Windows Vista in Österreich beliebter als im Rest der Welt

Die Bemühungen seitens Microsoft und seinen Partnern (z.B. Georg und mir) in Österreich den Nutzen und Mehrwert von Windows Vista im Vergleich zu Windows XP und anderen Betriebssystemen zu kommunizieren, scheinen erste Früchte zu tragen – in den letzten 12 Monaten hob die Linie der tatsächlich genutzten Windows Vista Lizenzen im Vergleich zum internationalen Durchschnitt massiv ab! Eigenlob stinkt aber irgendwas haben wir richtig gemacht ;-)

image 
Windows XP Market Share ausgeblendet, zwecks besserer Sichbarkeit.
Quellen: http://marketshare.hitslink.com/ und Statcounter

Übrigens – ich würde mich sehr freuen, wenn bei hitslink und statcounter die Windows 7 Kurve bald in sichtbare Bereiche eintaucht (Mai: 0,42%) Sobald Windows 7 Linux überholt hat (1%) werde ich es in meinen Grafiken anzeigen.

Windows Vista auf jedem dritten PC

Mittlerweile läuft in Österreich auf jedem dritten PC Windows Vista:image

Quelle: http://gs.statcounter.com/#os-AT-daily-20080701-20090613

Wer hat mich aufgeweckt?

Es soll vorkommen, dass Windows Computer aus dem Standby-Modus oder Ruhezustand aufwachen, obwohl man das eigentlich nicht möchte. Das kann leider sehr viele verschiedene Gründe haben. Es kann ein Dienst zeitgesteuert den Rechner aus dem Schlaf erwecken, oder unterschiedlichste Hardwaregeräte.
Heute möchte ich einige Parameter des Tools powercfg vorstellen, die dabei helfen können, Probleme mit unerwünschten “Weckrufen” zu beseitigen.

Welches Gerät kann den PC wecken?

powercfg -devicequery wake_armed

image

Der Parameter "wake_armed" führt Geräte auf, die zurzeit so konfiguriert sind, dass sie das System aus dem Standbymodus reaktivieren.
Nimmt man stattdessen den Parameter "wake_from_any", bekommt man alle Geräte zurück, die das Reaktivieren des Systems aus beliebigen Standbyzuständen (S1, S2, S3) unterstützen.

Welches Gerät hat den PC zuletzt geweckt?

powercfg –lastwake

image 
Gibt an, wodurch das System aus dem letzten Ruhezustand reaktiviert wurde.

Gerät für das Wecken aktivieren/deaktivieren

powercfg -deviceenablewake
powercfg -devicedisablewake

Beispiel: powercfg -devicedisablewake "Agere Systems-HDA-Modem"
image

Weitere Parameter für powercfg findet man unter:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc748940.aspx

Windows Vista SP2 ist da

Ein “Servicepäckchen” im Vergleich zu SP1:

  • Windows Search 4.0 for faster and improved relevancy in searches
  • Bluetooth 2.1 Feature Pack supporting the most recent specification for Bluetooth Technology
  • Ability to record data on to Blu-Ray media natively in Windows Vista
  • Adds Windows Connect Now (WCN) to simplify Wi-Fi Configuration
  • Windows Vista SP2 enables the exFAT file system to support UTC timestamps, which allows correct file synchronization across time zones.
  • Windows Vista SP2 RTM + Windows Vista SP1 Blocker Tool Removed - Windows Vista Team Blog - The Windows Blog

    Windows Installation duplizieren mit Robocopy

    Mit imagex oder einen Klon-Programm wie Ghost oder Acronis würde es möglicherweise besser/schneller gehen, aber das ist nicht immer zur Hand – daher recht interessant die Methode mit einer Vista Installations-DVD und robocopy eine bestehende Installation zu kopieren.

    Damit kann ich nicht nur eine Installation von z.B. einer alten/kleinen auf eine neu/große Festplatte übertragen, wie von dem Blogger beschrieben, der ursprünglich (schon 2006) über diese Methode geschrieben hat, sondern ich kann vor allem auch ohne Zusatztools meine Festplatte repartitionieren.

    Das muss ich kurz erklären: Ein Freund von mir hat einen PC mit 4 Partitionen. Die wo das System drauf ist, ist viel zu klein und lässt sich ohne Zusatztools nicht vergrößern. Da hilft auch die Methode die ich jetzt kurz beschreiben will:

    Man braucht:

    • 1 Vista Datenträger
    • 1 externe Festplatte

    Man steckt die externe Festplatte an, bootet von der Vista DVD, drückt auf Installieren, drückt dann aber, wenn man den Key eingeben sollte, Shift-F10 um eine Kommandozeile zu starten.

    Nun schaut man einfach welche Laufwerksbuchstaben die verschiedenen Volumes haben.
    Eine Möglichkeit ist diskpart aufzurufen, dann den Befehl “list volume”

    Insbesondere interessierte mich die zu kleine Systempartiton (C:) und die externe Festplatte (G:)

    Dann gibt man ein:

    ROBOCOPY C:\ G:\ /e /efsraw /copyall /dcopy:t /r:0 /v /tee /log:robocopy.log /xj /xf c:\robocopy.log c:\$ntfs.log c:\hiberfil.sys c:\pagefile.sys /xd "c:\System Volume Information" c:\Recycler c:\Windows\CSC

    Nun wird die ganze Partition mit einigen Ausnahmen kopiert. Falls Fehler aufgetreten sind, findet man diese in robocopy.log

    Nun repartitioniert man die Festplatte – in meinem Fall wollte ich eine Partition über die gesamte Größe der Festlpatte.

    Vorsicht – alle Daten auf der Platte gehen verloren!

    • diskpart
    • list disk
    • select disk 0 (darauf achten, dass man die richtige Disk auswählt!)
    • clean
    • create partition primary
    • select partition 1
    • active
    • format quick
    • list volume
    • select volume 1 (darauf achten, dass man das richtige Volume auswählt!)
    • assign letter=c

    Nun kopier’ ich das ganze auf die neu erstellte Partition zurück:

    ROBOCOPY C:\ G:\ /e /efsraw /copyall /dcopy:t /r:0 /v /tee /log:robocopy.log /xj

    Wichtig ist unter anderem der /xj Parameter, der verhindert, dass Symbolic Links gefolgt wird, und so Endlosschleifen entstehen. Darauf hat der ursprüngliche Blogger, von dem ich die Idee habe, leider vergessen:

    Howto: Duplicate any Windows installation to a new hard disk using only a Vista DVD (!)

    Der letzte Schritt ist nun, ebenfalls von der bereits eingelegten Vista DVD einen Reparaturvorgang anzustoßen, Vista erstellt dann automatisch den Bootsektor und sonstige für das Booten nötige Dateien und Einstellungen (BCD etc.).

    Systemsymbole im Infobereich fehlen und ausgegraut

    Komisch heute fehlten bei mir plötzlich im Infobereich von Windows Vista die Symbole “Lautstärke”, “Netzwerk” und “Energie” – als ich diese wieder einblenden wollte, merkte ich, dass sie im entsprechenden Dialog unter “Systemsymbole” ausgegraut sind. Komischer Bug.

    Systemsymbole

    Des Rätsels Lösung: http://support.microsoft.com/kb/945011/en-us

    Der downloadbare Fix
    Dieses Problem reparieren
    konnte das Problem zwar beheben, der genaue Grund ist mir aber nicht klar.
    Im Artikel steht in seiner deutschen Fassung:

    Bei dem Starten eines Computers, auf dem erstmals Windows Vista ausgeführt wird, wird einer oder mehrere folgenden Symbole in dem Infobereich in der rechten unteren Ecke des Bildschirms nicht angezeigt.

    • Das Symbol Netzwerk
    • Das Symbol für Lautstärke-Regelung
    • Das Symbol für Energieverwaltung

    Bloß, auf meinem Computer wird Windows Vista nicht das erste Mal ausgeführt, sondern das tausendste Mal (mindestens) ;-)

    Bildvorschau in Windows Vista wiederherstellen

    Eine Frage die ich schon so oft bekommen habe, dass ich die Antwort endlich bloggen muss:

    “Ich kann unter Vista Bilder nicht mehr öffnen. Wenn ich Bilder als Anhang bekomme muss ich sie erst speichern…”

    Antwort: Vermutlich wurden die Dateizuordnungen (meist durch einen anderen Bildbetrachter) verändert.

    Lösung: Alle Bilddateien wieder der Windows-Fotogalerie zuordnen.

    Wie:

    Im Startmenü oder in der Systemsteuerung “Standard” eingeben und den Eintrag “Standardprogramme” auswählen:

    image

    Dort unter Programme die “Windows-Fotogalerie” auswählen:

    image

    Dort entweder auf “Dieses Programm als Standard festlegen” klicken, oder ab er “Standards für dieses Programm auswählen”, wenn nicht alle Bilddateitypen mit der Windows-Fotogalerie verknüpft werden sollen.

    image

    Nun sollten alle Bilddateien wieder richtig angezeigt werden!

    Datenzerstörung mit Bordmitteln

    zerstörte Festplatte Was oft aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit vergessen wird, wenn man eine defekte Festplatte unter Garantie einschickt oder eine alte Festplatte auf eBay verkauft, ist die Tatsache, dass die Daten auf der Platte (wenn man nicht Bitlocker Laufwerksverschlüsselung verwendet hat) von jedermann relativ leicht ausgelesen werden können, selbst wenn man die Platte löscht oder gar formatiert.
    Wenn man die Platte nicht gerade physisch vaporisieren kann, was eben meist bei Garantiefällen oder eBay-Verkauf als Option ausscheidet, kann man auf mehr oder weniger effiziente, kostenlose oder kostenpflichtige Tools zum "Wipen" oder "Shredden" zurückgreifen. Eines davon ist Disk Wipe von Winternals, das früher Bestandteil von Erd-Commander war, und jetzt von Microsoft im Rahmen des "D.A.R.T." (Diagnostic and Recovery Toolset") angeboten wird, welches aber nur als Teil des Microsoft Desktop Opimization Pack an Firmenkunden mit Wartungsvertrag (Software Assurance) abgegeben wird.
    Viel einfacher und kostengünstiger - weil in Windows Vista integriert, ist das Tool cipher.exe welches die Festplatte auf Befehl in 3 Schritten zuerst mit Nullen, dann mit Einsen, dann mit Zufallswerten überschreibt.
    FORMAT drive_letter: /FS:NTFS /V:label /X
    CIPHER /W:drive_letter:\
    Nach einem Durchlauf kann man nur mehr mit teurer Spezialsoftware oder forensischen Tools bzw. in Speziallabors fragmentarisch Daten auslesen. Wenn einem das aber auch noch zu wenig ist, kann man auch ein Batch Skript verfassen, das diesen Durchgang mehrmals hintereinander durchführt.
    Sollte das Formatieren direkt aus Windows heraus nicht möglich sein, z.B. weil es sich um eine Systemplatte handelt, kann man das ganze natürlich auch von einer Befehlszeile machen, zu der man mit Hilfe der bootfähigen Windows Vista DVD kommt. Diese Methode habe ich in meinem Beitrag "Vista Kommandozeile von der Installations DVD" beschrieben.
     

    Digitale Signatur und Bürgerkarte in Österreich unter Windows Vista - Ein Statusbericht

    Was man braucht:
    Generell braucht man für die digitale Signatur, besonders für die in Österreich rechtsgültige digitale Signatur sowie für die österreichische Bürgerkarten-Lösung folgendes:

    Kartenleser
    Einen Kartenleser mit externem Pinpad zur Eingabe des Codes. Die am meisten eingesetzten Geräte sind von der Firma reiner-sct in Deutschland z.B. der besonders günstige Cyberjack Pinpad.

    A-Sign Client
    Eine Karte mit einem Zertifikat einer akkredidierten Zertifizierungsstelle. In Österreich ist das die Firma a-trust, Karten können entweder Bankomatkarte oder Mastercard sein, oder eigene a-trust Karten. Die Kosten dafür kann man unter www.a-trust.at  finden.

    TrustDesk
    Die digitale Signatur auf der eCard hingegen kann nur für eGovernment, also als Bürgerkarte verwendet werden, ist dafür aber kostenlos.

    Softwareseitig braucht man:

    • Den Treiber der Firma Reiner SCT, Cyberjack Base Components. Die aktuellste Version, die direkt von Reiner SCT support@reiner-sct.com erhältlich ist, hat die Versionsnummer 5.16.0 – das ist bereits ein Vista Beta Treiber, in drei Wochen ist laut Reiner SCT mit einer finalen Version zu rechnen.
    • Den a-sign Client der Firma a-Trust. Aktuell in der Version 1.2.3.6 noch nicht offiziell für Vista geeignet, aber mit einigen Einschränkungen und Workarounds verwendbar.
    • Eine sogenannte Security Layer Software und Bürgerkartenumgebung (BKU). Diese Software dient dem zweck der sicheren (rechtsgültigen) digitalen Signatur und der Verwendung von Behördenanwendungen nach dem Konzept „Bürgerkarte“
      z.B. Trustdesk Basic von der Firma ITSolution oder HotSign von der Firma BDC

    Zur Installation

    • Die Installation des Treibers von Reiner SCT verläuft ohne Probleme. Die Karte kann dann auch getestet werden.
      Der a-sign Client aber ist nicht für Vista geeignet und man muss sich momentan mit unguten Workarounds helfen. Entweder ausführen als Administrator, Geschützen Modus im Internet Explorer abschalten oder gleich User Account Control abdrehen, wie es a.trust als temporäres Workaround in ihrem Forum empfehlen.
    • Trustdesk Basic wird nur richtig installiert wenn man beim Installationspaket „Ausführen als Administrator“ sagt, da der User Account Control Dialog nicht von alleine kommt. (Anmerkung Georg: UAC Meldung ist eine Applikationsenstellung bei korrekter Programmierung. Andernfalls werden Dinge die nicht sein dürfen kommentarlos geblockt.)
    • Außerdem natürlich in der Firewall zulassen, aber das Fenster bekommt man ohnehin.
    • Weiters den Pop Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen.
    • Ob das an Trustdesk Basic oder am Treiber für den Kartenleser liegt, kann ich nicht sagen, aber es fehlen auch die Piep-Töne am Kartenleser, so muss man sich an den Leuchtdioden orientieren ab wann man den Code eingeben kann und ob der Code angenommen wurde.

    Was funktioniert und was nicht bzw. welche Einschränkungen es gibt:

    Test

    Funktioniert?

    Einschränkung

    Lösung/Workaround

    Login Raiffeisen Internet Banking (erfordert Trustdesk Basic als Signatursoftware)

    Ja

     

    Pop-Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen!

    Geschützen Modus deaktivieren *.

    Login Finanz Online

    (erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

    Nein

    (trustdesk)

    Ja

    (BDC hotsign)

    Trustdesk: Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

    BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

    Windows Login

    ?

     

    Sollte eigentlich in Windows Vistamöglich sein, aber wie?

    Login www.WKO.at

    Ja

    Pin Eingabe auf der Tastatur

    Funktioniert im IE7 nicht  mit „Geschützem Modus“

     

    www.zustellung.gv.at

    (erfordertTrustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

    Nein

    (trustdesk)

    Ja

    (BDC hotsign)

    Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

    BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

    Login Sozialversicherung
    (erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

    Nein
    (trustdesk)

    Ja
    (BDC hotsign)

    Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

    BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

    Testnormal Bürgerkarte

    1 Fehler
    (trustdesk)

    Fehler bei Punkt 1 von 4 „Signaturvalidierung durch SecurityLayer“
    Es wird auch ein Fehler in TrustDesk angezeigt

     

    Outlook 2007 E-Mail signieren

    Ja

    Pin Eingabe auf der Tastatur

     

    PDF signieren

    Ja

    Pin Eingabe auf der Tastatur

     

    SaveasAdmin
    Man kann den Geschützten Modus im Internet Explorer auf zwei Arten deaktivieren. Entweder man startet den Internet Explorer als Administrator („Als Administrator ausführen“) oder man fügt die Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten hinzu. z.B. https://banking.raiffeisen.at oder https://finanzonline.bmf.gv.at/ (Anmerkung Georg: das ist natürlich besser als den IE als Admin zu starten!)

    Der geschützte Modus im Internet Explorer muss immer deaktiviert werden, was manchmal okay ist (Bank oder Finanzamt als „vertrauenswürdige Seite“ einzustufen ist für mich kein Problem) manchmal aber nicht erwünscht oder lästig ist. Die Signierung sollte immer auf dem PinPad erfolgen, der a.sign Client schafft das aber unter Vista nicht, der Pin muss auf der Tastatur eingegeben werden.
    Wo die Signatur statt über den a.sign Client über die Signatursoftware trustdesk funktioniert, kann die Eingabe problemlos am Pinpad erfolgen, nur das Fehlen der Töne ist lästig, so muss man auf die Leds achten, erst wenn die gelbe (rechte) LED blinkt, den Pin eingeben!
    Alles was eine Bürgerkartenumgebung benötigt, funktioniert derzeit mit trustdesk basic nicht, immer die gleiche Fehlermeldung: „Fehler bei der Anmeldung…. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.“
    E-Mail signieren funktioniert problemlos, PDF signieren ebenso, eben bis auf die Tatsache dass man den Pin auf der Tastatur eingeben muss.

    Die Firma Reiner SCT ist meiner Ansicht nach vorbildlich, sie stellt schon seit Wochen auf Anfrage immer wieder neuere Builds ihrer Vista Treiber bereit, in 3 Wochen soll der Treiber final sein. Der Treiber ist einfach zu installieren, digital signiert und meiner Erfahrung nach stabil. Nur das Fehlen der Piepstöne – das muss wohl am Treiber liegen – ist lästig.Hinweis: Wichtig ist auch, dass man im Cyberjack Gerätemanager die Firmware aktualisiert, das geht aber nur mit „Als Administrator ausführen“ oder mit deaktivierter Benutzerkontensteuerung (letzteres ist nicht empfehlenswert).

    Die Firma a-Trust ist meiner Einschätzung nach spät dran und hat keinen guten Plan wie sie Vista tauglich werden wollen. Sie wollen laut eigener Aussage nicht alles für Vista neuschreiben und versuchen so den bestehenden a.sign Client irgendwie mit Workarounds Vista tauglich zu machen. Der Tipp im a.trust Forum User Account Control (Benutzerkontensteuerung) abzudrehen, ist bestenfalls eine kurzfristige Notlösung, spätestens nach dem Consumer Launch würde ich sowas – vor allem von einer Sicherheitsfirma - echt nicht mehr hinnehmen. Das ist wie einem Linux User zu sagen, er soll ab sofort als Root arbeiten damit eine bestimmte Software funktioniert. Das Problem ist, dass unbedarfte Anwender das dann machen, ohne die möglichen Konsequenzen zu kennen, und dann heißt es wieder, Windows sei so unsicher.
    Außerdem ist das abschalten von UAC meiner Ansicht nach ohnehin nur ein naives Umschiffen mehrerer Probleme. Man sieht, dass es um ganz etwas anderes geht. Durch Abschalten von User Account Control (Benutzerkontensteuerung) arbeitet nicht nur jeder Prozess mit Admin Rechten, sondern es ist auch der Geschützte Modus im IE7 abgedreht. Dass das Abdrehen von UAC gar nicht nötig ist, habe ich in meinen Beispielen oben beschrieben: Geschützten Modus gezielt abdrehen, etwa durch Hinzufügen einer Seite zur Liste der „Vertrauenswürdigen Seiten“ oder gezieltes „Als Administrator ausführen“ tut’s auch! Deswegen müssen noch lange nicht alle Programme im Admin Modus laufen bzw. alle Internet Seiten immer ohne Geschützten Modus auskommen!
    Und das Problem, dass der Pincode auf der Tastatur eingegeben werden muss, besteht übrigens auch bei deaktivierter Benutzerkontensteuerung.

    Die Karte wird im a.sign Client abwechselnd entweder nur als PC/SC Karte oder cyberjack PinPad, selten als beides erkannt. Vielleicht hat das etwas mit dem Problem der Eingabe auf der Tastatur statt am PinPad zu tun?

    BDC HotSign
    Nachdem ich meine Tests zunächst mit trustdesk basic gemacht hatte, und nicht alles funktionierte, insbesondere nicht die eGoverment Funktionen, siehe Matrix, war ich positiv überrascht, dass alle diese Dinge mit bdc hotsign sehr wohl möglich waren.
    Aber wenn es da nicht auch Abstriche gäbe, wäre das zu schön um wahr zu sein: BDC Hotsign stellt Windows Vista trotz 2GB Arbeitsspeicher und 3D-Grafikkarte mit 512MB Arbeitsspeicher auf Windows Vista Basic um, deaktiviert also, warum auch immer, die Windows Aero Oberfläche.
    Fazit:
    Nachdem es sehr mühsam war, das alles einzurichten und alles herauszufinden arbeite ich nun erfolgreich, mit nur wenigen Einschränkungen unter Windows Vista mit digitaler Signatur und Bürgerkarte.

    • Ich deaktiviere den Geschützten Modus im IE7 entweder durch Hinzufügen der jeweiligen Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten, oder durch Ausführen von IE7 als Administrator
    • Ich finde mich einstweilen damit ab, dass ich für die einfache digitale Signatur (z.B. Mail, PDF) nicht am Pinpad sondern auf der Tastatur den Pin eingeben muss.
    • Ich verwende für die qualifizierte (sichere, rechtsgültige) digitale Signatur und für Behördenanwendungen (eGovernment) die Applikation BDC Hotsign, nicht Trustdesk Basic und finde mich damit ab, das diese das Windows Vista Design Aero verübergehend deaktiviert.
    • Gelbe LED am Kartenleser abwarten (statt Piepston) ist lästig, man gewöhnt sich aber daran.

    Die ersten Wohnzimmer PCs mit Windows Vista sind gelandet

    Die ersten Home Entertainment PC’s mit Windows Vista sind eingetroffen, und das möchte ich zum Anlass nehmen, diese kurz vorzustellen. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Auswahl der hier vorgestellten Modelle keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, bis zum Erscheinen dieser Ausgabe können natürlich weitere Modelle verfügbar sein.

    pivo by habnixSelbst nutze ich Microsoft’s Media Center seit etwa 3 Jahren auf einem selbstgebauten Media Center PC namens „PIVO“ in einem CoolerMaster Gehäuse. Ich bin ganz zufrieden damit, musste aber bald erkennen, dass man einfach als Bastler vieles nicht einfach und kostengünstig realisieren kann, was Komplettsysteme von Markenherstellern aber sehr wohl bieten können.
    Anschlussvielfalt, Formfaktor, Frontdisplay, Lärmentwicklung, Stromverbrauch sind nur einige Themen um die man sich nicht kümmern muss, wenn man ein fertiges Media Center von Sony, Fujitsu Siemens oder Acer kauft. Dafür sind selbstgebaute Media Center PC’s aber leichter erweiterbar. Mein nächster Wohnzimmer PC wird also einer von einem Markenhersteller, das ist schon fix.

    Seit ungefähr November/Dezember 2006 setze ich Windows Vista als Media Center Plattform ein. Im Gegensatz zu Windows XP, wo man eine eigene „Windows XP Media Center Edition“ benötigte, die in der Regel nur als OEM und SystemBuilder Version verfügbar war, kann man unter Windows Vista die Funktion Media Center unabhängig vom Vertriebskanal nutzen. Voraussetzung ist, dass es sich um die Edition „Home Premium“ oder „Ultimate“ handelt.

    Aufpoliert, wurde das – auch unter XP schon mehrfach wegen seiner guten Usability ausgezeichnete – Media Center User Interface, welches auf die Bedienung mit Fernbedienung optimiert ist.

    So wurde dieses Interface auf 16:9 Breitbilddarstellung optimiert (funktioniert aber weiterhin auch auf 4:3 Fernsehern einwandfrei). Eine weitere Neuerung unter Windows Vista ist die Einbeziehung der indizierten Suche in das Media Center, sodass man ohne weiteres auch Musiksammlungen mit hunderttausenden Musiktiteln schnell durchblättern oder –suchen kann.

    Wie wohl allgemein bekannt ist, braucht Windows Vista allerdings etwas mehr Power als Windows XP und so musste ich mein uraltes Windows Media Center „PIVO“ aufrüsten:
    2 Dinge reichten aus: Speicher von 512 auf 1024MB aufrüsten und die schnellste AGP Karte die zu einem vernünftigen Preis zu bekommen war (Radeon X1600).

    Das ganze läuft rund und ohne gröbere Probleme, auch mit einer XBox 360 als Extender. Auch High Definition (720p) Ausgabe über HDMI (mittels DVI auf HDMI Adapter) von Quellen in WMV-HD / VC-1 und H.264 laufen ohne Performanceprobleme. Für ein Blue-Ray oder HD-DVD Laufwerk wird die Leistung aber vermutlich nicht reichen, und HDCP Unterstützung fehlt auch.

    Kurz: Ein neues Media Center – natürlich mit Windows Vista – muss her! Doch was soll es werden?

    Zur Auswahl stehen derzeit diese 4 Kandidaten:

    • Fujitsu Siemens Scaleo EV
    • Acer Aspire iDea 510
    • Sony VGX-XL301 oder 302

    Ich selbst habe für mich noch keine Entscheidung getroffen, ich konnte die Systeme auch noch nicht testen, und kann daher an dieser Stelle nur auf schöne Bilder und eine Aufstellung der technischen Daten verweisen.

    In den nächsten Wochen werde ich das eine oder andere Gerät testen können, dann kann ich vielleicht einige Testergebnisse und meine Entscheidung im ClubComputer Forum darlegen. Bis dahin hoffe ich vielleicht im Forum auf eine kleine Diskussion und einen Meinungsaustausch zu diesen Geräten!

    image2
    Mit dem Fujitsu-Siemens Scaleo EV bringt der deutsch-japanische Hersteller den Nachfolger des erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Scaleo E auf den Markt. Mit dem stärksten Prozessor würde ich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis attestieren, wäre er nicht der einzige mit nur einem TV Tuner – der Dual Tuner ist allerdings optional erhältlich. 

    Aus sehr guter Quelle ist mir zu Ohren gekommen, dass Fujitsu Siemens Österreich den aktuell lieferbaren Scaleo EV in Österreich bis auf weiteres nicht mehr aktiv verkaufen bzw. vermarkten will.
    Über diverse Händler, die ihn vermutlich über deutsche Distributoren beziehen, ist er aber sehr wohl in Österreich erhältlich. Alleine bei geizhals.at sind derzeit 12 Angebote zu finden.
    Am kleinen österreichischen Markt ist der Scaleo wahrscheinlich zu sehr ein Nischenprodukt, und man will vermutlich seitens FSC Österreich auf den Nachfolger warten, bevor man einen neuen (Marketing-) anlauf wagt.
    Den neuen Scaleo EV wird es ab Jahresende in 2 Varianten geben, nämlich den EV2555 und EV2565. Er soll statt mit Intel X3000 OnBoard Grafik nun mit ATI HD2600(256MB) Grafikpower an den Start gehen, und damit wesentlich besser für Windows Vista geeignet sein. Auch die Festplattenkapazität soll laut mceBlog weiter erhöht werden (250-500GB statt 160-320GB) und das EV2565 Modell soll über ein Blueray Laufwerk verfügen. Dieses soll aber erst im Dezember kommen und wird damit das Weihnachtsgeschäft wohl verpassen. Für mich auf jeden Fall ein Grund zu warten und meinem 4 Jahre alten Media Center gut zuzureden, noch ein paar Monate durchzuhalten.

    aspire idea frontal cmyk
    Der Acer iDea 510 besticht durch sein Äußeres und seine geringe Höhe und durch sein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die verwendete Mobiltechnologie dürfte Probleme mit Hitze, Lärm und Stromverbrauch gut kontrollieren. 2 TV Tuner serienmäßig und HDMI mit HDCP sind auch eine feine Sache.
    Wie Udo Sachansky von mce-community.de berichtet, soll auch Acer mit zwei neuen iDea Modellen auf den Markt kommen. Der iDea 511 unterscheidet sich kaum vom aktuellen iDea 510, der Acer Aspire iDea 520BD hingegen kommt mit integriertem Blu-ray Disc Slot-in Laufwerk und anständiger Leistung: Er soll mit Dual Core Prozessor T5500, 2 GB Hauptspeicher, einer ATI M76M Grafikkarte mit 512 MB Speicher und einer 500 GB Festplatte ausgestattet sein.


    Der Sony Vaio VGX-XL301 hat eine relativ hohe Bauform (er ist fast doppelt so hoch wie der Acer), sieht aber optisch auch recht nett aus, er hat standardmäßig 2GB RAM, und genau wie der Acer 2 Tunerkarten. Das Preis/Leistungsverhältnis ist dennoch nicht ganz so ideal wie beim Mitbewerb, aber wahrscheinlich zahlt man hier die Home Entertainment Marke Sony mit.

    Für € 900,-- mehr bekommt man den VGX-XL302 der zusätzlich ein BlueRay Laufwerk, eine zweite 250 GB Festplatte und einen etwas schnelleren Prozessor hat.

    Die technischen Daten der verfügbaren Geräte der drei Hersteller im Vergleich:
    Technische Daten

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    Über den Autor

    MCTS

    Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
    Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
    Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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