Ach ja. Der Stromverbrauch. Großfamilie. Waschmaschine und Trockner quasi im Dauerbetrieb. Klimatisierter Serverraum, Klimaanlage(n) im Sommer. Neben dem Server zwei weitere PC’s die dauernd laufen (müssen). Und die wenigsten Haushaltsgeräte (Trockner, Kühlschrank, Klimaanlage) sind Energieeffizienzklasse A.
Das Ergebnis:
Und das obwohl wir nur Energiesparlampen nutzen ;-)
Was die Klimatisierung betrifft habe ich mir die Frage gestellt: Ist es wirklich so viel heißer geworden? Warum haben wir vor 20 Jahren noch keine Klimaanlagen gebraucht? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Der Temperaturanstieg in 20 Jahren kann ja nicht so extrem sein, oder? Ist er auch nicht. Er liegt “nur” bei ca. 1°C. Aber die Anzahl der Sommertage/Hitzetage ist seit den 80er Jahren stark im Steigen:
Hat man früher die paar “Hundstage” irgendwie überstanden, ist die Anzahl der Hitzetage mittlerweile so hoch, dass ein Wohnen und Arbeiten ohne Klimaanlage undenkbar wird. 2003 hatten wir 40 Hitzetage (Tage mit über 30°C) – das sind 4x soviele wie in den meisten Jahren der 80er! Und heuer sind wir schon wieder am besten Weg, den langjährigen Durchschnitt haben wir jedenfalls längst überschritten.
Noch eine Erkenntnis aus den Klimazahlen: Wir sollten wieder öfters in die Kirche gehen. Die Wiener Michaelerkirhce hat im Hochsommer bei 34° Außentemperatur nur 22° Innentemperatur. Damals hat man halt noch gewusst wie man “coole” Gebäude baut. Ganz ohne Klimaanlage.
Ja, ich weiß, dieser Artikel hat wenig mit IT zu tun, aber ich wollte nur mal wieder dem Motto dieses Blogs gerecht werden. Kraut und Rüben eben.
Quelle Klimazahlen: ZAMG