Robocopy - Mein Lieblingstool für Kopieren und Backup

Wer Verzeichnisse spiegeln, Dateien synchronisieren oder differentielle Backups bewusst auf Dateiebene (und nicht mit ntbackup oder Third-Party Backup-Tools) machen möchte, oder wer gelegentliche größere Datenmengen bewegen muss, der kennt das Tool robocopy vielleicht, wenngleich es jahrelang irgendwie doch als Geheimtipp galt.
Die Fachzeitschrift c't hat 2003 ein Batch Skript auf Basis von xcopy veröffentlicht, welches aber weniger kann und nicht so robust ist wie robocopy.
Gut man kann jetzt natürlich behaupten, xcopy wäre auf jedem Windows System vorhanden, während man für robocopy die Windows Server 2003 Resource Kit Tools herunterladen muss.
Falsch! - In Windows Vista war Robocopy erstmals standardmäßig inkludiert, in Windows 7 ist es natürlich auch mit dabei!

Hier eines meiner Backup Skripten:
robobackup.cmd
Es sichert jeden Tag bestimmte Verzeichnisse auf eine externe Festplatte, differentiell, d.h. nur geänderte Dateien - Von dieser externen Festplatte habe ich zwei Stück, eine zu Hause und eine im Büro und einmal wöchentlich rotiere ich die Platten zwischen zu Hause und Büro, um ein örtlich getrenntes Backup zu haben. Zusätzlich verwende ich beim erstellen noch Schattenkopien, um keine Probleme mit offenen Dateien zu bekommen, aber darauf werde ich in einem eigenen Artikel näher eingehen...

Übrigens, das "cd /d %0\.." ist ein Trick um in das aktuelle Verzeichnis zu wechseln, in dem das Skript liegt, wenn man nämlich unter Vista ein Skript als Administrator ausführt, wechselt Windows in das Verzeichnis "C:\Windows\system32".

Wer sich mit der Kommandozeile weniger zurecht findet, kann das Robocopy GUI herunterladen mit dem man sich das Skript "zusammenklicken" kann.

In Daniel Melanchton's Blog wird das Thema robocopy und Robocopy Gui noch ausführlicher behandelt.

image

"Robocopy GUI erweitert außerdem die Funktionalität des klassischen Robocopy. Durch die Multithreading-Fähigkeit kann man ein Robocopy-Skript erstellen, auszuführen und bereits mit der Entwicklung eines anderen Skripts beginnen, während das erste Skript immer noch läuft. Man kann die Skripte auch speichern, um eine Bibliothek aus allgemeinen Skripts herzustellen und mit Kollegen auszutauschen. Die wichtigste Funktion besteht dabei darin, dass man mit der Robocopy GUI die eigenen Standardeinstellungen abspeichern kann und nicht jedes Mal von vorn beginnen muss."

Hier die Liste der Parameter:

-------------------------------------------------------------------------
ROBOCOPY :: Robustes Dateikopieren für Windows
-------------------------------------------------------------------------

Syntax :: ROBOCOPY Quelle Ziel [Datei [Datei]...] [Optionen]
Quelle :: Quellverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Ziel :: Zielverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Datei :: Zu kopierende Dateien (Namen/Platzhalter: Standard ist "*.*").
::
:: Kopieroptionen:
::
/S :: Kopiert Unterverzeichnisse, jedoch keine leeren Unterverzeichnisse.
/E :: Kopiert Unterverzeichnisse, einschließlich leerer Unterverzeichnisse.
/LEV:n :: Kopiert nur die obersten Ebenen der Quellverzeichnisstruktur.
/Z :: Kopiert Dateien im Neustartmodus.
/B :: Kopiert Dateien im Sicherungsmodus.
/ZB :: Verwendet den Neustartmodus. Im Fall einer Zugriffsverweigerung wird der Sicherungsmodus verwendet.
/EFSRAW :: Kopiert alle verschlüsselten Dateien im EFS RAW-Modus.
/COPY:copyflags :: Gibt an, welche Inhalte für Dateien kopiert werden sollen (der Standard ist "/COPY:DAT").
(Kopierflags : D=Daten, A=Attribute, T=Zeitstempel).
(S=Sicherheit=NTFS-ACLs, O=Besitzerinformationen, U=Überwachungsinformationen).
/DCOPY:T :: Kopiert Verzeichniszeitstempel.
/SEC :: Kopiert Dateien mit Sicherheitsinformationen (entspricht "/COPY:DATS").
/COPYALL :: Kopiert alle Dateiinformationen (entspricht "/COPY:DATSOU").
/NOCOPY :: Kopiert keine Dateiinformationen (eignet sich für die Verwendung mit "/PURGE").
/SECFIX :: Korrigiert die Dateisicherheit in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/TIMFIX :: Korrigiert die Uhrzeitangaben für Dateien in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/PURGE :: Löscht Zieldateien/-verzeichnisse, die in der Quelle nicht mehr vorhanden sind.
/MIR :: Spiegelt eine Verzeichnisstruktur (Entspricht "/E" mit "/PURGE").
/MOV :: Verschiebt Dateien (löscht Dateien nach dem Kopieren an der Quelle).
/MOVE :: Verschiebt Dateien UND Verzeichnisse (löscht sie nach dem Kopieren an der Quelle).
/A+:[RASHCNET] :: Fügt die vorhandenen Attribute den kopierten Dateien hinzu.
/A-:[RASHCNET] :: Entfernt die vorhandenen Attribute von den kopierten Dateien.
/CREATE :: Erstellt eine Verzeichnisstruktur und nur Dateien mit einer Länge von Null.
/FAT :: Erstellt Zieldateien nur unter Verwendung von 8.3 FAT-Dateinamen.
/256 :: Deaktiviert die Unterstützung für sehr lange Pfade (> 256 Zeichen).
/MON:n :: Überwacht die Quelle. Wird erneut ausgeführt, wenn mehr als n Änderungen gefunden werden.
/MOT:m :: Überwacht die Quelle. Wird bei einer Änderung erneut ausgeführt in m Minuten.
/RH:hhmm-hhmm :: Ausführungsstunden - Steuert, wann neue Kopiervorgänge gestartet werden können.
/PF :: Überprüft die Ausführungsstunden pro einzelne Datei (nicht pro Durchgang).
/IPG:n :: Abstand zwischen Paketen (ms), um bei langsamen Verbindungen Bandbreite freizugeben.
::
:: Dateiauswahloptionen:
::
/A :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut.
/M :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut und setzt das Attribut zurück.
/IA:[RASHCNETO] :: Schließt nur Dateien ein, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XA:[RASHCNETO] :: Schließt Dateien aus, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XF Datei [Datei]:: Schließt Dateien aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden/Platzhaltern übereinstimmen.
/XD Verz. [Verz.]:: Schließt Verzeichnisse aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden übereinstimmen.
/XC :: Schließt geänderte Dateien aus.
/XN :: Schließt neuere Dateien aus.
/XO :: Schließt ältere Dateien aus.
/XX :: Schließt zusätzliche Dateien und Verzeichnisse aus.
/XL :: Schließt einsame Dateien und Verzeichnisse aus.
/IS :: Schließt identische Dateien ein.
/IT :: Schließt optimierte Dateien ein.
/MAX:n :: Maximale Dateigröße - schließt Dateien aus, die größer als n Bytes sind.
/MIN:n :: Minimale Dateigröße - schließt Dateien aus, die kleiner als n Bytes sind.
/MAXAGE:n :: Maximales Dateialter - schließt Dateien aus, die älter als n Tage/Datum sind.
/MINAGE:n :: Minimales Dateialter - schließt Dateien aus, die neuer als n Tage/Datum sind.
/MAXLAD:n :: Maximales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n nicht verwendet wurden.
/MINLAD:n :: Minimales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n verwendet wurden.
(Wenn n < 1900, dann ist n = n Tage, andernfalls ist n = Datum im Format JJJJMMTT).
/XJ :: Schließt Abzweigungspunkte aus (werden normalerweise standardmäßig eingeschlossen).
/FFT :: Geht von FAT-Uhrzeitangaben für Dateien aus (Granularität von zwei Sekunden).
/DST :: Kompensiert Zeitunterschiede von einer Stunden aufgrund der Sommerzeit.
/XJD :: Schließt Abzweigungspunkte für Verzeichnisse aus.
/XJF :: Schließt Abzweigungspunkte für Dateien aus.
::
:: Wiederholungsoptionen:
::
/R:n :: Anzahl von Wiederholungsversuchen bei fehlerhaften Kopiervorgängen. Der Standardwert ist 1 Million.
/W:n :: Wartezeit zwischen Wiederholungsversuchen. Der Standardwert ist 30 Sekunden.
/REG :: Speichert "/R:n" und "/W:n" in der Registrierung als Standardeinstellungen.
/TBD :: Wartet darauf, dass Freigabenamen definiert werden (Wiederholungsfehler 67).
::
:: Protokollierungsoptionen :
::
/L :: Listet nur auf. Es werden keine Kopiervorgänge ausgeführt, Zeitstempel erstellt oder Dateien gelöscht.
/X :: Meldet alle zusätzlichen Dateien, nicht nur die ausgewählten Dateien.
/V :: Erstellt eine ausführliche Ausgabe mit ausgelassenen Dateien.
/TS :: Schließt Zeitstempel von Quelldateien in die Ausgabe ein.
/FP :: Schließt den vollständigen Pfadnamen von Dateien in die Ausgabe ein.
/BYTES :: Gibt Größen in Bytes aus.
/NS :: Keine Größe - Dateigrößen werden nicht protokolliert.
/NC :: Keine Klasse - Dateiklassen werden nicht protokolliert.
/NFL :: Keine Dateiliste - Dateinamen werden nicht protokolliert.
/NDL :: Keine Verzeichnisliste - Verzeichnisnamen werden nicht protokolliert.
/NP :: Kein Status - der Prozentsatz kopierter Elemente wird nicht angezeigt.
/ETA :: Zeigt die ungefähre Empfangszeit der kopierten Dateien an.
/LOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/LOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/UNILOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/UNILOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/TEE :: Gibt die Daten in das Konsolenfenster und die Protokolldatei aus.
/NJH :: Kein Auftragsheader.
/NJS :: Keine Auftragszusammenfassung.
/UNICODE :: Gibt den Status als UNICODE aus.
::
:: Auftragsoptionen:
::
/JOB:Auftragsname :: Übernimmt Parameter aus der angegebenen Auftragsdatei.
/SAVE:Auftragsname :: Speichert Parameter in der angegebenen Auftragsdatei.
/QUIT :: Beendet den Vorgang nach der Verarbeitung der Befehlszeile (zum Anzeigen von Parametern).
/NOSD :: Es ist kein Quellverzeichnis angegeben.
/NODD :: Es ist kein Zielverzeichnis angegeben.
/IF :: Schließt die folgenden Dateien ein.

Anmerkung vom 2.5.2010 --- Das Thema ist noch immer sehr aktuell, das Tool noch immer sehr genial und da mein ursprünglicher Artikel bei Windowsblog.at (damals vistablog.at) mittlerweile irgendwie die Bilder verloren hat, poste ich den Beitrag nun 2 1/2 Jahre später hier nochmal Zwinkerndes Smiley

Gamer bevorzugen 64 Bit und Windows Vista/7

Gamer sind schon immer ihrer Zeit Voraus, auch bei Windows Vista war das schon so, auch dort vorwiegend 64Bit.
Beim Windows 7 Anteil sind die Spieler auch wieder weit vor dem durchschnittlichen Anwender, wie die aktuelle Steam Surveyzeigt:

image Insgesamt ist auch bei den Spielern noch immer Windows XP 32Bit auf
Platz 1.
image Vergleicht man die Major Versions (5.x Windows 2000/2003/XP mit 6.x Windows Vista/7) sieht man, dass die Ablöse schon stattgefunden hat.
image Hier die einzelnen Versionen ohne Berücksichtigung der Bit Zahl.
image 64Bit ist mit knapp einem Drittel bei den Spielern weit überrepräsentiert (im Vergleich zum Normalanwender). Der immer noch hohe 32 Bit Anteil liegt primär daran, dass die x64 Version von XP nicht wirklich spieletauglich war (Treiber…) und auch nur in der teureren Professional Edition erhältlich war.
image Nimmt man nur die neuesten Betriebssystemversionen her (Vista/7) sieht man, dass von den Gamern eindeutig 64Bit bevorzugt wird.

Massive Probleme beim Network Monitoring mittels WMI unter Windows Vista und Windows Server 2008 erst mit Windows 7 RC behoben

Wie der deutsche Netzwerküberwachungsspezialist Paessler in seinem Blog berichtet, gibt es unter Windows Vista und Windows Server 2008 massive Probleme beim Netzwerk Monitoring mittels WMI (Windows Management Instrumentation).
Das WMI Performance Problem wurde erst mit Windows 7 RC behoben, liegt aber laut Messungen von Paessler immer noch leicht unter der Performance von Windows Server 2003 R2.Maximum Number of WMI Requests per Second Between Selected Windows Versions

The CEO's Network Monitoring Blog. | Don’t Use Windows Vista And Windows 2008 for Network Monitoring via WMI!

Windows Vista in Österreich beliebter als im Rest der Welt

Die Bemühungen seitens Microsoft und seinen Partnern (z.B. Georg und mir) in Österreich den Nutzen und Mehrwert von Windows Vista im Vergleich zu Windows XP und anderen Betriebssystemen zu kommunizieren, scheinen erste Früchte zu tragen – in den letzten 12 Monaten hob die Linie der tatsächlich genutzten Windows Vista Lizenzen im Vergleich zum internationalen Durchschnitt massiv ab! Eigenlob stinkt aber irgendwas haben wir richtig gemacht ;-)

image 
Windows XP Market Share ausgeblendet, zwecks besserer Sichbarkeit.
Quellen: http://marketshare.hitslink.com/ und Statcounter

Übrigens – ich würde mich sehr freuen, wenn bei hitslink und statcounter die Windows 7 Kurve bald in sichtbare Bereiche eintaucht (Mai: 0,42%) Sobald Windows 7 Linux überholt hat (1%) werde ich es in meinen Grafiken anzeigen.

Windows Vista auf jedem dritten PC

Mittlerweile läuft in Österreich auf jedem dritten PC Windows Vista:image

Quelle: http://gs.statcounter.com/#os-AT-daily-20080701-20090613

Wer hat mich aufgeweckt?

Es soll vorkommen, dass Windows Computer aus dem Standby-Modus oder Ruhezustand aufwachen, obwohl man das eigentlich nicht möchte. Das kann leider sehr viele verschiedene Gründe haben. Es kann ein Dienst zeitgesteuert den Rechner aus dem Schlaf erwecken, oder unterschiedlichste Hardwaregeräte.
Heute möchte ich einige Parameter des Tools powercfg vorstellen, die dabei helfen können, Probleme mit unerwünschten “Weckrufen” zu beseitigen.

Welches Gerät kann den PC wecken?

powercfg -devicequery wake_armed

image

Der Parameter "wake_armed" führt Geräte auf, die zurzeit so konfiguriert sind, dass sie das System aus dem Standbymodus reaktivieren.
Nimmt man stattdessen den Parameter "wake_from_any", bekommt man alle Geräte zurück, die das Reaktivieren des Systems aus beliebigen Standbyzuständen (S1, S2, S3) unterstützen.

Welches Gerät hat den PC zuletzt geweckt?

powercfg –lastwake

image 
Gibt an, wodurch das System aus dem letzten Ruhezustand reaktiviert wurde.

Gerät für das Wecken aktivieren/deaktivieren

powercfg -deviceenablewake
powercfg -devicedisablewake

Beispiel: powercfg -devicedisablewake "Agere Systems-HDA-Modem"
image

Weitere Parameter für powercfg findet man unter:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc748940.aspx

Windows Vista SP2 ist da

Ein “Servicepäckchen” im Vergleich zu SP1:

  • Windows Search 4.0 for faster and improved relevancy in searches
  • Bluetooth 2.1 Feature Pack supporting the most recent specification for Bluetooth Technology
  • Ability to record data on to Blu-Ray media natively in Windows Vista
  • Adds Windows Connect Now (WCN) to simplify Wi-Fi Configuration
  • Windows Vista SP2 enables the exFAT file system to support UTC timestamps, which allows correct file synchronization across time zones.
  • Windows Vista SP2 RTM + Windows Vista SP1 Blocker Tool Removed - Windows Vista Team Blog - The Windows Blog

    Windows Installation duplizieren mit Robocopy

    Mit imagex oder einen Klon-Programm wie Ghost oder Acronis würde es möglicherweise besser/schneller gehen, aber das ist nicht immer zur Hand – daher recht interessant die Methode mit einer Vista Installations-DVD und robocopy eine bestehende Installation zu kopieren.

    Damit kann ich nicht nur eine Installation von z.B. einer alten/kleinen auf eine neu/große Festplatte übertragen, wie von dem Blogger beschrieben, der ursprünglich (schon 2006) über diese Methode geschrieben hat, sondern ich kann vor allem auch ohne Zusatztools meine Festplatte repartitionieren.

    Das muss ich kurz erklären: Ein Freund von mir hat einen PC mit 4 Partitionen. Die wo das System drauf ist, ist viel zu klein und lässt sich ohne Zusatztools nicht vergrößern. Da hilft auch die Methode die ich jetzt kurz beschreiben will:

    Man braucht:

    • 1 Vista Datenträger
    • 1 externe Festplatte

    Man steckt die externe Festplatte an, bootet von der Vista DVD, drückt auf Installieren, drückt dann aber, wenn man den Key eingeben sollte, Shift-F10 um eine Kommandozeile zu starten.

    Nun schaut man einfach welche Laufwerksbuchstaben die verschiedenen Volumes haben.
    Eine Möglichkeit ist diskpart aufzurufen, dann den Befehl “list volume”

    Insbesondere interessierte mich die zu kleine Systempartiton (C:) und die externe Festplatte (G:)

    Dann gibt man ein:

    ROBOCOPY C:\ G:\ /e /efsraw /copyall /dcopy:t /r:0 /v /tee /log:robocopy.log /xj /xf c:\robocopy.log c:\$ntfs.log c:\hiberfil.sys c:\pagefile.sys /xd "c:\System Volume Information" c:\Recycler c:\Windows\CSC

    Nun wird die ganze Partition mit einigen Ausnahmen kopiert. Falls Fehler aufgetreten sind, findet man diese in robocopy.log

    Nun repartitioniert man die Festplatte – in meinem Fall wollte ich eine Partition über die gesamte Größe der Festlpatte.

    Vorsicht – alle Daten auf der Platte gehen verloren!

    • diskpart
    • list disk
    • select disk 0 (darauf achten, dass man die richtige Disk auswählt!)
    • clean
    • create partition primary
    • select partition 1
    • active
    • format quick
    • list volume
    • select volume 1 (darauf achten, dass man das richtige Volume auswählt!)
    • assign letter=c

    Nun kopier’ ich das ganze auf die neu erstellte Partition zurück:

    ROBOCOPY C:\ G:\ /e /efsraw /copyall /dcopy:t /r:0 /v /tee /log:robocopy.log /xj

    Wichtig ist unter anderem der /xj Parameter, der verhindert, dass Symbolic Links gefolgt wird, und so Endlosschleifen entstehen. Darauf hat der ursprüngliche Blogger, von dem ich die Idee habe, leider vergessen:

    Howto: Duplicate any Windows installation to a new hard disk using only a Vista DVD (!)

    Der letzte Schritt ist nun, ebenfalls von der bereits eingelegten Vista DVD einen Reparaturvorgang anzustoßen, Vista erstellt dann automatisch den Bootsektor und sonstige für das Booten nötige Dateien und Einstellungen (BCD etc.).

    Systemsymbole im Infobereich fehlen und ausgegraut

    Komisch heute fehlten bei mir plötzlich im Infobereich von Windows Vista die Symbole “Lautstärke”, “Netzwerk” und “Energie” – als ich diese wieder einblenden wollte, merkte ich, dass sie im entsprechenden Dialog unter “Systemsymbole” ausgegraut sind. Komischer Bug.

    Systemsymbole

    Des Rätsels Lösung: http://support.microsoft.com/kb/945011/en-us

    Der downloadbare Fix
    Dieses Problem reparieren
    konnte das Problem zwar beheben, der genaue Grund ist mir aber nicht klar.
    Im Artikel steht in seiner deutschen Fassung:

    Bei dem Starten eines Computers, auf dem erstmals Windows Vista ausgeführt wird, wird einer oder mehrere folgenden Symbole in dem Infobereich in der rechten unteren Ecke des Bildschirms nicht angezeigt.

    • Das Symbol Netzwerk
    • Das Symbol für Lautstärke-Regelung
    • Das Symbol für Energieverwaltung

    Bloß, auf meinem Computer wird Windows Vista nicht das erste Mal ausgeführt, sondern das tausendste Mal (mindestens) ;-)

    Bildvorschau in Windows Vista wiederherstellen

    Eine Frage die ich schon so oft bekommen habe, dass ich die Antwort endlich bloggen muss:

    “Ich kann unter Vista Bilder nicht mehr öffnen. Wenn ich Bilder als Anhang bekomme muss ich sie erst speichern…”

    Antwort: Vermutlich wurden die Dateizuordnungen (meist durch einen anderen Bildbetrachter) verändert.

    Lösung: Alle Bilddateien wieder der Windows-Fotogalerie zuordnen.

    Wie:

    Im Startmenü oder in der Systemsteuerung “Standard” eingeben und den Eintrag “Standardprogramme” auswählen:

    image

    Dort unter Programme die “Windows-Fotogalerie” auswählen:

    image

    Dort entweder auf “Dieses Programm als Standard festlegen” klicken, oder ab er “Standards für dieses Programm auswählen”, wenn nicht alle Bilddateitypen mit der Windows-Fotogalerie verknüpft werden sollen.

    image

    Nun sollten alle Bilddateien wieder richtig angezeigt werden!

    Vista - Dateien lassen sich nicht löschen: Take Control!

    Problemstellung: Dateien von früheren Windows Installationen lassen sich nicht löschen, etwa Windows.old, Windows.old.000, der ‘Program Files’ einer nicht mehr verwendeten Windows Installation etc.
    Oder aber eine externe, NTFS formatierte Festplatte, die auf einem Computer erstellt war, lässt sich auf einem anderen Computer nicht mehr auslesen, weil dieser ja die Konten des ersten Computers nicht kennt und daher die Berechtigungen nicht korrekt zuweisen kann.

    Folgendes Skript löst alle Sorgen:

    takecontrol.cmd

    takeown /f %1 /r /d j
    icacls %1 /grant Administratoren:F /t

    In einem englischen Windows muss das aber etwas anders aussehen:

    takeown /f %1 /r /d y
    icacls %1 /grant administrators:F /t

    Aufrufen kann man das ganze dann aus einer Kommandozeile mit Administratorrechten z.B. so:

    takecontrol Windows.old.000

    Oder man verwendet meinen sudo Befehl – also so:

    sudo takecontrol Windows.old.000

    Achtung: Die hier genannten Befehle sind mit höchster Vorsicht zu genießen – keinesfalls auf die ktiven Windows- und Systemverzeichnisse einer aktiven Windows Installation anwenden!

    Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr!

    ALT-Tab unter XP und Vista

    Kürzlich schrieb drüben auf Vistablog.at ein Kommentator er wünscht sich die Alt-Tab Funktionalität von XP zurück - na Prost-Mahlzeit:

    Alt-Tab unter XP
    Alt-Tab unter XP

    Alt-Tab unter XP mit dem Alt-Tab Replacement taskswitch.exe aus den XP Powertoys
    Alt-Tab unter XP mit dem Alt-Tab Replacement taskswitch.exe aus den XP Powertoys

    Alt-Tab unter Vista ohne Aero
    Alt-Tab unter Vista ohne Aero

    Alt-Tab unter Vista mit Aero
    Alt-Tab unter Vista mit Aero

    Win-Tab (Flip3D) unter Vista 
    Win-Tab (Flip3D) unter Vista

    I'm a PC - Seelenmassage für Windows-User

    Nicht schlecht gemacht und wahrscheinlich auch nicht ineffizient, aber gehäßig und überheblich fand ich die Apple Werbespots - "I'm a Mac / I'm a PC" die seit Jahren vor allem in Amerika ausgestrahlt werden und es dank Youtube auch immer wieder zu uns schaffen.

    image Ich habe kein Idealgewicht, kleide mich wie ein arbeitender 30 jähriger Familienvater, nicht wie ein 16 jähriger, und Brillenträger bin ich obendrein. Der Stereotyp eines PC-Users also? Wir sind normale Menschen, die im Leben stehen!

    Was Microsoft jetzt mit seiner neuen Werbekampagne macht ist daher - hier zitiere ich einen Kommentator im fscklog - Beitrag - "Seelenmassage für Windows User".

    Pride - I'm a PC
    Pride - I'm a PC

    Das wir - die 90% Windows User - uns nicht dauernd sagen lassen müssen wie uncool wir sind, dass wir keine hippen, rollkragenpullitragenden Kreativen sind. Das wir nicht Windows nutzen weil wir es nicht besser wissen, weil wir uns nicht auskennen. Sondern weil wir dieses Tool tagtäglich für unsere Arbeit nutzen und viele von uns nie im Leben auf die Idee kommen würden uns dieses pseudo-elitäre Betriebssystem anzutun, dass nur auf der Hardware eines einzigen Herstellers läuft.

    Drum sage ich mit Stolz: "I'm a PC and I love my Fujitsu-Siemens Lifebook E8210 with Windows Vista Ultimate, my self made silent yet powerful Vista Desktop PC and my Windows Media Center Living Room PC".
    Ich bin gern ein PC - um nichts in der Welt würde ich das gegen einen Mac tauschen.

    Wer auch so denkt wie ich und stolz "I'm a PC" sagen möchte, findet hier ein paar Hintergrundbilder:

    http://windowsvistablog.com/blogs/windowsexperience/archive/2008/09/18/life-without-walls-wallpapers-for-your-pc.aspx

    Quelle: fscklog: I'm a PC: Die Werbespots (Videos)

    Media Center DVB-S Limitationen - TV Pack Update

    Wer Windows Media Center mit DVB-S einsetzt, verwendet derzeit gerne die TV Karten der Kärntner Firma Digital Everywhere (Floppy DTV / Fire DTV). In Windows Vista Media Center gibt es laut Digital Everywhere Homepage aber momementan folgende Einschränkungen zu beachten:

    Limitations

    Das Windows Vista Media Center TV Pack, früher unter dem Codenamen 'Fiji' bekannt behebt immerhin 5 der 6 genannten Einschränkungen, wird aber nur auf neuen Systemen sogenannter OEM Hersteller angeboten werden.

    • H.264 bekommt man leider auch mit dem TV Pack nicht, wodurch man für HDTV Sender nach wie vor DVB-Viewer / FireDTV Viewer benötigt.
      Man kann aber für die DVB-S2 Sender den DVB-Viewer / FireDTV Viewer in das Media Center integrieren, sodass man HDTV Kanäle vom Media Center aus mit der Fernbedienung aufrufen kann.
    • Teletext geht mit TV Pack
    • Untertitel gehen mit TV Pack
    • Fehlende EPG Daten können aus dem DVB Stream ergänzt werden
    • Mehrere Audio Kanäle werden unterstützt

    Ich werde Anfang September das TV-Pack mit Digital Everywhere Karten testen.
    Noch diese Woche soll laut Marco Nardoni, CEO von Digital Everywhere eine neuer Treiber kommen, der mit dem TV Pack gut zusammenarbeitet.

    Laut der aktuellen Ausgabe der Computerzeitschrift c't sollen übrigens weiterhin auch Alphacrypt-Module ohne Firmware-Update mit Premieres Nagravision-Karte zusammenarbeiten, auch wenn das TV-Pack offiziell nur unverschlüsselte (Free-to-Air) Programme unterstützt und der Einsatz nicht zertifizierter Receiver möglicherweise gegen die Premiere AGB's verstößt.

    Bald nutzt jeder Fünfte Vista!

    Marktanteil Betriebssysteme im Juli 2008

    image

    Quelle: Market Share by Netapplications

    Im Gegensatz zu meinem letzten scherzhaften Beitrag "Vista hat die Nase vorn" sind das "repräsentativere" Zugriffsstatistiken als die meines Blogs...

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    MCTS

    Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
    Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
    Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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