Tipp: Windows 8 - Rechtschreibkorrektur in mehreren Sprachen

In Windows 8 lassen sich mehrere Anzeigesprachen aktivieren, wobei das Tastaturlayout jeweils gleich bleibt:
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Das praktische daran: Mit der Tastenkombination Windows-Taste + Leertaste lässt sich rasch die Sprache für die Rechtschreibkorrektur wechseln.

Starthilfe deaktivieren

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Wenn der Strom ausfällt, der Rechner abschmiert, oder per Power-Knopf abgewürgt wird, kommt es mit unter beim nächsten Start vor, dass die Starthilfe automatisch gestartet wird. Besonders lästig ist das auf Systemen ohne Tastatur bzw. mit Bluetooth oder IR Tastatur (die man erst verwenden kann, wenn Windows geladen ist).
Man muss nun nämlich ein USB Keyboard irgendwoher holen und anstecken, um die Starthilfe zu überspringen.
Das nervt.

Nun wie aber deaktiviert man diese lästige “Starthilfe”? – Hier die Lösung:

Kommandozeile mit Admin-Rechten, dann:

bcdedit /set {default} bootstatuspolicy ignoreallfailures

Windows Store in Windows To Go

Der Windows Store ist in Windows To Go-Arbeitsbereichen nicht verfügbar.
Schock. Eigentlich verwende ich Windows To Go gerne und oft für meine Windows 8 Demos, weil ich damit vom Gerät unabhängig bin.

store

Doch zum Glück lässt sich das ganze relativ einfach über eine Gruppenrichtlinie lösen:

store-gp

Robocopy - Mein Lieblingstool für Kopieren und Backup

Wer Verzeichnisse spiegeln, Dateien synchronisieren oder differentielle Backups bewusst auf Dateiebene (und nicht mit ntbackup oder Third-Party Backup-Tools) machen möchte, oder wer gelegentliche größere Datenmengen bewegen muss, der kennt das Tool robocopy vielleicht, wenngleich es jahrelang irgendwie doch als Geheimtipp galt.
Die Fachzeitschrift c't hat 2003 ein Batch Skript auf Basis von xcopy veröffentlicht, welches aber weniger kann und nicht so robust ist wie robocopy.
Gut man kann jetzt natürlich behaupten, xcopy wäre auf jedem Windows System vorhanden, während man für robocopy die Windows Server 2003 Resource Kit Tools herunterladen muss.
Falsch! - In Windows Vista war Robocopy erstmals standardmäßig inkludiert, in Windows 7 ist es natürlich auch mit dabei!

Hier eines meiner Backup Skripten:
robobackup.cmd
Es sichert jeden Tag bestimmte Verzeichnisse auf eine externe Festplatte, differentiell, d.h. nur geänderte Dateien - Von dieser externen Festplatte habe ich zwei Stück, eine zu Hause und eine im Büro und einmal wöchentlich rotiere ich die Platten zwischen zu Hause und Büro, um ein örtlich getrenntes Backup zu haben. Zusätzlich verwende ich beim erstellen noch Schattenkopien, um keine Probleme mit offenen Dateien zu bekommen, aber darauf werde ich in einem eigenen Artikel näher eingehen...

Übrigens, das "cd /d %0\.." ist ein Trick um in das aktuelle Verzeichnis zu wechseln, in dem das Skript liegt, wenn man nämlich unter Vista ein Skript als Administrator ausführt, wechselt Windows in das Verzeichnis "C:\Windows\system32".

Wer sich mit der Kommandozeile weniger zurecht findet, kann das Robocopy GUI herunterladen mit dem man sich das Skript "zusammenklicken" kann.

In Daniel Melanchton's Blog wird das Thema robocopy und Robocopy Gui noch ausführlicher behandelt.

image

"Robocopy GUI erweitert außerdem die Funktionalität des klassischen Robocopy. Durch die Multithreading-Fähigkeit kann man ein Robocopy-Skript erstellen, auszuführen und bereits mit der Entwicklung eines anderen Skripts beginnen, während das erste Skript immer noch läuft. Man kann die Skripte auch speichern, um eine Bibliothek aus allgemeinen Skripts herzustellen und mit Kollegen auszutauschen. Die wichtigste Funktion besteht dabei darin, dass man mit der Robocopy GUI die eigenen Standardeinstellungen abspeichern kann und nicht jedes Mal von vorn beginnen muss."

Hier die Liste der Parameter:

-------------------------------------------------------------------------
ROBOCOPY :: Robustes Dateikopieren für Windows
-------------------------------------------------------------------------

Syntax :: ROBOCOPY Quelle Ziel [Datei [Datei]...] [Optionen]
Quelle :: Quellverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Ziel :: Zielverzeichnis (Laufwerk:\Pfad oder \\Server\Freigabe\Pfad).
Datei :: Zu kopierende Dateien (Namen/Platzhalter: Standard ist "*.*").
::
:: Kopieroptionen:
::
/S :: Kopiert Unterverzeichnisse, jedoch keine leeren Unterverzeichnisse.
/E :: Kopiert Unterverzeichnisse, einschließlich leerer Unterverzeichnisse.
/LEV:n :: Kopiert nur die obersten Ebenen der Quellverzeichnisstruktur.
/Z :: Kopiert Dateien im Neustartmodus.
/B :: Kopiert Dateien im Sicherungsmodus.
/ZB :: Verwendet den Neustartmodus. Im Fall einer Zugriffsverweigerung wird der Sicherungsmodus verwendet.
/EFSRAW :: Kopiert alle verschlüsselten Dateien im EFS RAW-Modus.
/COPY:copyflags :: Gibt an, welche Inhalte für Dateien kopiert werden sollen (der Standard ist "/COPY:DAT").
(Kopierflags : D=Daten, A=Attribute, T=Zeitstempel).
(S=Sicherheit=NTFS-ACLs, O=Besitzerinformationen, U=Überwachungsinformationen).
/DCOPY:T :: Kopiert Verzeichniszeitstempel.
/SEC :: Kopiert Dateien mit Sicherheitsinformationen (entspricht "/COPY:DATS").
/COPYALL :: Kopiert alle Dateiinformationen (entspricht "/COPY:DATSOU").
/NOCOPY :: Kopiert keine Dateiinformationen (eignet sich für die Verwendung mit "/PURGE").
/SECFIX :: Korrigiert die Dateisicherheit in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/TIMFIX :: Korrigiert die Uhrzeitangaben für Dateien in allen Dateien, auch in ausgelassenen Dateien.
/PURGE :: Löscht Zieldateien/-verzeichnisse, die in der Quelle nicht mehr vorhanden sind.
/MIR :: Spiegelt eine Verzeichnisstruktur (Entspricht "/E" mit "/PURGE").
/MOV :: Verschiebt Dateien (löscht Dateien nach dem Kopieren an der Quelle).
/MOVE :: Verschiebt Dateien UND Verzeichnisse (löscht sie nach dem Kopieren an der Quelle).
/A+:[RASHCNET] :: Fügt die vorhandenen Attribute den kopierten Dateien hinzu.
/A-:[RASHCNET] :: Entfernt die vorhandenen Attribute von den kopierten Dateien.
/CREATE :: Erstellt eine Verzeichnisstruktur und nur Dateien mit einer Länge von Null.
/FAT :: Erstellt Zieldateien nur unter Verwendung von 8.3 FAT-Dateinamen.
/256 :: Deaktiviert die Unterstützung für sehr lange Pfade (> 256 Zeichen).
/MON:n :: Überwacht die Quelle. Wird erneut ausgeführt, wenn mehr als n Änderungen gefunden werden.
/MOT:m :: Überwacht die Quelle. Wird bei einer Änderung erneut ausgeführt in m Minuten.
/RH:hhmm-hhmm :: Ausführungsstunden - Steuert, wann neue Kopiervorgänge gestartet werden können.
/PF :: Überprüft die Ausführungsstunden pro einzelne Datei (nicht pro Durchgang).
/IPG:n :: Abstand zwischen Paketen (ms), um bei langsamen Verbindungen Bandbreite freizugeben.
::
:: Dateiauswahloptionen:
::
/A :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut.
/M :: Kopiert nur Dateien mit dem "Archive"-Attribut und setzt das Attribut zurück.
/IA:[RASHCNETO] :: Schließt nur Dateien ein, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XA:[RASHCNETO] :: Schließt Dateien aus, bei denen eines der Attribute festgelegt ist.
/XF Datei [Datei]:: Schließt Dateien aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden/Platzhaltern übereinstimmen.
/XD Verz. [Verz.]:: Schließt Verzeichnisse aus, die mit den angegebenen Namen/Pfaden übereinstimmen.
/XC :: Schließt geänderte Dateien aus.
/XN :: Schließt neuere Dateien aus.
/XO :: Schließt ältere Dateien aus.
/XX :: Schließt zusätzliche Dateien und Verzeichnisse aus.
/XL :: Schließt einsame Dateien und Verzeichnisse aus.
/IS :: Schließt identische Dateien ein.
/IT :: Schließt optimierte Dateien ein.
/MAX:n :: Maximale Dateigröße - schließt Dateien aus, die größer als n Bytes sind.
/MIN:n :: Minimale Dateigröße - schließt Dateien aus, die kleiner als n Bytes sind.
/MAXAGE:n :: Maximales Dateialter - schließt Dateien aus, die älter als n Tage/Datum sind.
/MINAGE:n :: Minimales Dateialter - schließt Dateien aus, die neuer als n Tage/Datum sind.
/MAXLAD:n :: Maximales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n nicht verwendet wurden.
/MINLAD:n :: Minimales Datum des letztes Zugriffs - schließt Dateien aus, die seit n verwendet wurden.
(Wenn n < 1900, dann ist n = n Tage, andernfalls ist n = Datum im Format JJJJMMTT).
/XJ :: Schließt Abzweigungspunkte aus (werden normalerweise standardmäßig eingeschlossen).
/FFT :: Geht von FAT-Uhrzeitangaben für Dateien aus (Granularität von zwei Sekunden).
/DST :: Kompensiert Zeitunterschiede von einer Stunden aufgrund der Sommerzeit.
/XJD :: Schließt Abzweigungspunkte für Verzeichnisse aus.
/XJF :: Schließt Abzweigungspunkte für Dateien aus.
::
:: Wiederholungsoptionen:
::
/R:n :: Anzahl von Wiederholungsversuchen bei fehlerhaften Kopiervorgängen. Der Standardwert ist 1 Million.
/W:n :: Wartezeit zwischen Wiederholungsversuchen. Der Standardwert ist 30 Sekunden.
/REG :: Speichert "/R:n" und "/W:n" in der Registrierung als Standardeinstellungen.
/TBD :: Wartet darauf, dass Freigabenamen definiert werden (Wiederholungsfehler 67).
::
:: Protokollierungsoptionen :
::
/L :: Listet nur auf. Es werden keine Kopiervorgänge ausgeführt, Zeitstempel erstellt oder Dateien gelöscht.
/X :: Meldet alle zusätzlichen Dateien, nicht nur die ausgewählten Dateien.
/V :: Erstellt eine ausführliche Ausgabe mit ausgelassenen Dateien.
/TS :: Schließt Zeitstempel von Quelldateien in die Ausgabe ein.
/FP :: Schließt den vollständigen Pfadnamen von Dateien in die Ausgabe ein.
/BYTES :: Gibt Größen in Bytes aus.
/NS :: Keine Größe - Dateigrößen werden nicht protokolliert.
/NC :: Keine Klasse - Dateiklassen werden nicht protokolliert.
/NFL :: Keine Dateiliste - Dateinamen werden nicht protokolliert.
/NDL :: Keine Verzeichnisliste - Verzeichnisnamen werden nicht protokolliert.
/NP :: Kein Status - der Prozentsatz kopierter Elemente wird nicht angezeigt.
/ETA :: Zeigt die ungefähre Empfangszeit der kopierten Dateien an.
/LOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/LOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/UNILOG:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (überschreibt das vorhandene Protokoll).
/UNILOG+:Datei :: Gibt den Status der Protokolldatei als UNICODE aus (wird an das vorhandene Protokoll angefügt).
/TEE :: Gibt die Daten in das Konsolenfenster und die Protokolldatei aus.
/NJH :: Kein Auftragsheader.
/NJS :: Keine Auftragszusammenfassung.
/UNICODE :: Gibt den Status als UNICODE aus.
::
:: Auftragsoptionen:
::
/JOB:Auftragsname :: Übernimmt Parameter aus der angegebenen Auftragsdatei.
/SAVE:Auftragsname :: Speichert Parameter in der angegebenen Auftragsdatei.
/QUIT :: Beendet den Vorgang nach der Verarbeitung der Befehlszeile (zum Anzeigen von Parametern).
/NOSD :: Es ist kein Quellverzeichnis angegeben.
/NODD :: Es ist kein Zielverzeichnis angegeben.
/IF :: Schließt die folgenden Dateien ein.

Anmerkung vom 2.5.2010 --- Das Thema ist noch immer sehr aktuell, das Tool noch immer sehr genial und da mein ursprünglicher Artikel bei Windowsblog.at (damals vistablog.at) mittlerweile irgendwie die Bilder verloren hat, poste ich den Beitrag nun 2 1/2 Jahre später hier nochmal Zwinkerndes Smiley

JA: Windows Anytime Upgrade mit MSDN Key von Windows 7 Ultimate

Eine Frage, die immer mal wieder kam in den letzten Jahren, die ich aber bis dato nicht beantworten konnte, ist endlich gelöst -

Kann man mit einem Windows 7 Ultimate Key aus dem MSDN Abo einen vorinstallierten OEM PC von Windows 7 Home Premium auf Ultimate upgraden (Windows Anytime Upgrade)? JA. Man kann.
Bisher konnte ich das noch nie verifizieren, weil ich generell jeden neuen PC sofort platt machte und neu installierte. Nicht so bei meinem Asus eeeSlate EP121 – der ist so pfeilschnell und frei von Crapware, dass ich mir die Mühe nicht machen wollte. Mit Home Premium wollte ich mich aber natürlich nicht begnügen Zwinkerndes Smiley
Kurzum einen Key aus meinem MSDN Abo unter “Anytime Upgrade” eingegeben, gute 10 Minuten später war Windows 7 Ultimate installiert, ganz ohne Neuinstallation. Nice Daumen hoch

Windows Anytime Upgrade erfolgreich

Outlook 2010 “Vorgeschlagene Kontakte” deaktivieren

Outlook 2010 enthält ein sehr nützliches Feature, das automatisch Outlook Kontakte für E-Mail Empfänger erstellt, die noch zu keinem Outlook-Adressbuch gehören. Diese gut gemeinte Funktion kann aber mitunter Smartphone User, z.B. Anwender von Apple’s iPhone nerven, da diese vorgeschlagenen Kontakte dann auch unter “Alle Kontakte” im Adressbuch dargestellt werden. Heute fragte mich daher ein Kunde: “Wie dreht man das ab?”.
Das geht so: Datei > Optionen > Outlook-Optionen > Kontakte > Vorgeschlagene Kontakte > Häkchen entfernen bei “Automatisch Outlook-Kontakte für Empfänger erstellen, die zu keinem Outlook-Adressbuch gehören”

Outlook 2010 Vorgeschlagene Kontakte

Blödes Hakerl! - Excel 2007: “Dateiname” konnte nicht gefunden werden

Bevor man (so wie ich) panische Angst bekommt, dass man sich die Buchhaltungsdatei zerschossen hat (und das letzte Backup bestimmt Wochen zurückliegt) sollte man folgendes beachten:

Problem: Beim Doppelklicken auf eine Excel Datei kommt diese Fehlermeldung:

”…” konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen richtig eingegeben haben und wiederholen Sie den Vorgang.

konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen richtig eingegeben haben und wiederholen Sie den Vorgang.

Lösung: In den Excel Einstellungen unter “Erweitert” – “Allgemein”, das Hakerl bei “Andere Anwendungen ignorieren, die Dynamischen Datenaustausch (Dynamic Data Exchange, DDE) verwenden.” wegnehmen!


Andere Anwendungen ignorieren, die Dynamischen Datenaustausch (Dynamic Data Exchange, DDE) verwenden. 
Andere Anwendungen ignorieren, die Dynamischen Datenaustausch (Dynamic Data Exchange, DDE) verwenden. - Hakerl weg!

Nachdem ich erst über diverse Suchmaschinen recht lange brauchte um den richtigen Lösungsansatz zu finden, konnte ich dann doch den entsprechenden Eintrag in der Microsoft Knowledgebase finden: http://support.microsoft.com/kb/211494/de

Microsoft erklärt darin, wie es dazu kommt:

“Wenn Sie in Windows Explorer auf eine Excel-Arbeitsmappe doppelklicken, wird eine DDE (Dynamic Data Exchange)-Nachricht an Excel gesendet, die Excel anweist, die Arbeitsmappe, die Sie angeklickt haben, zu öffnen.
Falls die Einstellung Andere Anwendungen ignorieren ausgewählt ist, ignoriert Excel DDE-Nachrichten, die von anderen Programmen gesendet wurden. Daher ignoriert Excel die von Windows Explorer gesendete Nachricht, und die Arbeitsmappe, auf die Sie doppelgeklickt haben, wird nicht geöffnet.”

Wirklich verstehen ‘tu ich diese Begründung aber nicht, vor allem kapier’ ich nicht, wozu dieses Hakerl überhaupt ist (wenn es das direkte Öffnen von Excel Dateien verhindert, wozu ist es dann da?) und wer es gesetzt hat (ich nämlich nicht) – und wieso Microsoft dieses Problem seit 13 Jahren mitschleppt (seit Excel 97) statt es endlich mal zu lösen – das Web ist nämlich voll von Threads, wo User über dieses Problem klagen. In den meisten Threads findet man die Lösung allerdings nicht, sondern liest Vorschläge wie “Neuinstallieren”, “Dateiverknüpfungen neu zuordnen” oder gar “korrupte Dateien reparieren”, sogar dubiose Optimierungstools werden empfohlen – Man liest weiters, wie selbst Supporttechniker von Dell dieses Problem nicht in den Griff kriegen, und dem Kunden empfehlen die Recovery Partition wieder einzuspielen… Wieviel Zeit wurde durch das Nicht-Lösen dieses unnötigen Problems eigentlich schon verschwendet?

Wer hat mich aufgeweckt?

Es soll vorkommen, dass Windows Computer aus dem Standby-Modus oder Ruhezustand aufwachen, obwohl man das eigentlich nicht möchte. Das kann leider sehr viele verschiedene Gründe haben. Es kann ein Dienst zeitgesteuert den Rechner aus dem Schlaf erwecken, oder unterschiedlichste Hardwaregeräte.
Heute möchte ich einige Parameter des Tools powercfg vorstellen, die dabei helfen können, Probleme mit unerwünschten “Weckrufen” zu beseitigen.

Welches Gerät kann den PC wecken?

powercfg -devicequery wake_armed

image

Der Parameter "wake_armed" führt Geräte auf, die zurzeit so konfiguriert sind, dass sie das System aus dem Standbymodus reaktivieren.
Nimmt man stattdessen den Parameter "wake_from_any", bekommt man alle Geräte zurück, die das Reaktivieren des Systems aus beliebigen Standbyzuständen (S1, S2, S3) unterstützen.

Welches Gerät hat den PC zuletzt geweckt?

powercfg –lastwake

image 
Gibt an, wodurch das System aus dem letzten Ruhezustand reaktiviert wurde.

Gerät für das Wecken aktivieren/deaktivieren

powercfg -deviceenablewake
powercfg -devicedisablewake

Beispiel: powercfg -devicedisablewake "Agere Systems-HDA-Modem"
image

Weitere Parameter für powercfg findet man unter:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc748940.aspx

Vista - Dateien lassen sich nicht löschen: Take Control!

Problemstellung: Dateien von früheren Windows Installationen lassen sich nicht löschen, etwa Windows.old, Windows.old.000, der ‘Program Files’ einer nicht mehr verwendeten Windows Installation etc.
Oder aber eine externe, NTFS formatierte Festplatte, die auf einem Computer erstellt war, lässt sich auf einem anderen Computer nicht mehr auslesen, weil dieser ja die Konten des ersten Computers nicht kennt und daher die Berechtigungen nicht korrekt zuweisen kann.

Folgendes Skript löst alle Sorgen:

takecontrol.cmd

takeown /f %1 /r /d j
icacls %1 /grant Administratoren:F /t

In einem englischen Windows muss das aber etwas anders aussehen:

takeown /f %1 /r /d y
icacls %1 /grant administrators:F /t

Aufrufen kann man das ganze dann aus einer Kommandozeile mit Administratorrechten z.B. so:

takecontrol Windows.old.000

Oder man verwendet meinen sudo Befehl – also so:

sudo takecontrol Windows.old.000

Achtung: Die hier genannten Befehle sind mit höchster Vorsicht zu genießen – keinesfalls auf die ktiven Windows- und Systemverzeichnisse einer aktiven Windows Installation anwenden!

Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr!

Dell Seriennummer auslesen

Dieses nette kleine Skript liest die Seriennummer von Dell Servern (aber auch PCs und Laptops) aus:

serial.vbs

Set wmiobj = GetObject("winmgmts://localhost/root/cimv2:Win32_BIOS")
For each ver in wmiobj.Instances_
MsgBox ver.SerialNumber
Next

Auf einem Dell Server und auf einem Dell Laptop getestet, sollte aber auch bei anderen Marken funktionieren, die Ihre Seriennummer im Bios hinterlegen.

Zeichencodierungen in Microsoft Expression Web

Zeichencodierungsfehler Bei einem meiner Kunden, dessen Homepage ich betreue kommt es seit einiger Zeit zu Fehlern in der Darstellung von Umlauten. Dass das was mit Zeichencodierung also UTF-8 vs. ISO-8859-1 zu tun hat, war mir schon länger klar, dass vermutlich Expression Web daran schuld ist, auch. Expression speichert offenbar etliche include Dateien standardmäßig in UTF-8 obwohl in der Masterseite ISO-8859-1 eingestellt ist:

<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1" />

Das führt naturgemäß zu Problemen.

Microsoft MVP Christoph Schneegans erklärt auf seiner Webseite wie es genau dazu kommt und was man dagegen tun kann: Zeichencodierungen in Expression Web

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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