Dell Seriennummer auslesen

Dieses nette kleine Skript liest die Seriennummer von Dell Servern (aber auch PCs und Laptops) aus:

serial.vbs

Set wmiobj = GetObject("winmgmts://localhost/root/cimv2:Win32_BIOS")
For each ver in wmiobj.Instances_
MsgBox ver.SerialNumber
Next

Auf einem Dell Server und auf einem Dell Laptop getestet, sollte aber auch bei anderen Marken funktionieren, die Ihre Seriennummer im Bios hinterlegen.

Windows 7 Hype

Windows 7 finde ich toll – niemand soll mich hier falsch verstehen! Über die Windows 7 Beta wird man von mir hier noch so manches, vermutlich großteils Positives, lesen. Aber ich bin offenbar einer der wenigen Menschen die auch schon von Windows Vista begeistert, und auch sehr zufrieden damit waren. Spätestens seit Service Pack 1 (und auch schon davor) hätte ich Windows Vista selbst meinem besten Freund empfohlen.

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Mein lieber Kollege Georg Binder, Autor von Vistablog.at, sieht das offenbar genau so. Und so haben wir in der gleichen Sekunde, einige Kilometer von einander entfernt (Wien Favoriten – Wien Rodaun) offenbar das gleiche gedacht und getippt. Wörtlich das gleiche.
Der Windows 7 Hype beruht zum Teil auf Dingen, die schon in Windows Vista drinnen waren!!!!

Damit dieser Blogpost nicht zu einem reinen Fun-Beitrag ohne Fakten verkommt, hier ein Beispiel:

Der Webstandard hasst bekanntermaßen Vista. Es wird fast nur negativ darüber berichtet.
Hier ein Beispiel für Funktionen, die jetzt plötzlich gelobt werden, obwohl sie zu Vista nicht verändert sind:

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[…]

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Also langsam. Die Suche war auch unter Vista schon schnell und effizient und ein Mittel zur raschen Navigation. Die Behauptung die Suche diene erstmalig(?) auch als Mittel zur raschen Navigation, lässt darauf schließen, dass der Autor noch nie Windows Vista verwendet hat. (Ich starte seit über zwei Jahren Programme ausschließlich über die Schnellsuche…)
Die Suche und vor allem die stärkere Verschmelzung zwischen Desktop- und Internetsuche ist zwar in Windows 7 toll – und wie Georg schreibt “ein Zuckerl” – das dürfte der Standard Redakteur aber nicht gemeint haben, vielmehr klingt es so, als würde er die integrierte, indizierte Suche loben, die es in Vista schon gab.
Zusammenlegen der Ausführen- mit der Suchleiste? Was genau ist die Veränderung? Ich konnte früher (unter Vista) jeden Befehl über die Suchleiste im Startmenü ausführen, ich kann das jetzt (unter Windows 7) noch immer…

Wenn ich mich nicht so freuen würde, dass der Standard endlich einmal positiv über ein Microsoft Produkt berichtet, würde ich eigentlich den Autor dieses Artikels beschuldigen, Windows 7 unter völliger Ausser-acht-Lassung von Windows Vista mit Windows XP zu vergleichen. (Ups, jetzt habe ich’s erst getan…)

Gewundert habe aber nicht nur ich mich:

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Übrigens dieser Kommentar hat mir sehr gut gefallen. (Er ist weder von mir, noch kenne ich den Autor:)
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Dieser gefällt mir auch gut: … so beliebt wie Windows XP … Schön! Ist/War Windows XP so beliebt?Offenbar. Windows XP hatte nach meinem Dafürhalten bei weitem nicht solche Vorschusslorbeeren, und war am Anfang bzw. bis inkl. 2005/2006 (deutlich nach SP2) eigentlich gar nicht sonderlich beliebt. Wirklich beliebt wurde es doch erst als Vista kam…?

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Na ja egal, wie sagten die Beatles so schön, “Let it be”… Ich werde wohl noch meinen Enkeln erzählen wie toll Windows Vista war, aber die Geschichte wird nun mal nicht von mir geschrieben, sondern von der Presse, bzw. vom Standard. (Anmerkung: Echte Fachpresse ausgenommen;  c’t hat schon immer ausgewogen zu Vista berichtet…)

Also lasst uns in Zukunft nur mehr von Windows 7 sprechen, auch wenn vieles von seinem Erfolg auf Windows Vista zurückzuführen sein wird!!!

Zeichencodierungen in Microsoft Expression Web

Zeichencodierungsfehler Bei einem meiner Kunden, dessen Homepage ich betreue kommt es seit einiger Zeit zu Fehlern in der Darstellung von Umlauten. Dass das was mit Zeichencodierung also UTF-8 vs. ISO-8859-1 zu tun hat, war mir schon länger klar, dass vermutlich Expression Web daran schuld ist, auch. Expression speichert offenbar etliche include Dateien standardmäßig in UTF-8 obwohl in der Masterseite ISO-8859-1 eingestellt ist:

<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1" />

Das führt naturgemäß zu Problemen.

Microsoft MVP Christoph Schneegans erklärt auf seiner Webseite wie es genau dazu kommt und was man dagegen tun kann: Zeichencodierungen in Expression Web

Windows 7: Windows-Leistungsindex bis 7,9

Unter Windows 7 wird der Windows Leistungsindex, der unter Windows Vista nur bis 5,9 ging, auf 7,9 erweitert. Diese Maßnahme kommt gerade rechtzeitig, da immer mehr Systemkomponenten beim Maximalwert von 5,9 anstoßen...

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Windows 7 Performance

Office Bug #4 - Rechtschreibkontrolle vs. Signaturen

 Wer unterschiedliche E-Mail Signaturen hat, schätzt das Outlook Feature, dass es ermöglicht, durch Rechtsklick auf eine Signatur diese zu wechseln. Leider bekommt man aber in Outlook 2007 öfters auch Signaturen vorgeschlagen, wenn man eigentlich ein von der Rechtschreibkontrolle rot unterwelltes Wort korrigieren möchte. Scheinbar ist Outlook nicht im Stande korrekt zu erkennen wo die E-Mail Signatur beginnt.
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Frohe Weihnachten!

Frohe Weihachten!

Meine Exchange 2007 IPBlocklist-Provider

Hier meine Exchange 2007 IPBlocklist-Provider (DNSBL/RBL) Liste, wie ich sie über die letzten 2 Jahre durch ständiges überwachen, testen und fein-tunen herausbekommen habe. Listen mit zu vielen False-Positives habe ich nur ausgeblendet (-Enabled $false).
Um nachzusehen ob und auf welchen DNSBL Listen eine Adresse ist, eignet sich recht gut dieser Dienst: http://www.kloth.net/services/dnsbl.php
Mit dem Powershell Skript Get-AntispamTopRBLProviders.ps1 kann man den Erfolg der einzelnen RBL Anbieter testen, wobei hier natürlich die Priorität (Reihenfolge) der einzelnen Anbieter das Ergebnis verfälscht:
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Hier meine Konfiguration als Powershell Skript, geeignet zum Importieren auf weitere Server:

Add-IPBlockListProvider -Name:'Spamhaus' -LookupDomain:sbl.spamhaus.org -Priority:1 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'Spamcop' -LookupDomain:bl.spamcop.net -Priority:2 -AnyMatch $True -Enabled $True
Add-IPBlockListProvider -Name:'SORBS' -LookupDomain:dnsbl.sorbs.net -Priority:4 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'UCEprotect Level 1' -LookupDomain:dnsbl-1.uceprotect.net -Priority:5 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'NJABL Combined' -LookupDomain:combined.njabl.org -Priority:6 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'NJABL' -LookupDomain:dnsbl.njabl.org -IPAddressesMatch '127.0.0.2','127.0.0.4','127.0.0.5','127.0.0.6','127.0.0.8','127.0.0.9' -Priority:7 -AnyMatch $False -Enabled $True
Add-IPBlockListProvider -Name:'no-more-funn.moensted.dk' -LookupDomain:no-more-funn.moensted.dk -Priority:9 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'tqmcube.com' -LookupDomain:dnsbl.tqmcube.com -Priority:10 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'l2.apews.dnsbl.uceprotect.net' -LookupDomain:l2.apews.dnsbl.uceprotect.net -Priority:11 -AnyMatch $True -Enabled $False
Add-IPBlockListProvider -Name:'Manitu.net' -LookupDomain:ix.dnsbl.manitu.net -Priority:12 -AnyMatch $True -Enabled $True
Add-IPBlockListProvider -Name:'cbl.abuseat.org' -LookupDomain:cbl.abuseat.org -Priority:13 -AnyMatch $True -Enabled $True

Anbieter für geblockte IP-Adressen IP Block List Providers

EDIT 8.7.2009:

Natürlich reicht es, die 4 Listen, die ich tatsächlich aktiviert habe (“-Enabled $True” - grün) einzutragen, die anderen, deaktivierten IP Block List Providers habe ich nur zu Testzwecken in meiner Konfiguration.

Ob die Reihenfolge ideal ist, lässt sich schwer testen, da der zweit-, dritt- und viertgereihte IP Blocklist Provider natürlich nicht dran kommt, wenn schon der erstgereihte einen Match liefert.

Spamhaus stehe ich übrigens sehr kritisch gegenüber seitdem sie nic.at geblockt haben als “Strafe” dafür, dass nic.at eine Domain nicht sperren wollte, von der gespammt wurde (was weder nic.at’s Aufgabe ist, noch es eine rechtliche Handhabe gäbe)

Andere Listen, wie dnsbl-2.uceprotect.net und dnsbl-3.uceprotect.net oder dnsbl.sorbs.net/127.0.0.10 sowie blackholes.five-ten-sg.com würde ich gerne zusätzlich verwenden allerdings nicht “absolut” – sondern nur in Kombination mit anderen Anti-spam Filtern wie dem Content Filter. Würde man diese Listen absolut verwenden, käme es massenhaft zu False Positives da diese Listen entweder ganze Netzwerke listen, oder alle dynamischen IP Adressen (was man keinesfalls blocken darf, denn es ist grundsätzlich nicht verboten auf dynamischen IP Adressen Mail Server zu betreiben, selbst wenn vermutlich 99% der Leute die sowas tun, Spammer sind.

Ich bin gerade auf der Suche nach einem C# Developer der mir hilft einen Exchange Transport Agent zu schreiben, der genau das tut, nämlich nach dem Content Filtering bestimmte DNSBL Listen auswerten und bei einem Match den SCL Wert erhöhen.

Benzinpreis auf einem historischen Tiefstand

Schon 2003 hatte ich einmal einen kleinen Streit mit einer Bekannten über den ach so furchtbar hohen Spritpreis. Ich versuchte ihr zu erklären dass die Benzinpreise in Relation zur Kaufkraft seit Ende der Ölkrise relativ stabil waren - 17 Jahre lang gab es nur kleine Schwankungen, und gerade 2003 war in einer Talsohle.

Heute hörte ich wieder, wie schrecklich nicht der Benzinpreis sei und man sich das Autofahren bald nicht mehr wird leisten können. Heute wieder. Ich antwortete meinem Gegenüber ob er nicht wisse, wie extrem der Benzinpreis in den letzten Tagen und Wochen gefallen war. "Ja aber historisch gesehen ist er immer noch extrem hoch...", meinte mein Gegenüber sinngemäß.

Ich schreibe diesen Beitrag nicht nur, um dem Namen meines Blogs ("Kraut und Rüben") etwas mehr gerecht zu werden, sondern auch um den Gegenbeweis anzutreten.
Und dass das ganze eine nette Excel Spielerei ist schafft doch noch einen kleinen EDV Bezug...

Während es natürlich stimmt, dass noch vor einem halben Jahr mit Durchschnittspreisen bis zu EUR 1,334 für Normalbenzin sowohl der Realpreis auf einem All-Time-High war, als auch der inflationsbereinigte Preis, ist jetzt das Gegenteil der Fall. Inflationsbereinigt gibt es heute in Österreich ein All-Time-Low beim Benzinpreis. Seit Beginn des mir vorliegenden Zahlenmaterials (1970) gab es Treibstoff relativ zum Verbraucherpreisindex nicht mehr so günstig. Und selbst beim Realpreis sind wir auf einem 9-Jahrestief.

Benzinpreis in Österreich Normalbenzin in EURO - inflationsbereinigt
Benzinpreis in Österreich Normalbenzin in EURO - inflationsbereinigt
Quelle Benzinpreise: ÖAMTC, Quelle Verbraucherpreisindex: Statistik Austria, VPI '66

Benzinpreise in Österreich real und inflationsbereinigt im Vergleich. 
Benzinpreise in Österreich real und inflationsbereinigt im Vergleich.

Beim Realpreis haben wir mit dem heutigen (18.12.2008) Sprit-Bestpreis ein 9-Jahres-Tief!

Und was will ich damit sagen? Gar nichts, nur dass ich recht hatte...
Nicht raunzen!

Wohnzimmer-PC ClubDigitalHome.at Edition bei DiTech

Ab sofort gibt es unter Angebotsnummer 8101020119 bei DiTech einen von mir konfigurierten Wohnzimmer-PC für ClubDigitalHome.at Mitglieder (bei Vorlage der Clubkarte).

Mein Ziel war es einen leisen, zuverlässigen und leistungsfähigen Media Center PC zu konfigurieren, allerdings zu einem vernünftigen Preis, also je nach TV-Tuner Ausstattung zwischen EUR 950,- und EUR 1150,-image

Ohne TV Karten kommt das von mir konfigurierte System auf EUR 933,68
Die Wohnzimmer-Entertainment-Zentrale verfügt über BluRay, HDMI und HDCP (bis Full-HD), ein edles HiFi-Gehäuse von Thermaltake mit Front-Display.

TV Karten sind nicht dabei, da man je nach Empfangsart unterschiedliche TV Karten ergänzen sollte.

Für Analog-Kabel empfehle ich die HVR 2200 von Hauppauge, für DVB-Teine oder mehrere HVR 1700 und für DVB-S eine oder mehrere FloppyDTV MCE (oder FloppyDTV S2) von der Kärntner Firma DigitalEverywhere, (wo Clubmitglieder auch Sonderkonditionen haben).

Eine ClubMitgliedschaft beim ClubDigitalHome bietet viele Vorteile – in dem Fall kommen neue Mitglieder natürlich auch in den Genuss dieses Aktionsgerätes, bei nur 39€ Jahresmitgliedsbeitrag auf jeden Fall immer noch ein “Schnäppchen”.

Windows Home Server Power Pack 1 ist da!

Microsoft hat am Dienstag endlich das lange erwartete Powerpack 1 für Windows Home Server auch auf Deutsch released und das ist für mich Grund genug dieses Update ein wenig näher in Augenschein zu nehmen.
Windows Home Server mit Power Pack 1
Zur Erinnerung, was ein Windows Home Server überhaupt ist, kann man sich diesen Post von mir zu Gemüte führen.

Windows Home ServerDie Änderungen auf einen Blick:
Data Corruption Bug beseitigt
64Bit Connector (nur Vista x64, nicht XP)
Kleinigkeit: Vista SP1 Clients werden jetzt richtig angezeigt
Connector kann vom Homeserver automatisch aktualisiert werden
Computer lassen sich zur Sicherung aufwecken
Connector Setup über Web Interface
Server Backup: Freigegebene Ordner auf (externe) Festplatten sichern
Remote Zugriff auf Computer und/oder Freigaben für jeden User einstellbar
Remote Zugriff: Neue Upload Funktion für mehrere Dateien samt Drag & Drop
Remote Zugriff: Download als Zip und EXE
Remote Zugriff: Icons View / Thumbnail-Darstellung von Bildern
Neue Wiederherstellungs-CD: Auch Images von PC's mit <512MB RAM wiederherstellen
Mehr Stabilität: z.B. Konsole unempfindlicher gegen schlecht programmierte Add-Ons...
Reparaturassistent für die Backup-Datenbank
Verbesserte Performance
Weniger Energieverbrauch

Data Corruption Bug beseitigt

Der im Knowledgebase Artikel http://support.microsoft.com/kb/946676/en-us beschriebene Data Corruption Bug führte dazu dass unter gewissen Voraussetzungen, mit bestimmten Programmen beim direkten Editieren von Daten am Homeserver Files beschädigt werden können. Er war wahnsinnig selten und besonders schwer zu reproduzieren, ist jetzt aber behoben.

64Bit Connector (nur Vista x64, nicht XP)

Die Connector Software steht nun auch für Windows Vista 64Bit zur Verfügung. XP 64 Bit wird hingegen weiterhin nicht unterstützt. Somit lassen sich nun auch 64Bit Clients sichern und sich der Home Server von 64Bit Clients aus steuern.

WHSConnector_x64.msi

Windows Server Longhorn Ultimate EditionKleinigkeit: Vista SP1 Clients werden jetzt richtig angezeigt

Seit Vista SP1 zeigt der Home Server alle Vista Clients als "Windows Server Longhorn Ultimate Edition" bzw. "Windows Server Longhorn Home Premium Edition" etc.
Dieser etwas eigenartige, wenngleich natürlich nicht kritische Bug, ist nun auch behoben.

Windows Home Server Computer und Sicherung

Connector kann vom Homeserver automatisch aktualisiert werden

Die Client Connector Software kann nun vom Home Server automatisch aktuell gehalten werden. - Wenn am Home Server, etwa über Windows Update ein weiteres Service Pack/Power Pack/Feature Pack oder eine sonstige Aktualisierung stattfindet bei der auch eine Aktualisierung der Connector Software stattfindet, bekommen alle Clients automatisch die neueste Connector Software.

Windows Home Server-Connector-Updates

Windows Home Server-Connector-Upgrade
Anmerkung am Rande: Hier konnte man sich wohl nicht entscheiden zwischen "Upgrade" und "Update"...

Computer lassen sich zur Sicherung aufwecken

Schon bei der Connector Installation kann man festlegen, ob ein Heim-PC automatisch aufgeweckt werden soll, wenn ein Backup ansteht.
(Ich finde hier hätte man "Reaktiveren", nicht "Deaktiveren" schreiben sollen, das ist sonst verwirrend, der Ruhezustand/Energiesparmodus wird ja nicht deaktiviert=abgedreht, sondern der Heimcomputer wird für das Backup reaktiviert=aufgeweckt - Aber ich sollte mich nicht beschweren, schließlich war ich Betatester und habe den Fehler nicht geloggt...)

Deaktivieren des Ruhezustands des Heimcomputers

Diese Einstellung kann man aber auch im Nachhinein über einen Rechtsklick auf das Taskleistensymbol ändern. (Und hier steht richtig "reaktiviert")

Computer zur Sicherung reaktivieren

Connector Setup über Web Interface

Die Connector Software lässt sich nun nicht nur von CD, vom Netzwerk -
\\homeserver\software\Home Server Connector Software - sondern auch vom Browser aus unter http://server:55000 - wo man unter anderem auch das Home Server-Toolkit herunterladen kann, um eventuelle Probleme mit dem Connector zu beheben.

Web Setup Home Server Connector

Server Backup: Freigegebene Ordner auf (externe) Festplatten sichern

Die Daten am Homeserver selbst lassen sich mit (sinnvollerweise externen) Festplatten jetzt auch sichern, sodaß man ein Off-Site Backup realisieren kann. Ursprünglich - so war Screenshots aus der Betaphase zu entnehmen - dürfte es auch geplant gewesen sein, die Sicherungsdatenbank am Homeserver auch wegsichern zu können, diese Funktion findet sich nun aber nicht mehr im Power Pack, warum auch immer. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn das ist ja ohnehin bereits die Kopie der Originaldaten, und Daten die so wichtig sind, dass man zusätzlich ein Off-Site Backup braucht, sollte man vielleicht sowieso lieber am Server selbst ablegen.Festplatte hinzufügen

Eine neue Festplatte kann ich jetzt nicht nur verwenden, um den Serverspeicher an sich zu vergrößern, sondern ich kann diese auch als "Serversicherungsfestplatte" definieren.

Festplatte formatieren?

Praktisch: Ich muss die Platte nicht formatieren und kann sie somit auch noch für andere Zwecke verwenden.

Festplatte beschriften

Den Festplatten für die Serversicherung sollte man auch aussagekräftige Namen geben. Oft wird man ja mehr als eine haben, weil ein ganzer Homeserver selten auf eine einzelne Festplatte passt.

Serversicherungsfestplatte

Die soeben erstellte Serversicherungsfestplatte scheint nun unter Serverspeicher in der eigenen Rubrik "Serversicherungsfestplatte" auf.

Homeserver unter Computer und Sicherung

Der Homeserver scheint nun sinnvollerweise unter "Computer und Sicherung" auf, sodaß ich die Sicherungen konfigurieren, starten und den Sicherungsstatus überwachen kann.

Serversicherung Auswahl

Klicke ich auf "Jetzt Sichern" kann ich für jeden Ordner festlegen, welche Serversicherungsfestplatte verwendet werden soll.

Remote Zugriff auf Computer und/oder Freigaben für jeden User einstellbar

Auf der Home Server Remote Zugriff Webseite gibt es ja standardmäßig zwei Funktionen: Einerseits der Zugriff auf die Home Server Konsole und auf die Heimcomputer mittels RDP (Remote Desktop) im Reiter "Computer", andererseits der Zugriff auf "Freigegebene Ordner".

Man kann jetzt für jeden Benutzer definieren, ob dieser beide Funktionen oder nur eine von beiden angezeigt bekommt.

Berechtigungen Remotezugriff

Remotezugriff Computer

Remotezugriff Freigegebene Ordner

Remote Zugriff: Neue Upload Funktion für mehrere Dateien samt Drag & Drop

Mittels eines ActiveX Addins lassen sich nun beim Upload auch mehrere Dateien gleichzeitig hochladen. Das ganze funktioniert recht schön über Drag&Drop, ähnlich wie bei Live Skydrive oder anderen "Web-Festplatten".

Homeserver Remotezugriff: Upload

Homeserver Remotezugriff: Upload

Remote Zugriff: Download als Zip und EXE

Das Herunterladen mehrerer Dateien gleichzeitig funktioniert nicht nur als Zip-komprimiertes Archiv, sondern auch als selbstentpackende EXE Datei für den Fall dass man auf einem Computer ohne ZUP Funktion ist. (z.B. auf einem Windows älter als XP auf dem kein Third-Party ZIP Programm wie Winzip installiert ist)

Homeserver Remotezugriff: Download als ZIP und EXE

Remote Zugriff: Icons View / Thumbnail-Darstellung von Bildern

Es gibt jetzt auf der Windows Home Server Remote Zugriff Webseite neben der normalen Darstellung auch die "Symbolansicht" die automatisch Bilder als Thumbnails darstellt.

Symbolansicht

Neue Wiederherstellungs-CD: Auch Images von PC's mit <512MB RAM wiederherstellen

Mir war nicht bewußt dass das früher ein Problem war, aber nun lassen sich auch Images von PC's mit weniger als 512MB Ram aus wiederherstellen. (Wer hat eine XP oder Vista Maschine mit weniger als 512MB Ram?)

Mehr Stabilität: z.B. Konsole unempfindlicher gegen schlecht programmierte Add-Ons...

Windows Home Server war schon vor Power Pack 1 sehr stabil - schließlich basiert es auf Windows Server 2003 - Probleme gab's nur gelegentlich mit schlecht programmierten Add-Ons, die die ganze Konsole zum Absturz brachten. Die Konsole soll jetzt weniger empfindlich auf solche Add-Ons reagieren.

Reparaturassistent für die Backup-Datenbank

Eine korrupte Backup Datenbank hat man schnell einmal - aus eigener Erfahrung beieinem Kunden von mir weiß ich, dass ein paar Stromausfälle reichen, und die Backup-Datenbank ist korrupt.
Jetzt lässt Sie sich leicht über einen Assistenten reparieren.

Reperaturassistent Sicherungsdatenbank

Verbesserte Performance

Konnte ich noch nicht nachmessen - aber angeblich hat vor allem die Schreib-/Lesegeschwindkeit besonders zugelegt.

Weniger Energieverbrauch

Auch da habe ich jetzt leider keine Möglichkeit einen Vorher-/Nachher-Test zu machen, aber wenn's Microsoft sagt, wird's schon stimmen. Mit guter Hardware (z.B. FSC Scaleo Home Server, Tranquil usw.) und Add-Ons wie Lights-Out und Scaleo Power Management liess sich der Energieverbrauch auch schon vor PP1 hervorragend im Zaum halten.

Fazit

Der Fix des Corruption Bugs war dringend notwendig, erst jetzt kann man Kunden mit 100% gutem Gewissen zum WHS raten, alle anderen Verbesserungen in Power Pack 1 sind durchaus nützlich und gelungen und machen Windows Home Server noch mehr zur idealen Zentrale für das digitale Zuhause!

Verfügbarkeit

Schon am 12.August soll das Power Pack 1 per Windows Update daherkommen!
Es gibt natürlich auch direkte Download-Links: Englisch, Deutsch

Die Media Kits (also neue Windows Home Server CD's mit inkludiertem PP1) sind bei den Distributoren bereits bestellbar und ab September verfügbar.
Diese haben natürlich neue Part Numbers:

  • CCQ-00061 - Englisch (statt CCQ-00015)
  • CCQ-00060 - Deutsch (statt CCQ-00017)

  • Das dürften die OSB Versionen sein, also nur für die Vorinstallation durch Systembuilder, die einen Vertrag mit Microsoft haben. - Für die Non-OSB Version, die - zumindest in DE und AT - jeder Endkunde beziehen kann, versuche ich gerade herauszufinden, ob es eine neue SKU geben wird, die alte lautet: CCQ-00038 für die deutsche Non-OSB Version.
    Siehe auch: http://mswhs.com/2008/08/01/whs-language-part-numbers/

     

    Office Bug #3 - "Filtern und Löschen"

    Ein Office 2007 Bug, auf den mich ein Kunde kürzlich hingewiesen hatte, betrifft Excel 2007.
    Kurzversion: Setzt man einen Filter, filtert dann eine Zeile weg, löscht Zeilen vor- und nach dieser ausgeblendeten Zeile, wird auch die ausgeblendete Zeile dazwischen fälschlicherweise gelöscht.
    Workaround: Statt der Funktion Filtern, den gesamten Bereich "als Tabelle formatieren" - dann kann man auch filtern, hat noch ein paar Vorteile mehr (automatische Formatierung, Ergebniszeile, alternierende Zeilen, Formelübernahme usw.) und das Problem tritt nicht auf.
    Trotzdem - wie auch mein Kunde richtig angemerkt hat - die Funktion "als Tabelle formatieren" ist nicht immer wirklich praktikabel, vor allem bei riesigen Datenbankexports, außerdem sollte das auch beim normalen Filter nicht auftreten, weshalb ich hier von einem Bug ausgehe.

    Hier kurz eine Anleitung um den Fehler zu rekonstruieren und auch für das Workaround:

     

    Erste Zeile markieren, "Filtern" im Reiter "Daten" unter "Sortieren und Filtern" anklicken.

    Nun erscheinen in der ersten Zeilen jeweils Dropdownmenüs, mit denen ich z.B. die Zeile12 ausfiltern kann:

    Lösche ich nun 'Zeile11' und 'Zeile13' sollte eigentlich die 'Zeile12', die ausgeblendet war, noch da sein.

    Ist sie aber nicht:
     

    Es wurden nicht nur die markierten Zeilen 11 und 13, sondern auch die ausgeblendete(gefilterte) Zeile 12 gelöscht.

     

    Workaround: Um dieses Verhalten zu Umgehen, sollte man immer die Funktion "Als Tabelle formatieren" im Reiter 'Start', unter 'Formatvorlagen' anwenden.

    Diese Funktion bietet neben der Filterung auch zusätzliche Möglichkeiten (wie oben erwähnt) - und vor allem umgeht sie dieses Verhalten.

    Wie man sieht, wurden jetzt nur die markierten Zeilen 11 und 13 gelöscht, 12 ist nach wie vor da.

    Office Bug #2 - "Schriftgrad" statt "Größe"

    Ein Übersetzungsfehler in der deutschen Version von Word 2007 führt dazu, dass im Reiter "Bildtools" / "Format" die Funktionsleiste "Schriftgrad" zu finden ist. Mit Schriften hat diese aber rein gar nichts zu tun, in Wirklichkeit handelt es sich um die Bildgröße. Hier wurde das englische Wort "Size" falsch mit "Schriftgrad" übersetzt.

    Capture image

    Wenn sich Size auf die Schriftart bezieht, wäre die Übersetzung natürlich richtig, aber nicht im Bezug auf Grafiken.

    Office Bug #1 - Outlook Kalender

    Die sehr praktische Funktion in Outlook 2007 mehrere Kalender nebeneinander anzuzeigen hat mitunter Darstellungsfehler - so wurde mir heute der Kalender meiner Frau (rechts) um eine halbe Stunde versetzt dargestellt. Sobald ich im Kalender scrollte, war der Fehler weg.  Gott sei Dank konnte ich davor noch einen Screenshot machen. Reproduzieren kann ich den Fehler aber leider nicht.

    bug-office

    Datenzerstörung mit Bordmitteln

    zerstörte Festplatte Was oft aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit vergessen wird, wenn man eine defekte Festplatte unter Garantie einschickt oder eine alte Festplatte auf eBay verkauft, ist die Tatsache, dass die Daten auf der Platte (wenn man nicht Bitlocker Laufwerksverschlüsselung verwendet hat) von jedermann relativ leicht ausgelesen werden können, selbst wenn man die Platte löscht oder gar formatiert.
    Wenn man die Platte nicht gerade physisch vaporisieren kann, was eben meist bei Garantiefällen oder eBay-Verkauf als Option ausscheidet, kann man auf mehr oder weniger effiziente, kostenlose oder kostenpflichtige Tools zum "Wipen" oder "Shredden" zurückgreifen. Eines davon ist Disk Wipe von Winternals, das früher Bestandteil von Erd-Commander war, und jetzt von Microsoft im Rahmen des "D.A.R.T." (Diagnostic and Recovery Toolset") angeboten wird, welches aber nur als Teil des Microsoft Desktop Opimization Pack an Firmenkunden mit Wartungsvertrag (Software Assurance) abgegeben wird.
    Viel einfacher und kostengünstiger - weil in Windows Vista integriert, ist das Tool cipher.exe welches die Festplatte auf Befehl in 3 Schritten zuerst mit Nullen, dann mit Einsen, dann mit Zufallswerten überschreibt.
    FORMAT drive_letter: /FS:NTFS /V:label /X
    CIPHER /W:drive_letter:\
    Nach einem Durchlauf kann man nur mehr mit teurer Spezialsoftware oder forensischen Tools bzw. in Speziallabors fragmentarisch Daten auslesen. Wenn einem das aber auch noch zu wenig ist, kann man auch ein Batch Skript verfassen, das diesen Durchgang mehrmals hintereinander durchführt.
    Sollte das Formatieren direkt aus Windows heraus nicht möglich sein, z.B. weil es sich um eine Systemplatte handelt, kann man das ganze natürlich auch von einer Befehlszeile machen, zu der man mit Hilfe der bootfähigen Windows Vista DVD kommt. Diese Methode habe ich in meinem Beitrag "Vista Kommandozeile von der Installations DVD" beschrieben.
     

    Digitale Signatur und Bürgerkarte in Österreich unter Windows Vista - Ein Statusbericht

    Was man braucht:
    Generell braucht man für die digitale Signatur, besonders für die in Österreich rechtsgültige digitale Signatur sowie für die österreichische Bürgerkarten-Lösung folgendes:

    Kartenleser
    Einen Kartenleser mit externem Pinpad zur Eingabe des Codes. Die am meisten eingesetzten Geräte sind von der Firma reiner-sct in Deutschland z.B. der besonders günstige Cyberjack Pinpad.

    A-Sign Client
    Eine Karte mit einem Zertifikat einer akkredidierten Zertifizierungsstelle. In Österreich ist das die Firma a-trust, Karten können entweder Bankomatkarte oder Mastercard sein, oder eigene a-trust Karten. Die Kosten dafür kann man unter www.a-trust.at  finden.

    TrustDesk
    Die digitale Signatur auf der eCard hingegen kann nur für eGovernment, also als Bürgerkarte verwendet werden, ist dafür aber kostenlos.

    Softwareseitig braucht man:

    • Den Treiber der Firma Reiner SCT, Cyberjack Base Components. Die aktuellste Version, die direkt von Reiner SCT support@reiner-sct.com erhältlich ist, hat die Versionsnummer 5.16.0 – das ist bereits ein Vista Beta Treiber, in drei Wochen ist laut Reiner SCT mit einer finalen Version zu rechnen.
    • Den a-sign Client der Firma a-Trust. Aktuell in der Version 1.2.3.6 noch nicht offiziell für Vista geeignet, aber mit einigen Einschränkungen und Workarounds verwendbar.
    • Eine sogenannte Security Layer Software und Bürgerkartenumgebung (BKU). Diese Software dient dem zweck der sicheren (rechtsgültigen) digitalen Signatur und der Verwendung von Behördenanwendungen nach dem Konzept „Bürgerkarte“
      z.B. Trustdesk Basic von der Firma ITSolution oder HotSign von der Firma BDC

    Zur Installation

    • Die Installation des Treibers von Reiner SCT verläuft ohne Probleme. Die Karte kann dann auch getestet werden.
      Der a-sign Client aber ist nicht für Vista geeignet und man muss sich momentan mit unguten Workarounds helfen. Entweder ausführen als Administrator, Geschützen Modus im Internet Explorer abschalten oder gleich User Account Control abdrehen, wie es a.trust als temporäres Workaround in ihrem Forum empfehlen.
    • Trustdesk Basic wird nur richtig installiert wenn man beim Installationspaket „Ausführen als Administrator“ sagt, da der User Account Control Dialog nicht von alleine kommt. (Anmerkung Georg: UAC Meldung ist eine Applikationsenstellung bei korrekter Programmierung. Andernfalls werden Dinge die nicht sein dürfen kommentarlos geblockt.)
    • Außerdem natürlich in der Firewall zulassen, aber das Fenster bekommt man ohnehin.
    • Weiters den Pop Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen.
    • Ob das an Trustdesk Basic oder am Treiber für den Kartenleser liegt, kann ich nicht sagen, aber es fehlen auch die Piep-Töne am Kartenleser, so muss man sich an den Leuchtdioden orientieren ab wann man den Code eingeben kann und ob der Code angenommen wurde.

    Was funktioniert und was nicht bzw. welche Einschränkungen es gibt:

    Test

    Funktioniert?

    Einschränkung

    Lösung/Workaround

    Login Raiffeisen Internet Banking (erfordert Trustdesk Basic als Signatursoftware)

    Ja

     

    Pop-Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen!

    Geschützen Modus deaktivieren *.

    Login Finanz Online

    (erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

    Nein

    (trustdesk)

    Ja

    (BDC hotsign)

    Trustdesk: Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

    BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

    Windows Login

    ?

     

    Sollte eigentlich in Windows Vistamöglich sein, aber wie?

    Login www.WKO.at

    Ja

    Pin Eingabe auf der Tastatur

    Funktioniert im IE7 nicht  mit „Geschützem Modus“

     

    www.zustellung.gv.at

    (erfordertTrustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

    Nein

    (trustdesk)

    Ja

    (BDC hotsign)

    Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

    BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

    Login Sozialversicherung
    (erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

    Nein
    (trustdesk)

    Ja
    (BDC hotsign)

    Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

    BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

    Testnormal Bürgerkarte

    1 Fehler
    (trustdesk)

    Fehler bei Punkt 1 von 4 „Signaturvalidierung durch SecurityLayer“
    Es wird auch ein Fehler in TrustDesk angezeigt

     

    Outlook 2007 E-Mail signieren

    Ja

    Pin Eingabe auf der Tastatur

     

    PDF signieren

    Ja

    Pin Eingabe auf der Tastatur

     

    SaveasAdmin
    Man kann den Geschützten Modus im Internet Explorer auf zwei Arten deaktivieren. Entweder man startet den Internet Explorer als Administrator („Als Administrator ausführen“) oder man fügt die Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten hinzu. z.B. https://banking.raiffeisen.at oder https://finanzonline.bmf.gv.at/ (Anmerkung Georg: das ist natürlich besser als den IE als Admin zu starten!)

    Der geschützte Modus im Internet Explorer muss immer deaktiviert werden, was manchmal okay ist (Bank oder Finanzamt als „vertrauenswürdige Seite“ einzustufen ist für mich kein Problem) manchmal aber nicht erwünscht oder lästig ist. Die Signierung sollte immer auf dem PinPad erfolgen, der a.sign Client schafft das aber unter Vista nicht, der Pin muss auf der Tastatur eingegeben werden.
    Wo die Signatur statt über den a.sign Client über die Signatursoftware trustdesk funktioniert, kann die Eingabe problemlos am Pinpad erfolgen, nur das Fehlen der Töne ist lästig, so muss man auf die Leds achten, erst wenn die gelbe (rechte) LED blinkt, den Pin eingeben!
    Alles was eine Bürgerkartenumgebung benötigt, funktioniert derzeit mit trustdesk basic nicht, immer die gleiche Fehlermeldung: „Fehler bei der Anmeldung…. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.“
    E-Mail signieren funktioniert problemlos, PDF signieren ebenso, eben bis auf die Tatsache dass man den Pin auf der Tastatur eingeben muss.

    Die Firma Reiner SCT ist meiner Ansicht nach vorbildlich, sie stellt schon seit Wochen auf Anfrage immer wieder neuere Builds ihrer Vista Treiber bereit, in 3 Wochen soll der Treiber final sein. Der Treiber ist einfach zu installieren, digital signiert und meiner Erfahrung nach stabil. Nur das Fehlen der Piepstöne – das muss wohl am Treiber liegen – ist lästig.Hinweis: Wichtig ist auch, dass man im Cyberjack Gerätemanager die Firmware aktualisiert, das geht aber nur mit „Als Administrator ausführen“ oder mit deaktivierter Benutzerkontensteuerung (letzteres ist nicht empfehlenswert).

    Die Firma a-Trust ist meiner Einschätzung nach spät dran und hat keinen guten Plan wie sie Vista tauglich werden wollen. Sie wollen laut eigener Aussage nicht alles für Vista neuschreiben und versuchen so den bestehenden a.sign Client irgendwie mit Workarounds Vista tauglich zu machen. Der Tipp im a.trust Forum User Account Control (Benutzerkontensteuerung) abzudrehen, ist bestenfalls eine kurzfristige Notlösung, spätestens nach dem Consumer Launch würde ich sowas – vor allem von einer Sicherheitsfirma - echt nicht mehr hinnehmen. Das ist wie einem Linux User zu sagen, er soll ab sofort als Root arbeiten damit eine bestimmte Software funktioniert. Das Problem ist, dass unbedarfte Anwender das dann machen, ohne die möglichen Konsequenzen zu kennen, und dann heißt es wieder, Windows sei so unsicher.
    Außerdem ist das abschalten von UAC meiner Ansicht nach ohnehin nur ein naives Umschiffen mehrerer Probleme. Man sieht, dass es um ganz etwas anderes geht. Durch Abschalten von User Account Control (Benutzerkontensteuerung) arbeitet nicht nur jeder Prozess mit Admin Rechten, sondern es ist auch der Geschützte Modus im IE7 abgedreht. Dass das Abdrehen von UAC gar nicht nötig ist, habe ich in meinen Beispielen oben beschrieben: Geschützten Modus gezielt abdrehen, etwa durch Hinzufügen einer Seite zur Liste der „Vertrauenswürdigen Seiten“ oder gezieltes „Als Administrator ausführen“ tut’s auch! Deswegen müssen noch lange nicht alle Programme im Admin Modus laufen bzw. alle Internet Seiten immer ohne Geschützten Modus auskommen!
    Und das Problem, dass der Pincode auf der Tastatur eingegeben werden muss, besteht übrigens auch bei deaktivierter Benutzerkontensteuerung.

    Die Karte wird im a.sign Client abwechselnd entweder nur als PC/SC Karte oder cyberjack PinPad, selten als beides erkannt. Vielleicht hat das etwas mit dem Problem der Eingabe auf der Tastatur statt am PinPad zu tun?

    BDC HotSign
    Nachdem ich meine Tests zunächst mit trustdesk basic gemacht hatte, und nicht alles funktionierte, insbesondere nicht die eGoverment Funktionen, siehe Matrix, war ich positiv überrascht, dass alle diese Dinge mit bdc hotsign sehr wohl möglich waren.
    Aber wenn es da nicht auch Abstriche gäbe, wäre das zu schön um wahr zu sein: BDC Hotsign stellt Windows Vista trotz 2GB Arbeitsspeicher und 3D-Grafikkarte mit 512MB Arbeitsspeicher auf Windows Vista Basic um, deaktiviert also, warum auch immer, die Windows Aero Oberfläche.
    Fazit:
    Nachdem es sehr mühsam war, das alles einzurichten und alles herauszufinden arbeite ich nun erfolgreich, mit nur wenigen Einschränkungen unter Windows Vista mit digitaler Signatur und Bürgerkarte.

    • Ich deaktiviere den Geschützten Modus im IE7 entweder durch Hinzufügen der jeweiligen Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten, oder durch Ausführen von IE7 als Administrator
    • Ich finde mich einstweilen damit ab, dass ich für die einfache digitale Signatur (z.B. Mail, PDF) nicht am Pinpad sondern auf der Tastatur den Pin eingeben muss.
    • Ich verwende für die qualifizierte (sichere, rechtsgültige) digitale Signatur und für Behördenanwendungen (eGovernment) die Applikation BDC Hotsign, nicht Trustdesk Basic und finde mich damit ab, das diese das Windows Vista Design Aero verübergehend deaktiviert.
    • Gelbe LED am Kartenleser abwarten (statt Piepston) ist lästig, man gewöhnt sich aber daran.

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    Über den Autor

    MCTS

    Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
    Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
    Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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