Frankreich holt auf

Seit Oktober 2009 betreue ich für Microsoft Österreich, seit September 2010 auch für Microsoft Deutschland die deutschsprachige Windows Fanpage auf Facebook (http://www.facebook.com/windowsdeutsch).
Eines der Ziele war es, Frankreich bei der Fanzahl  (http://www.facebook.com/windows.france) zu schlagen.
Das ist mir im März 2011 auch gelungen.
Doch die Franzosen lassen sich das nicht gefallen und holen mit Werbeaktionen auf. Ich gebe konter. Die (vermutlich) erste Verfolgungsjagd auf Facebook ist eröffnet. Also innerhalb von Microsoft ist es jedenfalls die erste Zwinkerndes Smiley

Windows Phone 7 App “My Home Server” als Release Candidate verfügbar

Microsoft stellt Teilnehmern des “Windows Home Server” Betatestprogramms auf http://connect.microsoft.com den Release Candidate der Windows Phone 7 App “My Home Server” für Windows Home Server 2011 zur Verfügung. Ausführliche Tests des WHS 2011 und der genannten Apps gibt’s in Kürze.

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Facebook Bug–Wörter werden ersetzt

Ist euch das auch schon aufgefallen, dass Facebook nach Belieben deutsche Wörter durch englische ersetzt, z.B. “da” durch “the” und “Der” durch “There”.

Ich vermute, dass das irgendeine Funktion für die englischen Nutzer ist, um schneller schreiben zu können – die sollte aber definitiv nicht aktiv sein, wenn man Deutsch als Sprache aktiviert hat.

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Ich konnte diesen Bug auch schon bei Facebook Fragen beobachten, wo dann die Antworten der User ganz eigenartig verstümmelt werden.

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Es scheinen also definitiv die folgenden drei Ersetzungen betroffen zu sein:

Deutsch Englisch
der there
da the
im I’m

Sind jemandem noch weitere Ersetzungen aufgefallen?

Es scheint in Apps aufzutreten, im Kommentare Plugin und in Facebook Fragen, nicht aber auf der Pinnwand (Wall). Gibt es noch andere Orte wo man dieses Verhalten beobachten kann?

Austria dominates American Football in Europe yet again

Raiffeisen Vikings : Calanda BroncosIn 2011, Austria yet again leads the way in American Football in Europe. Of the 20 teams qualified for the EFL (European Football League) four are from Austria and a fifth AFL (Austrian Football League) team, the Prague Panthers also plays in the EFL.

As in previous years, the leaderboard is full of Austrian teams. In the quarterfinals, all 4 games had Austrian teams, and 3 of the 4 won their games last weekend thus qualifying for the semifinals.

The world knows that Austria is the number one place for American Football outside of America. This is why Austria will host the American Football World championship http://www.americanfootball2011.com/ from July 8th to July 16th, 2011 in Graz, Innsbruck and Vienna. Teams participating are those of the USA, Mexico, Canada, Australia, Japan, France, Germany, and of course Austria.

AustriaEFL

Robocopy - Mein Lieblingstool für Kopieren und Backup

Wer Verzeichnisse spiegeln, Dateien synchronisieren oder differentielle Backups bewusst auf Dateiebene (und nicht mit ntbackup oder Third-Party Backup-Tools) machen möchte, oder wer gelegentliche größere Datenmengen bewegen muss, der kennt das Tool robocopy vielleicht, wenngleich es jahrelang irgendwie doch als Geheimtipp galt.
Die Fachzeitschrift c't hat 2003 ein Batch Skript auf Basis von xcopy veröffentlicht, welches aber weniger kann und nicht so robust ist wie robocopy.
Gut man kann jetzt natürlich behaupten, xcopy wäre auf jedem Windows System vorhanden, während man für robocopy die Windows Server 2003 Resource Kit Tools herunterladen muss.
Falsch! - In Windows Vista war Robocopy erstmals standardmäßig inkludiert, in Windows 7 ist es natürlich auch mit dabei!

Hier eines meiner Backup Skripten:
robobackup.cmd
Es sichert jeden Tag bestimmte Verzeichnisse auf eine externe Festplatte, differentiell, d.h. nur geänderte Dateien - Von dieser externen Festplatte habe ich zwei Stück, eine zu Hause und eine im Büro und einmal wöchentlich rotiere ich die Platten zwischen zu Hause und Büro, um ein örtlich getrenntes Backup zu haben. Zusätzlich verwende ich beim erstellen noch Schattenkopien, um keine Probleme mit offenen Dateien zu bekommen, aber darauf werde ich in einem eigenen Artikel näher eingehen...

Übrigens, das "cd /d %0\.." ist ein Trick um in das aktuelle Verzeichnis zu wechseln, in dem das Skript liegt, wenn man nämlich unter Vista ein Skript als Administrator ausführt, wechselt Windows in das Verzeichnis "C:\Windows\system32".

Wer sich mit der Kommandozeile weniger zurecht findet, kann das Robocopy GUI herunterladen mit dem man sich das Skript "zusammenklicken" kann.

In Daniel Melanchton's Blog wird das Thema robocopy und Robocopy Gui noch ausführlicher behandelt.

image

"Robocopy GUI erweitert außerdem die Funktionalität des klassischen Robocopy. Durch die Multithreading-Fähigkeit kann man ein Robocopy-Skript erstellen, auszuführen und bereits mit der Entwicklung eines anderen Skripts beginnen, während das erste Skript immer noch läuft. Man kann die Skripte auch speichern, um eine Bibliothek aus allgemeinen Skripts herzustellen und mit Kollegen auszutauschen. Die wichtigste Funktion besteht dabei darin, dass man mit der Robocopy GUI die eigenen Standardeinstellungen abspeichern kann und nicht jedes Mal von vorn beginnen muss."

Hier die Liste der Parameter:

-------------------------------------------------------------------------
ROBOCOPY :: Robustes Dateikopieren für Windows
-------------------------------------------------------------------------

Syntax :: ROBOCOPY Quelle Ziel [Datei [Datei]...] [Optionen]
Quelle :: Quellverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Ziel :: Zielverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Datei :: Zu kopierende Dateien (Namen/Platzhalter: Standard ist "*.*").
::
:: Kopieroptionen:
::
/S :: Kopiert Unterverzeichnisse, jedoch keine leeren Unterverzeichnisse.
/E :: Kopiert Unterverzeichnisse, einschließlich leerer Unterverzeichnisse.
/LEV:n :: Kopiert nur die obersten Ebenen der Quellverzeichnisstruktur.
/Z :: Kopiert Dateien im Neustartmodus.
/B :: Kopiert Dateien im Sicherungsmodus.
/ZB :: Verwendet den Neustartmodus. Im Fall einer Zugriffsverweigerung wird der Sicherungsmodus verwendet.
/EFSRAW :: Kopiert alle verschlüsselten Dateien im EFS RAW-Modus.
/COPY:copyflags :: Gibt an, welche Inhalte für Dateien kopiert werden sollen (der Standard ist "/COPY:DAT").
(Kopierflags : D=Daten, A=Attribute, T=Zeitstempel).
(S=Sicherheit=NTFS-ACLs, O=Besitzerinformationen, U=Überwachungsinformationen).
/DCOPY:T :: Kopiert Verzeichniszeitstempel.
/SEC :: Kopiert Dateien mit Sicherheitsinformationen (entspricht "/COPY:DATS").
/COPYALL :: Kopiert alle Dateiinformationen (entspricht "/COPY:DATSOU").
/NOCOPY :: Kopiert keine Dateiinformationen (eignet sich für die Verwendung mit "/PURGE").
/SECFIX :: Korrigiert die Dateisicherheit in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/TIMFIX :: Korrigiert die Uhrzeitangaben für Dateien in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/PURGE :: Löscht Zieldateien/-verzeichnisse, die in der Quelle nicht mehr vorhanden sind.
/MIR :: Spiegelt eine Verzeichnisstruktur (Entspricht "/E" mit "/PURGE").
/MOV :: Verschiebt Dateien (löscht Dateien nach dem Kopieren an der Quelle).
/MOVE :: Verschiebt Dateien UND Verzeichnisse (löscht sie nach dem Kopieren an der Quelle).
/A+:[RASHCNET] :: Fügt die vorhandenen Attribute den kopierten Dateien hinzu.
/A-:[RASHCNET] :: Entfernt die vorhandenen Attribute von den kopierten Dateien.
/CREATE :: Erstellt eine Verzeichnisstruktur und nur Dateien mit einer Länge von Null.
/FAT :: Erstellt Zieldateien nur unter Verwendung von 8.3 FAT-Dateinamen.
/256 :: Deaktiviert die Unterstützung für sehr lange Pfade (> 256 Zeichen).
/MON:n :: Überwacht die Quelle. Wird erneut ausgeführt, wenn mehr als n Änderungen gefunden werden.
/MOT:m :: Überwacht die Quelle. Wird bei einer Änderung erneut ausgeführt in m Minuten.
/RH:hhmm-hhmm :: Ausführungsstunden - Steuert, wann neue Kopiervorgänge gestartet werden können.
/PF :: Überprüft die Ausführungsstunden pro einzelne Datei (nicht pro Durchgang).
/IPG:n :: Abstand zwischen Paketen (ms), um bei langsamen Verbindungen Bandbreite freizugeben.
::
:: Dateiauswahloptionen:
::
/A :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut.
/M :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut und setzt das Attribut zurück.
/IA:[RASHCNETO] :: Schließt nur Dateien ein, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XA:[RASHCNETO] :: Schließt Dateien aus, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XF Datei [Datei]:: Schließt Dateien aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden/Platzhaltern übereinstimmen.
/XD Verz. [Verz.]:: Schließt Verzeichnisse aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden übereinstimmen.
/XC :: Schließt geänderte Dateien aus.
/XN :: Schließt neuere Dateien aus.
/XO :: Schließt ältere Dateien aus.
/XX :: Schließt zusätzliche Dateien und Verzeichnisse aus.
/XL :: Schließt einsame Dateien und Verzeichnisse aus.
/IS :: Schließt identische Dateien ein.
/IT :: Schließt optimierte Dateien ein.
/MAX:n :: Maximale Dateigröße - schließt Dateien aus, die größer als n Bytes sind.
/MIN:n :: Minimale Dateigröße - schließt Dateien aus, die kleiner als n Bytes sind.
/MAXAGE:n :: Maximales Dateialter - schließt Dateien aus, die älter als n Tage/Datum sind.
/MINAGE:n :: Minimales Dateialter - schließt Dateien aus, die neuer als n Tage/Datum sind.
/MAXLAD:n :: Maximales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n nicht verwendet wurden.
/MINLAD:n :: Minimales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n verwendet wurden.
(Wenn n < 1900, dann ist n = n Tage, andernfalls ist n = Datum im Format JJJJMMTT).
/XJ :: Schließt Abzweigungspunkte aus (werden normalerweise standardmäßig eingeschlossen).
/FFT :: Geht von FAT-Uhrzeitangaben für Dateien aus (Granularität von zwei Sekunden).
/DST :: Kompensiert Zeitunterschiede von einer Stunden aufgrund der Sommerzeit.
/XJD :: Schließt Abzweigungspunkte für Verzeichnisse aus.
/XJF :: Schließt Abzweigungspunkte für Dateien aus.
::
:: Wiederholungsoptionen:
::
/R:n :: Anzahl von Wiederholungsversuchen bei fehlerhaften Kopiervorgängen. Der Standardwert ist 1 Million.
/W:n :: Wartezeit zwischen Wiederholungsversuchen. Der Standardwert ist 30 Sekunden.
/REG :: Speichert "/R:n" und "/W:n" in der Registrierung als Standardeinstellungen.
/TBD :: Wartet darauf, dass Freigabenamen definiert werden (Wiederholungsfehler 67).
::
:: Protokollierungsoptionen :
::
/L :: Listet nur auf. Es werden keine Kopiervorgänge ausgeführt, Zeitstempel erstellt oder Dateien gelöscht.
/X :: Meldet alle zusätzlichen Dateien, nicht nur die ausgewählten Dateien.
/V :: Erstellt eine ausführliche Ausgabe mit ausgelassenen Dateien.
/TS :: Schließt Zeitstempel von Quelldateien in die Ausgabe ein.
/FP :: Schließt den vollständigen Pfadnamen von Dateien in die Ausgabe ein.
/BYTES :: Gibt Größen in Bytes aus.
/NS :: Keine Größe - Dateigrößen werden nicht protokolliert.
/NC :: Keine Klasse - Dateiklassen werden nicht protokolliert.
/NFL :: Keine Dateiliste - Dateinamen werden nicht protokolliert.
/NDL :: Keine Verzeichnisliste - Verzeichnisnamen werden nicht protokolliert.
/NP :: Kein Status - der Prozentsatz kopierter Elemente wird nicht angezeigt.
/ETA :: Zeigt die ungefähre Empfangszeit der kopierten Dateien an.
/LOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/LOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/UNILOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/UNILOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/TEE :: Gibt die Daten in das Konsolenfenster und die Protokolldatei aus.
/NJH :: Kein Auftragsheader.
/NJS :: Keine Auftragszusammenfassung.
/UNICODE :: Gibt den Status als UNICODE aus.
::
:: Auftragsoptionen:
::
/JOB:Auftragsname :: Übernimmt Parameter aus der angegebenen Auftragsdatei.
/SAVE:Auftragsname :: Speichert Parameter in der angegebenen Auftragsdatei.
/QUIT :: Beendet den Vorgang nach der Verarbeitung der Befehlszeile (zum Anzeigen von Parametern).
/NOSD :: Es ist kein Quellverzeichnis angegeben.
/NODD :: Es ist kein Zielverzeichnis angegeben.
/IF :: Schließt die folgenden Dateien ein.

Anmerkung vom 2.5.2010 --- Das Thema ist noch immer sehr aktuell, das Tool noch immer sehr genial und da mein ursprünglicher Artikel bei Windowsblog.at (damals vistablog.at) mittlerweile irgendwie die Bilder verloren hat, poste ich den Beitrag nun 2 1/2 Jahre später hier nochmal Zwinkerndes Smiley

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JA: Windows Anytime Upgrade mit MSDN Key von Windows 7 Ultimate

Eine Frage, die immer mal wieder kam in den letzten Jahren, die ich aber bis dato nicht beantworten konnte, ist endlich gelöst -

Kann man mit einem Windows 7 Ultimate Key aus dem MSDN Abo einen vorinstallierten OEM PC von Windows 7 Home Premium auf Ultimate upgraden (Windows Anytime Upgrade)? JA. Man kann.
Bisher konnte ich das noch nie verifizieren, weil ich generell jeden neuen PC sofort platt machte und neu installierte. Nicht so bei meinem Asus eeeSlate EP121 – der ist so pfeilschnell und frei von Crapware, dass ich mir die Mühe nicht machen wollte. Mit Home Premium wollte ich mich aber natürlich nicht begnügen Zwinkerndes Smiley
Kurzum einen Key aus meinem MSDN Abo unter “Anytime Upgrade” eingegeben, gute 10 Minuten später war Windows 7 Ultimate installiert, ganz ohne Neuinstallation. Nice Daumen hoch

Windows Anytime Upgrade erfolgreich

Ende der Plastikkübel…

Nachdem der Vorort-Service von Fujitsu nun schon über 3,5h 4h 10min in meinem Wohnzimmer mit Mainboardwechsel beschäftigt ist und es nicht hinkriegt, und nun wieder das alte (defekte) Mainboard zurückbaut(!), spiele ich mit dem Gedanken, mein Fujitsu Lifebook E780 auf eBay zu geben und mich somit vom “Plastik” ein für alle Mal zu verabschieden. HP zeigt, dass nicht nur Apple schicke Notebooks bauen kann:

EliteBook
Das Elitebook 8560p bietet alles, was ich brauche (und mehr) und ist endlich auch mal optisch und haptisch ansprechend:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/at/de/sm/WF25a/321957-321957-64295-3955549-3955549-5056949.html
Und preislich durchaus erschwinglich ab €985,- exkl. MWSt.

Na Endlich! NoDo Update (März Update) auch für mich…

Windows Phone 7 März Update

Outlook 2010 “Vorgeschlagene Kontakte” deaktivieren

Outlook 2010 enthält ein sehr nützliches Feature, das automatisch Outlook Kontakte für E-Mail Empfänger erstellt, die noch zu keinem Outlook-Adressbuch gehören. Diese gut gemeinte Funktion kann aber mitunter Smartphone User, z.B. Anwender von Apple’s iPhone nerven, da diese vorgeschlagenen Kontakte dann auch unter “Alle Kontakte” im Adressbuch dargestellt werden. Heute fragte mich daher ein Kunde: “Wie dreht man das ab?”.
Das geht so: Datei > Optionen > Outlook-Optionen > Kontakte > Vorgeschlagene Kontakte > Häkchen entfernen bei “Automatisch Outlook-Kontakte für Empfänger erstellen, die zu keinem Outlook-Adressbuch gehören”

Outlook 2010 Vorgeschlagene Kontakte

Aktuelle Windows Server mit dem Windows NT 6.1 (Windows 7) Kernel

Windows NT 5.1 Server

Which is the Fastest Browser?

JavaScript and HTML5 benchmarks such as IEFishtank or Androids are nice enough but less significant for daily use. They are definitely interesting for the “web of the future” but currently the Internet isn’t primarily used for complex HTML5 games and virtual aquariums but to pull up normal websites such as Google, Facebook, YouTube, CNN etc.

I wanted to carry out a practical speed test of browsers — specifically the loading time of each individual browser from the startup of the browser (mouse click) until the site is fully loaded and rendered. This test was quite extensive and time-consuming and further below I will explain the methodology used but here are the results: 

Browser

Rank ø

Loading time ø

1. Internet Explorer 9 64Bit RTM 2,00 1,30
2. Internet Explorer 9 32Bit RTM 2,63 1,54
3. Google Chrome 10.0.648.133 3,00 2,05
4. Firefox 4 RC 3,38 1,78
5. Opera 11.01 4,50 2,78
6. Safari 5.04 5,38 3,50

The following websites were tested:

  • Facebook
  • Amazon.de
  • Youtube.com
  • CNN.com
  • NYTimes.com
  • Wikipedia.org

Each site was individually loaded with each browser and the time from the first mouse click until the site was fully loaded and displayed was measured.

For each site a rank was awarded—here you see the average of the loading time (in red) and the average rank in blue. One can argue whether Chrome or Firefox are on ranks 3 or 4, depending on whether you consider the average load time or the average rank of the individual tests more significant.
 Mean rank and mean loading time (smaller is better.)
Mean rank and mean loading time (smaller is better.)

Conclusion: Internet Explorer 9 RTM isn’t only impressively speedy at HTML5 and JavaScript benchmarks but is also the fastest browser when tested in practical use scenario tests.


Methodology

The basic idea was to call up typical websites with current browsers and measure the total loading time from the first click to the fully loaded and displayed site. 
Originally I wanted to automate the tests and the tool HttpWatch was recommended to me. By further examination I noticed that this tool wasn’t appropriate for this test as it only measured the loading time of the markup and not how long the browser takes to start up, load the markup and render the complete page.

I had to measure the time manually. Naturally I didn’t use a stopwatch since the time differences between measurements were only  hundredths of a second. I wrote a Power Shell script and set it loose against the six websites with the six various browsers. Every seven seconds (15 seconds in the second test run) a website was pulled up with a browser. At the same time Camtasia Studio was used to capture a screen video.
image_thumb9
In order to later see the click in the timeline of the video editing program Camtasia Studio, a peep tone was played back immediately before triggering the browser. That way I only had to look in the video for the point where the peep tone is, and measure the time from there to where the page has finished loading and rendering. This is pretty straightforward – but I had to repeat this 48 times, which made the whole thing pretty time consuming.
The process is quite precise – at 15 frames per second the resulting duration is precise to fifteen hundredth of a second, with the Video analyzed frame by frame.
image28

For who wants to bother checking my results, you can find the whole screencast with all measurements on Youtube:

Measuring Browser Speed

Welcher ist der schnellste Browser?

JavaScript und HTML5 Benchmarks wie IEFishtank oder Asteroids sind ja recht nett, aber für den Alltag wenig aussagekräftig. Sie sind sicher interessant für das “Web der Zukunft”, aber momentan wird das Internet nicht primär für aufwändige HTML5 Games und virtuelle Aquarien verwendet, sondern um normale Webseiten aufzurufen wie Google, Facebook, YouTube, CNN etc.

Ich wollte daher einen praxisnahen Browsertest durchführen und konkret die Ladezeit der einzelnen Browser testen, und zwar vom Starten des Browsers (Mausklick) bis die Seite fertig geladen ist. Dieser Test war ziemlich aufwändig und weiter unten werde ich die Methoden näher erläutern, aber hier zunächst die Ergebnisse:

Browser

Rang ø

Ladezeit ø

1. Internet Explorer 9 64Bit RTM 2,00 1,30
2. Internet Explorer 9 32Bit RTM 2,63 1,54
3. Google Chrome 10.0.648.133 3,00 2,05
4. Firefox 4 RC 3,38 1,78
5. Opera 11.01 4,50 2,78
6. Safari 5.04 5,38 3,50

Getestet wurden die Webseiten

  • Facebook
  • Amazon.de
  • Youtube.com
  • CNN.com
  • NYTimes.com
  • Wikipedia.org

Jede Seite wurde in jedem Browser geladen und die Zeit vom Mausklick bis zur fertig geladenen und dargestellten Seite danach gemessen.

Für jede Seite wurde auch ein Rang ermittelt, hier sieht man den Mittelwert der Ladezeit (rot) und den mittleren Rang (blau). So könnte man in der Gesamtwertung darüber diskutieren ob Chrome oder Firefox auf Platz 3 oder 4 liegen, je nachdem ob man die durchschnittliche Ladezeit heranzieht oder den durchschnittlichen Rang bei den einzelnen Tests.
Internet Explorer 9RTM im Vergleich mit Chrome, Firefox, Opera und Safari
Mittlerer Rang und Mittlere Ladezeit (kleiner ist besser).

Fazit: Internet Explorer 9 RTM kann nicht nur bei HTML5 und JavaScript Benchmarks mit seiner Geschwindigkeit überzeugen, sondern auch im Praxistest ist er der schnellste Browser.


Methodik

Die Grundidee war, typische Webseiten mit allen aktuellen Browsern aufzurufen und die gesamte Ladezeit zu messen, vom Klick bis zur fertig dargestellten Seite.
Ursprünglich wollte ich die Testreihe möglichst automatisieren und mir wurde dafür ein Tool namens HttpWatch empfohlen. Bei genauerer Betrachtung war dieses Tool aber ungeeignet, da es nur die Ladezeit des Markups misst, und nicht wie lange der Browser zum starten braucht und wie lange er zum Rendern der Seite braucht.
Ich musste also die Zeiten händisch messen. Natürlich würde das mit einer Stoppuhr nicht funktionieren, da die Unterschiede im Hundertstelbereich liegen. Ich erstellte daher ein Power Shell Skript um die  6 verschiedenen Browser auf 6 verschiedene Webseiten loszulassen. Alle 8 Sekunden (im zweiten Test 15 Sekunden) wurde ein Browser mit einer Webseite aufgerufen, gleichzeitig wurde das ganze mit Camtasia Studio als Screen-Video aufgezeichnet.
Browser Ladezeiten in Camtasia Studio gemessenUm den Klick in der Timeline des Schnittprogramms Camtasia Studio später auch visuell erkennen zu können, wurde unmittelbar vor dem Aufruf des Browsers ein Biep-Ton ausgelöst. So musste ich nachher nur im Video die Stelle mit dem Biep suchen und die Zeit von dort bis zu dem Punkt wo die Seite fertig geladen wurde messen. Dies ist eigentlich recht einfach – das ganze musste ich aber 48 mal wiederholen, was die Sache etwas zeitaufwändig machte.
Der Prozess ist ziemlich genau – bei 15 Frames pro Sekunde sind die Ergebnisse dementsprechend auf fünfzehn Hundertstelsekunden genau, wenn man das Video framegenau auswertet.

Messen der Browser Ladezeiten in der Timeline von Camtasia Studio

Wer sich gerne die Mühe machen will, in meinem Video die Zeiten nachzumessen, der findet hier den gesamten Screencast mit allen Messungen auf Youtube:

Browser Geschwindigkeiten gemessen

Die Detailergebnisse meiner Messungen:

Browser Webseite Ergebnis Rang
Chrome Facebook 1,24 4
Firefox 4 RC Facebook 1,14 3
Safari Facebook 2,00 5
Opera Facebook 2,02 6
IE9 32Bit Facebook 1,04 1
IE9 64Bit Facebook 1,04 1
Chrome Amazon 1,19 3
Firefox 4 RC Amazon 1,24 5
Safari Amazon 2,19 6
Opera Amazon 1,14 1
IE9 32Bit Amazon 1,16 2
IE9 64Bit Amazon 1,22 4
Chrome Youtube 0,27 1
Firefox 4 RC Youtube 1,10 3
Safari Youtube 2,02 6
Opera Youtube 1,29 5
IE9 32Bit Youtube 1,21 4
IE9 64Bit Youtube 1,07 2
Chrome CNN 2,15 2
Firefox 4 RC CNN 2,17 4
Safari CNN 3,28 6
Opera CNN 2,16 3
IE9 32Bit CNN 2,26 5
IE9 64Bit CNN 1,18 1
Chrome New York Times 5,04 6
Firefox 4 RC New York Times 2,19 3
Safari New York Times 4,19 5
Opera New York Times 4,15 4
IE9 32Bit New York Times 1,24 1
IE9 64Bit New York Times 1,25 2
Chrome CNN (2) 3,02 1
Firefox 4 RC CNN (2) 3,12 2
Safari CNN (2) 4,04 4
Opera CNN (2) 4,10 6
IE9 32Bit CNN (2) 4,06 5
IE9 64Bit CNN (2) 3,23 3
Chrome New York Times (2) 3,19 4
Firefox 4 RC New York Times (2) 2,20 3
Safari New York Times (2) 9,04 6
Opera New York Times (2) 6,11 5
IE9 32Bit New York Times (2) 1,17 1
IE9 64Bit New York Times (2) 1,24 2
Chrome Wikipedia 0,26 3
Firefox 4 RC Wikipedia 1,06 4
Safari Wikipedia 1,23 5
Opera Wikipedia 1,25 6
IE9 32Bit Wikipedia 0,21 2
IE9 64Bit Wikipedia 0,13 1

Insgesamt hatte ich zwei Testläufe, da ich im ersten Testlauf das Testfenster mit 7 Sekunden zu knapp bemessen hatte, und vor allem für die Seiten, die besonders lange zum Laden brauchten, (wie New York Times und CNN) einen zweiten Messwert haben wollte, außerdem ergänzte ich im zweiten Testlauf noch Wikipedia – die Seite im Test die übrigens am schnellsten geladen wurde.

Internet Explorer 9 konnte im Test Wikipedia in nur 13 Hundertstelsekunden laden!

Wer das ganze gerne selber ausprobieren möchte, muss sich alle genannten Browser installieren und folgendes Power Shell Skript ausführen:

001
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003
004
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006
007
008
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015
016
017
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019
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021
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023
024
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026
027
028
029
030
031
032
033
034
035
036
037
038
039
040
041
042
043
044
045
046

# List of browsers
$strBrowsers =
 @(`
               
"C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe",
 `
               
"C:\Program Files (x86)\Mozilla Firefox\firefox.exe",
 `
               
"C:\Program Files (x86)\Safari\Safari.exe",
 `
               
"C:\Program Files (x86)\Opera\opera.exe",
 `
               
"C:\Program Files (x86)\Internet Explorer\iexplore.exe",
 `
               
"C:\Program Files\Internet Explorer\iexplore.exe"
`
                );


# List of websites
$strWebsites =
 @(`
               
"http://www.facebook.com/windowsdeutsch?sk=wall",
 `
               
"http://www.amazon.de",
 `
               
"http://www.youtube.com",
 `
               
"http://www.cnn.com",
 `
               
"http://www.nytimes.com/",
 `
               
"http://de.wikipedia.org"
`
                );


CloseAllBrowsers

foreach ($objWebsite in $strWebsites
) {
   
foreach ($objItem in $strBrowsers
) {
       
[console]::beep(415, 100
)
       
Start-Process -FilePath $objItem
 `
                     
-ArgumentList $objWebsite
 `
                     
-WindowStyle Maximized
        Start-Sleep -s 1
        $objItem = Split-Path $objItem -Leaf
        $objItem = $objItem.
ToLower()
       
$objItem = $objItem -replace(".exe",""
)
       
Get-Process $objItem | foreach {$_.
CloseMainWindow()}
       
Start-Sleep -s 1
    }
}


function CloseAllBrowsers
{
   
foreach ($objItem in $strBrowsers
) {
       
$objItem = Split-Path $objItem -Leaf
        $objItem = $objItem.
ToLower()
       
$objItem = $objItem -replace(".exe",""
)
       
Get-Process $objItem | foreach {$_.CloseMainWindow()}
    }
}

Ich bin mir bewusst, dass man für aussagekräftigere Ergebnisse mehrere Durchläufe machen müsste, und vielleicht noch ein paar Webseiten mehr in den Test einbeziehen sollte, aber da die Messungen ja manuell erfolgen, habe ich dafür die Zeit nicht. Aber irgendwie denke ich, dass das das Ergebnis nicht stark verändern würde Zwinkerndes Smiley

Internet Explorer 9 RTM Benchmarks

An diesem Wochenende habe ich mir eines vorgenommen: IE9 testen und vergleichen.
Ist IE9 tatsächlich schneller als andere Browser?

Ich habe mich bewusst von Benchmarks fern gehalten, die von Browserherstellern selbst gemacht wurden (z.B. IETestdrive von Microsoft oder Kraken Benchmark von Mozilla).

Ein interessanter Benchmark ist imho dieser hier:

Asteroids HTML5 Canvas 2D Rendering and JavaScript Benchmark


Asteroids Benchmark
http://www.kevs3d.co.uk/dev/asteroidsbench/

Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig. IE9 liegt knapp vor Chrome und deutlich vor allen anderen Browsern.

Asteroids HTML5 Canvas 2D Rendering and JavaScript Benchmark
Browser Benchmark Score Average FPS
Internet Explorer 9 RTM 64Bit 2963 62
Internet Explorer 9 RTM 32Bit 2738 58
Google Chrome 10.0.648.133 2687 56
Opera 11.01 1541 33
Safari 5.04 821 18
Firefox 3.6 761 16
Firefox 4.0 RC 614 13

Die Ergebnisse beziehen sich auf mein System mit Intel Core i7 870 CPU, 8 GB DDR3 RAM, und NVIDIA GeForce 8600 GT GPU. Die Ergebnisse sind natürlich nicht mit Ergebnissen auf anderer Hardware vergleichbar.

Übrigens auch beim aktuellen Sunspider Benchmark liegt Internet Explorer 9 in Führung:
Sunspider

Interessant ist, dass im Asteroids Benchmark IE9 in der 64Bit Variante noch eine Spur schneller ist, als IE9 32Bit, im Sunspider Benchmark hingegen, liegt IE9 32Bit am ersten Platz und IE9 64Bit am letzten Platz. Das kann ich mir eigentlich nicht wirklich erklären…

Habe die Antwort inzwischen schon selber gefunden – die 64Bit Version nutzt nicht den Chakra Javascript JIT compiler: http://blogs.msdn.com/b/ieinternals/archive/2009/05/29/q-a-64-bit-internet-explorer.aspx

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Dieser Beitrag ist zwar schon etwas älter, hat laut dem Autor Eric Law aber noch immer Gültigkeit (und wurde scheinbar zwischendurch auch upgedatet) – Fazit: Microsoft empfiehlt auch auf 64Bit Systemen die 32Bit Version von IE9 zu verwenden.

Derzeit arbeite ich auch an einem Praxistest, wie lange die einzelnen Browser konkret zum Öffnen und zum Laden von Fenstern und Webseiten benötigen.

Mehr dazu in Kürze.

Update: Dieser Praxistest ist nun auch fertig: http://blog.this.at/post/2011/03/13/Welcher-ist-der-schnellste-Browser.aspx

Meinungen und Tests zu Microsoft Security Essentials

Ich habe die kostenlose Virenschutzlösung Microsoft Security Essentials seit einiger Zeit im Einsatz und bin sehr zufrieden damit, da es vor allem meine Anforderungen an Geschwindigkeit, Usability und Erkennungsverlässlichkeit (keine False Positives) in hohem Maße erfüllt. Doch vieles ist subjektiv, zumal ich für Microsoft tätig bin, sollten auch andere zu Wort kommen. Wie stehen Fachexperten und Journalisten zu Microsoft Security Essentials?

Die englische Wikipedia listet unter “Reviews” eine Vielzahl an englischsprachigen Bewertungen auf, die meisten davon sind sehr positiv. Um nur einen herauszugreifen: Im Jänner 2010 gewann Microsoft Security Essentials 1.0 den “Best free Software award” von der Fachzeitschrift PC Advisor.

NSS Labs, Consumer Anti-Malware Products Group Test Report, September 2010
Hier liegt Microsoft Security Essentials bei Malware Blocking und Exploit Blocking im guten Mittelfeld, bei Performance Impact hingegen auf Platz 1! D.h. MSE verlangsamt nicht den Rechner wie viele andere (auch kostenpflichtige) Antivirenprogramme. Übrigens ist dieser Test laut eigenen Angaben unabhängig: “All testing was conducted independently and without sponsorship”image_thumb[16]

c’t 12/2010, S. 90
Der Redakteur bezeichnet Microsoft Security Essentials zusammen mit drei anderen kostenlosen Antivirenprogrammen als “hochkarätigen Reinemacher”, der sich durchaus mit den kostenpflichtigen Antivirenprogrammen messen kann.

c't 23/2010, S. 42
“In Tests der c’t konnte MSE durchaus mit einem guten Grundschutz überzeugen.” und “Microsoft hat Security Essentials bewusst einfach gestaltet.”

AV-Test Product Review and Certification Report – Q4/2010 testete Microsoft Security Essentials 1.0
Bei Repair erreichte MSE1  4,5 von 6 Punkten, bei Usability 5 von 6, bei Protection nur 2.5 von 6, wobei hier zu erwähnen ist, dass weit verbreitete Malware zu 100% erkannt wird, und aktuelle Malware der letzten Monate zu 94% 
Der mittelmäßige bis schlechte Gesamtwert dürfte also vor allem auf die schlechten Ergebnisse beim Dynamic Detection Testing und bei alten Schädlingen zurückzuführen sein, was vermutlich bewusst so gemacht ist, da die dynamische Erkennung die Performance negativ beeinflusst und oft auch zu Falschmeldungen (False Positives) führt.
Ein neuer Test von AV-Test wird im April 2011 erwartet – da wird dann vermutlich schon Version 2 von Microsoft Security Essentials getestet werden.

c't 2/2011, S. 25 über Version 2
“Wie gut der Scanner in der Praxis schützt, müssen Tests zeigen. Bereits Version 1 schlug sich recht wacker…”

Ein Mitglied auf der Windows Fanpage hat mir mitgeteilt, dass laut Computerbild vom Dezember 2010 (getestet wurde vermutlich noch Security Essentials 1.0, da 2.0 noch nicht fertig war) dieses nichts tauge und bei einem Test auf Platz 10/10 landete.
Ich tat Computerbild als für mich nicht ernstzunehmende Quelle in solchen Fragen ab, und mir wurde Arroganz vorgeworfen. Ich habe mich entschuldigt… Nach genauerer Betrachtung der Testergebnisse und Methodiken bei ComputerBild.de fällt auf, dass die Testergebnisse teilweise stark von denen renommierter Testinstitute wie NSS Labs und AV-Test abweichen, was vor allem daran liegen dürfte, dass ComputerBild fast nur die Erkennungsrate gewichtet. Geschwindigkeit, Einfachheit und die Häufigkeit von Falschmeldungen wird hier mit keinem Wort erwähnt.  Außerdem gibt ComputerBild an, besonderen Wert auf Erkennung und Beseitigung selten vorkommender Viren zu legen und dies mit über 2 Mio. Uralt-Viren zu testen. Genau darauf legt Microsoft Security Essentials aber bewusst keinen Wert. Im Internet findet man bei  ComputerBild.de in den Bestenlisten übrigens derzeit noch die Tests aus dem Jahr 2008, die nun bald 3 Jahre alt sind. Ich gehe davon aus, dass für den Beitrag im Dezember 2010 neue Tests durchgeführt wurden, der Beitrag liegt mir aber leider nicht vor. Vorwürfe von Anwendern, dass bei ComputerBild immer Kaspersky gewinnt, weil ComputerBild eine enge (Werbe-)Partnerschaft mit Kaspersky hat und auch immer wieder Kaspersky-CDs beilegt, würde ich nicht zu ernst nehmen, schließlich ist auch Microsoft Deutschland immer wieder Werbekunde und Kooperationspartner der Computerbild. Aber nicht wenige User stellen im selben Forum die Methoden und Ergebnisse der Computerbild, ähnlich wie ich, in Frage.

Fazit

Microsoft Security Essentials kann nicht nur mich, sondern auch die Mehrheit der Tester und Fachjournalisten in den allermeisten Testbereichen durchaus überzeugen. Positiv zu erwähnen sind vor allem Usability und Geschwindigkeit. Die Erkennungsrate liegt sehr oft bei den Tests nur im Mittelfeld, vereinzelt auch deutlich darunter, was aber vor allem darauf zurückzuführen sein dürfte, dass Security Essentials mehr Wert auf Geschwindigkeit, als auf die Erkennung extrem seltener Uralt-Schädlinge legt, zudem über keine heuristischen Methoden verfügt, dafür aber auch keine False Positives liefert. Als sehr guter Basisschutz in Kombination mit einer Prise Hausverstand beim Umgang mit dem Internet und den anderen Sicherheitsgrundregeln ist Security Essentials absolut zu empfehlen!
Tests der Version 2.0 von c’t, AV-Test und NSS Labs sollten bald verfügbar sein.
In einem Satz beschrieben ist Security Essentials:

Schnell, Einfach, Gratis und aktuellen Herausforderungen gewachsen.

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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