Mobiles Breitband-Internet in den USA und Kanada

MWR211 Mobile RouterFür meine letzte Reise in die USA und nach Kanada habe ich mir einen UMTS-WLAN Router besorgt, der nicht direkt eine SIM Karte entgegennimmt, sondern stattdessen einen USB-Anschluss für ein USB Modem hat. Damit ist man für sämtliche Empfangstechniken wie 2G (GPRS), 2.5G (EDGE) 3G (UMTS, HSDPA/HSUPA/HSPA+), 4G (LTE,  WiMax) etc. sowie für sämtliche Frequenzen und Anbieter gerüstet.

Hier mein (kleiner) Erfahrungsbericht:

Der Router

Das Zyxel MWR211 ist ein vollwertiger mobiler Router mit Batterie, USB Anschluss für 3G oder 4G Modems und mit Ethernet Anschluss für LAN oder WAN. Alles in allem ein sehr nützlicher Allrounder, allerdings mit der Einschränkung, dass er nur in den USA verfügbar ist, z.B. bei Amazon.com oder walmart.com
Amazon.com versendet auch an Hotels, dabei ist aber natürlich das Timing wichtig, Walmart.com bietet die site-to-store Option, wo man die Lieferung in einem der Walmart Outlets abholen kann. Für US-$ 59.99 ist das Teil auch nicht gerade teuer…

3G/4G Modem und Prepaid Datentarif

MWR211 mit T-Mobile USA Datenstick Huawei UMG181Jetzt fehlt nur noch ein 3G/4G USB Modem eines US-Providers.
Da ich bei T-Mobile USA bereits einen Prepaid Voice-Tarif habe, und den Anbieter und seine Netzabdeckung gut kenne, habe ich mich für T-Mobile USA entschieden.
Wichtig ist, man sollte die Modem Support List beachten.
In urbanen Gebieten ist der Netzausbau bei T-Mobile recht gut. In New York oder dem Großraum Los Angeles wird man damit keine Probleme haben. In Teilen von Maine hatte ich aber mit T-Mobile überhaupt keinen (Acadia National Park) oder nur eingeschränkten (Edge) Empfang. Anzumerken ist auch, dass T-Mobile USA eine abweichende UMTS Frequenz (1700 MHz) verwendet, sodass man selbst mit einem Quadband-fähigen Smartphone oder UMTS Modem im T-Mobile USA Netz keine 3G Verbindung herstellen kann (eben nur GPRS/Edge) – daher habe ich mir über eBay einen gebrauchten Huawei UMG 181 USB Stick besorgt, der sich auch auf der Modem Support List findet.
T-Mobile USA Data PassDazu noch eine Daten-Simkarte, die gibt es in jedem T-Mobile Store kostenlos(!) – man zahlt nur das gewünschte Prepaid Paket, also entweder 100MB/1 Woche für 10$, 1GB/30 Tage für 30$, oder 3GB/30 Tage für 50$
Aufladen kann man das ganze zwar theoretisch auch über’s Web, dabei gibt es aber Probleme mit ausländischen Kreditkarten, daher kauft man entweder einen Voucher (im Supermarkt, Drugstore oder Tankstelle) und lädt den dann über das Web auf, oder man marschiert in den nächsten T-Mobile Store und lässt das dann gleich dort machen.
Mit der Datensimkarte erreichte ich in New York in meinem Hotel 0,5MBit (20.Stockwerk, Central Park South), auf der Straße durchwegs um die 2MBit. Der interne Akku des Zyxel reichte einige Stunden, leider habe ich die genaue Laufzeit nicht mitgestoppt.

Alternative für Smartphones – Der Web Daypass bei T-Mobile USA

Für Smartphones mit normaler Voice Prepaid Simkarte von T-Mobile USA (erhältlich in jedem T-Mobile USA Retail Store) kann man auch den Web Daypass kaufen, der ist zwar unbeschränkt, funktioniert aber tatsächlich nur auf Smartphones und wenn man nicht gerade ein Phone von T-Mobile USA hat, welches die 1700 MHz Frequenz unterstützt, ist man auf EDGE beschränkt. Ob Tethering funktioniert, konnte ich nicht austesten, da ich nur über ein nicht Tethering-fähiges Phone verfügte, aber viel Spaß würde das ohnehin nicht machen über Edge-Geschwindigkeit zu tethern. Angeblich werden auch gewisse Devices, die Tethering unterstützen, wie Android Smartphones blockiert. Das interessante am Web Daypass ist aber sein Preis: Er kostet nur $1,49 pro Tag – für Menschen, die nur am Smartphone Mails abrufen und Facebook oder Twitter nutzen, vielleicht mal eine Karten App aufrufen etc. und nebenbei auch noch mit einer amerikanischen Nummer telefonieren (und erreichbar sein) wollen, sicher eine gute Alternative.

Hier die Anleitung wie man mit einer “normalen” Voice Prepaid Sim von T-Mobile USA den Daypass bekommt:

  • Sim Karte in ein entsperrtes Smartphone legen (ich habe es mit einem HTC Trophy Windows Phone 7 genutzt)
  • APN Einstellungen auf epc.tmobile.com setzen
  • Am Handybrowser auf http://m.web2go.com surfen
  • Auf “My Account” tippen
  • Auf “Purchase Web DayPass” tippen
  • Auf “Add Feature” tippen
  • Auf “Accept Terms” tippen

Fertig! – Nun ist man 24h lang am Smartphone online.

Netzabdeckung und richtiger Provider

In Kanada wollte ich mir ursprünglich einen Datentarif von Rogers Wireless besorgen, bin aber nachträglich froh, dass ich das nicht gemacht habe, da sich dann herausstellte, dass an meinem Urlaubsort nur der Anbieter Bell Empfang hatte. (Andererseits ist mich dann das gelegentliche Roaming mit meinem österreichischen Tarif sehr teuer gekommen, aber das ist eine andere Geschichte.)
Die Prepaid Preise bei Bell sind weniger erfreulich als die bei T-Mobile USA, z.B. 25$ für 500MB oder 10$ für 50MB und kein (!) größeres Paket…
In Teilen des US-Bundestaates Maine hat wie schon vorher erwähnt T-Mobile USA keinen Empfang, dafür aber AT&T – also mein Tipp: Immer vorher schlau machen – oder (wenn man z.B. beruflich darauf angewiesen ist) Datensticks und/oder Sim-Karten von mehr als einem Anbieter besorgen.

Zyxel MWR211 – Nutzen außerhalb Nordamerikas?

MWR211 mit Drei USB Modem MF112Das finde ich ja das Spannendste an dem Gerät: Es wird zwar nur in Amerika angeboten, funktioniert aber überraschenderweise auch mit meinem österreichischen Drei-Stick, einem LTE MF112. (Ein LTE MF100 befindet sich auf der Modem Support List, vermutlich ist der MF112 nur eine europäische Version mit anderen Frequenzen.)
Mit dem Prepaid Paket von Drei und DreiLikeHome wiederum kann ich einen großen Teil Europas abdecken, z.B. Dänemark, Schweden, Italien und Großbritannien, leider nicht Deutschland.
Ich war in diesen Ländern mit meiner 3Simkarte schon unterwegs und mit der Netzabdeckung und Geschwindigkeit äußerst zufrieden!
Zudem kann man den Router auch als normalen WLAN-Router oder Access Point verwenden, da er einen Ethernet Anschluss hat, der sowohl als WAN Port als auch als LAN Port verwendet werden kann. Ich war bereits zweimal in einer Situation, wo mir das sehr geholfen hat.
Einmal war ich nur mit meinem Tablet in Athen (der keinen Ethernet Anschluss hat, sondern nur WLAN) – das Hotel bot mir zwar kostenloses Internet an, allerdings nur über Ethernet Kabel. Problem! – Kein Problem mit dem Zyxel MWR211, einfach das Netzwerkkabel dort anschließen, und schon konnte ich über WLAN online gehen.
Zweite Situation: Man ist irgendwo zu Gast, der Gastgeber kennt aber sein WLAN Passwort nicht. Besonders blöd bei einer Urlaubs-Foto-Party wo man noch riesen Datenmengen von Flickr saugen muss… Kein Problem. Einfach den MWR211 hinter Router/Access Point/Kabelmodem des Gastgebers hängen, schon hat man sein eigenes WLAN.
ReiseadapterDer MWR211 unterstützt natürlich 100-240V Eingangsspannung und sowohl 50Hz als auch 60Hz Netzfrequenz und ist damit auch für Europa geeignet. Somit muss man nur einen billigen Adapter (ab 2,99€ bei Amazon.de) für den Stecker besorgen um den Router in Europa aufzuladen.
Im Auto müsste man sich, falls keine 230V Steckdose vorhanden ist, einen Gleichstrom-Gleichstrom Wandler für den Zigarettenanzünder kaufen, der auf 5V/2A wandelt (z.B. bei Conrad), dann kann man das Gerät auch wunderbar als Auto Router verwenden.
Als nächstes möchte ich den Router mit einem Dual-Cell fähigen HSDPA/HSPA+ Adapter ausprobieren, wie ihn etwa A1 anbietet (theoretische Geschwindigkeiten bis zu 42MBit, tatsächlich habe ich schon über 10MBit gesehen) und mit einem LTE Stick von T-Mobile. Ein Freund von mir hat den E372 von Huawei, mal sehen, ob der auch kompatibel mit meinem MWR211 Router ist, obwohl er nicht auf der Modem Support Liste steht.

Fazit – Wann wie online gehen in den USA?

  Nur Smartphone Nur Laptop Online mit mehreren Devices (Laptop, Tablet, Smartphone)
Kosten, einmalig keine Kosten, vorausgesetzt man hat ein entsperrtes Quadband-Smartphone USB Stick z.B. UMG181 (ersteigert bei eBay um 29,99$ inkl. Versand) USB Stick um 29,99$ + MWR211 Router ab 59,99$ = 89,98$ 
Kosten, laufend 1,49$ pro Tag 10$-50$ pro Woche bzw. Monat je nach Datenbedarf 10$-50$ pro Woche bzw. Monat je nach Datenbedarf
Vorteile Günstig, kein Datenlimit (bzw. angeblich Softcap, das aber bei EDGE Geschwindigkeiten keine Rolle spielt) Schnell, relativ günstig Schnell, Flexibel, mehrere Devices, Router auch außerhalb der USA nutzbar.
Nachteile Auf den meisten Smartphones nur EDGE Geschwindigkeit, kein Tethering Nur Laptop ist online. Man kann zwar mit Virtual WiFi in Windows 7 die verbindung freigeben, aber das hilft natürlich unterwegs mit dem Smartphone auf der Straße auch nicht weiter. Akkulaufzeit von ein paar Stunden (3-6h ca.). Einen ganzen Tag unterwegs mit dem Smartphone online sein, ist somit nicht möglich.

Eine weitere Alternative bietet Verizon an, die auch Prepaid Sticks und Datentarife verkaufen. Da ich den Anbieter und seinen Netzausbau nicht gut kannte, und schon den T-Mobile USA Stick gekauft hatte, habe ich mit Verizon keine Erfahrungen gesammelt. Vielleicht besorge ich mir den bei meiner nächsten USA Reise zusätzlich.

Wer beruflich sehr oft in den USA ist, könnte auch noch einen regulären Datenvertrag abschließen, müsste das aber dann über einen amerikanischen Freund/Geschäftspartner/Verwandten/Bekannten machen, da man dafür eine amerikanische Rechnungsadresse und Social Security Nummer braucht. Für mich wäre das einerseits eine Überlegung wert (es gibt sogar Verträge für USA und Kanada) andererseits bin ich dann bei einem Anbieter “Locked-In” und mit den Prepaid Tarifen kann ich leichter hin- und herwechseln z.B. wenn ein Anbieter an einem bestimten Ort keinen Empfang hat. Und günstiger als Roaming ist es allemal ;-)

Mein persönliches Fazit

Mit meinem MWR211 und dem T-Mobile USA Month Pass bringe ich meine diversen Devices gleichzeitig online, mehrere Stunden lang sogar ohne Strom. Mit meinem T-Mobile USA Voice-PrePaid Plan und dem DayPass bin ich zusätzlich günstig auf meinem Windows Phone online. Ich freue mich schon auf meine nächste USA Reise nach Anaheim im September! Always online! Yeah!

Anhang – Kopie der “Modem Support List” des Zyxel MWR211 –
ergänzt um von mir getestete Modelle (gelb markiert):

 

MWR Series 3G modem support list

clip_image001

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Huawei

webConnect™ Jet

HSDPA/UMTS

USB

Novatel

MC990D

HSDPA/GPRS/EDGE

USB

Novatel

MC950D

HSDPA/HSUPA/UMTS

USB

Option

Quicksilver

HSUPA/HSDPA/UMTS

USB

Option

Velocity

HSUPA/HSDPA

USB

Sierra wireless

875U

HSDPA/UMTS

USB

Sierra wireless

Mercury

HSDPA/UMTS

USB

Sierra wireless

USB connect 811

HSDPA/UMTS

USB

Sierra wireless

Lightning

HSUPA/HSDPA

USB

Novatel

Merlin X950D

HSUPA/HSDPA

Express Card

Option

GT MAX 3.6

HSDPA/UMTS

Express Card

 

 

clip_image002

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Novatel

USB727

EV-DO Rev. A

USB

Novatel

V740

EV-DO Rev. A

Express Card

Novatel

USB760

EV-DO Rev. A

USB

Novatel

PC770

EV-DO Rev. A

Express Card

Pantech

UM175

EV-DO Rev. A

USB

Pantech

UMW190

EV-DO Rev. A

USB

Kyocera

KPC680

EV-DO Rev. A

Express Card

 

 

clip_image003

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Sierra Wireless

AirCard 402

EV-DO Rev. A

Express Card

Sierra Wireless

AirCard 595U

EV-DO Rev. A

USB

Sierra Wireless

Compass 597

EV-DO Rev. A

USB

Sierra Wireless

USB 598

EV-DO Rev. A

USB

Novatel

EX720

EV-DO Rev. A

Express Card

Novatel

C777

EV-DO Rev. A

Express Card

 

 

clip_image004

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Huawei

UMG1691

HSDPA/UMTS

USB

Huawei

UMG181

HSUPA/HSDPA/UMTS/EDGE

USB

 

 

clip_image005

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Novatel

MC760

EV-DO Rev. A

USB

 

 

clip_image006

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Novatel

Merlin X950D

HSUPA/HSDPA

Express Card

ZTE

MF626

HSDPA/HSUPA/UMTS

USB

ZTE

MF668

HSDPA/HSUPA/UMTS

USB

 

 

Unlocked

 

Manufacturer

Model Name

Mobile Standard Used

Interface

Option

iCON401

HSDPA/UMTS

USB

Option

iCON461

HSDPA/UMTS

USB

Sierra wireless

USB305

HSUPA/HSDPA

USB

Sierra wireless

Compass 885

HSDPA/UMTS

USB

Utstarcom

UM175

EV-DO Rev. A

USB

Huawei

E161

HSDPA/UMTS

USB

Huawei

E180

HSPA/UMTS

USB

Huawei

E270

HSUPA/HSDPA

USB

Huawei

E1550

HSDPA/EDGE

USB

ZTE

MF100

HSDPA/UMTS/EDGE

USB

ZTE

MF112

HSDPA/UMTS/EDGE

USB

 

 

Ende der Plastikkübel…

Nachdem der Vorort-Service von Fujitsu nun schon über 3,5h 4h 10min in meinem Wohnzimmer mit Mainboardwechsel beschäftigt ist und es nicht hinkriegt, und nun wieder das alte (defekte) Mainboard zurückbaut(!), spiele ich mit dem Gedanken, mein Fujitsu Lifebook E780 auf eBay zu geben und mich somit vom “Plastik” ein für alle Mal zu verabschieden. HP zeigt, dass nicht nur Apple schicke Notebooks bauen kann:

EliteBook
Das Elitebook 8560p bietet alles, was ich brauche (und mehr) und ist endlich auch mal optisch und haptisch ansprechend:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/at/de/sm/WF25a/321957-321957-64295-3955549-3955549-5056949.html
Und preislich durchaus erschwinglich ab €985,- exkl. MWSt.

Jetzt bin auch ich im SSD Zeitalter angekommen…

Bigfoot-vs-SSD

Links meine Quantum Bigfoot 5.75” (14,6 cm breit) Platte aus den frühen 90ern – Kapazität 1.28GB – Gewicht: ca. 1KG(!)
Transfer Rate ca. 16,6MB/s bei 13ms durchschnittlicher Zugriffszeit (bis zu 30 ms).

Jetzt (rechts) die SSD F120 von Corsair mit 120GB Kapazität …Geschwindigkeit: Lesen 285MB/s, Schreiben 275MB/s
Größe 2,5” (70mm breit) – Gewicht: 90g !!!!! – Zugriffszeit 0,09ms Lesen und 0,7ms Schreiben

Einfach nur geil…

Festplatten mit rotierenden Scheiben werden jetzt alle in den Server verbannt – der ist für Massenstorage da, in meine PC’s kommen nur mehr SSDs…

And the winner is: Fujitsu LifeBook E8420

Nachdem Fujitsu und Dell in der engeren Wahl für mein neues Notebook standen, hat sich ein klarer Gewinner im Kampf zwischen Dell Latitude E6500 und LifeBook E8420 ergeben: Das Fujitsu Lifebook.

Lifebook E8420Erstens hatte ich jetzt bereits knapp drei Jahre lang ein Lifebook E8210 samt Zubehör und 2 Docking Stations mit dem ich sehr zufrieden war, bis auf 2 Haarrisse bedingt durch Materialermüdung in Kombination mit schlampiger Handhabung (mit einer Hand herumtragen…) Ich hätte das Lifebook vermutlich noch 2 Jahre verwenden können, wäre es mir nicht aus dem Auto gestohlen worden.

Zweitens machte mir Fujitsu, deren Roadshow ich heuer als Vertreter von Microsoft zum dritten Mal begleiten durfte, einen so fairen Preis, dass ich nicht nein sagen konnte.

Zieht man technische Vergleiche zwischen Dell und Fujitsu, ist zu erwähnen, dass Dell bereits den P9600 Prozessor anbietet, der zwar etwas schwächer ist als der T9600, dafür aber genügsamer im Stromverbrauch und Wärmeentwicklung. Zugleich bietet allerdings Fujitsu schon DDR3 Speicher an, Dell noch DDR2. Dell hat Displayport, Fujitsu HDMI, letzeres ist für mich brauchbarer. Die höhere Auflösung am Fujitsu (1680 x 1050) statt der 1440 x 900 beim Dell, waren für mich auch ein Entscheidungskriterium für das Lifebook. Chipsatz und Grafik im Detail zu vergleichen, dazu habe ich mir die Zeit nicht mehr genommen, da der Preisunterschied doch sehr deutlich (zu Gunsten Fujitsu) war. Die Auswahl an Festplatten bei Fujitsu ist etwas mager, drum habe ich einfach die günstigste konfiguriert und würde diese dann ggf. austauschen (habe ich auch bei meinem letzten Gerät schon so gemacht). z.B. durch die Toshiba MK2051GSY mit 7200 rpm und Free Fall Sensor, die ich auch im letzten Lifebook eingebaut hatte.

Hier die Details zu meinem Built-To-Order Gerät:

LIFEBOOK E8420 NVidia gfx
Grundeinheit, Chipset Intel i45PM mit iAMT 4.0 Funktionalität, unterstützt maximal 8 GB Dual Channel DDR3 1066MHz PC8500 Arbeitsspeicher (2 DIMM Steckplätze). modulares Bay Konzept für optische Laufwerke, zweites Akku oder zweite Festplatte. NVidia GeForce 9300M GS Graphik mit 256MB G-DDR3 VRAM, Serial ATA HDD Schnittstelle, 10/100/1000 MBit Intel 82566 LM LAN, Intel High Definition Audio und 2 Mikrofone integriert, 1 PC Card Steckplatz Typ I/II, 1x Expresscard Steckplatz Typ I/II, Touchpad, 1xSmart Card Leser, SD Card Leser, LCD-Statusanzeige, Anschluss für Kensington Lock, Schnittstellen: 1xseriell, 1x parallel, 1x VGA, 4x USB 2.0, Fast Infrarot, Firewire, RJ45 für LAN, HDMI Ausgang, 1x Audio in, 1x Audio out, 1x Docking Anschluss, Li-Ion Akku 5.200mAh, 75Wh, AC Adapter 19V, 100W – Neu: Inklusive Fingerprint und SmartCase Logon+ Software


Intel Centrino 2 with vPro technologyLifebook E8420 Built-To-Order
incl. Intel WiFi Link 5300 a\g\n and TPM V1.2, therefore WLAN and TPM cannot be selected separately. Any components which are not vPro compliant are also not selectable

TP 3J VO Svc,2BD Rz,5x9
Top Up 3 Jahre Vor-Ort Service, zwei Arbeitstage Antrittszeit, 5x9 gilt in Europa, Afrika und Naher Osten für Lifebook S7220, Lifebook E8420, Lifebook S6420, Lifebook S6520

Prestige case maxi
Stilvolle Business-Tasche. Hochwertiges Leder, gepolstertes Notebook-Fach; Dokumenten-Fach (sowie ein weiteres), hochwertige Schlösser. Vordertasche mit Reißverschluss und Workstation; gepolsterter Schultergurt. Außenmaße: 390 x 320 x 200 mm, Notebook-Fach: 360 295 x 50 mm, Extra-Fach: 340 x 295 x 60 mm, Gewicht: 1.9 kg, Material: schwarzes Leder

Keyboard w\ TS Spillproof D
Deutsch

Fingerprint Sensor including Smart Case
Fingerprint Sensor wird anstelle des Scrollbuttons eingebaut. Inclusive SmartCase logon+ Software

UMTS module Sierra Wireless MC8790 3G
not for China

Country Kit EU
includes manual and AC-cable

HFX micro von mCubed im Test

Ich durfte nun den HFX Micro der Firma mCubed einmal einem kleinen Praxistest unterziehen.
Vorab: Eigentlich ist das HFX Micro ein Gehäuse bzw. ein Barebone, die genaue Konfiguration unterscheidet sich dann je nach Anbieter.

Die Konfiguration meines Testmusters liest sich wie folgt:

100_4243

Mainboard: Aopen i945GMt-FA
Prozessor: Intel® Core 2 Duo T7400 2x 2,16 GHz
DVD Brenner: Plextor Slot-In DVD-Brenner Dual Layer Farbe weiss
Festplatte: 120 GB Samsung - 2,5"
Grafikkarte: Intel GMA 950 onboard
Speicher: 2 GB
TV Karte: FloppyDTV für digitales Satellitenfernsehen mit CI für ORF und PayTV
hintergrundbeleuchtete VISTA Fernbedienung (nicht bei meiner Leihstellung inkludiert)
SD-Kartenleser in Gehäusefront
Frontanschlüsse für Audio und USB
Windows Vista Home premium 32Bit

 

Fazit:

  • Leistungsindex-hfxOptisch Top
  • Praktisch geräuschlos
  • Systemleistung TOP
  • Grafikleistung ausreichend
    Bei einem H.264 Film in Full HD schwankt die CPU Auslastung zwischen 60 und 80%, bei WMV zwischen 50 und 90%, VC1 konnte ich nicht testen.
    Ich gehe aber davon aus, dass das Gerät mit Blu-Ray Filmen in H.264 oder VC-1 keine Probleme haben sollte.
  • Festplattenleistung entspricht den Erwartungen an eine Notebook Platte; Schneller wird es mit einer SSD, aber dafür auch kleiner und viel teurer!
  • Firewire hinten vorhanden (für Anschluss von FireDTV Karten wichtig)
  • 4 x USB hinten
  • Kein SPDIF Ausgang (angeblich soll es aber einen digitalen Ausgang geben, der sich durch einen Adapter von einem Mini-Klinken Stecker ergibt. Da mir der Adapter nicht vorlag, konnte ich das nicht testen.)
  • Kein HDMI Ausgang
    (Ist die Grafikkarte am DVI Ausgang HDCP tauglich, reicht aber ein Adapter)
  • Floppy DTV verbaut (etwas wackelig, da nur links befestigt)
  • WLAN integriert (Anschluss für externe Antenne etwas wackelig)
  • Optional Riserkarte (statt Floppy DTV) möglich (PCI??)
  • Wärmeentwicklung in Ordnung:
    60° CPU Temp bei Video Wiedergabe
    75° - 91° CPU Temp bei voller Auslastung
    Die CPU verträgt aber bis zu 100° - man sollte also hier auch bei höheren Raumtemperaturen keine Probleme bekommen. (Getestet bei 23,2° Raumtemperatur.)

image

  • Kleinigkeit: LED des Slot-In Laufwerks ist nicht unter dem dafür vorgesehenen Loch, sondern etwas weiter oben und leuchtet durch die Frontplatte durch
  • Keine Auswurftaste für das DVD Laufwerk - das ist aber nicht so schlimm, kann man nämlich mit der Media Center Fernbedienung oder mit der Maus machen.
  • Stromverbrauch:
    ca. 30 Watt idle, 57 Watt bei Videowiedergabe, 71 Watt bei Vollast und 23,5 Watt im Standby.
  • Achtung:
    Bei meinem Testmuster gab es Probleme mit dem AOpen Mainboard. Laut mCubed werden in künftigen Systemen Mainboards anderer Hersteller verbaut werden.

Preis: €1188,--

Erhältlich bei: http://www.mcubed.at/catalog/product_info.php?products_id=45&osCsid=f3b1f040a27cda1d74b5e993f91850dd

HFX micro basierende Systeme sind weiters erhältlich bei www.ichbinleise.de sowie bei DiTech (www.ditech.at). ClubComputer Mitglieder bekommen bei DiTech Rabatt!

100_4239 100_4240 100_4241 100_4242

 

Last Minute Weihnachtswunsch: WED 8000

Liebes Christkind, lieber Weihnachtsmann... Wie immer schreibe ich meinen Wunschzettel erst in letzter Minute: Ein Wireless Entertainment Desktop 8000 soll es heuer sein. Bitte, bitte, bitte..
Eigentlich wollte ich darüber schon seit langem bloggen, aber vorweihnachtlicher Familienbesuch hat mich etwas auf Trab gehalten. Familie soll ja das wichtigste sein zu Weihnachten, oder?
Aber auf Platz zwei kommt dann schon mein Media Center! (Und cooles Zubehör dafür!)

Diesen Herbst hatte ich mehrfach die Gelegenheit den Wireless Entertainment Desktop 8000 auszuprobieren und herzuzeigen, leider immer nur leihweise.

Extrem gutes Design, Maus und Tastatur aufladbar, intelligent hintergrundbeleuchtet, extrem hohe Reichweite dank Bluetooth, integriertes Touchpad, Media Center Steuertasten, solide Verarbeitung u.v.m.
Ein Must-Have (nicht nur) für Media Center und Windows Vista Enthusiasten!

wed_hell
Edel...

wed_dunkel
"Licht in's Dunkel"

Frohe Weihnachten wünscht der "Media Center Guy"!

Facebook

Letzte Tweets

Twitter Mai 26, 23:39
Gelbe Engel! Danke!

Twitter Mai 18, 21:34
Finland was terrible. #Eurovision

Twitter Mai 17, 12:49
just blogged Ist das Surface Pro teuer? – Ein Fact-Check: Gestern wurde angekündigt, dass das Surface Pro in D... http://t.co/PhW7qzhkUq

Folge mir auf Twitter!

Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

Month List

Netzwerk Management

Bandwidth

RecentComments

Comment RSS