Text in SmartArt und zurück (Office Q&A #1)

Sehr einfach ist es in Office 2007 möglich aus einer Aufzählung oder Liste eine ansprechende SmartArt Grafik zu machen.
Converted PowerPoint Agenda slide 

Der Vorteil gegenüber einer "gezeichneten" Grafik oder einer in einem Zeichen- oder Bildbearbeitungsprogramm erstellten Grafik liegt auf der Hand: Die Grafik verwendet den hinterlegten Text und kann daher mit wenigen Klicks geändert werden. Sowohl das Layout, also die Art der Smartart Grafik, als auch Farben und Design:
image image

imageimage 

imageimage 

Es lassen sich sogar Teile der Liste entfernen und die Elemente der SmartArt ordnen sich automatisch neu an:

image

Auch der Text läßt sich im Nachhinein noch leicht verändern:image 
image
Um eine SmartArt Grafik später wieder in eine Aufzählungsliste mit Bullets zurückzuverwandeln, kann man die Rückgängig-Funktion verwenden, falls man die Datei noch nicht gespeichert hat.
Hat man die Datei bereits gespeichert, kann man die Liste aus der SmartArt Textbox mittels Copy & Paste herauskopieren.

Eine Funktion mit der man die SmartArt-Grafik einfach wieder in eine Liste zurückverwandelt gibt es nicht.

Minianwendungen („Gadgets“) für die Windows Vista Sidebar entwickeln

Nachdem ich im Büro recht gute PC Lautsprecher, aber kein Radio habe, höre ich gerne Internet Radio. Auch bin ich oft in Amerika und höre dann gerne österreichische Radiosender von dort aus.

Mein Musikgeschmack ist ziemlich vielfältig, ich höre gerne Radio Stephansdom, gelegentlich Ö1, manchmal FM4, und auch oft Radio Wien. Ö3 höre ich selten bis gar nicht bzw. nur beim Autofahren.

Als ich davon hörte, dass es ein Ö3-Windows Sidebar Gadget gibt, wollte ich mir dieses dennoch herunterladen, weil ich wissen wollte, was dahinter steckt, Windows Sidebar Gadgets sollen ja so schön und relativ einfach zu entwickeln sein. Leider war das Sidebar Gadget damals vorübergehend nicht verfügbar, und ein paar Webcasts und Blog-Artikel später beschloss ich einfach ein eigenes Sidebar Gadget für österreichische Radiosender zu bauen, zumal mir Ö3 alleine ohnehin nicht reichen würde.

Ein Vista Gadget, auf Deutsch auch "Minianwendung" bezeichnet, besteht im Wesentlichen aus einigen Files die im Verzeichnis C:\Users\%USERNAME%\AppData\Local\Microsoft\Windows Sidebar\Gadgets abgelegt sind.

Das Unterverzeichnis ATRadio07.gadget enthält diese Files:

  • gadget.xml
  • atradio.html, atradio.css, atradio.js
  • flyout.html, flyout.css, flyout.js
  • settings.html
  • atradio.png, glass130.png, glass130c.png, logo.png

 

 

 

Das File gadget.xml, die Manifest-Datei, enthält alle Definitionen für das Gadget:

gadget.xml

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<gadget>
<name>ATRadio</name>
<namespace>this.at.radio</namespace>
<version>0.4</version>
<author name="Christian Haberl">
<info url="http://www.this.at" text="www.this.at" />
<logo src="logo.png" />
</author>
<copyright>© 2007</copyright>
<description>Radio aus Österreich.</description>
<icons>
<icon height="64" width="64" src="atradio.png" />
</icons>
<hosts>
<host name="sidebar">
<base type="HTML" apiVersion="1.0.0" src="atradio.html" />
<permissions>full</permissions>
<platform minPlatformVersion="1.0" />
<defaultImage src="atradio.png" />
</host>
</hosts>
</gadget>

Wenn das Manifest File vorhanden ist, wird das Gadget auch automatisch im Vista Gadget Auswahlfenster angezeigt:

atradio.html ist der Hauptteil des Gadgets, den Javascript Code habe ich in atradio.js ausgelagert, die Styles in atradio.css.

Der Aufbau ist recht einfach: Es gibt einen Button der gleichzeitig den Radiosender anzeigt und das Flyout öffnet um den Sender zu wechseln. Es gibt ein Windows Media Player Objekt und einen Start und einen Stop Button.

Im Wesentlichen wird das Windows Media Player Objekt mittels Javascript angesteuert, um die Radiostreams abzuspielen.

Wenn ein Stream gespielt wird, zeigt das Media Center Objekt eine Visualisierung, sonst wird der Status angezeigt, etwa "Buffering…" oder "Error".

Error bedeutet übrigens so gut wie immer, dass der Streaming Server überlastet ist, was bei Ö3 und Radio Wien an einem Arbeitstag unter Tags recht oft vorkommt, wenigstens in letzter Zeit.

atradio.html

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<html>
<head>
<title>ATRadio</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="atradio.css">
<script src="atradio.js" language="javascript" type="text/javascript"></script>
</head>  
<body id="gadgetContent" onload="SetupGadget();">
<input type="button" value="select station" id="stationname" onclick="toggleFlyout()"><br>
<div id="whichState">...</div>
<div id="mplayerdiv">
    <object id="Player" classid="CLSID:6BF52A52-394A-11d3-B153-00C04F79FAA6">
        <param name="autoStart" value="False">
        <param name="SendPlayStateChangeEvents" value="True">
        <param name="SendErrorEvents" value="True">
        <param name="SendOpenStateChangeEvents" value="True">
        <param name="TransparentAtStart" value="True">
        <param name="uimode" value="none">
    </object>
</div>
<br>
<input type="button" name="BtnPlay" value="play" onclick="StartMeUp()" id="BtnPlay">
<input type="button" name="BtnStop" value="stop" onclick="ShutMeDown()" id="BtnStop">
</body>
</html>
 
atradio.js

function SetupGadget()

{
System.Gadget.Flyout.file = "flyout.html";
/*System.Gadget.settingsUI = "settings.html";*/
System.Gadget.Flyout.onShow = FlyoutShowing;
System.Gadget.Flyout.onHide = FlyoutHidden;
var iFlyoutTimerID;
Player.attachEvent("StatusChange", UpdateStateController);
if(System.Gadget.Settings.read("Station Name")!=""){
stationname.value=System.Gadget.Settings.read("Station Name");
Player.error.clearErrorQueue();
Player.URL=System.Gadget.Settings.read("Station URL");
}
}
function FlyoutShowing() {
iFlyoutTimerID = window.setInterval('UpdateStation();', 100);
}
function FlyoutHidden() {
window.clearInterval(iFlyoutTimerID)
}
function UpdateStation() {
if (System.Gadget.Flyout.show==true) {
if (stationname.value!==System.Gadget.Settings.read("Station Name")) {
if (System.Gadget.Settings.read("Station Name")!=="") {
stationname.value=System.Gadget.Settings.read("Station Name");
}
Player.error.clearErrorQueue();
Player.URL=System.Gadget.Settings.read("Station URL");
StartMeUp ();
}
} else {
UpdateStateController();
window.ClearInterval(iFlyoutTimerID);
}
}
function StartMeUp () {
Player.controls.play();
UpdateStateController();
}
function ShutMeDown () {
Player.controls.stop();
UpdateStateController();
}
function toggleFlyout() {
if (System.Gadget.Flyout.show==false) {
System.Gadget.Flyout.show=true;
UpdateStateController();
} else {
System.Gadget.Flyout.show=false;
UpdateStateController();
}
}
function UpdateState(whichStateText, showHide) {
    if (showHide == "hide") {
        mplayerdiv.style.visibility='visible';
        whichState.style.visibility='hidden';
}
if (showHide == "show") {
        mplayerdiv.style.visibility='hidden';
        whichState.style.visibility='visible';
}
whichState.innerText = whichStateText;
}
function UpdateStateController() {
     if (Player.error.errorCount > 0) {
          UpdateState("Error!", "show");
          /* whichState.innerText = Player.error.item(Player.error.errorCount - 1).errorCode; */ 
          return;
     }
if (Player.playState==3){        
         UpdateState("Playing...", "hide");
         return; } else {
         switch (Player.openState) {
         case 10:
         UpdateState("Connecting...", "show");
         break;    
         case 11:
         UpdateState("Loading...", "show");
         break;        
         case 12:
         UpdateState("Opening...", "show");
         break;
         }
         switch (Player.playState) {
         case 1:
         UpdateState("Stopped", "show");
         break;    
         case 6:
         UpdateState("Buffering...", "show");
         break;        
         case 7:
         UpdateState("Waiting...", "show");
         break;
         case 8:
         UpdateState("Media Ended", "show");
         break;    
         case 11:
         UpdateState("Reconnected", "show");
         break;        
         }
        }
}

Da ich die Sender über das Flyout ändere, habe ich das Settings-Fenster momentan auskommentiert.
Viele Gadgets verwenden es, daher möchte ich es hier auch kurz anschneiden:
Die Zeile System.Gadget.settingsUI = "settings.html"; würde bewirken, dass seitlich vom Gadget ein Settings-Button auftaucht, der das Gadget selbst verkleinert und settings.html anzeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

flyout.html ist das Flyout-Fenster, welches sich öffnet, wo man den Sender auswählen und damit umschalten kann. Nachdem der Sender ausgewählt wurde wird er mittels System.Gadget.Settings.write in die Gadget-spezifischen Variablen geschrieben.

flyout.html

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<html>
<head>
<title>ATRadio</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="flyout.css">
<script src="flyout.js" language="javascript" type="text/javascript"></script>
</head>
<body onload="Init();">
<select id="Station" multiple="multiple" onchange="WriteSettings();" onclick="WriteSettings();" name="Station">
<option value="mms://stream4.orf.at/oe1-wort">Ö1 Live</option>
<option value="mms://stream4.orf.at/oe1-news">Ö1 Inforadio</option>
<option value="mms://stream4.orf.at/radiowien_live">Radio Wien</option>
<option value="mms://stream2.orf.at/oe3_live">Ö3</option>
<option value="mms://stream1.orf.at/fm4_live">FM4</option>
<option value="http://www.kronehit.at:8081/stream.m3u">Krone Hit Radio</option>
<option value="http://www.energy.at/cont/energylive/nrjmedia.asx">Energy 104.2</option>
<option value="http://srvhost24.serverhosting.apa.net:8000/rsdstream128.m3u">Radio Stephansdom</option>
<option value="http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u">Orange</option>
</select>
</body>
</html>

 

flyout.js

function Init()
{
Station.selectedIndex=System.Gadget.Settings.readString("Station Index");
}
function WriteSettings ()
{
System.Gadget.Settings.write("Station Name",Station.options[Station.selectedIndex].text);
System.Gadget.Settings.write("Station URL",Station.options[Station.selectedIndex].value);
System.Gadget.Settings.writeString("Station Index",Station.selectedIndex);
System.Gadget.Flyout.show=false;
}

 

Da man ein Flyout nur vom Haupt-Gadget (atradio.htm) aus- und einklappen kann, ich aber wollte, dass es sich automatisch einklappt, sobald ein neuer Sender ausgewählt wurde, verwende ich - wie übrigens viele andere Gadget-Developer auch – "Polling", um zu sehen ob sich im Flyout etwas geändert hat. Das ist etwas "dirty", lässt sich aber meines Wissens nach nicht besser lösen. Ich polle natürlich nur solange das Flyout offen ist, ob es einen neuen Sender in den System.Gadget.Settings gibt, wenn ja, starte ich diesen, und schließe das Flyout. All das ist vom Haupt Gadget aus notwendig und nur mit Polling möglich, es lässt sich nicht vom Flyout auf das Hauptgadget zugreifen!

Zum Testen muss man das Gadget immer wieder zur Sidebar hinzufügen bzw. schließen. Außerdem empfiehlt es sich, Skriptdebugging einzuschalten, damit man Javascript Fehlermeldungen bekommt.

So sieht nun das fertige Gadget in der Sidebar aus, mit ausgeklapptem Flyout:

Ziemlich genial funktioniert das Packaging des neuen Gadgets: Einfach alle Files zippen, und die Endung von .zip in .gadget umbenennen! Fertig!

Mein Gadget bekommt man unter http://www.this.at/ATRadio07.zip

Man kann mein Gadget auch schon bei http://vista.gallery.microsoft.com/ herunterladen und bewerten.

Würde mich auch über Feedback freuen!

 

Digitale Signatur und Bürgerkarte in Österreich unter Windows Vista - Ein Statusbericht

Was man braucht:
Generell braucht man für die digitale Signatur, besonders für die in Österreich rechtsgültige digitale Signatur sowie für die österreichische Bürgerkarten-Lösung folgendes:

Kartenleser
Einen Kartenleser mit externem Pinpad zur Eingabe des Codes. Die am meisten eingesetzten Geräte sind von der Firma reiner-sct in Deutschland z.B. der besonders günstige Cyberjack Pinpad.

A-Sign Client
Eine Karte mit einem Zertifikat einer akkredidierten Zertifizierungsstelle. In Österreich ist das die Firma a-trust, Karten können entweder Bankomatkarte oder Mastercard sein, oder eigene a-trust Karten. Die Kosten dafür kann man unter www.a-trust.at  finden.

TrustDesk
Die digitale Signatur auf der eCard hingegen kann nur für eGovernment, also als Bürgerkarte verwendet werden, ist dafür aber kostenlos.

Softwareseitig braucht man:

  • Den Treiber der Firma Reiner SCT, Cyberjack Base Components. Die aktuellste Version, die direkt von Reiner SCT support@reiner-sct.com erhältlich ist, hat die Versionsnummer 5.16.0 – das ist bereits ein Vista Beta Treiber, in drei Wochen ist laut Reiner SCT mit einer finalen Version zu rechnen.
  • Den a-sign Client der Firma a-Trust. Aktuell in der Version 1.2.3.6 noch nicht offiziell für Vista geeignet, aber mit einigen Einschränkungen und Workarounds verwendbar.
  • Eine sogenannte Security Layer Software und Bürgerkartenumgebung (BKU). Diese Software dient dem zweck der sicheren (rechtsgültigen) digitalen Signatur und der Verwendung von Behördenanwendungen nach dem Konzept „Bürgerkarte“
    z.B. Trustdesk Basic von der Firma ITSolution oder HotSign von der Firma BDC

Zur Installation

  • Die Installation des Treibers von Reiner SCT verläuft ohne Probleme. Die Karte kann dann auch getestet werden.
    Der a-sign Client aber ist nicht für Vista geeignet und man muss sich momentan mit unguten Workarounds helfen. Entweder ausführen als Administrator, Geschützen Modus im Internet Explorer abschalten oder gleich User Account Control abdrehen, wie es a.trust als temporäres Workaround in ihrem Forum empfehlen.
  • Trustdesk Basic wird nur richtig installiert wenn man beim Installationspaket „Ausführen als Administrator“ sagt, da der User Account Control Dialog nicht von alleine kommt. (Anmerkung Georg: UAC Meldung ist eine Applikationsenstellung bei korrekter Programmierung. Andernfalls werden Dinge die nicht sein dürfen kommentarlos geblockt.)
  • Außerdem natürlich in der Firewall zulassen, aber das Fenster bekommt man ohnehin.
  • Weiters den Pop Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen.
  • Ob das an Trustdesk Basic oder am Treiber für den Kartenleser liegt, kann ich nicht sagen, aber es fehlen auch die Piep-Töne am Kartenleser, so muss man sich an den Leuchtdioden orientieren ab wann man den Code eingeben kann und ob der Code angenommen wurde.

Was funktioniert und was nicht bzw. welche Einschränkungen es gibt:

Test

Funktioniert?

Einschränkung

Lösung/Workaround

Login Raiffeisen Internet Banking (erfordert Trustdesk Basic als Signatursoftware)

Ja

 

Pop-Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen!

Geschützen Modus deaktivieren *.

Login Finanz Online

(erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

Nein

(trustdesk)

Ja

(BDC hotsign)

Trustdesk: Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

Windows Login

?

 

Sollte eigentlich in Windows Vistamöglich sein, aber wie?

Login www.WKO.at

Ja

Pin Eingabe auf der Tastatur

Funktioniert im IE7 nicht  mit „Geschützem Modus“

 

www.zustellung.gv.at

(erfordertTrustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

Nein

(trustdesk)

Ja

(BDC hotsign)

Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

Login Sozialversicherung
(erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

Nein
(trustdesk)

Ja
(BDC hotsign)

Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

Testnormal Bürgerkarte

1 Fehler
(trustdesk)

Fehler bei Punkt 1 von 4 „Signaturvalidierung durch SecurityLayer“
Es wird auch ein Fehler in TrustDesk angezeigt

 

Outlook 2007 E-Mail signieren

Ja

Pin Eingabe auf der Tastatur

 

PDF signieren

Ja

Pin Eingabe auf der Tastatur

 

SaveasAdmin
Man kann den Geschützten Modus im Internet Explorer auf zwei Arten deaktivieren. Entweder man startet den Internet Explorer als Administrator („Als Administrator ausführen“) oder man fügt die Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten hinzu. z.B. https://banking.raiffeisen.at oder https://finanzonline.bmf.gv.at/ (Anmerkung Georg: das ist natürlich besser als den IE als Admin zu starten!)

Der geschützte Modus im Internet Explorer muss immer deaktiviert werden, was manchmal okay ist (Bank oder Finanzamt als „vertrauenswürdige Seite“ einzustufen ist für mich kein Problem) manchmal aber nicht erwünscht oder lästig ist. Die Signierung sollte immer auf dem PinPad erfolgen, der a.sign Client schafft das aber unter Vista nicht, der Pin muss auf der Tastatur eingegeben werden.
Wo die Signatur statt über den a.sign Client über die Signatursoftware trustdesk funktioniert, kann die Eingabe problemlos am Pinpad erfolgen, nur das Fehlen der Töne ist lästig, so muss man auf die Leds achten, erst wenn die gelbe (rechte) LED blinkt, den Pin eingeben!
Alles was eine Bürgerkartenumgebung benötigt, funktioniert derzeit mit trustdesk basic nicht, immer die gleiche Fehlermeldung: „Fehler bei der Anmeldung…. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.“
E-Mail signieren funktioniert problemlos, PDF signieren ebenso, eben bis auf die Tatsache dass man den Pin auf der Tastatur eingeben muss.

Die Firma Reiner SCT ist meiner Ansicht nach vorbildlich, sie stellt schon seit Wochen auf Anfrage immer wieder neuere Builds ihrer Vista Treiber bereit, in 3 Wochen soll der Treiber final sein. Der Treiber ist einfach zu installieren, digital signiert und meiner Erfahrung nach stabil. Nur das Fehlen der Piepstöne – das muss wohl am Treiber liegen – ist lästig.Hinweis: Wichtig ist auch, dass man im Cyberjack Gerätemanager die Firmware aktualisiert, das geht aber nur mit „Als Administrator ausführen“ oder mit deaktivierter Benutzerkontensteuerung (letzteres ist nicht empfehlenswert).

Die Firma a-Trust ist meiner Einschätzung nach spät dran und hat keinen guten Plan wie sie Vista tauglich werden wollen. Sie wollen laut eigener Aussage nicht alles für Vista neuschreiben und versuchen so den bestehenden a.sign Client irgendwie mit Workarounds Vista tauglich zu machen. Der Tipp im a.trust Forum User Account Control (Benutzerkontensteuerung) abzudrehen, ist bestenfalls eine kurzfristige Notlösung, spätestens nach dem Consumer Launch würde ich sowas – vor allem von einer Sicherheitsfirma - echt nicht mehr hinnehmen. Das ist wie einem Linux User zu sagen, er soll ab sofort als Root arbeiten damit eine bestimmte Software funktioniert. Das Problem ist, dass unbedarfte Anwender das dann machen, ohne die möglichen Konsequenzen zu kennen, und dann heißt es wieder, Windows sei so unsicher.
Außerdem ist das abschalten von UAC meiner Ansicht nach ohnehin nur ein naives Umschiffen mehrerer Probleme. Man sieht, dass es um ganz etwas anderes geht. Durch Abschalten von User Account Control (Benutzerkontensteuerung) arbeitet nicht nur jeder Prozess mit Admin Rechten, sondern es ist auch der Geschützte Modus im IE7 abgedreht. Dass das Abdrehen von UAC gar nicht nötig ist, habe ich in meinen Beispielen oben beschrieben: Geschützten Modus gezielt abdrehen, etwa durch Hinzufügen einer Seite zur Liste der „Vertrauenswürdigen Seiten“ oder gezieltes „Als Administrator ausführen“ tut’s auch! Deswegen müssen noch lange nicht alle Programme im Admin Modus laufen bzw. alle Internet Seiten immer ohne Geschützten Modus auskommen!
Und das Problem, dass der Pincode auf der Tastatur eingegeben werden muss, besteht übrigens auch bei deaktivierter Benutzerkontensteuerung.

Die Karte wird im a.sign Client abwechselnd entweder nur als PC/SC Karte oder cyberjack PinPad, selten als beides erkannt. Vielleicht hat das etwas mit dem Problem der Eingabe auf der Tastatur statt am PinPad zu tun?

BDC HotSign
Nachdem ich meine Tests zunächst mit trustdesk basic gemacht hatte, und nicht alles funktionierte, insbesondere nicht die eGoverment Funktionen, siehe Matrix, war ich positiv überrascht, dass alle diese Dinge mit bdc hotsign sehr wohl möglich waren.
Aber wenn es da nicht auch Abstriche gäbe, wäre das zu schön um wahr zu sein: BDC Hotsign stellt Windows Vista trotz 2GB Arbeitsspeicher und 3D-Grafikkarte mit 512MB Arbeitsspeicher auf Windows Vista Basic um, deaktiviert also, warum auch immer, die Windows Aero Oberfläche.
Fazit:
Nachdem es sehr mühsam war, das alles einzurichten und alles herauszufinden arbeite ich nun erfolgreich, mit nur wenigen Einschränkungen unter Windows Vista mit digitaler Signatur und Bürgerkarte.

  • Ich deaktiviere den Geschützten Modus im IE7 entweder durch Hinzufügen der jeweiligen Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten, oder durch Ausführen von IE7 als Administrator
  • Ich finde mich einstweilen damit ab, dass ich für die einfache digitale Signatur (z.B. Mail, PDF) nicht am Pinpad sondern auf der Tastatur den Pin eingeben muss.
  • Ich verwende für die qualifizierte (sichere, rechtsgültige) digitale Signatur und für Behördenanwendungen (eGovernment) die Applikation BDC Hotsign, nicht Trustdesk Basic und finde mich damit ab, das diese das Windows Vista Design Aero verübergehend deaktiviert.
  • Gelbe LED am Kartenleser abwarten (statt Piepston) ist lästig, man gewöhnt sich aber daran.

How-To: Office Ready Pre-Installation

Da ich diesen Blog auch ganz ungeniert mißbrauchen möchte, um mir selbst Informationen zu archivieren, die ich für verschiedene Projekte recherchiert hatte, (wobei ich aber fest davon überzeugt bin, dass diese Informationen auch für meine Leser interessant sind), folgt hier ein How-To zum Thema Office 2007 "Office Ready" Pre-Installation mittels OPK. - Richtet sich natürlich primär an OEM's und SystemBuilder, aber auch Reseller, die mittels Office Ready Testversionen eine zusätzliche Umsatzchance haben wollen, indem sie dem Kunden nach Ende der Testphase (oder auch gleich!) ein Office 2007 (MLK) verkaufen.

Phase 1: USB Stick oder Netzwerk-Verzeichnis vorbereiten

Dieses Verzeichnis, egal ob USB Stick oder Netzlaufwerk wird in Folge nur als <InstallFolder> bezeichnet.

Hinweis: Das OPK besteht aus 4 CDs- Die CD 4 aus dem OPK legen wir beiseite und laden eine neuere Version herunter – es handelt sich dabei um die OPK Tools.
Die neuere Version ist hier als ISO File erhältlich:
http://oem.microsoft.com/script/contentpage.aspx?PageID=563009

Hinweis:
Der „Office Aktivierungsassistent“ muss auch heruntergeladen werden:
http://oem.microsoft.com/script/ContentPage.aspx?pageid=561785

  1. Inhalt von CD1 auf den <InstallFolder> kopieren
  2. <CD 4>:\OPKDOCS\config.xml auf <InstallFolder>\ kopieren
  3. <CD 4>:\PATCHES auf <InstallFolder>\UPDATES kopieren
  4. „Microsoft Office Activation Assistant.exe“ von Microsoft_Office_Activation_Assistant.zip auf <InstallFolder> entpacken.

Phase 2: Installation auf dem Zielsystem

Jetzt werden auf dem Zielsystem folgende Befehle ausgeführt (diese können auch auf dem <InstallFolder> als Batch Datei vorbereitet werden.

  1. Setup.exe /config config.xml
  2. <InstallFolder>\"Microsoft Office Activation Assistant.exe" /s /l="%windir%\moaalog.txt"
  3. oem12.bat setzt alles zurück und sorgt auch dafür, dass der Kunde den Lizenzvertrag bekommt.

Getestet auf einem 4 Jahre alten PC mit Windows Vista – von einem schnellen USB Stick:

  • Office Setup dauerte 6:40 (3:05)
  • Setup des Aktivierungsassistenten dauerte 3:10 (0:45)

In Klammer Werte auf aktuellen Fujitsu Siemens Business Notebooks (Lifebook E8310).

Das klingt zu einfach um wahr zu sein, gibt es noch andere Dinge zu beachten?

  • Für Home & Student ist eine andere CD (CD3) zu verwenden und der Aktivierungsassistent muss weggelassen werden, weil es keine Trial gibt. Sonst ist alles gleich. Dauer: 10 Minuten
  • Für Ultimate wird es ein eigenes OPK geben.
  • Der Business Contact Manager kann vorinstalliert werden, oder man kann die Setup Dateien dem Kunden auf der Harddisk zur Verfügung stellen.
  • Will man auf dem Referenz PC Office testen, bevor man ihn dem Kunden ausliefert, muss man unbedingt noch einige weitere Schritte berücksichtigen
    • Mit Key aus <CD 4>:\OPKDOCS\AUDITKEYS.XLS freischalten aber nicht aktivieren
    • oem12.bat und Bcmclean.bat zum Bereinigen ausführen !!!

Hier die von mir verwendeten Batch- und Konfigurations-Dateien

Tipp: Diese unter Windows Vista immer als Administrator ausführen!
Hinweis: Das cd /d %0\.. am Anfang sorgt dafür, dass man im Verzeichnis landet, wo das Batch File liegt. Windows Vista wechselt nämlich, wenn man ein Batchfile als Administrator ausführt immer nach C:\Windows\system32

Die diversen "echo %time%" Befehle sind nur für mich, um zu sehen wie lange das Skript braucht.

Setup Skript für Office Ready PCs
clip_image002
Setup Skript für Office Ready PCs mit Business Contact Manager
clip_image004
Setup Skript für Office Home and Student
clip_image006
Die Config.xml hat in allen Fällen diesen Inhalt (muss nicht erstellt oder bearbeitet werden):
clip_image008
Setup Skript für Business Contact Manager
clip_image010

Veranstaltung am 18.10.2007: Digital Home Wunderwelt von Fujitsu Siemens

Im Rahmen von ClubDigitalHome veranstalte ich einen Informationsabend zum Thema "Digital Home Wunderwelt von Fujitsu Siemens".
Dafür konnte ich den Leiter der Sparte Digital Home bei Fujitsu Siemens Österreich, Ing. Walter Michor, als Gastvortragenden einladen!
Fujitsu Siemens, einer der weltgrößten Hersteller fasziniert nicht zuletzt aufgrund seiner großen Auswahl an Lösungen im Bereich Digital Home.
Er bringt sein gesamtes Digital Home Wunderland mit, und zeigt uns seine Media Center, Home Server, Mini PC's und das von FSC entwickelte Follow-Me TV.

Details und Anmeldung unter: http://www.clubcomputer.at/iportalx/event.asp?Date=18.10.2007

Windows Home Server

Der neue Microsoft Windows Home Server macht sich daran, einen riesigen Markt zu erobern. Einer Studie von Coughlin Associates zufolge wird bis zum Jahr 2010 jeder private Haushalt einen Datenbestand von fünf Terabytes angehäuft haben. Wenn ich in meinen Haushalt schaue, dann sind das jetzt schon 3,5 Terabytes, aber ich bin wohl nicht repräsentativ für den Durchschnittshaushalt, dort scheinen 5 Terabytes doch recht viel. Auch gehe ich davon aus, dass diese Studie sich auf den technologiebegeisterten amerikanischen Anwender bezieht, und nicht 1:1 auf Österreich übertragbar ist.

Was aber feststeht, ist dass so gut wie jede Familie digital fotografiert und wenigstens Musik, wenn nicht sogar Video oder Fernsehen, in digitaler Form verwendet. Ebenfalls verfügt bereits jeder zweite Privathaushalt über ein Heimnetzwerk, nicht zuletzt aufgrund der rasanten Verbreitung von WLAN-Routern. Umso überraschender ist es, dass nur 3,5% der Haushalte über eine zentrale Datenspeicherungslösung verfügen. Nicht selten sehe ich im Bekannten- oder Verwandtenkreis, wie man sich Digitalfotos gegenseitig per E-Mail zuschickt, oder auf einen anderen Computer geht, um etwas auszudrucken. Von automatischem oder zentralisiertem Backup der verschiedenen PCs ganz zu schweigen.
Leider ist es ein immer noch weit verbreiteter Irrglauben, dass CDs oder DVDs zur Datensicherung geeignet sind. Eine Lebensdauer von fünf bis zwölf Jahren – bei guter Aufbewahrung und mit viel Glück – dann sind die Bilder weg und man kann anfangen ein paar vereinzelte Ausdrucke einzuscannen oder Freunde anschreiben, denen man die Bilder vielleicht vor Jahren einmal geschickt hat.

Fotos per E-Mail herumzuschicken und von Computer zu Computer zu laufen, um zu drucken, kostet nur Zeit. Die Hochzeitsfotos oder die Bilder von den ersten Schritten des Sohnes zu verlieren, kann mitunter die Ehe kosten. So jedenfalls das moderne Märchen, das man immer wieder hört. "Ich habe von einem Freund vom Bruder eines Freundes gehört, dessen Frau sich scheiden ließ, weil er alle Familienfotos gelöscht hat…"

Wenn man diese Probleme anspricht, also zentrale Datenspeicherung, und automatisiertes Datenbackup, bekommt man nur Kopfnicken und Zustimmung. Wieso ist es dann so, dass nur 3,5% der Haushalte eine Lösung dafür haben?

Ganz einfach: Die meisten Lösungen sind zu kompliziert, zu laut/heiß/hässlich oder zu teuer.

Bastler, IT-Freaks, "Geeks" und andere Leute meines Schlages sagen jetzt bestimmt, dass man sowas doch ganz einfach selber realisieren kann mit Linux oder Windows oder einem NAS System, oder durch irgendwelche Freigaben samt xcopy oder robocopy Skripts. Aber genau das will der einfache Heimanwender sicher nicht, weil er eben nicht zu der oben beschriebenen Gruppe zählt (Bewusst habe ich hier, ohne werten zu wollen, nicht geschlechtsneutral geschrieben, denn die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Haushalten eben noch immer der Papa dafür zuständig ist, dass die Technik funktioniert).

Windows Home Server will genau diese Lücke schließen – und tut das – nach dem, was ich bisher beurteilen kann, gekonnt. Er ist einfach, günstig und erweiterbar, bietet standardmäßig nicht zu viele und nicht zu wenige Funktionen.

Windows Home Server ist nur als OEM Software verfügbar, wird also daher in der Regel den Endkunden als fertiges Gerät erreichen, wobei die Hersteller dabei besonderes Augenmerk auf Formfaktor & Optik, Lautstärke, Größe und Wärmedämmung legen. Außerdem sollte ein Windows Home Server in der Regel zwei Festplatten haben, um Datenduplizierung zu ermöglichen. CD/DVD-Laufwerke fehlen zumeist, eSATA- und USB-Anschlüsse sind wiederum wichtig, um das Gerät auch mit externen Festplatten erweitern zu können.

Technisch basiert die Software Windows Home Server auf Windows Server 2003, lässt sich aber dennoch nicht damit vergleichen, da sie über stark eingeschränkte, für den Heimanwender zugeschnittene Funktionen verfügt und sich nur über eine spezielle, besonders einfache Konsole verwalten lässt. Manche Funktionen, vor allem im Backup Bereich, erträumt sich aber auch so manche Firma. Es ist daher zu erwarten, dass nicht nur Heimanwender, sondern auch viele kleine Firmen Gefallen an Windows Home Server finden werden.

Im Folgenden eine kurze Einführung in die Funktionsvielfalt von Windows Home Server:

Windows Home Server erleichtert das (digitale) Leben mit seiner wirklich einfachen, intuitiven Bedienoberfläche, die es ermöglicht, ihn von jedem der PCs aus zu verwalten, nicht aber lokal. Ein Windows Home Server kommt ohne Maus, Tastatur, Maus und Bildschirm aus. Es gibt sogar Modelle völlig ohne Grafikkarte und Bildschirmanschluss.

Der Windows Home Server macht automatische, tägliche Backups für alle PCs im Netzwerk und ermöglicht die schnelle Wiederherstellung einzelner Dateien oder ganzer PCs. Für die Wiederherstellung ganzer PCs, z.B. nach Ausfall einer Festplatte oder Diebstahl, kann von einer mitgelieferten CD gebootet werden, die sich dann mit dem Home Server verbindet und eine Auswahl der verfügbaren Sicherungen anbietet.
Die Backups verwenden "Single-instance storage", d.h. Dateien, die auf mehreren gesicherten PCs vorhanden sind, werden nicht mehrfach gespeichert. Das bringt vor allem etwas, wenn man z.B. 10 Windows Vista PCs sichern will. Sagen wir, die Vista-Installation samt Office belegt auf der Platte jedes einzelnen PCs um die 8GB. Dann sind das nicht 80GB, die am Home Server von den Backups belegt werden, sondern eben nur 8GB. Der User merkt davon nichts, kann also weiterhin einzelne Dateien oder sein gesamtes System wiederherstellen, nur bleibt ihm durch diese Methode mehr Platz für andere Backupdateien übrig.
Außerdem erfolgt die tägliche Sicherung nach der ersten Vollsicherung inkrementell, nur die Änderungen zum Vortag werden also gesichert.
Etwas Einzigartiges ist die Tatsache, dass jede Sicherung, selbst die Vollsicherung im laufenden Betrieb erfolgt und kaum zu Beeinträchtigungen in der Performance führt. Vista PCs werden unglaublich schnell gesichert, eine 9GB Vista-Installation ist in weniger als 20 Minuten gesichert, noch dazu über WLAN. XP PCs dauerten in meinen Tests länger –bis zu einer Stunde, allerdings für 11GB.

Die Zustandsüberwachung für alle PCs im Netzwerk ist eine einfache Statusanzeige. Sie zeigt Probleme an, wie etwa wenn auf einem PC die Antivirensoftware ausgelaufen ist, oder die Firewall deaktiviert wurde, wenn die Windows Update Funktion deaktiviert wurde, oder ein Backup fehlschlug. Danke Vista's Error Reporting Möglichkeiten, wird allerdings von Vista Clients wesentlich mehr an die "Zustandsüberwachung" zurückgemeldet, als bei XP Clients.

Der Windows Home Server dient auch als Zentraler Speicher für alle PCs im Netzwerk – also im Unternehmen würde man hier von einem klassischen Fileserver sprechen. Die Verknüpfungen auf sämtliche Freigaben am Windows Home Server wird automatisch am Desktop jedes PCs erstellt. Natürlich kann man auch Laufwerksbuchstaben zuweisen.
Auch die Funktion "Volume Shadow Copy" – also Schattenkopien – steht zur Verfügung, sodass man auch auf frühere Dateiversionen zurückgreifen kann, wenn man z.B. einen Teil eines Word Dokuments überschrieben hat, das letzte Backup aber zu alt ist.

Für einzelne Ordner, nicht aber für ganze Platten, lässt sich die Datenduplizierung aktivieren. Windows Home Server stellt damit sicher, dass diese Ordner auf zwei Festplatten gespeichert werden. Die Konfiguration und auch die Wiederherstellung sind damit wesentlich einfacher und anwenderfreundlicher als mit einem Hardware-RAID. Außerdem hätte man bei einem Hardware Raid keine Wahl, entweder muss man alles spiegeln, oder nichts, hier kann man aber den Ordner mit Digitalfotos duplizieren lassen, den Ordner für TV-Aufzeichnungen aber nicht.

Es lässt sich mit mehreren Windows-PCs und Xbox 360-Geräten auf den Windows Home Server zugreifen, er wird mit 10 Zugriffslizenzen ausgeliefert.

Mit Xbox 360 habe ich es schon angedeutet: Mediendaten können von Streaming Clients wiedergegeben werden, wobei hier Microsoft's Media Connect verwendet wird. So können Streaming Clients verschiedenster Formfaktoren und Home-Entertainment-Komponenten wie TV oder Stereo-Anlage überall in der Reichweite des (drahtlosen) Heimnetzes Musik, Video und Bilder wiedergeben. Auch von PCs und Macs aus ist natürlich der Zugriff möglich, sei es mit Windows Media Player oder iTunes.

Sicherer Fernzugriff auf alle Dateien und alle PCs über den Browser, wenn man unterwegs ist. Im Büro mal schnell Dateien auf den Home PC schaufeln, bei Bekannten Fotos vom letzten gemeinsamen Urlaub anschauen – solche Szenarien sind mit dem Home PC möglich. Mit dem Browser und ohne Plug-In, (also auch mit anderen Browsern als Internet Explorer). Darüber hinaus kann mit einem ActiveX Control im IE auch auf die Verwaltungskonsole des Homeserver zugegriffen werden, und über die Remote Steuerung, ebenfalls mittels ActiveX Control kann auf die einzelnen Heimrechner zugegriffen werden, so diese eingeschaltet sind und über die Remote Desktop Funktion verfügen. Der Heimnetzwerkprofi wird jetzt vielleicht einwenden, dass das mittels Portforwarding im Router auch ohne Homeserver möglich ist. Der Unterschied ist aber, dass damit nur auf einen einzelnen Heimrechner remote zugegriffen werden kann. Der Homeserver fungiert hingegen quasi als Gateway und ermöglicht so den Zugriff auf jeden Rechner.
Die für die Remotezugriffsfunktionen nötigen Portfreigaben und –weiterleitungen am Router werden, so dieser uPNP unterstützt, auf Wunsch gleich von Windows Home Server vorgenommen.

Ein zentraler Vorteil von Windows Home Server ist: Er wächst mit!
Ein Windows Home Server lässt sich - idealerweise durch hot-plug-fähige – Einschübe um zusätzliche Festplatten erweitern. Für diese nahtlose Erweiterung durch zusätzliche Festplatten beliebiger Größe können interne und externe Festplatten für zusätzlichen Speicher verwendet werden.
Festplatten können auch entfernt werden, Windows Home Server teilt dann einfach die Dateien auf die anderen Platten auf. Ein Szenario könnte sein: Man hat anfangs 3 x 250 GB – dann hat man aber nicht mehr genug Platz und möchte eine 250 GB-Platte durch eine 750 GB-Platte ersetzen. Man geht wie folgt vor: Zuerst hängt man eine externe Platte, so man eine hat, über USB an (wenn man keine hat, müsste man einige Backups zum Löschen markieren um Platz zu schaffen), dann klickt man bei der Platte, die man durch eine größere austauschen möchte auf "entfernen". Die Daten werden umgeschichtet. Wenn Home Server damit fertig ist, nimmt man die 250 GB einfach heraus und ersetzt sie durch die 750 GB Platte. Dann "entfernt" man noch die USB Platte in der Home Server Konsole, wobei die Daten wieder umgeschichtet werden. Fertig! – Wenn man genug freie Einschübe hat, kann man sich natürlich den Zwischenschritt mit der externen Platte ersparen. Der FSC Scaleo Home Server etwa hat insgesamt 4 Plattenschächte, die sich sehr einfach bestücken lassen sollen. Meist sind zwei belegt, und zwei frei. Man kann so bei heutiger Festplattentechnik ohne weiteres auf vier Terabytes bestücken! Chiligreens Home Server hat zwei fest verbaute Festplatten, und einen Einschubslot für S-ATA Platten zum Erweitern.

Die relativ limitierte Auswahl an Funktionen soll dazu führen, dass Windows Home Server einfach ist, und auch Personen anspricht, die keine "Bastler" sind. Freaks wie ich, die zu Hause auch einen SQL Server oder Exchange Server betreiben, haben mit Home Server sicher nicht das richtige Produkt.
Dennoch lassen sich aber viele Funktionen nachrüsten: Drittanbieterlösungen können in Windows Home Server integriert werden – diese wiederum sehr einfach zu installierenden Pakete kann man gratis oder kostenpflichtig bei verschiedenen Anbietern beziehen.
Sinnvolle Add-Ins, die ich schon gesehen habe, waren ein Stromspar Add-In, ein Kalender Add-In, und ein Remote Backup Add-In, mit dem man die wichtigsten Inhalte von Home Server über das Internet zu einem Online Backup Anbieter wegsichern kann. Denn, wenn – Gott behüte – das ganze Haus abbrennt, oder alle PCs und der Home Server gestohlen werden, dann ist das Sicherungskonzept von Windows Home Server alleine nutzlos.

 
Windows Home Server Konsole

 
Sicherungen verwalten

 
Benutzerkontenverwaltung. Die Benutzernamen und Passwörter müssen mit denen auf den PCs übereinstimmen.


Berechtigungen lassen sich sehr einfach festlegen.

 
Für freigegebene Ordner kann die "Duplizierung" aktiviert werden. Diese Ordner liegen dann auf zwei Festplatten des Servers. Für Dokumente oder (Familien-)Fotos ist diese zusätzliche Maßnahme wichtig, während man das z.B. für Fernsehaufzeichnungen nicht aktivieren wird.

 
Festplatten können leicht hinzugefügt, entfernt oder ausgetauscht werden. Der Speicher wird von Windows Home Server verwaltet und die Nutzung in einer Grafik dargestellt.

 

 
Der Status des Heimnetzwerks, wird in der Konsole angezeigt. Gibt es ein Problem mit einem der PCs, bekommt man eine Warnung.


Home Server hält man am besten mit Windows Update am aktuellen Stand


Es werden standardmäßig neun Sicherungen aufgehoben, drei Tage, drei Wochen und drei Monate. Wer das verstellen möchte, kann dies hier tun. Auch die Sicherungszeit lässt sich festlegen.

 
Sichere Kennwörter sind nicht zuletzt für den Remotezugang wichtig. Diese Kennwortrichtlinie lässt sich sehr einfach ändern.


 
Medienfreigabe, z.B. für Streaming Clients, lässt sich für Musik, Videos und Fotos aktivieren.

 

 
Der Remotezugriff lässt sich einstellen, der Router kann automatisiert über UPNP konfiguriert werden, und ein Domain-Name kann gewählt werden. Wahlweise kann man auch von Microsofts dyndns-Service Gebrauch machen, und bekommt von Microsoft kostenlos eine Domain nach dem Schema "meinname.homeserver.com"

 

 
Add-Ins lassen sich sehr einfach installieren. Einfach die Pakete in den entsprechenden Ordner am Software Share legen, und sie stehen hier zur Auswahl.

 

 
Hard- und Softwareressourcen, Windows Aktivierung

 


 
Die Einstiegsseite von Windows Home Server

 

 
Die Anmeldung muss zunächst mit einem berechtigten Benutzerkonto erfolgen, das Administrator - Kennwort kann aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden. Außerdem kann nur mit einem gültigen Benutzerkonto festgestellt werden, auf welche Freigaben der Benutzer Zugriffsrechte hat.


Der angemeldete Benutzer hat dann Zugriff auf die PCs einerseits und auf die freigegebenen Ordner, auf die er Zugriffsrechte hat, andererseits.


Liste der PCs, auf die Remote zugegriffen werden könnte.


Die freigegebenen Ordner, auf die der Benutzer zugreifen darf.


Dateien können heruntergeladen, gelöscht und auch hochgeladen werden.


Auch auf die Verwaltungskonsole lässt sich Remote zugreifen.

 

Fazit: Ob für das digitale Zuhause oder für den Kleinstunternehmer, für den selbst Small Business Server zu viel Aufwand ist, bietet Windows Home Server interessante Funktionen, vor allem im Bereich Storage und Backup. Die Kombination aus Einfachheit und niedrigem Preis macht das Produkt für viele interessant. Und Entwickler können dank SDK Add-Ins entwickeln und so zusätzliche Funktionen realisieren. Da es jetzt schon dutzende Add-Ins gibt, ist davon auszugehen, dass auch das ein interessanter Bereich werden wird.

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Windows Home Server kommen in vielen, teils stylischen Designs. Bis zum Weihnachtsgeschäft ist damit zu rechnen, dass von allen namhaften Herstellern Windows Home Server lieferbar sind.

Screenshots in Windows Vista

Nützliche Funktionen für Screenshots in Windows Vista:

[Druck]

ganzen Bildschirm in die Zwischenablage
kopieren

[Alt]-[Druck]

aktives Fenster in die Zwischenablage kopieren

[Strg]-[Alt]-[Druck]

aktives Fenster in die Zwischenablage kopieren, inkl. ausgeklappter Menüs (nur mit Alt würden diese wieder zuklappen)

Snipping Tool

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Das Snipping Tool in Windows Vista erlaubt neben rechteckigen Ausschnitten, Fenster und Vollbild auch Freihand Ausschnitte:

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Vista Spracherkennung mehrsprachig (Vista Q&A #3)

Ist die Windows Vista Spracherkennung mehrsprachig möglich, wenn man mehrere Sprachpakete installiert hat? Kann also ein Benutzer mit deutscher Oberfläche die Spracherkennung in deutsch, einer mit englischer Oberfläche die Spracherkennung in Englisch, auf dem gleichen PC benutzen?

Ja, genau das geht! Windows Vista Ultimate und Enterprise enthält sogenannte Language Packs, die man installieren kann.
Bei Windows Vista Ultimate kann man diese über Windows Update herunterladen:
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Dann kann man jedem Benutzer eine Sprache zuweisen. Diese Sprache gilt dann auch für die Spracherkennung.
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Alternativ kann man auch über die Systemsteuerung in den erweiterten Sprachoptionen die Sprachengine direkt wählen, sodaß es theoretisch möglich ist, trotz deutscher Windows Vista Eingabesprache auf englisch zu diktieren. - Sogar zwischen britischem und amerikanischem Englisch kann man wählen. Eine österreichische Sprachengine vermisse ich jedoch ;-)

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Wichtig, wenn man nicht nur die Sprachsteuerung von Windows sondern auch echte Diktate in Word machen möchte: Man sollte auch das entsprechende Office Language Pack installiert haben, um Probleme beim Diktieren zu vermeiden.

Zu beachten gilt, dass die Spracherkennung nicht für alle als Sprachpaket verfügbaren Windows Sprachen, sondern nur für folgende Sprachen zur Verfügung steht:

  • Englisch (Amerikanisch)
  • Englisch (Britisch)
  • Deutsch (Deutschland)
  • Französisch (Frankreich)
  • Spanisch (Spanien)
  • Japanisch
  • Chinesisch (Traditionell)
  • Chinesisch (Vereinfacht)

Die ersten Wohnzimmer PCs mit Windows Vista sind gelandet

Die ersten Home Entertainment PC’s mit Windows Vista sind eingetroffen, und das möchte ich zum Anlass nehmen, diese kurz vorzustellen. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Auswahl der hier vorgestellten Modelle keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, bis zum Erscheinen dieser Ausgabe können natürlich weitere Modelle verfügbar sein.

pivo by habnixSelbst nutze ich Microsoft’s Media Center seit etwa 3 Jahren auf einem selbstgebauten Media Center PC namens „PIVO“ in einem CoolerMaster Gehäuse. Ich bin ganz zufrieden damit, musste aber bald erkennen, dass man einfach als Bastler vieles nicht einfach und kostengünstig realisieren kann, was Komplettsysteme von Markenherstellern aber sehr wohl bieten können.
Anschlussvielfalt, Formfaktor, Frontdisplay, Lärmentwicklung, Stromverbrauch sind nur einige Themen um die man sich nicht kümmern muss, wenn man ein fertiges Media Center von Sony, Fujitsu Siemens oder Acer kauft. Dafür sind selbstgebaute Media Center PC’s aber leichter erweiterbar. Mein nächster Wohnzimmer PC wird also einer von einem Markenhersteller, das ist schon fix.

Seit ungefähr November/Dezember 2006 setze ich Windows Vista als Media Center Plattform ein. Im Gegensatz zu Windows XP, wo man eine eigene „Windows XP Media Center Edition“ benötigte, die in der Regel nur als OEM und SystemBuilder Version verfügbar war, kann man unter Windows Vista die Funktion Media Center unabhängig vom Vertriebskanal nutzen. Voraussetzung ist, dass es sich um die Edition „Home Premium“ oder „Ultimate“ handelt.

Aufpoliert, wurde das – auch unter XP schon mehrfach wegen seiner guten Usability ausgezeichnete – Media Center User Interface, welches auf die Bedienung mit Fernbedienung optimiert ist.

So wurde dieses Interface auf 16:9 Breitbilddarstellung optimiert (funktioniert aber weiterhin auch auf 4:3 Fernsehern einwandfrei). Eine weitere Neuerung unter Windows Vista ist die Einbeziehung der indizierten Suche in das Media Center, sodass man ohne weiteres auch Musiksammlungen mit hunderttausenden Musiktiteln schnell durchblättern oder –suchen kann.

Wie wohl allgemein bekannt ist, braucht Windows Vista allerdings etwas mehr Power als Windows XP und so musste ich mein uraltes Windows Media Center „PIVO“ aufrüsten:
2 Dinge reichten aus: Speicher von 512 auf 1024MB aufrüsten und die schnellste AGP Karte die zu einem vernünftigen Preis zu bekommen war (Radeon X1600).

Das ganze läuft rund und ohne gröbere Probleme, auch mit einer XBox 360 als Extender. Auch High Definition (720p) Ausgabe über HDMI (mittels DVI auf HDMI Adapter) von Quellen in WMV-HD / VC-1 und H.264 laufen ohne Performanceprobleme. Für ein Blue-Ray oder HD-DVD Laufwerk wird die Leistung aber vermutlich nicht reichen, und HDCP Unterstützung fehlt auch.

Kurz: Ein neues Media Center – natürlich mit Windows Vista – muss her! Doch was soll es werden?

Zur Auswahl stehen derzeit diese 4 Kandidaten:

  • Fujitsu Siemens Scaleo EV
  • Acer Aspire iDea 510
  • Sony VGX-XL301 oder 302

Ich selbst habe für mich noch keine Entscheidung getroffen, ich konnte die Systeme auch noch nicht testen, und kann daher an dieser Stelle nur auf schöne Bilder und eine Aufstellung der technischen Daten verweisen.

In den nächsten Wochen werde ich das eine oder andere Gerät testen können, dann kann ich vielleicht einige Testergebnisse und meine Entscheidung im ClubComputer Forum darlegen. Bis dahin hoffe ich vielleicht im Forum auf eine kleine Diskussion und einen Meinungsaustausch zu diesen Geräten!

image2
Mit dem Fujitsu-Siemens Scaleo EV bringt der deutsch-japanische Hersteller den Nachfolger des erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Scaleo E auf den Markt. Mit dem stärksten Prozessor würde ich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis attestieren, wäre er nicht der einzige mit nur einem TV Tuner – der Dual Tuner ist allerdings optional erhältlich. 

Aus sehr guter Quelle ist mir zu Ohren gekommen, dass Fujitsu Siemens Österreich den aktuell lieferbaren Scaleo EV in Österreich bis auf weiteres nicht mehr aktiv verkaufen bzw. vermarkten will.
Über diverse Händler, die ihn vermutlich über deutsche Distributoren beziehen, ist er aber sehr wohl in Österreich erhältlich. Alleine bei geizhals.at sind derzeit 12 Angebote zu finden.
Am kleinen österreichischen Markt ist der Scaleo wahrscheinlich zu sehr ein Nischenprodukt, und man will vermutlich seitens FSC Österreich auf den Nachfolger warten, bevor man einen neuen (Marketing-) anlauf wagt.
Den neuen Scaleo EV wird es ab Jahresende in 2 Varianten geben, nämlich den EV2555 und EV2565. Er soll statt mit Intel X3000 OnBoard Grafik nun mit ATI HD2600(256MB) Grafikpower an den Start gehen, und damit wesentlich besser für Windows Vista geeignet sein. Auch die Festplattenkapazität soll laut mceBlog weiter erhöht werden (250-500GB statt 160-320GB) und das EV2565 Modell soll über ein Blueray Laufwerk verfügen. Dieses soll aber erst im Dezember kommen und wird damit das Weihnachtsgeschäft wohl verpassen. Für mich auf jeden Fall ein Grund zu warten und meinem 4 Jahre alten Media Center gut zuzureden, noch ein paar Monate durchzuhalten.

aspire idea frontal cmyk
Der Acer iDea 510 besticht durch sein Äußeres und seine geringe Höhe und durch sein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die verwendete Mobiltechnologie dürfte Probleme mit Hitze, Lärm und Stromverbrauch gut kontrollieren. 2 TV Tuner serienmäßig und HDMI mit HDCP sind auch eine feine Sache.
Wie Udo Sachansky von mce-community.de berichtet, soll auch Acer mit zwei neuen iDea Modellen auf den Markt kommen. Der iDea 511 unterscheidet sich kaum vom aktuellen iDea 510, der Acer Aspire iDea 520BD hingegen kommt mit integriertem Blu-ray Disc Slot-in Laufwerk und anständiger Leistung: Er soll mit Dual Core Prozessor T5500, 2 GB Hauptspeicher, einer ATI M76M Grafikkarte mit 512 MB Speicher und einer 500 GB Festplatte ausgestattet sein.


Der Sony Vaio VGX-XL301 hat eine relativ hohe Bauform (er ist fast doppelt so hoch wie der Acer), sieht aber optisch auch recht nett aus, er hat standardmäßig 2GB RAM, und genau wie der Acer 2 Tunerkarten. Das Preis/Leistungsverhältnis ist dennoch nicht ganz so ideal wie beim Mitbewerb, aber wahrscheinlich zahlt man hier die Home Entertainment Marke Sony mit.

Für € 900,-- mehr bekommt man den VGX-XL302 der zusätzlich ein BlueRay Laufwerk, eine zweite 250 GB Festplatte und einen etwas schnelleren Prozessor hat.

Die technischen Daten der verfügbaren Geräte der drei Hersteller im Vergleich:
Technische Daten

Kleine und große digitale Bilderrahmen

Eine Innovation der letzten Jahre, bzw. genauer gesagt, eine Innovation, die in letzter Zeit erschwinglich wurde, sind die digitalen Bilderrahmen.

Sehr praktisch, denn man kann hier eine große Menge Fotos (Privatfotos oder Kunst…) aufspielen und diese automatisch rotieren lassen. Man braucht überhaupt keine Fotos mehr ausdrucken oder ausarbeiten lassen. Man kann einstellen, dass sie sich in der Nacht abschalten, usw.

Klein aber fein …

Ich hielt es für das ideale Geschenk für meine Schwiegereltern – ich kann mir damit jetzt die Zeit und das Geld sparen, für sie Fotos auszudrucken. Einfach gelegentlich den Inhalt der SD-Karte ihres digitalen Bilderrahmens aktualisieren, und sie haben wieder die neuesten Bilder ihres Enkelsohnes…

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Es gibt digitale Bilderrahmen in verschiedenen Größen – aber Achtung – auch in verschiedenen Auflösungen. Damit das ganze einigermaßen gut aussieht, empfehle ich ganz besonders auf die Auflösung zu achten, man spricht hier auch von der „Pixeldichte“.
Gute Rahmen haben eine Auflösung von 800x480, schlechte Rahmen nur 32234 und das sieht auf 7“ furchtbar aus!
Im Billigsegment gibt es sogar Rahmen, wo die Bildauflösung eine andere Proportion hat, als das Seitenverhältnis des Bildschirms, was dazu führt, dass man die Bilder entweder vorher verändern muss, oder sie gestaucht dargestellt werden. Manche Bilderrahmen zeigen schwarze Balken an, wenn man 4:3 Bilder lädt, manche wirken vom Rahmen her sehr billig – kurzum ich empfehle Bilderrahmen ab ca. 7 Zoll, am besten von Markenherstellern, ich persönlich habe mich letzte Weihnachten für meine Schwiegereltern für einen Philips Rahmen entschieden, da muss man für 7“ ca. 190€ bezahlen – vor allem die austauschbaren Farben des Rahmens gefielen mir sehr gut.
Aber mittlerweile hat Toshiba einen tollen Rahmen im Angebot – nämlich den DPF7X-SE - dessen technische Daten wirklich begeistern können – 800x480 auf 7“, Uhr, Kalender, Wecker, DivX,WMA, AVI Wiedergabe, Anschluß für USB Speichersticks und natürlich SD/MMC/MS/CF Speicherkarten. Massives Aluminium. Wow! Gesehen ab 128€.

Und was, wenn man es groß und protzig will?

Auch damit kann ich dienen! Kürzlich habe ich den Bildschirm der an meinem Media Center hing (ein alter Röhrenfernseher) durch einen von diesen LCD Flachbildfernseher mit hoher Auflösung (HD) abgelöst. Nichts allzu protziges, ein 26“ Gerät – aber durch die hohe Auflösung von 1366x768, und weil er so flach ist, eignet er sich im Gegensatz zum alten Röhrenfernseher auch sehr gut als digitaler Bilderrahmen.

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Eine Methode ist, ganz einfach den Windows Vista Foto Bildschirmschoner zu verwenden, und in das Verzeichnis „Eigene Bilder“ Fotos zu kopieren. Damit hat man schon seinen digitalen Bilderrahmen! Es lassen sich da auch viele verschiedene Übergänge einstellen, damit das gut aussieht.

Da meine Frau Impressionismus liebt, und ich alte Fotografien, habe ich allerdings noch eine weitere Variante gewählt – den Gallery Player – dieser kostenlose Dienst ermöglicht es zu recht moderaten Preisen Kunst zu kaufen, und mittels kostenloser Abspielsoftware am Computer/Media Center wiederzugeben. Für’s erste haben wir ein Impressionismus Paket mit 15 Bildern und ein Paket mit 15 New York Fotos gekauft, und sind ziemlich begeistert davon.
GalleryPlayer bietet auch die Möglichkeit die gekauften Bilder auf eine Speicherkarte zu exportieren, um sie dann auf einem „kleinen“ digitalen Bilderrahmen wiederzugeben.
http://www.galleryplayer.com/
Der Kunstsammlung in den eigenen vier Wänden steht somit nichts mehr im Wege!

Defragmentierung in Windows Vista (Vista Q&A #1)

Wie funktioniert die Defragmentierung in Windows Vista? Wie kommt man zu einem vollwertigen Defragmentierungsprogramm wie in Windows XP, wo man auch gezielt einzelne Partitionen oder Disks defragmentieren kann?

Wer von Windows XP auf Windows Vista umsteigt, wird meinen, dass die Windows eigene Defragmentierung nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung steht.

Tatsächlich funktioniert in Windows Vista die Defragmentierung zeitgesteuert im Hintergrund.

image

Aber wie kann man dann gezielt eine bestimmte Festplatte defragmentieren?

Dazu muss man in Windows Vista auf die Kommandozeile ausweichen: Man startet eine cmd.exe mittels Rechte Maustaste, "Als Administrator ausfüllen"

Dort verwendet man defrag.exe mit den passenden Schaltern:
image

defrag.exe f: 
defragmentiert das Volume F: mit den Standardeinstellungen.

defrag.exe d: -w -f -v
erzwingt eine vollständige Defragmentierung von Volume d: samt ausführlicher, detaillierter Ausgabe.

Tastenkombinationen in Windows Vista (Vista Q&A #2)

Welche Tastenkombinationen gibt es in Windows Vista?

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Neue Tastenkombinationen sind unter anderem [Windows-Tab] für Flip 3D und [Windows-X] für das Mobilitätscenter (nur auf Laptops).
eine vollständige Übersicht habe ich in der PCNews veröffentlicht:

Tasten_Page_1   Tasten_Page_2

Quelle: http://windowshelp.microsoft.com/Windows/de-DE/Help/2503b91d-d780-4c80-8f08-2f48878dc5661031.mspx

Video DVD's erstellen im Media Center: Großer MCE2005 Painpoint wurde in Windows Vista Media Center behoben!

Textkörper:
Die Situation heute, unter Windows XP Media Center Edition 2005 - Leider ist DVD brennen ein großer Pain-Point in Media Center 2005:

Entweder man bekommt schon vom Hersteller ("Systembuilder", "OEM") des Media Centers das Sonic Encoders Package mitgeliefert, dann kann man Video DVD’s direkt aus der MCE Oberfläche heraus brennen. Dieses Sonic Plugin wird dann sogar über Windows Updates aktualisiert, und läuft zuletzt schon wirklich gut und stabil, braucht aber seine Zeit für das re-encoden des MPEG2 Materials. Mehr als 2 Stunden bekommt man damit nicht auf eine Single-Layer DVD und schneiden kann man auch nicht. Dieses Plugin ist nur über das Multimedia Feature Pack in der 3er Systembuilder Version von Windows XP Media Center Edition erhältlich. (Microsoft Produktnummer M93-00101)

Oder man kauft sich Sonic's Primetime oder Cyberlink's MakeDVD, die eine eigene Oberfläche mitbringen, die zumindest aus dem Media Center heraus gestartet werden kann („Mehr Programme“) und „fernbedienungstauglich“ sein sollte.

Nicht couch-taugliche DVD-Brenn-Programme können teilweise auch mit dem Windows Media Center eigenen DVR-MS Format umgehen und unterstützen dabei mitunter sogar Smart Encoding, also der MPEG2 Stream wird nur aufbereitet und nicht komplett neu codiert was nicht nur Zeit spart sondern auch zu geringeren Qualitätsverlusten führt.

Soweit zu den endkundentauglichen Lösungen. Es gibt dann noch sehr zeitaufwendige und/oder umständliche Lösungen für die mehrere Tools benötigt werden, wie "dcut" und "autodvrconvert". Hier lässt es sich mitunter auch realisieren Werbung rauszuschneiden. Auf diese Möglichkeiten möchte ich hier nicht näher eingehen, es sind diese beschriebenen Wege alle sehr zeitaufwendig und fallen in die Kategorie "Spielerei".

In der Praxis brauchen die meisten Anwender, und da bin ich keine Ausnahme, eine Funktion zum Brennen von Video DVD's die sehr schnell funktioniert und auch mit der Fernbedienung gesteuert werden kann.

Ein Freund bittet mich ihm eine Sendung aufzunehmen. Das darf nicht mehr als 5 Minuten meiner Zeit kosten. Es darf nicht mehr Zeit kosten als früher die gleiche Aufgabe mit einem Videorekorder zu erledigen.

Und bevor ich einen Spielfilm im Fernsehen aufnehme, aufwendig die Werbung rausschneide, neu codiere und auf DVD brenne, kaufe ich mir lieber die DVD!

Jetzt die gute Nachricht:

Unter Windows Vista ist alles anders, da kommt nicht nur der Decoder für DVD’s mit (endlich!) sondern auch der Encoder wird standardmäßig mitinstalliert, sodaß direkt aus der Media Center Oberfläche heraus Video DVD's erstellt werden können.

Media Center ist in Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultime enthalten, aber erst Ende Jänner 2007 im Handel erhältlich.

Kategorie: Windows Vista
Veröffentlicht: 22.11.2006 00:12

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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