CES 2010

Meine Sonos Topologie

Ich muss dem Namen Kraut & Rüben Blog wieder mal gerecht werden und meinen Blog als virtuelle Gedankenstütze verwenden. Kürzlich hatte ich Probleme mit Sonos in Kombination mit einem Linksys SLM2008 Smartswitch. Der Grund war die Switch Funktion im Mesh Netzwerk Sonosnet meiner Sonos Multiroom Musikanlage.

Folie1

Die Idee kam mir dank dieses Beitrags http://vowe.net/archives/010783.html

Die Lösung: Einfach den STP Wert am Smart Switch hochsetzen, damit Traffic nicht über den Sonos (drahtlos) oder gar in einer Endlosschleife, sondern über den Switch läuft.

Microsoft Österreich am Messe-Event klangBilder 2009

Windows Media Center - Unterhaltung der Extraklasse auf Ihrem PC.
Auch dieses Jahr wird Microsoft Österreich gemeinsam mit seinen Partnern wieder auf der Messe klangBilder 2009 vertreten sein.

Die Messe findet von 6.-8.11.2009 im Hotel Hilton Vienna Danube, 1020 Wien, Handelskai 269 statt. Nähere Details unter www.klangbilder.at
klangBilder | 09 - Österreichs Messe-Event für hochwertige Unterhaltungselektronik

Das vernetzte Zuhause

klangBilder 2008Für das “vernetzte Zuhause” hat Microsoft’s neues Betriebssystem Windows 7, das ab 22. Oktober 2009 verfügbar ist, mehr zu bieten als je zuvor.

Windows Media Center, jetzt auch mit DVB-S(2), DVB-C und HDTV Unterstützung, erlaubt jetzt bis zu 4 Tuner pro Typ, sodass sich das ganze Haus mit Live-TV, Festplatten-Recording und Time-Shifting Funktionalitäten ausstatten lässt. Vernetzt lasst sich etwa die XBox360 als Media Center Extender nützen.

DLNA (Digital Living Network Alliance) – ursprünglich gegründet von Sony und Intel zertifiziert netzwerkfähige Geräte sowohl aus der Unterhaltungselektronik-Welt (CE) als auch aus der Informationstechnologie (IT). Alleine im Jahr 2008 wurden 200 Mio. vernetzte Geräte aus dem Audio und Video Bereich zertifiziert. Microsoft ist auch eines der Hauptmitglieder dieser Allianz.

Play-ToSo kann Windows 7 nicht nur als Client und Server über das DLNA zertifizierte Protokoll UPNP AV mit anderen DLNA Geräte kommunizieren, sondern Windows 7 unterstützt auch die neue “Play-To” Funktion, mit der es möglich ist vom PC aus Musik, Videos und Bilder auf einem anderen PC, Musikplayer, Spielkonsole, Video Streaming Client, Fernseher oder Bilderrahmen oder einem anderen DLNA zertifizierten Gerät, wiederzugeben.
Es lässt sich so schnell Musik direkt vom Laptop aus auf der Heimkino Anlage wiedergeben oder ein Video direkt zum Fernseher schicken. 

Neben den Verbesserungen in Windows Media Center und den neuen Möglichkeiten dank Play-To, liefert Microsoft mit Windows 7 auch eine umfassende Formatunterstützung (Codecs) für Audio und Video mit.

Touch me, baby

Ein zunehmender Trend ist die Touch Steuerung, sei es bei Handys, Musikplayern, Herdplatten oder Druckern. Dieser Trend hat in zunehmendem Maße auch PCs erreicht. HP etwa bietet seit einiger Zeit All-in-One PC’s und Laptops unter der Marke “Touchsmart” an. Mit Windows 7 wird nun auch Multi-Touch, also die Bedienung mittels mehreren Fingern unterstützt, und neben HP haben auch viele andere Hersteller, darunter Dell, Lenovo und Sony Geräte angekündigt, die Windows 7 Touch unterstützen werden. Geräte mit Windows 7 Touch werden auch auf der klangBilder 2009 zu sehen sein.
Windows TouchWindows TouchWindows Touch 

Keep Cool, baby

RipNas / hfx microPassiv gekühlte Wohnzimmer PCs “Made in Austria” - auf der brandaktuellen NVidia ION Platform, sowie HFX’ preisgekrönte RipNas basierend auf Windows Home Server werden auf der klangBilder ‘09 gezeigt.

Die ion Plattform und Windows Media Center bieten die Möglichkeit günstige, lautlose, passiv gekühlte Medien PC’s für das Wohnzimmer zu bauen. Solche Geräte werden von der Wiener Firma mCubed diesen Herbst vorgestellt. Die Geräte sind bereits mit Windows 7 erhältlich und perfekt auf Windows 7 und das Media Center abgestimmt.

Die ripnas – ein Windows Home Server in der selben Bauform, ermöglicht es unter anderem völlig automatisch CD’s  auf die interne Festplatte zu rippen und fungiert als zentrale Speicherquelle für das vernetze Zuhause.
Das PowerPack 3 für Windows Home Server wird auf der Messe erstmals einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt. Es verbindet Windows 7 mit dem Home Server, integriert den Home Server auch in das Media Center und ermöglicht somit z.B. die automatische Archivierung von TV-Aufzeichnungen auf den Windows Home Server.

Partner

Partner von Microsoft wird in der Umsetzung wie auch schon im Vorjahr die Firma ce2 Consulting sein.
Messeauftritt Microsoft - geplant gemeinsam mit ce2 Consulting 
Digital Home Experte Mag. Kurt Mayer, Geschäftsführer ce2 Consulting, hat gemeinsam mit mir, wie schon im Vorjahr, die Ausstellung von Microsoft auf der Messe Klangbilder geplant.

Weiters werden folgende Firmen den
Messeauftritt von Microsoft unterstützen:ad notam Spiegel Fernseher

  • Medien PC’s und Windows Home Server:
    HFX / MCubed Österreich
  • Fernseher:
    sharp
  • Spiegelfernseher:
    ad notam
  • Touch PC’s und Laptop:
    HP Österreich
  • Media Möbel:
    Sonouros
  • Multi-Room Audio:
    Sonos
  • Audio:
    Novis (Audio-Video-Großhandel),
    Audio Tuning (Audio-Video-Großhandel),
    Philips
    Sonteks
  • Netzwerk:
    d-link
  • Möbel:
    Wohncontact Stefan Fellinger GmbH. – Einrichtungen
    Fa. Viteo – Gartenmöbel
    Fa. Die Kornmüller Küche
    Fa. Holter – Sanitär
    Fa. Häusler - Terrassenplatten

Microsoft Innovation Day

Microsoft Österreich verleiht heuer erstmals den Innovation Award an besonders innovative Softwareprojekte und zeigt ca. 200 geladenen Gästen im neuen “Microsoft Innovation Center” auch die eigenen Produkte (darunter Windows 7 und Microsoft Surface) und die Produkte von Partnern. Übergeben wird der Preis von Dr. Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.

Ich zeichne für den Windows 7 Showroom verantwortlich, der eine Dauereinrichtung im Microsoft Innovation Center werden soll. Für den Showroom habe ich wieder einmal ein “Networked Home” gemeinsam mit unseren Partnern aufgebaut. Zeigen werde ich dort unter anderem:

  • Windows 7 Media Center – jetzt mit HDTV, MP4 Support, Filmbibliothek, verbesserten Musik & Foto Galerien
  • BlueRay direkt im Windows Media Center mit Cyberlink’s neuer Version PowerDVD 9 mit einer Upscaling Engine für SD Content
  • Windows 7 Multitouch
  • Windows 7 auf Netbooks
  • Windows 7 “Play-To” für Media Streaming von Raum zu Raum – auch auf einen Sonos Zoneplayer, oder auf die XBox 360
  • Media Center Extender (XBox 360) jetzt ebenfalls mit HDTV und MP4 Support

Die Veranstaltung wird ab 18:30 live in’s Web gestreamt:

Um auf Fullscreen zu wechseln mit rechter Maustaste in
das Bild klicken > Zoom > Vollbild

Es wird sicher sehr spannend – ich werde berichten!

Weitere Informationen unter: www.innovationaward.at

Windows Home Server Power Pack 2 ist da

Microsoft veröffentlichte vor wenigen Tagen das Powerpack 2 für Windows Home Server auch auf Deutsch und das ist für mich Grund genug dieses Update ein wenig näher in Augenschein zu nehmen!
Windows Home Server mit Power Pack 2
Zur Erinnerung, was ein Windows Home Server überhaupt ist, kann man sich diesen Post von mir zu Gemüte führen. Die Neuerungen in Powerpack 1 beschreibe ich hier.
Und was ist ein Power Pack überhaupt? Eine Mischung aus Feature Pack und Service Pack einerseits, der Name “Power Pack” sei andererseits auch etwas Konsumenten-tauglicher, heißt es von Microsoft.

Windows Home ServerDie Änderungen auf einen Blick:
Neu: Windows Media Center Connector
Media Sharing – Unterstützung für MP4 Audio/Video Files
Remote Access – Konfiguration überarbeitet
Home Computer Backup – Bugfix: Restore bricht zwischen 79% und 81% ab
Home Server Backup – Verhindert Überschreiben des Connector
Server Storage, Shared Folders – Dateigrößenbeschränkung, CPU-Auslastung

Installation

Die Installation erfolgt automatisch über Windows Update:
Home Server Power Pack 2 Installation über Windows Update

Danach ist ein Neustart des Home Servers erforderlich.

Als nächsten Schritt muss auf allen PC’s der Home Server Connector aktualisiert werden.
Dies passiert glücklicherweise automatisch.

Windows Home Server Connector Upgrade

Leider ist aber auch ein Neustart der Clientcomputer erforderlich:

Windows Home Server-Connector-Upgrade - Neustart

Windows Media Center Connector

Die wohl interessanteste Neuerung in PP2 (im Vergleich zum PP1 eher ein Mini-Power-Päckchen) ist das neue Feature Windows Media Center Connector.

Nun ist es ja nicht so, dass man nicht schon in der Vergangenheit von einem Windows Media Center PC oder Extendern aus auf am Homeserver gespeicherte Daten (Musik, Videos, Fotos, TV-Aufzeichnungen) zugreifen konnte, nur der Aufwand dies zu konfigurieren war nicht gerade gering.

Also was macht nun der Windows Media Center Connector genau, um die beiden Produkte näher zusammen zu bringen?

Im Grunde stellt er einfach automatisch alle Home Server Freigaben in Windows Media Center dar, wenn auf dem PC die Connector SW installiert ist, weiters legt er eine Serverfreigabe ‘TV-Aufzeichnungen’ am Home Server an.

Am Client, auf dem Windows Media Center läuft, wird man automatisch aufgefordert, den Connector zu aktivieren, oder kann die Installation über das Startmenü anstarten:

Windows Home Server - Windows Media Center-Connector - StartmenüWindows Home Server - Windows Media Center-Connector - Setup 1

 Windows Home Server - Windows Media Center-Connector - Setup 2Windows Home Server - Windows Media Center-Connector - Setup 3

Das assistentengesteuerte Setup des Windows Media Center Connectors ist rasch erledigt, erfordert aber einen Neustart.

In der Home Server Konsole befindet sich nun auch eine neuer Einstellungsdialog, wo man konfigurieren kann, auf welche Ordner vom Media Center (und seinen Extendern!) zugegriffen werden darf:

Windows Home Server - Windows Media Center-Connector - Zugriff

Der TV-Aufzeichnungen Ordner dient hier nicht etwa dazu, um direkt, live auf den Homeserver aufzuzeichnen (das ist nach wie vor nicht supported) sondern nur dazu, dorthin kopierte oder verschobene TV-Aufzeichnungen in der Media Center Oberfläche darzustellen.

Also eigentlich nichts was man nicht mit ein paar Handgriffen schon vorher konnte- aber doch wesentlich kompfortabler.

Media Sharing

Auch hier nichts, was nicht vorher schon manuell möglich gewesen wäre:
”Auf dem Heimserver gespeicherte Inhalte, die über Windows Media Connect freigegeben werden, u. a. Dateien mit den Erweiterungen .mp4, .m4v, .m4b und .m4a, werden nun in der Musik- oder Videobibliothek mit Metadaten zu Titel, Interpret, Komponist, Album und Genre angezeigt.”
Wer den integrierten UPnP Server in WHS verwendet, kann also nun diverse MP4 Audio&Video-Daten freigeben und auf einen UPnp Streaming Client, die XBox 360 oder Windows 7 Media Center / Media Player 12 streamen. Windows 7 Media Center und Media Player 12 unterstützen ja nun auch MP4, und das sogar ziemlich gut.

Wer lieber Alternative UPnP Server wie Asset oder Twonky einsetzt, ist von diesem Update nicht betroffen.

Remote Access

Der Einstellungsdialog für den Remotezugriff und die Assistenten für dessen Erstkonfiguration und Reparaturen  wurden überarbeitet und vereinfacht und ein im Web gehosteter Diagnosedienst kann nun überprüfen, ob mein Home Server vom Internet erreichbar ist.
Windows Home Server - Remote Access Windows Home Server - Remote Access

Home Computer Backup

Ein Bug, der bei manchen Home Server Anwendern dazu geführt hatte, dass die Wiederherstellung zwischen 79% und 81% hängen blieb, wurde behoben.

Home Server Backup

Das Update verhindert, dass bei einem Home Server Restore ein älterer Connector wiederhergestellt und dann auf die Clients verteilt wird.

Server Storage und Shared Folders

Früher gab es eine Beschränkung, dass Dateien, die auf den Home Server kopiert wurden, nicht größer sein durften, als der freie Speicher auf der Primärpartition des WHS, auch wenn der Speicher der anderen, mittels Drive Extender verwalteten Festplatten ausreichte.

Weiters haben bislang Benachrichtigungen zu Dateien, die in freigegebenen Ordnern gespeichert sind, eine hohe CPU-Auslastung auf dem Heimserver bzw. bei Anwendungen, die auf die freigebebene Dateien zugreifen, verursacht. Dieses Problem wurde ebenfalls behoben.

Home Server v2?

Jede Verzahnung zwischen Home Server und Media Center finde ich gut! – Wobei es mir aber am liebsten wäre, die beiden Produkte wären überhaupt kombiniert – Gerüchte, dass das in Home Server v2 (angeblich Codename “Vail”) geplant sein könnte, gibt es ja nach wie vor. Berichten von Microsoft Mitarbeitern zu Folge, wird Home Server v2 erst im Jahr 2010, nach dem Release von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 erscheinen. Ich darf daher davon ausgehen (Spekulation), dass dieser auf Windows 7 / Windows Server 2008 R2 basieren wird, und hoffe nach wie vor sehr stark, dass die Windows Media Center Features von Windows 7 drin bleiben – sodaß meine beiden Lieblings(Consumer)Produkte Windows Media Center und Windows Home Server endlich verschmelzen.

Fazit

Hätte man das erste kostenlose Upgrade zu Windows Home Server nicht zu recht als “Power Pack 1” bezeichnet – hätte man bei diesem ruhig beim Namen Service-Pack bleiben können, denn wirklich neue Features bringt es eigentlich nicht. Einerseits erleichtert es Dinge, die man früher mühsam manuell machen musste, andererseits werden Bugs behoben.
Ein “Powerpäckchen” halt, das aber auf jeden Fall den Einsatz eines Windows Home Servers auch für den ONU noch einfacher macht – bei den momentan unglaublichen Preisen z.B. des Scaleo Home Server von Fujitsu Siemens, eine überlegene Alternative zu jeder NAS.

Wieviel Traffic braucht Internet Radio?

Bei meinen Digital-Home Schulungen wurde ich das schon gefragt, jetzt hat kürzlich ein Mitglied im ClubDigitalHome Forum danach gefragt – Wieviel Traffic braucht eigentlich Internetradio?

Das lässt sich relativ leicht nachrechnen – Internetradiosender senden üblicherweise in 32 kbit/s bis 128 kbit/s – man spricht hier von der Bitrate.

Dividiert man durch 8 (1 Byte= 8Bit) bekommt man die Kilobyte pro Sekunde.

Multipliziert man mit 60² bekommt man die Stunden (1 Stunde = 60 x 60 Sekunden)

Dividiert man durch 1024 hat man die Megabyte pro Stunde- von da weg kann man sich leicht den Traffic ausrechnen, je nachdem wie viel Internetradio man pro Tag hört.

Hier eine Tabelle zum schnellen Nachschlagen:

Bitrate

MB/h

Traffic pro Monat bei
1 Std.
pro Tag

Traffic pro Monat bei
2 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei
4 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei
8 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei 12 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei 24 Std. pro Tag

32 kbit/s

14,06

0,43 GB

0,85 GB

1,7 GB

3,4 GB

5,1 GB

10,2 GB

48 kbit/s

21,09

0,64 GB

1,3 GB

2,6 GB

5,1 GB

7,7 GB

15,3 GB

56 kbit/s

24,61

0,75 GB

1,5 GB

3,0 GB

6,0 GB

8,9 GB

17,9 GB

64 kbit/s

28,13

0,85 GB

1,7 GB

3,4 GB

6,8 GB

10,2 GB

20,4 GB

96 kbit/s

42,19

1,28 GB

2,6 GB

5,1 GB

10,2 GB

15,3 GB

30,7 GB

128 kbit/s

56,25

1,70 GB

3,4 GB

6,8 GB

13,6 GB

20,4 GB

40,9 GB

Wohnzimmer-PC ClubDigitalHome.at Edition bei DiTech

Ab sofort gibt es unter Angebotsnummer 8101020119 bei DiTech einen von mir konfigurierten Wohnzimmer-PC für ClubDigitalHome.at Mitglieder (bei Vorlage der Clubkarte).

Mein Ziel war es einen leisen, zuverlässigen und leistungsfähigen Media Center PC zu konfigurieren, allerdings zu einem vernünftigen Preis, also je nach TV-Tuner Ausstattung zwischen EUR 950,- und EUR 1150,-image

Ohne TV Karten kommt das von mir konfigurierte System auf EUR 933,68
Die Wohnzimmer-Entertainment-Zentrale verfügt über BluRay, HDMI und HDCP (bis Full-HD), ein edles HiFi-Gehäuse von Thermaltake mit Front-Display.

TV Karten sind nicht dabei, da man je nach Empfangsart unterschiedliche TV Karten ergänzen sollte.

Für Analog-Kabel empfehle ich die HVR 2200 von Hauppauge, für DVB-Teine oder mehrere HVR 1700 und für DVB-S eine oder mehrere FloppyDTV MCE (oder FloppyDTV S2) von der Kärntner Firma DigitalEverywhere, (wo Clubmitglieder auch Sonderkonditionen haben).

Eine ClubMitgliedschaft beim ClubDigitalHome bietet viele Vorteile – in dem Fall kommen neue Mitglieder natürlich auch in den Genuss dieses Aktionsgerätes, bei nur 39€ Jahresmitgliedsbeitrag auf jeden Fall immer noch ein “Schnäppchen”.

Die ersten Wohnzimmer PCs mit Windows Vista sind gelandet

Die ersten Home Entertainment PC’s mit Windows Vista sind eingetroffen, und das möchte ich zum Anlass nehmen, diese kurz vorzustellen. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Auswahl der hier vorgestellten Modelle keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, bis zum Erscheinen dieser Ausgabe können natürlich weitere Modelle verfügbar sein.

pivo by habnixSelbst nutze ich Microsoft’s Media Center seit etwa 3 Jahren auf einem selbstgebauten Media Center PC namens „PIVO“ in einem CoolerMaster Gehäuse. Ich bin ganz zufrieden damit, musste aber bald erkennen, dass man einfach als Bastler vieles nicht einfach und kostengünstig realisieren kann, was Komplettsysteme von Markenherstellern aber sehr wohl bieten können.
Anschlussvielfalt, Formfaktor, Frontdisplay, Lärmentwicklung, Stromverbrauch sind nur einige Themen um die man sich nicht kümmern muss, wenn man ein fertiges Media Center von Sony, Fujitsu Siemens oder Acer kauft. Dafür sind selbstgebaute Media Center PC’s aber leichter erweiterbar. Mein nächster Wohnzimmer PC wird also einer von einem Markenhersteller, das ist schon fix.

Seit ungefähr November/Dezember 2006 setze ich Windows Vista als Media Center Plattform ein. Im Gegensatz zu Windows XP, wo man eine eigene „Windows XP Media Center Edition“ benötigte, die in der Regel nur als OEM und SystemBuilder Version verfügbar war, kann man unter Windows Vista die Funktion Media Center unabhängig vom Vertriebskanal nutzen. Voraussetzung ist, dass es sich um die Edition „Home Premium“ oder „Ultimate“ handelt.

Aufpoliert, wurde das – auch unter XP schon mehrfach wegen seiner guten Usability ausgezeichnete – Media Center User Interface, welches auf die Bedienung mit Fernbedienung optimiert ist.

So wurde dieses Interface auf 16:9 Breitbilddarstellung optimiert (funktioniert aber weiterhin auch auf 4:3 Fernsehern einwandfrei). Eine weitere Neuerung unter Windows Vista ist die Einbeziehung der indizierten Suche in das Media Center, sodass man ohne weiteres auch Musiksammlungen mit hunderttausenden Musiktiteln schnell durchblättern oder –suchen kann.

Wie wohl allgemein bekannt ist, braucht Windows Vista allerdings etwas mehr Power als Windows XP und so musste ich mein uraltes Windows Media Center „PIVO“ aufrüsten:
2 Dinge reichten aus: Speicher von 512 auf 1024MB aufrüsten und die schnellste AGP Karte die zu einem vernünftigen Preis zu bekommen war (Radeon X1600).

Das ganze läuft rund und ohne gröbere Probleme, auch mit einer XBox 360 als Extender. Auch High Definition (720p) Ausgabe über HDMI (mittels DVI auf HDMI Adapter) von Quellen in WMV-HD / VC-1 und H.264 laufen ohne Performanceprobleme. Für ein Blue-Ray oder HD-DVD Laufwerk wird die Leistung aber vermutlich nicht reichen, und HDCP Unterstützung fehlt auch.

Kurz: Ein neues Media Center – natürlich mit Windows Vista – muss her! Doch was soll es werden?

Zur Auswahl stehen derzeit diese 4 Kandidaten:

  • Fujitsu Siemens Scaleo EV
  • Acer Aspire iDea 510
  • Sony VGX-XL301 oder 302

Ich selbst habe für mich noch keine Entscheidung getroffen, ich konnte die Systeme auch noch nicht testen, und kann daher an dieser Stelle nur auf schöne Bilder und eine Aufstellung der technischen Daten verweisen.

In den nächsten Wochen werde ich das eine oder andere Gerät testen können, dann kann ich vielleicht einige Testergebnisse und meine Entscheidung im ClubComputer Forum darlegen. Bis dahin hoffe ich vielleicht im Forum auf eine kleine Diskussion und einen Meinungsaustausch zu diesen Geräten!

image2
Mit dem Fujitsu-Siemens Scaleo EV bringt der deutsch-japanische Hersteller den Nachfolger des erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Scaleo E auf den Markt. Mit dem stärksten Prozessor würde ich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis attestieren, wäre er nicht der einzige mit nur einem TV Tuner – der Dual Tuner ist allerdings optional erhältlich. 

Aus sehr guter Quelle ist mir zu Ohren gekommen, dass Fujitsu Siemens Österreich den aktuell lieferbaren Scaleo EV in Österreich bis auf weiteres nicht mehr aktiv verkaufen bzw. vermarkten will.
Über diverse Händler, die ihn vermutlich über deutsche Distributoren beziehen, ist er aber sehr wohl in Österreich erhältlich. Alleine bei geizhals.at sind derzeit 12 Angebote zu finden.
Am kleinen österreichischen Markt ist der Scaleo wahrscheinlich zu sehr ein Nischenprodukt, und man will vermutlich seitens FSC Österreich auf den Nachfolger warten, bevor man einen neuen (Marketing-) anlauf wagt.
Den neuen Scaleo EV wird es ab Jahresende in 2 Varianten geben, nämlich den EV2555 und EV2565. Er soll statt mit Intel X3000 OnBoard Grafik nun mit ATI HD2600(256MB) Grafikpower an den Start gehen, und damit wesentlich besser für Windows Vista geeignet sein. Auch die Festplattenkapazität soll laut mceBlog weiter erhöht werden (250-500GB statt 160-320GB) und das EV2565 Modell soll über ein Blueray Laufwerk verfügen. Dieses soll aber erst im Dezember kommen und wird damit das Weihnachtsgeschäft wohl verpassen. Für mich auf jeden Fall ein Grund zu warten und meinem 4 Jahre alten Media Center gut zuzureden, noch ein paar Monate durchzuhalten.

aspire idea frontal cmyk
Der Acer iDea 510 besticht durch sein Äußeres und seine geringe Höhe und durch sein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die verwendete Mobiltechnologie dürfte Probleme mit Hitze, Lärm und Stromverbrauch gut kontrollieren. 2 TV Tuner serienmäßig und HDMI mit HDCP sind auch eine feine Sache.
Wie Udo Sachansky von mce-community.de berichtet, soll auch Acer mit zwei neuen iDea Modellen auf den Markt kommen. Der iDea 511 unterscheidet sich kaum vom aktuellen iDea 510, der Acer Aspire iDea 520BD hingegen kommt mit integriertem Blu-ray Disc Slot-in Laufwerk und anständiger Leistung: Er soll mit Dual Core Prozessor T5500, 2 GB Hauptspeicher, einer ATI M76M Grafikkarte mit 512 MB Speicher und einer 500 GB Festplatte ausgestattet sein.


Der Sony Vaio VGX-XL301 hat eine relativ hohe Bauform (er ist fast doppelt so hoch wie der Acer), sieht aber optisch auch recht nett aus, er hat standardmäßig 2GB RAM, und genau wie der Acer 2 Tunerkarten. Das Preis/Leistungsverhältnis ist dennoch nicht ganz so ideal wie beim Mitbewerb, aber wahrscheinlich zahlt man hier die Home Entertainment Marke Sony mit.

Für € 900,-- mehr bekommt man den VGX-XL302 der zusätzlich ein BlueRay Laufwerk, eine zweite 250 GB Festplatte und einen etwas schnelleren Prozessor hat.

Die technischen Daten der verfügbaren Geräte der drei Hersteller im Vergleich:
Technische Daten

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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