >> MediaBootInstall.reg
echo [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce] >> MediaBootInstall.reg
echo @="slui.exe" >> MediaBootInstall.reg
regedit.exe /s MediaBootInstall.reg
del MediaBootInstall.reg
slmgr.vbs -rearm
shutdown /r /t 0

Wichtig: Man muss natürlich über eine zum Upgrade berechtigte Vorversion verfügen, sonst wäre diese Vorgehensweise nicht legal.

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Windows 7

Marktanteile der Betriebssysteme: Statistische Spielereien

by ChristianH November 01, 2009 16:36

Grundsätzliches

Nutzungszahlen für Betriebssysteme und Marktanteile zu messen ist keine einfache Aufgabe, da sich diese nicht direkt von Verkaufszahlen ableiten lassen. Nicht jeder, der einen neuen Computer mit Windows Vista kaufte, nutzte dann auch tatsächlich Windows Vista. Viele nutzten das sogenannte Downgrade-Recht, also das Recht ein älteres Windows einzusetzen. Nicht jeder Firmenkunde, der in seinem Lizenzvertrag das Recht hat, die neueste Version von Windows zu nutzen, tut dies auch. Es soll sogar Personen geben, die auf ihrem Apple Computer Windows installieren. Wie also misst man möglichst zuverlässig die tatsächlichen Nutzungszahlen und Marktanteile? Durch die Überwachung tausender Webseiten. Jeder Besucher einer Webseite hinterlässt Informationen auf der Webseite, die er besucht, darunter den verwendeten Browser. Sucht man nun einen repräsentativen Mix an Webseites in allen Ländern der Welt und misst eine ausreichende Anzahl an Zugriffen, bekommt man statistisch brauchbare Werte.

Probleme und Schwierigkeiten

  • Die Betriebssystemkennung, die der Browser mitschickt, lässt sich theoretisch fälschen – das ist aber kein wirkliches Problem, da das so wenige Menschen tatsächlich tun (wozu auch?), dass sich das auf das Ergebnis nicht auswirkt.
  • Personen, die nicht online gehen, oder dedizierte Rechner ohne Internetverbindung z.B. in der Industrie, in Tonstudios usw., können nicht in die Statistik einbezogen werden. Dies wird mangels besserer Methoden akzeptiert.
  • Es werden auch Zugriffe von mobilen Betriebssystemen gemessen, die einen immer höheren Marktanteil einnehmen, die man aber meiner Meinung nach getrennt messen sollte, da mobile Betriebssysteme (Windows Mobile, iPhone, Symbian etc.) nicht in direktem Wettbewerb mit PC-Betriebssystemen (Windows, Mac, Linux) stehen.
  • Die Berechnung der weltweiten Zahlen scheint vor allem einem der beiden großen Datenanbietern (marketshare.hitslink.com) sehr schwer zu fallen, so dass die Zahlen für die ganze Welt jahrelang zu USA-lastig waren – man musste hier nachträglich für mehrere Jahre so eine massive Korrektur vornehmen, dass sich die Windows Vista Zahlen um etwa ein Drittel und die Mac OS Zahlen um die Hälfte reduzierten.
    Daher verwende ich heute nur mehr statcounter Zahlen, die aber nur die 5 gängisten Betriebssysteme messen, so dass in vielen Märkten Linux gar nicht mehr aufscheint. Dafür kann man nach Ländern und Kontinenten filtern.
    In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass Linux Projekte in Entwicklungsländern meist ohne Internetzugang sind, davon merkt man mit dieser Messmethode natürlich nichts.

Quellen

Es gibt zwei große Datenanbieter,

  1. “Market Share by Net Applications” unter http://marketshare.hitslink.com
  2. “StatCounter GlobalStats” unter http://gs.statcounter.com/

Unter marketshare.hitslink gab es das Problem, dass jahrelang falsche Zahlen berichtet wurden, jetzt sind die Zahlen aber glaubwürdig und stimmen auch annähernd mit denen von statcounter überein.

Statcounter hat den Vorteil, dass sie auch einzelne Länder oder Kontinente auswerten, aber den Nachteil, dass nur die gängigsten 5 Betriebssysteme aufscheinen.

Marktanteile der Betriebssysteme (Windows XP ausgeblendet) Oktober 2006-Oktober 2009  
Marktanteile der Betriebssysteme (Windows XP ausgeblendet)

Legende 
Legende

Was kann man daraus alles ablesen?

  • Windows Vista und Windows 7 werden in Österreich deutlich häufiger genutzt, als im weltweiten Durchschnitt.
    Windows 7 ist knapp an Mac OS dran, und wird es voraussichtlich noch im November überholen
  • Linux hat seinen Marktanteil seit 3 Jahren fast nicht verändert, es grundelt immer noch um die 1% Marke herum, daran konnten auch Netbooks nichts ändern
  • Apple hat weltweit nur leicht dazugewonnen, auf immerhin fast 5% – in manchen Märkten aber auch deutlich mehr – in den USA hat der Mac bereits 11,79% Marktanteil. Dort hat sich aber auch Windows Vista deutlich stärker durchgesetzt und liegt mit Windows XP beinahe gleich auf. Windows Vista und Windows 7 liegen zusammen schon über Windows XP!
    USA
    USA  
  • In der Schweiz ist der Mac Anteil noch viel höher. Mit 12,66% deutlich höher als in Österreich und Deutschland
    Der Windows 7 Anteil ist mit 5,09% auch schon relativ hoch, und der Linux Anteil ist marginal höher als in anderen Ländern (1,35%).
    Schweiz
    Schweiz
  • In Deutschland ist der Abstand zwischen XP und Vista noch immer gewaltig. Eine weitere Besonderheit ist, dass Windows 7 Mac OS bereits deutlich überholt hat:
    Deutschland
    Deutschland

    Deutschland
    Deutschland. Das Verfolgerfeld. (Windows XP und Windows Vista ausgeblendet.)
  • In Österreich stellt sich die Situation sehr ähnlich dar, wie in Deutschland, nur dass Windows 7 Mac OS erst im November (heute) überholt hat, und dass Windows Vista im Vergleich September-Oktober bereits Marktanteile verloren hat, erstmals seit seiner Einführung. Auf die Upgrade Option (man kauft einen Rechner mit Vista und bekommt dann Windows 7 zugeschickt) kann das aber noch nicht zurückzuführen sein…
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    Österreich.

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    Österreich. Das Verfolgerfeld. (Windows XP und Windows Vista ausgeblendet.)
  • Europaweit hat Windows 7 auch bereits haarscharf Mac OS überholt
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    Europa

    image
    Europa. Das Verfolgerfeld. (Windows XP und Windows Vista ausgeblendet)

    Sehr interessant auch, dass CEE (Zentral- und Osteuropäische Länder) vergleichsweise hohe Adaptionsraten auf Windows 7 (Zahlen: Oktober 2009) haben:
    image

Vergleich

Hier ein Vergleich zwischen USA, Weltweit, Europa und den DACH Ländern:

OS Weltweit USA Europa Deutschland Österreich Schweiz
Windows XP 66,96 43,05 58,15 55,09 52,28 43,48
Windows Vista 23,32 39,22 30,46 32,2 33,63 36,3
Windows 7 3,18 3,74 4,77 6,37 6,46 5,03
Mac OS 4,17 11,56 4,49 3,77 5,65 12,77
Linux 0,68 0,76 1,1 1,1 1,07 1,36
Other 1,69 1,67 1,03 1,47 0,91 1,06

Tabelle: Momentaufnahme zum 1.11.2009 – Marktanteile in %, Quelle: Statcounter

Fazit

In Österreich, Deutschland, und Gesamteuropa ist der Marktanteil von Windows 7 bereits höher als der von Mac OS.
In den USA ist der Marktanteil von XP erstmals gebrochen worden – Windows Vista und Windows 7 haben zusammen bereits einen gleich großen Marktanteil wie Windows XP.
Windows 7 hat momentan im Vergleich mit anderen deutschsprachigen Ländern die Nase vorn.
In den USA oder der Schweiz ist der Marktanteil von Mac OS fast doppelt so hoch als etwa in Österreich oder Deutschland.
Linux schwankt weltweit zwischen 0,3% und 1,7% und das schon seit Jahren ohne erkennbaren Aufwärtstrend.
Interessant auch die vielen Early Adopter in CEE – ich bin schon neugierig auf die November Zahlen.

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Windows 7

Windows 7 für Schüler und Studenten

by christianh Oktober 30, 2009 14:09

Das ist mein Versuch eine Tabelle aller Schüler/Studenten-Offerings für Windows 7 im deutschsprachigen Raum aufzustellen

Programm Beschreibung Windows 7 / Edition Kosten Land
Fit for the Future Günstige Upgrade Lizenzen für Studenten über ACP. Windows 7 Professional oder Ultimate, 32 oder 64Bit, deutsch oder englisch Professional
39€ (bis Jahresende, danach 75€)
Ultimate
99€
at
Windows 7 Student Upgrade Günstige Upgrade Lizenzen für deutsche Studenten, Verifizierung über UNI-E-Mail Adresse. Nur Download. Windows 7 Home Premium Upgrade (32Bit oder 64Bit) 35€ de
TU Wien Nutzung durch TU Wien Studenten während des Studiums. Aktivierungsserver der TU Wien muss regelmäßig kontaktiert werden, Download Windows 7 Professional (32Bit oder 64Bit) 8€ at
MSDNAA
(MSDN Academic Alliance)
Programm für Hochschulen & Schulen, zur Nutzung für Lehre und Forschung auf Institutsrechnern und Privat-Rechnern der Lernenden. Downloadbar. Auch nach der Exmatrikulation privat weiter nutzbar.   für Schüler/Studenten kostenlos at ch de
Dreamspark Gratis Software – Verifizierung, dass man Student ist, erfolgt über Uni/Schule; Download derzeit kein Windows 7, aber z.B. Windows Server 2008 R2 kostenlos at ch
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Lizenzierung | Windows 7

Microsoft Österreich am Messe-Event klangBilder 2009

by christianh Oktober 19, 2009 12:23

Windows Media Center - Unterhaltung der Extraklasse auf Ihrem PC.
Auch dieses Jahr wird Microsoft Österreich gemeinsam mit seinen Partnern wieder auf der Messe klangBilder 2009 vertreten sein.

Die Messe findet von 6.-8.11.2009 im Hotel Hilton Vienna Danube, 1020 Wien, Handelskai 269 statt. Nähere Details unter www.klangbilder.at
klangBilder | 09 - Österreichs Messe-Event für hochwertige Unterhaltungselektronik

Das vernetzte Zuhause

klangBilder 2008Für das “vernetzte Zuhause” hat Microsoft’s neues Betriebssystem Windows 7, das ab 22. Oktober 2009 verfügbar ist, mehr zu bieten als je zuvor.

Windows Media Center, jetzt auch mit DVB-S(2), DVB-C und HDTV Unterstützung, erlaubt jetzt bis zu 4 Tuner pro Typ, sodass sich das ganze Haus mit Live-TV, Festplatten-Recording und Time-Shifting Funktionalitäten ausstatten lässt. Vernetzt lasst sich etwa die XBox360 als Media Center Extender nützen.

DLNA (Digital Living Network Alliance) – ursprünglich gegründet von Sony und Intel zertifiziert netzwerkfähige Geräte sowohl aus der Unterhaltungselektronik-Welt (CE) als auch aus der Informationstechnologie (IT). Alleine im Jahr 2008 wurden 200 Mio. vernetzte Geräte aus dem Audio und Video Bereich zertifiziert. Microsoft ist auch eines der Hauptmitglieder dieser Allianz.

Play-ToSo kann Windows 7 nicht nur als Client und Server über das DLNA zertifizierte Protokoll UPNP AV mit anderen DLNA Geräte kommunizieren, sondern Windows 7 unterstützt auch die neue “Play-To” Funktion, mit der es möglich ist vom PC aus Musik, Videos und Bilder auf einem anderen PC, Musikplayer, Spielkonsole, Video Streaming Client, Fernseher oder Bilderrahmen oder einem anderen DLNA zertifizierten Gerät, wiederzugeben.
Es lässt sich so schnell Musik direkt vom Laptop aus auf der Heimkino Anlage wiedergeben oder ein Video direkt zum Fernseher schicken. 

Neben den Verbesserungen in Windows Media Center und den neuen Möglichkeiten dank Play-To, liefert Microsoft mit Windows 7 auch eine umfassende Formatunterstützung (Codecs) für Audio und Video mit.

Touch me, baby

Ein zunehmender Trend ist die Touch Steuerung, sei es bei Handys, Musikplayern, Herdplatten oder Druckern. Dieser Trend hat in zunehmendem Maße auch PCs erreicht. HP etwa bietet seit einiger Zeit All-in-One PC’s und Laptops unter der Marke “Touchsmart” an. Mit Windows 7 wird nun auch Multi-Touch, also die Bedienung mittels mehreren Fingern unterstützt, und neben HP haben auch viele andere Hersteller, darunter Dell, Lenovo und Sony Geräte angekündigt, die Windows 7 Touch unterstützen werden. Geräte mit Windows 7 Touch werden auch auf der klangBilder 2009 zu sehen sein.
Windows TouchWindows TouchWindows Touch 

Keep Cool, baby

RipNas / hfx microPassiv gekühlte Wohnzimmer PCs “Made in Austria” - auf der brandaktuellen NVidia ION Platform, sowie HFX’ preisgekrönte RipNas basierend auf Windows Home Server werden auf der klangBilder ‘09 gezeigt.

Die ion Plattform und Windows Media Center bieten die Möglichkeit günstige, lautlose, passiv gekühlte Medien PC’s für das Wohnzimmer zu bauen. Solche Geräte werden von der Wiener Firma mCubed diesen Herbst vorgestellt. Die Geräte sind bereits mit Windows 7 erhältlich und perfekt auf Windows 7 und das Media Center abgestimmt.

Die ripnas – ein Windows Home Server in der selben Bauform, ermöglicht es unter anderem völlig automatisch CD’s  auf die interne Festplatte zu rippen und fungiert als zentrale Speicherquelle für das vernetze Zuhause.
Das PowerPack 3 für Windows Home Server wird auf der Messe erstmals einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt. Es verbindet Windows 7 mit dem Home Server, integriert den Home Server auch in das Media Center und ermöglicht somit z.B. die automatische Archivierung von TV-Aufzeichnungen auf den Windows Home Server.

Partner

Partner von Microsoft wird in der Umsetzung wie auch schon im Vorjahr die Firma ce2 Consulting sein.
Messeauftritt Microsoft - geplant gemeinsam mit ce2 Consulting 
Digital Home Experte Mag. Kurt Mayer, Geschäftsführer ce2 Consulting, hat gemeinsam mit mir, wie schon im Vorjahr, die Ausstellung von Microsoft auf der Messe Klangbilder geplant.

Weiters werden folgende Firmen den
Messeauftritt von Microsoft unterstützen:ad notam Spiegel Fernseher

  • Medien PC’s und Windows Home Server:
    HFX / MCubed Österreich
  • Fernseher:
    sharp
  • Spiegelfernseher:
    ad notam
  • Touch PC’s und Laptop:
    HP Österreich
  • Media Möbel:
    Sonouros
  • Multi-Room Audio:
    Sonos
  • Audio:
    Novis (Audio-Video-Großhandel),
    Audio Tuning (Audio-Video-Großhandel),
    Philips
    Sonteks
  • Netzwerk:
    d-link
  • Möbel:
    Wohncontact Stefan Fellinger GmbH. – Einrichtungen
    Fa. Viteo – Gartenmöbel
    Fa. Die Kornmüller Küche
    Fa. Holter – Sanitär
    Fa. Häusler - Terrassenplatten
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Digital Home | Event

Windows 7 Boot in 10 Sekunden

by ChristianH Oktober 14, 2009 10:09

Die Kombination aus Phoenix’ neuem UEFI basierten Instant Boot Bios, einer schnellen SSD und Windows 7 führt zu Boot Zeiten von 10 Sekunden oder weniger.

2009-09-24instantboot

Auch auf “normalen” Systemen hat sich die reine Boot-Zeit gegenüber früheren Betriebssystemen stark reduziert:

Boot Zeit

Quelle: http://de.engadget.com/2009/09/25/video-phoenix-instant-boot-bios-startet-windowsboot-in-weniger/

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Windows 7

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

Countdown bis zur allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 7


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