JA: Windows Anytime Upgrade mit MSDN Key von Windows 7 Ultimate

Eine Frage, die immer mal wieder kam in den letzten Jahren, die ich aber bis dato nicht beantworten konnte, ist endlich gelöst -

Kann man mit einem Windows 7 Ultimate Key aus dem MSDN Abo einen vorinstallierten OEM PC von Windows 7 Home Premium auf Ultimate upgraden (Windows Anytime Upgrade)? JA. Man kann.
Bisher konnte ich das noch nie verifizieren, weil ich generell jeden neuen PC sofort platt machte und neu installierte. Nicht so bei meinem Asus eeeSlate EP121 – der ist so pfeilschnell und frei von Crapware, dass ich mir die Mühe nicht machen wollte. Mit Home Premium wollte ich mich aber natürlich nicht begnügen Zwinkerndes Smiley
Kurzum einen Key aus meinem MSDN Abo unter “Anytime Upgrade” eingegeben, gute 10 Minuten später war Windows 7 Ultimate installiert, ganz ohne Neuinstallation. Nice Daumen hoch

Windows Anytime Upgrade erfolgreich

Marktanteile Betriebssysteme September 2010

Laut Statcounter wird Windows 7 in DACH bereits von etwa 30% aller Anwender benutzt und könnte bald Windows XP überholen. Da Windows XP bzw. Downgrades auf Windows XP von OEMs bald nicht mehr angeboten werden, könnte sich dieser Trend beschleunigen. Ich gehe davon aus, dass Windows 7 definitiv noch in diesem Jahr (Weihnachtsgeschäft) Windows XP überholen wird.
Auch große Firmen migrieren zunehmend auf Windows 7, teilweise gemeinsam mit Office 2010, teilweise mit dem Release von SP1 und IE9 die auch in den nächsten Wochen erwartet werden. Damit wird eine weitere Migrationswelle dafür sorgen, dass die Windows 7 Kurve weiter steiler wird. Ich gehe derzeit davon aus, dass Windows 7 bereits im Jahr 2011 die 50% Marktanteil erreichen wird.

Quelle: Statcounter DE AT

Gamer bevorzugen 64 Bit und Windows Vista/7

Gamer sind schon immer ihrer Zeit Voraus, auch bei Windows Vista war das schon so, auch dort vorwiegend 64Bit.
Beim Windows 7 Anteil sind die Spieler auch wieder weit vor dem durchschnittlichen Anwender, wie die aktuelle Steam Surveyzeigt:

image Insgesamt ist auch bei den Spielern noch immer Windows XP 32Bit auf
Platz 1.
image Vergleicht man die Major Versions (5.x Windows 2000/2003/XP mit 6.x Windows Vista/7) sieht man, dass die Ablöse schon stattgefunden hat.
image Hier die einzelnen Versionen ohne Berücksichtigung der Bit Zahl.
image 64Bit ist mit knapp einem Drittel bei den Spielern weit überrepräsentiert (im Vergleich zum Normalanwender). Der immer noch hohe 32 Bit Anteil liegt primär daran, dass die x64 Version von XP nicht wirklich spieletauglich war (Treiber…) und auch nur in der teureren Professional Edition erhältlich war.
image Nimmt man nur die neuesten Betriebssystemversionen her (Vista/7) sieht man, dass von den Gamern eindeutig 64Bit bevorzugt wird.

CES 2010

God Mode – Erweiterte Systemsteuerung in Windows 7

GodmodeVerstecktes Feature in Windows 7 – Der “God Mode”.

Über diesen speziellen Modus kann man eine erweiterte Systemsteuerung erreichen, in der man alle über die GUI möglichen Einstellungen in einer Liste bereitgestellt bekommt:

Dazu legt man einen neuen Ordner an, und benennt diesen um in:

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

oder

Erweiterte Systemsteuerung .{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

(Was vor dem Punkt steht ist egal)

Alternativ kann man auch im Explorer shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} eingeben. Das Symbol kann man dann als Verknüpfung wo hinziehen.

Dieses versteckte Feature funktioniert in Windows 7 und Windows Vista.

Noch mehr Details gibt’s bei Giza-Blog.de

Virtual WiFi - nun endlich auch für Intel WLAN Adapter

Daniel Melanchton hat in seinem Blog ein sehr interessantes, wenn auch etwas verstecktes Windows 7 Feature vorgestellt, das nur einen kleinen Schönheitsfehler hatte: Es funktionierte bis vor Kurzem mit den meisten Intel WLAN Adaptern nicht, da der Treiber diese Funktion noch nicht unterstützte. Dummerweise haben beide meiner Laptops Intel WLAN Adapter.

Bei den OEMs (in meinem Fall Fujitsu) sucht man derzeit noch vergebens nach der aktuellen Treiberversion, bei Intel bekommt man sie hingegen schon, und der neue Treiber hat’s in sich, er ist nämlich gleich für einige gängige Intel WiFi Module geeignet:

-Intel® WiFi Link 5300: 13.0.0.107
-Intel® WiFi Link 5100: 13.0.0.107
-Intel® WiFi Link 1000: 13.0.0.107
-Intel® Wireless WiFi Link 4965AGN: 13.0.0.107
-Intel® PRO/Wireless 3945ABG Network Connection: 13.0.0.107

32Bit: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18211&lang=eng
64Bit: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18212&lang=eng

Doch kurz noch einmal zusammengefasst, was Virtual WiFi eigentlich ist, wozu man es braucht und wie man es aktiviert

Virtual WiFi ermöglicht es

  1. eine zusätzliche, virtuelle Netzwerkkarte anzulegen
  2. auf dieser virtuellen Netzwerkkarte einen virtuellen Access Point zu betreiben
  3. und somit eine beliebige Netzwerkverbindung über WLAN freizugeben

Die Konfiguration ist zwar nicht schwer, aber etwas kommandozeilenlastig ;-)
Laut Daniel ist Microsoft einfach nicht rechtzeitig mit der Implementation einer GUI fertig geworden. SP1?

Zum Anlegen der virtuellen Netzwerkkarte folgenden Befehl auf einer administrativen Kommandozeile eingeben:
netsh wlan set hostednetwork mode=allow ssid="My Virtual WiFi" key="1234567890" keyUsage=persistent

Hier ist natürlich der eigene SSID Namen (Netzwerkkennung) und der eigene Key einzugeben!

Zum Aktivieren des gehosteten Netzwerks (virtueller Access Point) diesen Befehl eingeben:
netsh wlan start hostednetwork

Dann einfach mittels Internetverbindungsfreigabe die freizugebende Verbindung auswählen, und auf dem virtuellen WLAN Adapter freigeben, das macht man über die Registerkarte “Freigabe” der entsprechenden Netzwerkverbindung:

Virtual Wifi Freigabe

In meinem Fall gebe ich die Mobile Breitbandverbindung (Windows 7 Mobile Broadband) über den Virtual Wifi Adapter frei, sodass andere Geräte darauf zugreifen können.

Virtual Wifi Virtueller Netzwerkadapter

Das wäre soweit aber auch über ein Ad-Hoc Netzwerk möglich gewesen, das wirklich geniale an der Virtual Wifi Lösung ist hingegen, dass ich auch eine “echte” WLAN Verbindung über den Virtual Wifi Adapter freigeben kann, z.B. eine teure WLAN Verbindung im Hotel, Seminarraum usw.

Weitere Details in Daniel’s Blog.

EDIT: Ich gebe zu, ich bin damit etwas spät dran, wer Long Zheng’s Blog etwas regelmäßiger liest als ich, weiß schon seit 6.11., dass Virtual WiFi nun auch mit dem neuesten Intel Treiber funktioniert.

Tastenkombinationen in Windows 7

Welche Tastenkombinationen gibt es in Windows 7?

Neu sind z.B. [Windows]+[P] für die Projektionseinstellungen, [Windows]+Cursortaste (rauf, runter, links, rechts) zum Anordnen von Fenstern.

Tastenkombinationen

Auf der Microsoft Windows Seite findet man sämtliche Windows 7 Tastenkombinationen auf einen Blick:
http://windows.microsoft.com/de-AT/windows7/Keyboard-shortcuts

Windows 7 Verbreitung in Europa – Bereits bis zu 8,5% Marktanteil

Wieder einmal hatte ich zu viel Zeit für statistische Spielereien.

Vor kurzem noch habe ich behauptet, Osteuropa hätte eine besonders hohe Verbreitung von Windows 7.
Wie diese Momentaufnahme, Stand: 20.11.2009 zeigt, ist es Mitteleuropa.
Ein deutlicher Keil zieht sich mitten durch Europa, vier Länder, alle grenzen aneinander, haben die Nase vorn bei der Verbreitung von Windows 7 in Europa.

And the winners are: Österreich, Deutschland, Kroatien und Slowenien – mit ca. 8,5% MarktanteilVerbreitung von Windows 7 in Europa
Legende 

Wie ein Keil ziehen sich die vier Länder mit über 8% Windows 7 Marktanteil durch Europa. image
Das Windows 7 Kernland

Zwischen den Rängen 1-4 die innerhalb der Messgenauigkeit bei ungefähr 8,5% liegen, und Platz 5 (Island) liegen fast 1%.

Rang Land/Region Prozent
1 Kroatien 8,59%
2 Österreich 8,46%
3 Deutschland 8,40%
4 Slowenien 8,33%
5 Island 7,47%
6 Portugal 7,46%
7 Estland 7,28%
8 Litauen 7,28%
9 Rumänien 7,17%
10 Ungarn 7,04%
14 Russland 6,70%
19 Schweiz 6,06%
27 England 5,30%
29 Polen 5,08%
35 Frankreich 4,32%
36 Spanien 4,29%
39 Italien 4,11%
44 Türkei 3,39%
47 Kazakhstan 3,01%
49 Azerbaijan 2,51%

Auch im internationalen Vergleich konnte ich kein anderes Land/keine andere Region finden, mit so einer hohen Verbreitung von Windows 7:

Weltweit

Interessant an der Entwicklung ist auch, dass im Vergleich zur Statistik vom Vormonat, die auf Zahlenmaterial von markethshare.hitslink.com basiert, nicht mehr Länder mit einer hohen Anti-Piracy Rate die Nase vorne haben.

Freue mich jedenfalls, in einem der Länder mit der höchsten Verbreitung von Windows 7 zu sein!
Wann werden wir die 10% Hürde knacken?

Zahlenquelle: http://gs.statcounter.com/ am 21.11.2009, Zahlen vom 20.11.2009

EDIT 22.11.:

Einige haben behauptet, dass es in Kroatien/Slowenien und Österreich/Deutschland andere Gründe für den hohen Marktanteil von Windows 7 gibt. Unter anderem zählen Kroatien und Slowenien zu den Ländern mit einer höheren Piracy Rate, Österreich und Deutschland mit einer sehr niedrigen Piracy Rate. Auf die Piracy Rate führe ich das ganze aber weniger zurück, als auf die Nutzung der Beta und RC Versionen. Raubkopien würden erst nach dem Launch Datum eine Rolle spielen, davor gibt es ja die kostenlosen Beta bzw. RC Versionen, bzw. die Möglichkeit 30 (bzw. bis zu 120 Tage) Windows 7 ohne Key zu nutzen.
Vergleicht man die Kurven der vier Länder, sieht man, dass vor der Launchwoche die beiden Balkanländer bis zu mehr als 1% vor Deutschland/Österreich lagen und danach die Kurven von Deutschland und Österreich stärker anstiegen. Es ist also anzunehmen, dass wir hier einen höheren Anteil von gekauften Versionen haben, und dass die Kurve, wenn sie so weitergeht, Kroation und Slowenien recht bald abhängen wird.

Windows 7 Marktanteile in DE, AT, HR, SI im Vergleich

Will man wirklich den Faktor Piracy Rate mit hineinnehmen, zeichnet sich dieses Bild:Windows 7 Marktanteile in DE, AT, HR, SI im Vergleich bereinigt um die Piracy Rate

Datenquelle Piracy Rate 2007: http://www.nationmaster.com/graph/cri_sof_pir_rat-crime-software-piracy-rate

Demnach hätte, bereinigt um die Piracy Rate, Österreich den höchsten Windows 7 Marktanteil weltweit.

Marktanteile der Betriebssysteme: Statistische Spielereien

Grundsätzliches

Nutzungszahlen für Betriebssysteme und Marktanteile zu messen ist keine einfache Aufgabe, da sich diese nicht direkt von Verkaufszahlen ableiten lassen. Nicht jeder, der einen neuen Computer mit Windows Vista kaufte, nutzte dann auch tatsächlich Windows Vista. Viele nutzten das sogenannte Downgrade-Recht, also das Recht ein älteres Windows einzusetzen. Nicht jeder Firmenkunde, der in seinem Lizenzvertrag das Recht hat, die neueste Version von Windows zu nutzen, tut dies auch. Es soll sogar Personen geben, die auf ihrem Apple Computer Windows installieren. Wie also misst man möglichst zuverlässig die tatsächlichen Nutzungszahlen und Marktanteile? Durch die Überwachung tausender Webseiten. Jeder Besucher einer Webseite hinterlässt Informationen auf der Webseite, die er besucht, darunter den verwendeten Browser. Sucht man nun einen repräsentativen Mix an Webseites in allen Ländern der Welt und misst eine ausreichende Anzahl an Zugriffen, bekommt man statistisch brauchbare Werte.

Probleme und Schwierigkeiten

  • Die Betriebssystemkennung, die der Browser mitschickt, lässt sich theoretisch fälschen – das ist aber kein wirkliches Problem, da das so wenige Menschen tatsächlich tun (wozu auch?), dass sich das auf das Ergebnis nicht auswirkt.
  • Personen, die nicht online gehen, oder dedizierte Rechner ohne Internetverbindung z.B. in der Industrie, in Tonstudios usw., können nicht in die Statistik einbezogen werden. Dies wird mangels besserer Methoden akzeptiert.
  • Es werden auch Zugriffe von mobilen Betriebssystemen gemessen, die einen immer höheren Marktanteil einnehmen, die man aber meiner Meinung nach getrennt messen sollte, da mobile Betriebssysteme (Windows Mobile, iPhone, Symbian etc.) nicht in direktem Wettbewerb mit PC-Betriebssystemen (Windows, Mac, Linux) stehen.
  • Die Berechnung der weltweiten Zahlen scheint vor allem einem der beiden großen Datenanbietern (marketshare.hitslink.com) sehr schwer zu fallen, so dass die Zahlen für die ganze Welt jahrelang zu USA-lastig waren – man musste hier nachträglich für mehrere Jahre so eine massive Korrektur vornehmen, dass sich die Windows Vista Zahlen um etwa ein Drittel und die Mac OS Zahlen um die Hälfte reduzierten.
    Daher verwende ich heute nur mehr statcounter Zahlen, die aber nur die 5 gängisten Betriebssysteme messen, so dass in vielen Märkten Linux gar nicht mehr aufscheint. Dafür kann man nach Ländern und Kontinenten filtern.
    In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass Linux Projekte in Entwicklungsländern meist ohne Internetzugang sind, davon merkt man mit dieser Messmethode natürlich nichts.

Quellen

Es gibt zwei große Datenanbieter,

  1. “Market Share by Net Applications” unter http://marketshare.hitslink.com
  2. “StatCounter GlobalStats” unter http://gs.statcounter.com/

Unter marketshare.hitslink gab es das Problem, dass jahrelang falsche Zahlen berichtet wurden, jetzt sind die Zahlen aber glaubwürdig und stimmen auch annähernd mit denen von statcounter überein.

Statcounter hat den Vorteil, dass sie auch einzelne Länder oder Kontinente auswerten, aber den Nachteil, dass nur die gängigsten 5 Betriebssysteme aufscheinen.

Marktanteile der Betriebssysteme (Windows XP ausgeblendet) Oktober 2006-Oktober 2009  
Marktanteile der Betriebssysteme (Windows XP ausgeblendet)

Legende 
Legende

Was kann man daraus alles ablesen?

  • Windows Vista und Windows 7 werden in Österreich deutlich häufiger genutzt, als im weltweiten Durchschnitt.
    Windows 7 ist knapp an Mac OS dran, und wird es voraussichtlich noch im November überholen
  • Linux hat seinen Marktanteil seit 3 Jahren fast nicht verändert, es grundelt immer noch um die 1% Marke herum, daran konnten auch Netbooks nichts ändern
  • Apple hat weltweit nur leicht dazugewonnen, auf immerhin fast 5% – in manchen Märkten aber auch deutlich mehr – in den USA hat der Mac bereits 11,79% Marktanteil. Dort hat sich aber auch Windows Vista deutlich stärker durchgesetzt und liegt mit Windows XP beinahe gleich auf. Windows Vista und Windows 7 liegen zusammen schon über Windows XP!
    USA
    USA  
  • In der Schweiz ist der Mac Anteil noch viel höher. Mit 12,66% deutlich höher als in Österreich und Deutschland
    Der Windows 7 Anteil ist mit 5,09% auch schon relativ hoch, und der Linux Anteil ist marginal höher als in anderen Ländern (1,35%).
    Schweiz
    Schweiz
  • In Deutschland ist der Abstand zwischen XP und Vista noch immer gewaltig. Eine weitere Besonderheit ist, dass Windows 7 Mac OS bereits deutlich überholt hat:
    Deutschland
    Deutschland

    Deutschland
    Deutschland. Das Verfolgerfeld. (Windows XP und Windows Vista ausgeblendet.)
  • In Österreich stellt sich die Situation sehr ähnlich dar, wie in Deutschland, nur dass Windows 7 Mac OS erst im November (heute) überholt hat, und dass Windows Vista im Vergleich September-Oktober bereits Marktanteile verloren hat, erstmals seit seiner Einführung. Auf die Upgrade Option (man kauft einen Rechner mit Vista und bekommt dann Windows 7 zugeschickt) kann das aber noch nicht zurückzuführen sein…
    image
    Österreich.

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    Österreich. Das Verfolgerfeld. (Windows XP und Windows Vista ausgeblendet.)
  • Europaweit hat Windows 7 auch bereits haarscharf Mac OS überholt
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    Europa

    image
    Europa. Das Verfolgerfeld. (Windows XP und Windows Vista ausgeblendet)

    Sehr interessant auch, dass CEE (Zentral- und Osteuropäische Länder) vergleichsweise hohe Adaptionsraten auf Windows 7 (Zahlen: Oktober 2009) haben:
    image

Vergleich

Hier ein Vergleich zwischen USA, Weltweit, Europa und den DACH Ländern:

OS Weltweit USA Europa Deutschland Österreich Schweiz
Windows XP 66,96 43,05 58,15 55,09 52,28 43,48
Windows Vista 23,32 39,22 30,46 32,2 33,63 36,3
Windows 7 3,18 3,74 4,77 6,37 6,46 5,03
Mac OS 4,17 11,56 4,49 3,77 5,65 12,77
Linux 0,68 0,76 1,1 1,1 1,07 1,36
Other 1,69 1,67 1,03 1,47 0,91 1,06

Tabelle: Momentaufnahme zum 1.11.2009 – Marktanteile in %, Quelle: Statcounter

Fazit

In Österreich, Deutschland, und Gesamteuropa ist der Marktanteil von Windows 7 bereits höher als der von Mac OS.
In den USA ist der Marktanteil von XP erstmals gebrochen worden – Windows Vista und Windows 7 haben zusammen bereits einen gleich großen Marktanteil wie Windows XP.
Windows 7 hat momentan im Vergleich mit anderen deutschsprachigen Ländern die Nase vorn.
In den USA oder der Schweiz ist der Marktanteil von Mac OS fast doppelt so hoch als etwa in Österreich oder Deutschland.
Linux schwankt weltweit zwischen 0,3% und 1,7% und das schon seit Jahren ohne erkennbaren Aufwärtstrend.
Interessant auch die vielen Early Adopter in CEE – ich bin schon neugierig auf die November Zahlen.

Windows 7 Boot in 10 Sekunden

Die Kombination aus Phoenix’ neuem UEFI basierten Instant Boot Bios, einer schnellen SSD und Windows 7 führt zu Boot Zeiten von 10 Sekunden oder weniger.

2009-09-24instantboot

Auch auf “normalen” Systemen hat sich die reine Boot-Zeit gegenüber früheren Betriebssystemen stark reduziert:

Boot Zeit

Quelle: http://de.engadget.com/2009/09/25/video-phoenix-instant-boot-bios-startet-windowsboot-in-weniger/

How-To: Komplettsicherung (Systemabbild) mit Windows 7 erstellen

Im Folgenden eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Sicherung eines Systemabbildes unter Windows 7.

Das Feature, das unter Windows Vista noch “Complete PC Backup” hieß und erst ab der Business Edition enthalten war, ist auch in Windows 7 wieder enthalten, nennt sich auf englisch Image Backup, auf Deutsch Systemabbild und ist in Windows 7 in jeder Edition enthalten!

Hier die Anleitung für das manuelle Erstellen eines Systemabbilds:
Sicherung des Computers erstellen

Sichern und Wiederherstellen

Sicherungsort für das Systemabbild
Im Gegensatz zu Windows Vista lassen sich in Windows 7 Komplettsicherungen (vormals Complete PC Backups) bzw. Systemabbilder jetzt auch direkt auf Netzlaufwerke sichern, dies allerdings erst ab der Business Edition.

Laufwerke auswählen

Sicherungseinstellungen bestätigen

Systemabbild wird gespeichert

Systemabbild erstellen - wird gespeichert...

Systemabbild erstellen erfolgreich

Systemreparaturdatenträger

Systemabbild

Das Systemabbild lässt sich mit dem zuvor erstellten Systemreparaturdatenträger oder mit den Reparaturoptionen einer Windows 7 DVD oder eines bootfähigen Windows 7 USB Sticks wiederherstellen.

Zudem soll sich das VHD Image auch mittels VHD Boot starten sowie direkt in Hyper-V und Virtual PC einbinden lassen, was unter Vista noch nicht möglich war.

Es gibt auch eine Methode für das regelmäßige/automatische Sichern von Systemabbildern unter Windows 7, die ich zu einem späteren Zeitpunkt noch beschreiben werde.

10 reasons why Windows 7 could fail – A “fanboy’s” response

Let me start by saying that yes, I am biased. Yes, I am what you would call a “fanboy”. And yes, I do freelance work as a speaker/trainer for Microsoft Austria.
That said, the article that this is in response to, is very biased as well, and worse, it is full of factual errors and claims without sources.

This is my response to the September 24th, 2009 article “10 reasons why Windows 7 could fail” on TechRepublic, by Jack Wallen, a declared Linux enthusiast.

10r1

I’ve run into many PC users who like Vista. My wife being one of them. Actually most Users who have Vista, like it. It’s those who skipped or avoided Vista, who don’t like it.
Vista has had major compatibility problems in the beginning and its performance problems on the lower end of PC hardware, particularly on older PCs or on Netbooks are undeniable. UAC has bothered many Users for asking for permission too often.
All these things that people complained about in Windows Vista have been fixed with Windows 7. Compatibility, Performance, UAC among many others.
What people have not complained about – and I’ve talked to thousands of users in the last three years – is the Aero look of Windows Vista.

What’s been bad in Vista is gone in Windows 7 – what was good stayed. Microsoft really listened to the users this time.

10r2

Windows 7 runs on really, really old Hardware. I have Windows 7 running on a Notebook purchased September 1st, 2004. It also runs better/faster on the same hardware than Vista, another point the author failed to mention.
How big is the number of people with hardware older than 5 years interested in upgrading to a new operating system?
Also, Windows sells primarily preinstalled through OEMs as well as through corporate license agreements. The number of individual users who actually go and buy a Windows upgrade is a tiny fraction of Windows sales.

However, there are cheap ways of getting Windows 7: With family packs for 150$ / 150€ for three licenses, users actually willing to upgrade will have one cheap option, although only of a limited time. Corporate Licensing agreements similarly will offer cheap upgrade options. People who bought a new computer after June 26th will get Windows 7 for free. In some markets, such as Germany/Austria/Switzerland, the much cheaper System Builder Versions can be purchased by end users. And there were time limited offers for Windows 7 for 50$ / 100$ in many markets, including the USA and Europe, where hundreds of thousands of people already ordered Windows 7.

If all else fails, you can still purchase an uprade to Home Premium, which will cost you $119.99, and upgrade to Professional can be purchased for $199.99. Is that too expensive? I don’t think so, and after all, price is made by supply and demand and what customers are actually willing to pay.

But even if the author is right, and Windows 7 upgrades are way too expensive, as said before, only a small percantage of users get Windows through the retail channel, most get it preinstalled on their computer, or through a corporate license.

 10r3 

XP isn’t popular. Vista is unpopular.

I’ve talked to many corporate customers who can’t wait to kick XP out the door as soon as they can. It’s hard to deploy, manage and maintain, has trouble efficiently using today’s hardware, in some cases OEM’s have stopped providing XP drivers for certain hardware and chipsets, and this will only get worse after the sale of XP stops.
On the other end, ask enthusiasts such as gamers, and you will find that at game competitions and Lan parties a much higher than average share of Vista users and now, at many occasions you will find that up to a third of gamers are already running Windows 7, typically 64-Bit, to support their >4GB RAM gaming machines.

I also wonder, why in September 2009, the author uses a survey from February that is limited to business machines. In August of 2009, in the USA, only 49.97% of users are still using Windows XP. (In my home market of Austria, the number of XP users is still a bit higher at 56.69%)

Business users have traditionally waited a long time to adopt a new OS, the same was true for Windows XP. It’s market share on business PCs three years after launch was not much higher than Vista’s market share today.

 10r4

Oh boy.

Most users will be happy with one of those two editions:

  1. Home User - buy Home Premium.
  2. Professional or Business User - buy Professional

Under certain circumstances, a client will end up with

  • Starter: Want cheap and only cheap, buy a netbook with Windows 7 Starter.
    If you don’t like the limitations, buy a Windows Anytime Upgrade for 74,90€ (Sorry, I don’t know the US prices right now) – 10 minutes later you have Home Premium
  • Need language packs and Bitlocker drive Encryption, buy Ultimate

The claim that “editions are too confusing” coming from a linux fanboy sounds very funny, considering Linux comes in literally hundreds of distributions.

 10r5

As mentioned before – Upgrades are a tiny share of Windows sales. Even if no one upgrades from XP, this will not lessen the success of Windows 7 a bit.

Upgrades are available for Windows XP. You just can’t do a so called “in-place-upgrade”. You have to backup your files and settings, clean install Windows 7, and then copy the files and settings back and reinstall applications.

A clean install is and has always been a better choice to upgrade to a new Version of Windows. Tools such as Windows Easy Transfer and the User State Migration Toolkit will help the consumer and small and medium business user. Large companies have only one way of deploying an operating system and that is imaging. The limitation of not being able to do an in-place upgrade to Windows 7 will not harm them in any way. To the contrary, imaging is much easier with Windows Vista and Windows 7 than it was with Windows XP.
Also, the author needs to check his sources and do some more research. There will not be a special European version. The version that comes in Europe is the same as in the rest of the world. That was announced back in July.


 10r6

Windows 7 is great for netbooks. In fact it has been optimized to run on netbooks, and I have tested it on many models. I usually used the Ultimate edition (32Bit) with Aero.

As mentioned, Windows 7 Starter is a limited edition for the ultra cheap netbooks. It was limited to compete in price with Netbooks that run linux. (On that topic – most retailers – at least here in Austria - have stopped shipping Linux netbooks because people keep returning them)

Again: If you don’t like the limitations, buy a Windows Anytime Upgrade for 74,90€ and you will have Home Premium 10 minutes later.

Many higher end netbooks will actually come with Home Premium preinstalled.

As to the limitations you are listing, I am only aware of the second one; please provide sources for the first and third one. I can stream media just fine on my Netbook with Starter Edition of Windows 7 (RTM).

Maybe what you mean is that you can’t stream media from a Netbook with Windows 7 Starter to another PC or Device.

 10r7

Please provide sources for your claim. I use single sign on both with fingerprint and smartcard in Windows 7 and it works just fine. I know of three big international corporations who are early adopters of Windows 7 and I know for a fact that their employees are successfully using smart card based single sign on.
Windows 7 even offers improvements both in the field of biometric login and remote access, such as VPN (namely the Direct Access Feature of Windows 7 Enterpise and Ultimate)

 10r8

I am not going to start listing here why Windows 7 is the better alternative.

Let me say this much:

  • Linux has been said to win the desktop every year for the last 10 years. It has yet to reach the 1% market share.
  • Apple makes great hardware and Mac OS X is a good OS.
    A high percentage of Mac Users however use Windows on their Macs using either virtualization or Boot Camp. So Macs actually help Windows Sales.
    One of the new features of Snow Leopard is Boot Camp 3.0 which comes with full Windows 7 support and drivers, (including 64-Bit drivers) for Windows 7.

 10r9

There is more than one solution to make XP apps run on Windows 7. The compatibility wizard, for instance, actually solves a high percentage of compatibility issues. Bigger companies can use App-V or Med-V to make old apps work on Windows 7.
Regarding Virtualization Technology: XP Mode is a feature of Windows 7 Professional or higher editions. Typically business PC’s do have virtualization support, consumer notebooks may not.
Oh and PCs with less than 2GB of Ram haven’t been sold in at least 3 years in the mass market. Go to a computer store and you will find that 9 out of 10 PCs come with 4GB or more of RAM. Exceptions being only the netbooks, of course.

 10r10

DRM – the old topic that Microsoft haters throw in every time a new Windows comes out. Does iTunes not use DRM? Oh wait, what you actually mean is Output Content Protection. But it’s easier to use the buzz word DRM. Reader’s won’t notice, right?
I’ve written an extensive article  (only in German) on this topic.
To make it short – Output Content Protection only applies to content that has been protected by the publisher. Such as BluRays. Content that is not protected by the publisher can be recorded at any time by any device, and I have done that many times before.

What are your alternatives for playing protected content such as a BluRay or protected Audio/Video on Demand on a computer:

  • A Mac? No. Not supported.
  • Linux? No. Not supported, not legally anyway.

There are always ways to work around copy and content protection on a computer. Many of them are illegal in most countries, however.

I hate copy and content protection and DRM as much as you do, but you should attack the recording industry, not Microsoft, for making it possible to legally play such things as a BluRay or certain protected TV channels, or Audio/Video on Demand services, on your computer.

Windows Touch – Gesten in Windows 7

Windows 7 Touch Gestures

Windows 7 Preise – die ultimative Vergleichstabelle

  Edition Lizenzform SKU UVP Straße * erhältlich

Windows 7 Home Premium

Home Premium Vista System Builder mit Upgrade Voucher 64Bit 66I-03574             89,40 jetzt!
Home Premium Vista System Builder mit Upgrade Voucher 32Bit 66I-03573             85,61 jetzt!
Home Premium WAU von Starter 4WC-0001        74,90   22.10.2009
Home Premium FPP Upgrade GFC-00119     119,00        100,57 22.10.2009
Home Premium FPP Vollversion GFC-00118     199,00        138,00 22.10.2009
Home Premium  Family Pack (Upgrade) - 3 Lizenzen! (limitierte Aktion) GFC-00238     150,00        121,42 22.10.2009
Home Premium  System Builder 32 Bit GFC-00568             88,28 etwas früher

Windows 7 Professional

Home Premium System Builder 64 Bit GFC-00603             88,57 etwas früher
Professional Vista System Builder mit Upgrade Voucher 64Bit 66J-08352          122,42 jetzt!
Professional Vista System Builder mit Upgrade Voucher 32Bit 66J-08351          122,93 jetzt!
Professional WAU von Home Premium 7KC-00015     179,90   22.10.2009
Professional FPP Upgrade FQC-00208     285,00        234,08 22.10.2009
Professional FPP Vollversion FQC-00207     309,00        251,77 22.10.2009
Professional System Builder 32 Bit FQC-00734          117,40 etwas früher
Professional System Builder 64 Bit FQC-00769          117,40 etwas früher

Windows 7 Ultimate
Ultimate Vista System Builder mit Upgrade Voucher 64Bit 66R-03099          158,30 jetzt!
Ultimate Vista System Builder mit Upgrade Voucher 32Bit 66R-03098          157,20 jetzt!
Ultimate WAU von Home Premium 39C-00015     189,90   22.10.2009
Ultimate FPP Upgrade GLC-00206     299,00        242,94 22.10.2009
Ultimate FPP Vollversion GLC-00205     319,00        260,63 22.10.2009
Ultimate System Builder 32 Bit GLC-00705          158,84 etwas früher
Ultimate System Builder 64 Bit GLC-00740          158,84 etwas früher

Irgendwie bin ich selbst überrascht, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, Windows 7 zukaufen – und das sind nicht einmal noch alle, es gibt ja auch noch Volumenslizenzen für Firmenkunden, vorinstallierte OEM Lizenzen und Spezialversionen für Partner durch Action Pack-, Technet- oder MSDN-Abo.

Begriffserklärung:

WAU = Windows Anytime Upgrade. Verwandelt eine Windows 7 Edition in eine höhere Edition.

FPP = Retail Vollversion ohne Einschränkungen. Harte Plastikschachtel. Support durch Microsoft.

Upgrade = Es muss eine frühere Version von Windows, nämlich Windows XP oder Windows Vista, vorhanden sein!Windows 7 Family Pack

Family Pack = Upgrade Version von Home Premium im Dreier-Pack für nur 150€. Am besten schon jetzt vorbestellen!

System Builder = Eigentlich zur Vorinstallation auf einem neuen Computer durch eine Firma, die Computer zusammenbaut (System Builder) – darf aber im deutschsprachigen Raum frei verkauft werden, also auch ohne Computer. Einfachere Verpackung, kein Support durch Microsoft. Dafür deutlich günstiger. Außerdem muss man sich schon beim Kauf zwischen 32Bit und 64Bit entscheiden!

Windows 7 gewinnt Digital Lifestyle Award 09 auf der IFA in Berlin

Eigentlich wollte ich live von der IFA berichten, nun musste ich aber in Wien bleiben, da ich in Zusammenarbeit mit Microsoft und Red Zac/Euronics mit der Vorbereitung des größten herstellerunabhängigen Digital Living Showcase auf der Fachhandelsmesse Futura in Salzburg beschäftigt bin. DLA '09 Logo

Während ich in Wien blieb, wurde auf der IFA in Berlin von Chip Online (gesponsert von Euronics) der Digital Lifestyle Award 09 vergeben. 

And the Winner is: Windows 7

In der Kategorie “Die beste Software” konnte Microsoft’s Betriebssystem vor Mozilla’s Browser FireFox und VLC’s Media Player den ersten Platz erreichen:

image

DLA '09 Sieger

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Über den Autor

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Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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