Bald läuft Windows 7 auf jedem zweiten PC

Wenn man den linearen 12-Monatstrend fortsetzt, sollte Windows 7 spätestens im Januar im Monatsschnitt auf jedem zweiten PC laufen. Mit Vorweihnachts- und Weihnachtsaktionen bei PCs, sowie abschreibungsbedingten Jahresschlusskäufen bei Unternehmen, gehe ich davon aus, dass es aber schon früher soweit sein wird.
An einzelnen Tagen, z.B. am 1.11. vermeldet Statcounter jetzt schon 48,58% (Österreich) bzw. am 30.10. 47,66% (Deutschland). Es fehlt also nicht mehr viel.

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Quelle: gs.statcounter.com

Windows 7 weltweit das meistgenutzte Desktop-Betriebssystem

In Österreich und Deutschland ist das ja nun schon fast 1 Jahr her, dass Windows 7 in der Statcounter-Statistik auf Platz 1 unter den Desktop Betriebssystemen landete. Und während es bei uns bereits auf die 50% Marke zusteuert, ist Windows 7 jetzt auch in der weltweiten Statistik an die erste Stelle aufgerückt:

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Quelle: http://gs.statcounter.com/#os-ww-monthly-200807-201110

Zum Vergleich:

Deutschland http://gs.statcounter.com/#os-DE-monthly-200807-201110
Österreich http://gs.statcounter.com/#os-AT-monthly-200807-201110

Robocopy - Mein Lieblingstool für Kopieren und Backup

Wer Verzeichnisse spiegeln, Dateien synchronisieren oder differentielle Backups bewusst auf Dateiebene (und nicht mit ntbackup oder Third-Party Backup-Tools) machen möchte, oder wer gelegentliche größere Datenmengen bewegen muss, der kennt das Tool robocopy vielleicht, wenngleich es jahrelang irgendwie doch als Geheimtipp galt.
Die Fachzeitschrift c't hat 2003 ein Batch Skript auf Basis von xcopy veröffentlicht, welches aber weniger kann und nicht so robust ist wie robocopy.
Gut man kann jetzt natürlich behaupten, xcopy wäre auf jedem Windows System vorhanden, während man für robocopy die Windows Server 2003 Resource Kit Tools herunterladen muss.
Falsch! - In Windows Vista war Robocopy erstmals standardmäßig inkludiert, in Windows 7 ist es natürlich auch mit dabei!

Hier eines meiner Backup Skripten:
robobackup.cmd
Es sichert jeden Tag bestimmte Verzeichnisse auf eine externe Festplatte, differentiell, d.h. nur geänderte Dateien - Von dieser externen Festplatte habe ich zwei Stück, eine zu Hause und eine im Büro und einmal wöchentlich rotiere ich die Platten zwischen zu Hause und Büro, um ein örtlich getrenntes Backup zu haben. Zusätzlich verwende ich beim erstellen noch Schattenkopien, um keine Probleme mit offenen Dateien zu bekommen, aber darauf werde ich in einem eigenen Artikel näher eingehen...

Übrigens, das "cd /d %0\.." ist ein Trick um in das aktuelle Verzeichnis zu wechseln, in dem das Skript liegt, wenn man nämlich unter Vista ein Skript als Administrator ausführt, wechselt Windows in das Verzeichnis "C:\Windows\system32".

Wer sich mit der Kommandozeile weniger zurecht findet, kann das Robocopy GUI herunterladen mit dem man sich das Skript "zusammenklicken" kann.

In Daniel Melanchton's Blog wird das Thema robocopy und Robocopy Gui noch ausführlicher behandelt.

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"Robocopy GUI erweitert außerdem die Funktionalität des klassischen Robocopy. Durch die Multithreading-Fähigkeit kann man ein Robocopy-Skript erstellen, auszuführen und bereits mit der Entwicklung eines anderen Skripts beginnen, während das erste Skript immer noch läuft. Man kann die Skripte auch speichern, um eine Bibliothek aus allgemeinen Skripts herzustellen und mit Kollegen auszutauschen. Die wichtigste Funktion besteht dabei darin, dass man mit der Robocopy GUI die eigenen Standardeinstellungen abspeichern kann und nicht jedes Mal von vorn beginnen muss."

Hier die Liste der Parameter:

-------------------------------------------------------------------------
ROBOCOPY :: Robustes Dateikopieren für Windows
-------------------------------------------------------------------------

Syntax :: ROBOCOPY Quelle Ziel [Datei [Datei]...] [Optionen]
Quelle :: Quellverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Ziel :: Zielverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Datei :: Zu kopierende Dateien (Namen/Platzhalter: Standard ist "*.*").
::
:: Kopieroptionen:
::
/S :: Kopiert Unterverzeichnisse, jedoch keine leeren Unterverzeichnisse.
/E :: Kopiert Unterverzeichnisse, einschließlich leerer Unterverzeichnisse.
/LEV:n :: Kopiert nur die obersten Ebenen der Quellverzeichnisstruktur.
/Z :: Kopiert Dateien im Neustartmodus.
/B :: Kopiert Dateien im Sicherungsmodus.
/ZB :: Verwendet den Neustartmodus. Im Fall einer Zugriffsverweigerung wird der Sicherungsmodus verwendet.
/EFSRAW :: Kopiert alle verschlüsselten Dateien im EFS RAW-Modus.
/COPY:copyflags :: Gibt an, welche Inhalte für Dateien kopiert werden sollen (der Standard ist "/COPY:DAT").
(Kopierflags : D=Daten, A=Attribute, T=Zeitstempel).
(S=Sicherheit=NTFS-ACLs, O=Besitzerinformationen, U=Überwachungsinformationen).
/DCOPY:T :: Kopiert Verzeichniszeitstempel.
/SEC :: Kopiert Dateien mit Sicherheitsinformationen (entspricht "/COPY:DATS").
/COPYALL :: Kopiert alle Dateiinformationen (entspricht "/COPY:DATSOU").
/NOCOPY :: Kopiert keine Dateiinformationen (eignet sich für die Verwendung mit "/PURGE").
/SECFIX :: Korrigiert die Dateisicherheit in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/TIMFIX :: Korrigiert die Uhrzeitangaben für Dateien in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/PURGE :: Löscht Zieldateien/-verzeichnisse, die in der Quelle nicht mehr vorhanden sind.
/MIR :: Spiegelt eine Verzeichnisstruktur (Entspricht "/E" mit "/PURGE").
/MOV :: Verschiebt Dateien (löscht Dateien nach dem Kopieren an der Quelle).
/MOVE :: Verschiebt Dateien UND Verzeichnisse (löscht sie nach dem Kopieren an der Quelle).
/A+:[RASHCNET] :: Fügt die vorhandenen Attribute den kopierten Dateien hinzu.
/A-:[RASHCNET] :: Entfernt die vorhandenen Attribute von den kopierten Dateien.
/CREATE :: Erstellt eine Verzeichnisstruktur und nur Dateien mit einer Länge von Null.
/FAT :: Erstellt Zieldateien nur unter Verwendung von 8.3 FAT-Dateinamen.
/256 :: Deaktiviert die Unterstützung für sehr lange Pfade (> 256 Zeichen).
/MON:n :: Überwacht die Quelle. Wird erneut ausgeführt, wenn mehr als n Änderungen gefunden werden.
/MOT:m :: Überwacht die Quelle. Wird bei einer Änderung erneut ausgeführt in m Minuten.
/RH:hhmm-hhmm :: Ausführungsstunden - Steuert, wann neue Kopiervorgänge gestartet werden können.
/PF :: Überprüft die Ausführungsstunden pro einzelne Datei (nicht pro Durchgang).
/IPG:n :: Abstand zwischen Paketen (ms), um bei langsamen Verbindungen Bandbreite freizugeben.
::
:: Dateiauswahloptionen:
::
/A :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut.
/M :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut und setzt das Attribut zurück.
/IA:[RASHCNETO] :: Schließt nur Dateien ein, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XA:[RASHCNETO] :: Schließt Dateien aus, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XF Datei [Datei]:: Schließt Dateien aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden/Platzhaltern übereinstimmen.
/XD Verz. [Verz.]:: Schließt Verzeichnisse aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden übereinstimmen.
/XC :: Schließt geänderte Dateien aus.
/XN :: Schließt neuere Dateien aus.
/XO :: Schließt ältere Dateien aus.
/XX :: Schließt zusätzliche Dateien und Verzeichnisse aus.
/XL :: Schließt einsame Dateien und Verzeichnisse aus.
/IS :: Schließt identische Dateien ein.
/IT :: Schließt optimierte Dateien ein.
/MAX:n :: Maximale Dateigröße - schließt Dateien aus, die größer als n Bytes sind.
/MIN:n :: Minimale Dateigröße - schließt Dateien aus, die kleiner als n Bytes sind.
/MAXAGE:n :: Maximales Dateialter - schließt Dateien aus, die älter als n Tage/Datum sind.
/MINAGE:n :: Minimales Dateialter - schließt Dateien aus, die neuer als n Tage/Datum sind.
/MAXLAD:n :: Maximales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n nicht verwendet wurden.
/MINLAD:n :: Minimales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n verwendet wurden.
(Wenn n < 1900, dann ist n = n Tage, andernfalls ist n = Datum im Format JJJJMMTT).
/XJ :: Schließt Abzweigungspunkte aus (werden normalerweise standardmäßig eingeschlossen).
/FFT :: Geht von FAT-Uhrzeitangaben für Dateien aus (Granularität von zwei Sekunden).
/DST :: Kompensiert Zeitunterschiede von einer Stunden aufgrund der Sommerzeit.
/XJD :: Schließt Abzweigungspunkte für Verzeichnisse aus.
/XJF :: Schließt Abzweigungspunkte für Dateien aus.
::
:: Wiederholungsoptionen:
::
/R:n :: Anzahl von Wiederholungsversuchen bei fehlerhaften Kopiervorgängen. Der Standardwert ist 1 Million.
/W:n :: Wartezeit zwischen Wiederholungsversuchen. Der Standardwert ist 30 Sekunden.
/REG :: Speichert "/R:n" und "/W:n" in der Registrierung als Standardeinstellungen.
/TBD :: Wartet darauf, dass Freigabenamen definiert werden (Wiederholungsfehler 67).
::
:: Protokollierungsoptionen :
::
/L :: Listet nur auf. Es werden keine Kopiervorgänge ausgeführt, Zeitstempel erstellt oder Dateien gelöscht.
/X :: Meldet alle zusätzlichen Dateien, nicht nur die ausgewählten Dateien.
/V :: Erstellt eine ausführliche Ausgabe mit ausgelassenen Dateien.
/TS :: Schließt Zeitstempel von Quelldateien in die Ausgabe ein.
/FP :: Schließt den vollständigen Pfadnamen von Dateien in die Ausgabe ein.
/BYTES :: Gibt Größen in Bytes aus.
/NS :: Keine Größe - Dateigrößen werden nicht protokolliert.
/NC :: Keine Klasse - Dateiklassen werden nicht protokolliert.
/NFL :: Keine Dateiliste - Dateinamen werden nicht protokolliert.
/NDL :: Keine Verzeichnisliste - Verzeichnisnamen werden nicht protokolliert.
/NP :: Kein Status - der Prozentsatz kopierter Elemente wird nicht angezeigt.
/ETA :: Zeigt die ungefähre Empfangszeit der kopierten Dateien an.
/LOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/LOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/UNILOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/UNILOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/TEE :: Gibt die Daten in das Konsolenfenster und die Protokolldatei aus.
/NJH :: Kein Auftragsheader.
/NJS :: Keine Auftragszusammenfassung.
/UNICODE :: Gibt den Status als UNICODE aus.
::
:: Auftragsoptionen:
::
/JOB:Auftragsname :: Übernimmt Parameter aus der angegebenen Auftragsdatei.
/SAVE:Auftragsname :: Speichert Parameter in der angegebenen Auftragsdatei.
/QUIT :: Beendet den Vorgang nach der Verarbeitung der Befehlszeile (zum Anzeigen von Parametern).
/NOSD :: Es ist kein Quellverzeichnis angegeben.
/NODD :: Es ist kein Zielverzeichnis angegeben.
/IF :: Schließt die folgenden Dateien ein.

Anmerkung vom 2.5.2010 --- Das Thema ist noch immer sehr aktuell, das Tool noch immer sehr genial und da mein ursprünglicher Artikel bei Windowsblog.at (damals vistablog.at) mittlerweile irgendwie die Bilder verloren hat, poste ich den Beitrag nun 2 1/2 Jahre später hier nochmal Zwinkerndes Smiley

JA: Windows Anytime Upgrade mit MSDN Key von Windows 7 Ultimate

Eine Frage, die immer mal wieder kam in den letzten Jahren, die ich aber bis dato nicht beantworten konnte, ist endlich gelöst -

Kann man mit einem Windows 7 Ultimate Key aus dem MSDN Abo einen vorinstallierten OEM PC von Windows 7 Home Premium auf Ultimate upgraden (Windows Anytime Upgrade)? JA. Man kann.
Bisher konnte ich das noch nie verifizieren, weil ich generell jeden neuen PC sofort platt machte und neu installierte. Nicht so bei meinem Asus eeeSlate EP121 – der ist so pfeilschnell und frei von Crapware, dass ich mir die Mühe nicht machen wollte. Mit Home Premium wollte ich mich aber natürlich nicht begnügen Zwinkerndes Smiley
Kurzum einen Key aus meinem MSDN Abo unter “Anytime Upgrade” eingegeben, gute 10 Minuten später war Windows 7 Ultimate installiert, ganz ohne Neuinstallation. Nice Daumen hoch

Windows Anytime Upgrade erfolgreich

Windows 7 ist das meistgenutzte Betriebssystem! Erstmals vor XP!

Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit. Windows 7 hat in Österreich den Platz 1 unter den Betriebssystemen eingenommen. Auch in der Schweiz liegt Windows 7 bereits deutlich vor Windows XP.
In Deutschland wird es wohl nur mehr eine Frage von wenigen Tagen sein.

Windows 7 erstmals vor Windows XP

 

Quelle: Statcounter Globalstats

http://gs.statcounter.com/#os-AT-daily-20101113-20101114-bar

http://gs.statcounter.com/#os-CH-daily-20101113-20101114-bar

http://gs.statcounter.com/#os-DE-daily-20101113-20101114-bar

Tastenkombinationen in Windows 7

In Windows 7 gibt es eine Menge Tastenkombinationen.

Meine Lieblinge sind

  • “[Windows Taste] + [+]” bzw. “[Windows] + [-]” für Zoom.
  • “[Windows Taste] + [1…9]” für das Starten des n-ten Programms auf der Taskleiste
  • “[Windows Taste] + [Pfeil rechts]” oder “[Windows Taste] + [Pfeil links]”  für das Anordnen der Fenster nach links und rechts
  • “[Windows Taste] + [Pfeil oben]” oder “[Windows Taste] + [Pfeil unten]”  für das Anordnen der Fenster nach oben (maximieren), Normalposition unten (minimieren)
  • “[Windows Taste] + [P]” für die Umschaltung der Bildschirmausgabe (für’s Präsentieren am Beamer sehr praktisch!)
    image
  • “[Windows Taste] + [Shift] + [Pfeil links]” und “[Windows Taste] + [Shift] + [Pfeil rechts]” um das aktuelle Fenster in einem Mutlimonitoring System von einem Bildschirm zum nächsten zu bewegen.
  • “[Windows] + [Leertaste]” für Aero Peek

Natürlich verwende ich auch viele Tastenkombinationen, die mit Windows Vista oder schon früher eingeführt wurden wie “[Windows] + [Tab]” für Flip 3d (oder das gute alte “[Alt] + [Tab]”) oder “[Windows] + [x]”

Hier noch ein paar weitere coole neue Tastenkombinationen
http://www.technospot.net/blogs/14-new-windows-7-keyboard-shortcuts/

Und hier die vollständige Liste aller Tastenkombinationen von Microsoft:
http://windows.microsoft.com/de-AT/windows7/Keyboard-shortcuts

Marktanteile Betriebssysteme September 2010

Laut Statcounter wird Windows 7 in DACH bereits von etwa 30% aller Anwender benutzt und könnte bald Windows XP überholen. Da Windows XP bzw. Downgrades auf Windows XP von OEMs bald nicht mehr angeboten werden, könnte sich dieser Trend beschleunigen. Ich gehe davon aus, dass Windows 7 definitiv noch in diesem Jahr (Weihnachtsgeschäft) Windows XP überholen wird.
Auch große Firmen migrieren zunehmend auf Windows 7, teilweise gemeinsam mit Office 2010, teilweise mit dem Release von SP1 und IE9 die auch in den nächsten Wochen erwartet werden. Damit wird eine weitere Migrationswelle dafür sorgen, dass die Windows 7 Kurve weiter steiler wird. Ich gehe derzeit davon aus, dass Windows 7 bereits im Jahr 2011 die 50% Marktanteil erreichen wird.

Quelle: Statcounter DE AT

Microsoft Lizenz Fragen

Q: Gibt es die Möglichkeit, nur die gleichzeitigen Zugriffe auf das auf einem Terminal Server installierte Office zu lizenzieren?

A: Nein – Siehe Seite 7 Microsoft Product Use Rights – „Der Zugriff auf Kopien der auf einem Netzwerkgerät installierten Software ist Ihnen nur von einem Gerät aus erlaubt, das für die Software lizenziert wurde.“ und „Das Gerät, das Sie für den Remotezugriff auf Software benutzen, muss für die gleiche oder höhere Version, darf jedoch nicht für eine niedrigere Version lizenziert sein.“ – Es gilt also zu beachten, dass Geräte, die eine niedrigere Version von Office 2010 oder eine ältere Version haben (etwa Home&Business 2010 als OEM Lizenz) nicht auf den Terminal Server zugreifen dürfen.

Q: Welche Editionen von Office 2010 sind geeignet für den Betrieb auf einem Terminal Server?

A: Alle Volumenslizenzversionen, also Office Standard 2010 und Office Professional Plus 2010 – Siehe „System Requirements for Office 2010“

Q: Welcher Nutzer/welches Gerät muss bei Microsoft Exchange Server 2010 nicht lizenziert werden?

A: siehe Seite 68 – Product Use Rights: „Sie benötigen keine CALs für einen Nutzer oder ein Gerät, der bzw. das auf Ihre Instanzen der Serversoftware zugreift, ohne direkt oder indirekt von Active Directory authentifiziert zu werden.“

· Product Use Rights:       http://www.microsoftvolumelicensing.com/Downloader.aspx?DocumentId=3010

· Product List:                      http://www.microsoftvolumelicensing.com/Downloader.aspx?DocumentId=3067

· Plan to deploy Office 2010 in a Remote Desktop Services (Terminal Services) environment

· System Requirements for Office 2010 – Microsoft Office Standard 2010

Windows 7 und Office 2010 SKUs

MS OPEN-NL OfficeStd 2010 021-09707
MS OPEN-NL Office LIC/SA 021-05429
MS OPEN-NL OfficeProPlus 2010 79P-03549
MS OPEN-NL OfficePro Plus +SA 269-05577
MS OPEN-C WinPro 7 UPG FQC-02369
MS OPEN-C WinPro UPG SAPk FQC-02372

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

Neues aus der Welt der Web Statistiken

Nach der Einführung des Browser-Auswahlbildschirms in Microsoft Windows in der EU hat es bisher keine messbaren Verschiebungen bei der Nutzung der Webbrowser gegeben:image
Im Gegenteil: Firefox verlor leicht, Internet Explorer gewann minimal dazu.

Bei der Windows 7 Nutzung liegen Österreich und Deutschland noch immer weltweit in Führung.
Während in Europa “nur” 13,99% Windows 7 einsetzen und in den USA “nur” 13,12% (Immerhin hat aber in den USA Windows 7 soeben den Mac überholt) – sind wir in Österreich und Deutschland mit 18,02% respektive 18,5% weltweit an der Spitze was die Nutzung von Windows 7 betrifft.

image

Ich geb’s nur ungern zu – aber Deutschland hat uns eingeholt ;-)

Auch in der Schweiz – die ähnlich wie die USA einen höheren Mac Anteil aufzuweisen hat, hat Windows 7 in den letzten paar Tagen den Mac eingeholt.

image

Quelle: StatCounter Globalstats http://gs.statcounter.com/

Gamer bevorzugen 64 Bit und Windows Vista/7

Gamer sind schon immer ihrer Zeit Voraus, auch bei Windows Vista war das schon so, auch dort vorwiegend 64Bit.
Beim Windows 7 Anteil sind die Spieler auch wieder weit vor dem durchschnittlichen Anwender, wie die aktuelle Steam Surveyzeigt:

image Insgesamt ist auch bei den Spielern noch immer Windows XP 32Bit auf
Platz 1.
image Vergleicht man die Major Versions (5.x Windows 2000/2003/XP mit 6.x Windows Vista/7) sieht man, dass die Ablöse schon stattgefunden hat.
image Hier die einzelnen Versionen ohne Berücksichtigung der Bit Zahl.
image 64Bit ist mit knapp einem Drittel bei den Spielern weit überrepräsentiert (im Vergleich zum Normalanwender). Der immer noch hohe 32 Bit Anteil liegt primär daran, dass die x64 Version von XP nicht wirklich spieletauglich war (Treiber…) und auch nur in der teureren Professional Edition erhältlich war.
image Nimmt man nur die neuesten Betriebssystemversionen her (Vista/7) sieht man, dass von den Gamern eindeutig 64Bit bevorzugt wird.

God Mode – Erweiterte Systemsteuerung in Windows 7

GodmodeVerstecktes Feature in Windows 7 – Der “God Mode”.

Über diesen speziellen Modus kann man eine erweiterte Systemsteuerung erreichen, in der man alle über die GUI möglichen Einstellungen in einer Liste bereitgestellt bekommt:

Dazu legt man einen neuen Ordner an, und benennt diesen um in:

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

oder

Erweiterte Systemsteuerung .{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

(Was vor dem Punkt steht ist egal)

Alternativ kann man auch im Explorer shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} eingeben. Das Symbol kann man dann als Verknüpfung wo hinziehen.

Dieses versteckte Feature funktioniert in Windows 7 und Windows Vista.

Noch mehr Details gibt’s bei Giza-Blog.de

Virtual WiFi - nun endlich auch für Intel WLAN Adapter

Daniel Melanchton hat in seinem Blog ein sehr interessantes, wenn auch etwas verstecktes Windows 7 Feature vorgestellt, das nur einen kleinen Schönheitsfehler hatte: Es funktionierte bis vor Kurzem mit den meisten Intel WLAN Adaptern nicht, da der Treiber diese Funktion noch nicht unterstützte. Dummerweise haben beide meiner Laptops Intel WLAN Adapter.

Bei den OEMs (in meinem Fall Fujitsu) sucht man derzeit noch vergebens nach der aktuellen Treiberversion, bei Intel bekommt man sie hingegen schon, und der neue Treiber hat’s in sich, er ist nämlich gleich für einige gängige Intel WiFi Module geeignet:

-Intel® WiFi Link 5300: 13.0.0.107
-Intel® WiFi Link 5100: 13.0.0.107
-Intel® WiFi Link 1000: 13.0.0.107
-Intel® Wireless WiFi Link 4965AGN: 13.0.0.107
-Intel® PRO/Wireless 3945ABG Network Connection: 13.0.0.107

32Bit: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18211&lang=eng
64Bit: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18212&lang=eng

Doch kurz noch einmal zusammengefasst, was Virtual WiFi eigentlich ist, wozu man es braucht und wie man es aktiviert

Virtual WiFi ermöglicht es

  1. eine zusätzliche, virtuelle Netzwerkkarte anzulegen
  2. auf dieser virtuellen Netzwerkkarte einen virtuellen Access Point zu betreiben
  3. und somit eine beliebige Netzwerkverbindung über WLAN freizugeben

Die Konfiguration ist zwar nicht schwer, aber etwas kommandozeilenlastig ;-)
Laut Daniel ist Microsoft einfach nicht rechtzeitig mit der Implementation einer GUI fertig geworden. SP1?

Zum Anlegen der virtuellen Netzwerkkarte folgenden Befehl auf einer administrativen Kommandozeile eingeben:
netsh wlan set hostednetwork mode=allow ssid="My Virtual WiFi" key="1234567890" keyUsage=persistent

Hier ist natürlich der eigene SSID Namen (Netzwerkkennung) und der eigene Key einzugeben!

Zum Aktivieren des gehosteten Netzwerks (virtueller Access Point) diesen Befehl eingeben:
netsh wlan start hostednetwork

Dann einfach mittels Internetverbindungsfreigabe die freizugebende Verbindung auswählen, und auf dem virtuellen WLAN Adapter freigeben, das macht man über die Registerkarte “Freigabe” der entsprechenden Netzwerkverbindung:

Virtual Wifi Freigabe

In meinem Fall gebe ich die Mobile Breitbandverbindung (Windows 7 Mobile Broadband) über den Virtual Wifi Adapter frei, sodass andere Geräte darauf zugreifen können.

Virtual Wifi Virtueller Netzwerkadapter

Das wäre soweit aber auch über ein Ad-Hoc Netzwerk möglich gewesen, das wirklich geniale an der Virtual Wifi Lösung ist hingegen, dass ich auch eine “echte” WLAN Verbindung über den Virtual Wifi Adapter freigeben kann, z.B. eine teure WLAN Verbindung im Hotel, Seminarraum usw.

Weitere Details in Daniel’s Blog.

EDIT: Ich gebe zu, ich bin damit etwas spät dran, wer Long Zheng’s Blog etwas regelmäßiger liest als ich, weiß schon seit 6.11., dass Virtual WiFi nun auch mit dem neuesten Intel Treiber funktioniert.

Tastenkombinationen in Windows 7

Welche Tastenkombinationen gibt es in Windows 7?

Neu sind z.B. [Windows]+[P] für die Projektionseinstellungen, [Windows]+Cursortaste (rauf, runter, links, rechts) zum Anordnen von Fenstern.

Tastenkombinationen

Auf der Microsoft Windows Seite findet man sämtliche Windows 7 Tastenkombinationen auf einen Blick:
http://windows.microsoft.com/de-AT/windows7/Keyboard-shortcuts

Skurriler Übersetzungsfehler in Windows 7 Mobile Broadband

Mobile Broadband in Windows 7 ist eine feine Sache. Den richtigen Treiber vorausgesetzt, lässt sich eine WWAN Verbindung (UMTS, HSDPA, EDGE, GPRS usw.) unter Windows 7 ähnlich wie eine WLAN Verbindung verwalten und verbinden. Spezialsoftware wie eigene Connection Manager gehören der Vergangenheit an. Man kann sogar einstellen, dass die Verbindung automatisch herstellt werden soll, wenn man gerade nicht über eine andere Netzwerkverbindung verbunden ist, ausgenommen bei Roaming. Damit bin ich also in Österreich so gut wie immer verbunden. Eigentlich sollte das mal einen eigenen Beitrag wert sein. Steht ganz oben auf meiner Todo-Liste (aber da steht vieles ganz weit oben)…

Diesen lustigen Übersetzungs-Bug wollte ich meinen Lesern aber nicht vorenthalten:Servergespeichert

Servergespeichert? Was zum Teufel soll das heißen?

Doch dann der Geistesblitz! Ich musste so laut lachen, dass mein Sitznachbar in meinem Zugabteil mir ganz verängstigte Blicke zuwarf.

“Roaming Profiles” werden in der deutschen Sprache meist mit “Servergespeicherte Profile” übersetzt. Irgendein Windows Übersetzungs Guru (oder Übersetzungsprogramm?) hat da scheinbar unter Roaming nachgeschlagen, im Microsoft-internen Wörterbuch, nix gefunden, und meinte daher, wenn servergespeicherte Profile “Roaming Profiles” heißen, muss wohl Roaming “servergespeichert” heißen. Tut es aber nicht. Im Kontext von Mobiltelefonie / Mobilem Internet bleibt es unübersetzt.

So und wie reporte ich das jetzt an Microsoft, damit es in Service Pack 1 behoben wird?

Übrigens habe ich ein Windows 7 auf englisch mit deutschem Language Pack. Ist der Fehler auch im deutschen Windows 7 zu finden?

An anderen Stellen ist das lustigerweise korrekt “übersetzt”:
Roaming

Auch bei der Warnung ist die Übersetzung richtig:
Roaming trotzdem ausführen

Ist die Verbindung hergestellt, stimmt es plötzlich auch:
Roaming Verbindun hergestellt

PS: Leo hilft: dict.leo.org

Roaming hin und her, diesen Artikel muss ich jetzt posten. Schöne Grüße vom deutschen Eck!

Windows 7 Verbreitung in Europa – Bereits bis zu 8,5% Marktanteil

Wieder einmal hatte ich zu viel Zeit für statistische Spielereien.

Vor kurzem noch habe ich behauptet, Osteuropa hätte eine besonders hohe Verbreitung von Windows 7.
Wie diese Momentaufnahme, Stand: 20.11.2009 zeigt, ist es Mitteleuropa.
Ein deutlicher Keil zieht sich mitten durch Europa, vier Länder, alle grenzen aneinander, haben die Nase vorn bei der Verbreitung von Windows 7 in Europa.

And the winners are: Österreich, Deutschland, Kroatien und Slowenien – mit ca. 8,5% MarktanteilVerbreitung von Windows 7 in Europa
Legende 

Wie ein Keil ziehen sich die vier Länder mit über 8% Windows 7 Marktanteil durch Europa. image
Das Windows 7 Kernland

Zwischen den Rängen 1-4 die innerhalb der Messgenauigkeit bei ungefähr 8,5% liegen, und Platz 5 (Island) liegen fast 1%.

Rang Land/Region Prozent
1 Kroatien 8,59%
2 Österreich 8,46%
3 Deutschland 8,40%
4 Slowenien 8,33%
5 Island 7,47%
6 Portugal 7,46%
7 Estland 7,28%
8 Litauen 7,28%
9 Rumänien 7,17%
10 Ungarn 7,04%
14 Russland 6,70%
19 Schweiz 6,06%
27 England 5,30%
29 Polen 5,08%
35 Frankreich 4,32%
36 Spanien 4,29%
39 Italien 4,11%
44 Türkei 3,39%
47 Kazakhstan 3,01%
49 Azerbaijan 2,51%

Auch im internationalen Vergleich konnte ich kein anderes Land/keine andere Region finden, mit so einer hohen Verbreitung von Windows 7:

Weltweit

Interessant an der Entwicklung ist auch, dass im Vergleich zur Statistik vom Vormonat, die auf Zahlenmaterial von markethshare.hitslink.com basiert, nicht mehr Länder mit einer hohen Anti-Piracy Rate die Nase vorne haben.

Freue mich jedenfalls, in einem der Länder mit der höchsten Verbreitung von Windows 7 zu sein!
Wann werden wir die 10% Hürde knacken?

Zahlenquelle: http://gs.statcounter.com/ am 21.11.2009, Zahlen vom 20.11.2009

EDIT 22.11.:

Einige haben behauptet, dass es in Kroatien/Slowenien und Österreich/Deutschland andere Gründe für den hohen Marktanteil von Windows 7 gibt. Unter anderem zählen Kroatien und Slowenien zu den Ländern mit einer höheren Piracy Rate, Österreich und Deutschland mit einer sehr niedrigen Piracy Rate. Auf die Piracy Rate führe ich das ganze aber weniger zurück, als auf die Nutzung der Beta und RC Versionen. Raubkopien würden erst nach dem Launch Datum eine Rolle spielen, davor gibt es ja die kostenlosen Beta bzw. RC Versionen, bzw. die Möglichkeit 30 (bzw. bis zu 120 Tage) Windows 7 ohne Key zu nutzen.
Vergleicht man die Kurven der vier Länder, sieht man, dass vor der Launchwoche die beiden Balkanländer bis zu mehr als 1% vor Deutschland/Österreich lagen und danach die Kurven von Deutschland und Österreich stärker anstiegen. Es ist also anzunehmen, dass wir hier einen höheren Anteil von gekauften Versionen haben, und dass die Kurve, wenn sie so weitergeht, Kroation und Slowenien recht bald abhängen wird.

Windows 7 Marktanteile in DE, AT, HR, SI im Vergleich

Will man wirklich den Faktor Piracy Rate mit hineinnehmen, zeichnet sich dieses Bild:Windows 7 Marktanteile in DE, AT, HR, SI im Vergleich bereinigt um die Piracy Rate

Datenquelle Piracy Rate 2007: http://www.nationmaster.com/graph/cri_sof_pir_rat-crime-software-piracy-rate

Demnach hätte, bereinigt um die Piracy Rate, Österreich den höchsten Windows 7 Marktanteil weltweit.

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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