Ein Kunde. Ein brandneuer Sony Fernseher 52” (Bravia KDL-52V550A). Ein brandneuer Hush E1 Media Center Edition (passiv gekühlter Medien PC). Mit Intel Onboard Grafik im Chipset (Mobile Intel 4 Series Express Chipset Family) lt. Hush Homepage X4500 HD Grafik onboard. Dazu aufwendiges Heimkino mit AV Receiver, 5.1 Boxen, Universalfernbedienung usw. Ein schönes Projekt.
Ich war jahrelang mit Hush PC’s auf Schulungstour und auf Messen, hatte die so ziemlich an allen Fernsehern in Betrieb - nie ein Problem!
Jetzt das hier beim Abspielen einer BluRay:
Im Bios herumgespielt und sichergestellt das HDCP aktiv ist, verschiedene Kabeln ausprobiert, auf Anraten von Hush Arcsoft neu installiert – sprich viel Zeit versch***en.
Aufgegeben, Workaround: Die Software “Any*** HD” – das ist immer eine gute Lösung – entfernt Regionalcode und Kopierschutz und eben auch die HDCP Probleme. In Deutschland wegen des Umgehens des Kopierschutzes allerdings verboten, daher meine etwas kryptische Ausdrucksweise. In Österreich, z.B. bei MCubed sogar im Lieferumfang von Medien PC’s enthalten -
Das war aber nicht das einzige Problem – durch die offenbaren Probleme in der Kommunikation über HDMI bekommt man auch kein Bild mehr, wenn man z.B. den Fernseher aus- und wieder einschaltet. Die HDMI Verbindung wird getrennt und nie wieder neu aufgebaut. Und das war dann doch ein gröberes Problem.
Dann noch den CyberLink Blu-ray Disc Advisor heruntergeladen und ausgeführt um das Problem weiter einzukreisen:
Okay – der Treiber ist es nicht, der Grafikchip selbst auch nicht – aber bei Videoverbindungstyp steht “Digital "(ohne HDCP)” obwohl HDCP im Bios aktiviert.
Sony sagt sie sind nicht schuld. Hush sagt sie sind nicht schuld. Gegenseitiges Schuldzuweisen.
Auf jeden Fall passiert das mit ATI Chips weniger oft, dass es zu HDMI Problemen kommt.
Ich hoffe Hush hatte recht und Sony ist schuld, denn auf Seiten des PC’s wüsste ich nicht, was man noch tun könnte, außer auf VGA Kabeln auszuweichen, was bei Full HD nicht gerade die beste Idee ist.
Wir sind gerade dabei von Sony ein Update der Firmware einspielen zu lassen, das hoffentlich das Problem behebt.
Bin für alle Ideen sehr dankbar.
Gastartikel von Georg Binder, selbständiger IT Dienstleiter, Trainer und Vortragender sowie Autor von WindowsBlog.at.
Nachdem ich am WindowsBlog.at eh vor kurzem wieder über die unterschiedliche Qualität der Fachpresse hergezogen bin, widme ich diesen Artikel mal Christians Kraut und Rüben und hoffe im Gegenzug auf einen Gastartikel bezüglich Media Center am WindowsBlog. Immerhin ist Christian der Media Center Guy :)
Wie reißerisch darf es denn sein?
Was geht in den Köpfen der Redaktion wohl vor? Nix genaues weiß man nicht, aber zumindest einen kleinen Einblick darf man sich ausdenken. Gestern habe ich zum selben Artikel vier (!) verschiedene Versionen der Überschrift per RSS Feed bekommen. Offenbar war man nicht zufrieden mit “der Schärfe”, immerhin gilt ja: je reißerischer, desto mehr Klicks.

Ungeachtet der Artikelveröffentlichungszeit (14:08) handelt es sich immer um den selben Artikel. Das Redaktionsgespräch ist natürlich frei erfunden.
Redakteur 1: He Microsoft und Yahoo machen da was mit der Suche gemeinsam.
Redakteur 2: Ok, schreib einen Artikel.
Ergebnis:

Redakteur 1: So ok?
Redakteur 2: Nö, das muss mehr Pfeffer haben, das klingt zu friedlich. Microsoft einigt sich doch nicht mit wem, die müssen kämpfen! Können wir da nicht irgendwie was mit Killer-Suche oder schreiben? Oder zumindest GEGEN irgendwas.
Ergebnis:

Redakteur 1: Besser so?
Redakteur 2: Jo… weiß nicht, lass uns noch den Namen verunglimpfen, was haben wir da so. Yasoft? Ne,.. besser Microhoo.
Ergebnis:

Redakteur 1: Jetzt aber.
Redakteur 2: Lass uns noch was witziges einbauen,… irgendwas. Vielleicht geht uns ein Licht auf. Nein, es macht Bing. Muhahahaha.
Ergebnis:

Hier übrigens die derzeit aktuelle Version, das “Microhoo” ist wieder verschwunden, war irgendwem dann doch zu blöd.

Zum Artikel: Und es hat Bing gemacht - Microsoft und Yahoo Online-Partner
Nun ja, es darf gehofft werden, dass sich die Redaktionen ebenso Gewissenhaft um den Inhalt kümmern, wie um die Schlagzeile. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ein weiteres recht witziges Detail ist in diesem Artikel zu finden:

Hier steht zu lesen:

Quelle: Freie Browserwahl soll auch für Windows XP und Vista kommen
Nun, die Details, die NACH UND NACH bekannt werden, wären (dem Standard) schon Tage früher bekannt gewesen, wenn man nicht dauernd von ZDNet abschreibt, sondern sich die Mühe macht, vielleicht doch die Originalquellen zu lesen. Hab ich auch geschafft, und diese (im Gegensatz zum Standard) auch verlinkt, allerdings schon am 25. Juli, siehe: EU & Microsoft: Browserfrage geklärt?
Microsoft hat heute einen Vorschlag an die europäische Kommission gemacht, wonach Microsoft bei einem mit Internet Explorer als Standard-Browser ausgelieferten PC einen Auswahldialog anzeigen möchte, wo der User sich entscheiden kann, den Internet Explorer zu behalten, oder einen anderen Browser auf einfache Art und Weise zu installieren. Dieser Vorschlag wird derzeit von der europäischen Kommission geprüft. Wird er akzeptiert, können wir in Europa doch Windows 7 mit Internet Explorer bekommen – was mir sehr recht wäre, weil dann auch Upgrades funktionieren würden.
Microsoft Proposal to European Commission
Gestern habe ich darüber berichtet, dass Microsoft öffentlich die RTM Version von Windows 7 abgezeichnet hat und Windows 7 damit “fertig” ist.
Mittlerweile konnte ich aus einer seriösen Quelle – nämlich am Blog des Microsoft Mitarbeiters Daniel Melanchton – die offizielle Buildnummer in Erfahrung bringen.
Sie lautet
7600.16385.090713-1255
Dank Daniel’s Blogbeitrag kann ich auch, wie gestern versprochen, die Hash-Codes der offiziellen Builds hier veröffentlichen:
| Image | Dateiname | CRC | SHA-1 |
| Windows 7 Retail Ultimate E englisch (x86) | 7600.16385.090713-1255_x86fre_cliente_en-us_Retail_UltimateE-GRMCEULFRER_EN_DVD.iso | 0x953EFBCC | 0xBC10F09B86DCBAF35B31B0E6FBA7D006ACAAD28D |
Windows 7 Retail Ultimate E englisch (x64) | 7600.16385.090713-1255_x64fre_cliente_en-us_Retail_UltimateE-GRMCEULXFRER_EN_DVD.iso | 0x77BE890E | 0x029DCCEDD7691206010F84CE58343405A4DA92C9 |
Windows 7 Retail Ultimate englisch (x86) | 7600.16385.090713-1255_x86fre_client_en-us_Retail_Ultimate-GRMCULFRER_EN_DVD.iso | 0xC1C20F76 | 0x5395DC4B38F7BDB1E005FF414DEEDFDB16DBF610 |
Windows 7 Retail Ultimate englisch (x64) | 7600.16385.090713-1255_x64fre_client_en-us_Retail_Ultimate-GRMCULXFRER_EN_DVD.iso | 0x1F1257CA | 0x326327CC2FF9F05379F5058C41BE6BC5E004BAA7 |
Zum Überprüfen der Hashes eignet sich z.B. das kostenlose Programm Hashcalc.
Hashcodes der deutschen Builds und von Windows Server 2008 R2 folgen sobald ich diese habe.
Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft – gestern wurde von Microsoft offiziell bestätigt, dass ein finaler Build für das Release To Manufacturing ausgewählt wurde. Der 22. Juli 2009 kann somit als das offizielle Datum für Fertigstellung von Windows 7 in die Geschichte eingehen. Zur gleichen Zeit hat auch Windows Server 2008 R2 RTM erreicht.
Die Verlautbarung wurde gestern, am 22. Juli 2009 um 16:40 (Eastern Time) bei der Microsoft Global Exchange Conference (MGX) in Atlanta durch Microsoft CEO Steve Ballmer vor ungefähr 13000 Zuschauern gemacht.
Gestern noch berichtete ich über die Verfügbarkeit der RTM über diverse Kanäle.
Ich rate dazu, die Finger von Builds zu lassen, die von russischen Hackern in Filesharing Netze losgelassen wurden. In spätestens 2 Wochen werden offizielle Builds über offizielle Kanäle verfügbar sein! Und für die, die’s nicht lassen können, werde ich wieder SHA1 Hashes der offiziellen Builds veröffentlichen, wie ich das schon beim RC gemacht habe.
Welcher Build genau als RTM Version festgelegt wurde, ist übrigens noch nicht offiziell bestätigt – das werden wir spätestens am Freitag wissen, wenn OEM’s ihre ersten Builds bekommen.
Bloggerin Mary Joe Foley will aus Microsoft Kreisen wissen, dass es sich um Build 7600.16385 handelt, der bereits am 13.Juli kompiliert worden war.
Wenn sich das bewahrheitet, könnte man also auch den 13. Juli als Geburtsstunde betrachten.
Ein Programm, welches IMHO viel zu Wenige kennen, ist Microsoft MapPoint. Routenplanung kann es sowieso – auch komplexere Routen etwa für Fuhrparks. Datenvisualisierung, z.B. Auswertung von Kundendaten zur Bestimmung der optimalen Belieferung oder zum Planen neuer Filialen. Oder sogenannte Fahrzeitzonen, also ein Bereich rund um einen Punkt auf der Karte, von dem aus man den Punkt binnen einer Stunde erreichen kann – z.B. um Seminarorte optimal über Österreich zu verteilen und möglichst viele Teilnehmer zu erreichen.
Ich plane etwa derzeit eine Schulungstour durch Österreich für Media Markt, Cosmos, Saturn, Niedermeyer, Hartlauer und Ditech. Da ist es nicht leicht, Standorte festzulegen, die fast alle Märkte erreichen können. MapPoint hilft dabei.
So lassen sich nicht nur Excel Listen (mit sämtlichen Filialen) importieren und visualisieren, sondern man kann danach sogar die Fahrzeitzonen rund um die Schulungsorte nach Microsoft Excel exportieren und bekommt so eine Liste der Filialen, die in der Nähe des Schulungsortes sind.
So bekomme ich z.B. zum Seminarhotel in Velden eine feinsäuberliche Liste aller nahe liegenden Filialen:
Natürlich kann ich mir auch zu jeder Filiale Details wie Öffnungszeiten und Kontaktdaten ausklappen – (diese wurden zuvor aus einer Excel Liste importiert):
Vor der Fußball EM (Euro 2008) hatte ich auch die unglaublich spannende Aufgabe gemeinsam mit dem Bundesstab des Österreichischen Roten Kreuzes einen MapPoint Workshop zu absolvieren.
Hier sieht man erst wie unglaublich mächtig dieses Produkt eigentlich ist. Nach dem Motto Bilder sagen mehr als Tausend Worte, hier ein paar Eindrücke wie das ÖRK Microsoft MapPoint einsetzt:
Datenverknüpfung/Import
Fahrzeitzonen
Routenplanung
Demografische oder statistische Daten zuordnen
Gebiete erstellen
Pins – auch benutzerdefinierte (taktische Symbole) | Finden einer Position auf der Karte / Geokodierung |
Darstellung verfügbarer Krankenhausbetten, nach Region
Darstellung einer Unfallstelle, in der Nähe befindlicher Rotkreuzstellen und Krankenhäuser (samt verfügbarer Betten nach Fachbereichen)
Bestimmung der Reichweite: Erstellung eines Kreises mit einem bestimmten Radius (Hubschrauber) oder einer Fahrzeitzone (15 Min. )
Export der in Reichweite befindlichen Ortsstellen und Krankenhäuser samt Fachgebieten, Betten und verfügbaren Großgeräten
Visualisierung des Einsatzortes mittels Satellit und Luftbild dank der Funktion „In Windows Live Local anzeigen“
Visualisierung aktueller Großveranstaltungen – bundesweit – nach Zuschauerzahl
Verfügbare Ambulanzdienste (Sanitäter, Notärzte…) bei Großveranstaltungen
Verwendung Rot-Kreuz eigener taktischer Symbole durch das Importieren Benutzerdefinierter Symbole
<>Ich glaube man erkennt rasch – dieses Programm ist unglaublich mächtig und für viele Einsatzzwecke geeignet!
Microsoft MapPoint 2009 ist als Einzellizenz für einen Arbeitsplatz ab ca. 320€ (Straßenpreis) erhältlich und möglicherweise über Volumenslizenzprogramme auch günstiger zu haben.
Das (vermutlich finale) Hintergrundbild von Windows 7 ist nützlich, wenn man jetzt schon für Demos, Schulungen, Erstellung von Videos etc. möchte, dass der Windows 7 RC aussieht wie der finale RTM Build. Die RTM Version wird ja zunächst nur auf Englisch bereitstehen.
Der Bildschirmhintergrund lässt sich durch einen rechten Mausklick auf das Vorschaubild links und “Ziel speichern unter…” herunterladen.
Außerdem gibt es ein Tool zum Entfernen des Hinweis am rechten unteren Bildschirmrand
How To Remove Watermark From Windows 7 Builds [Both X86 & X64]
Im Windows Team Blog wurden heute endlich Details zur Verfügbarkeit von Windows 7 nach dem offizellen RTM Datum bekanntgegeben: When will you get Windows 7 RTM-
Ich habe die darin enthaltenen Daten hier zusammengestellt:
Wer bekommt wo wann Windows 7?
| Wer? | Wo? | Wann? |
| OEMs | | official RTM+2days |
| ISV (Independent software vendor) / IHV (Independent hardware vendor) | Connect/MSDN | 06.08.2009 |
| IT Pro's | Technet | 06.08.2009 |
| IT Pro's (Evaluation of Windows 7 Professional) | Springboard Series | kurz nach RTM |
| Developers | MSDN | 06.08.2009 |
Microsoft Partner Program Gold/Certified Members | Microsoft Partner Network (MPN) Portal | 16.08.2009 |
| Microsoft Action Pack Subscribers | Microsoft Partner Network (MPN) Portal | 23.08.2009 |
Volume License Kunden mit Software Assurance | Volume License Service Center (VLSC) | 07.08.2009 |
Volume License Kunden ohne Software Assurance | Fachhandel/Distribution/VLSC | 01.09.2009 |
| alle Sprachen fertig* | alle Quellen | 01.10.2009 |
| Konsumenten | alle Handelspartner & vorinstalliert | 22.10.2009 |
<>Die Daten vor dem 1.10. gelten jeweils nur für die englischen Versionen.
Einige Fragen bleiben für mich daher offen:
- Werden so wie auch bei Windows Vista gewisse Sprachen (darunter etwa auch Deutsch) früher zur Verfügung stehen?
- Werden auch die Windows 7 E Versionen (Versionen für Europa ohne Internet Explorer) dem gleichen Zeitplan unterliegen, oder verzögert das die Verfügbarkeit?
- Werden europäische MSDN/Technet/Actionpack Kunden auch (englische) Versionen mit Internet Explorer downloaden können?
Verschwiegen hat Brandon LeBlanc vom Windows Team Blog leider das offizielle RTM Datum selbst, und das muss auch ich so halten. Aber wenn man bedenkt, dass die RTM Version in 2 Wochen schon zum Download bereitstehen soll, kann es sich ja nur mehr um wenige Tage handeln…
<>
Es gibt schon seit einiger Zeit Gerüchte über das Windows 7 Family Pack – Ein vergünstigtes Bundle, bestehend aus 3 Lizenzen für Haushalte mit mehreren PC’s. Diese Bundle wurde heute am Windows 7 Team Blog offiziell bestätigt.
Details bleibt Blogger Brandon LeBlanc leider schuldig. Der Zusatz “in select markets” lässt uns nur hoffen, dass dazu Österreich und Deutschland auch zählen. Wenn wie bei der Vorverkaufsaktion wieder nur Deutschland zu den “Select Markets” zählt, kann der Kunde wohl wieder bei deutschen Online-Händlern bestellen, was aber sowohl österreichischen Händlern als auch der österreichischen Microsoft Niederlassung nicht gefallen wird. Ich denke aber dass beim Family Pack aufgrund des Prinzips des freien Warenverkehrs in der EU die ganze EU betroffen wird.
Dass überhaupt nur die USA und Kanada als “Select Market” gelten (wie etwa beim Zune) will ich wirklich nicht hoffen.
Genug spekuliert – warten wir auf nähere Details. z.B. wäre auch der Preis interessant. Im deutschsprachigen Raum kann ja auch die günstigere Systembuilder Version frei verkauft werden. So bleibt die Frage, ob ein Family Pack mit einem vergünstigten Preis des FPP (Fully Packaged Product) nicht immer noch teurer ist, als 3 Systembuilder Lizenzen.
Microsoft hat nun auch offiziell Details zum Windows 7 Logo Programm bekanntgegeben.
Was besonders erfreulich ist, ist die Tatsache, dass das “Kompatibel mit Windows 7” Logo nur für Hardware vergeben wird, deren Treiber sowohl in 32Bit als auch in 64Bit zur Verfügung stehen.
Meine eigenen Erfahrungen mit Windows 7 zeigen, dass es praktisch keine Gründe mehr gibt, nicht die 64Bit Version von Windows 7 einzusetzen.
Besonders natürlich bei Systemen wo das Sinn macht, also wo entweder jetzt schon mehr als 4GB Speicher verbaut sind, oder ein Speicherupgrade zumindest nicht auszuschließen ist.
<>Quelle: An Ecosystem Update for Windows 7
Nachdem Siemens seine Beteiligung an Fujitsu-Siemens an den japanischen Konzern Fujitsu verkaufte, änderte sich der Name von Fujitsu-Siemens auf Fujitsu Technology Solutions und ein deutsch-japanisches Joint-Venture wurde wieder zu einer rein japanischen Firma.
Nicht ganz, wie ich mir sagen ließ, viele Entscheidungen und ein Großteil der Wertschöpfung passieren nach wie vor in Deutschland.
Dennoch - Ich war immer ein wenig in Sorge, dass die deutschen und österreichischen Kunden und Partner der Firma ohne das “Siemens” im Namen vielleicht ihr Vertrauen entziehen könnten… Siemens ist doch im deutschsprachigen Raum eine besonders wichtige Marke.
Nun habe ich entdeckt, dass ein bisschen Siemens noch immer, oder genauer gesagt, schon immer im Namen steckt:
- 1935 Furukawa + Jīmensu = Fuji –> Fuji Tsūshinki Seizō (Jīmensu = japanisch für Siemens)
- 1967 Fuji Tsūshinki Seizō -> Fujitsu
Einen Bezug zu Fujifilm gibt es meines Wissens nicht, denn dort steht das Wort "Fuji" für "Fujifuirumu" nicht für Furukawa + Jīmensu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fujitsu#Ursprung_des_Namens_Fujitsu
http://de.wikipedia.org/wiki/Fujitsu_Technology_Solutions#Geschichte
Endlich habe ich mein heiß ersehntes Leitungsupgrade von 2MBit (synchron) auf 5,5Mbit bekommen.
Das war ein langer Prozess – aufgrund der schlechten Leitungsqualität mussten 4 Leitungen kombiniert werden.

Seit heute gibt’s bei ausgewählten deutschen Händlern und Online-Händlern Windows 7 zum Vorverkaufspreis von
€ 49,97. Als Österreicher ist man natürlich auf den Online Handel beschränkt, da Media Markt Deutschland nicht nach Österreich liefert.
Doch um 10:45, als ich mir ein Windows 7 besorgen wollte – Schon ausverkauft! Hätte ich wohl um 9Uhr reinschauen müssen… Angeblich war das Kontingent bereits um 9:05 ausverkauft. Früher aufstehen. Schade.

Anmerkung: Ich sollte mich nicht ärgern – denn ich war wirklich spät dran. Aber wenn man sich die Kommentare derer durchliest, die Windows 7 um Punkt 9:00 in den Warenkorb gelegt hatten und dann wegen Überlastung der Server nicht mehr zum Zug kamen, hat Amazon wohl jetzt ein paar Hundert Kunden weniger, so verärgert wie die sind.
Wie der deutsche Netzwerküberwachungsspezialist Paessler in seinem Blog berichtet, gibt es unter Windows Vista und Windows Server 2008 massive Probleme beim Netzwerk Monitoring mittels WMI (Windows Management Instrumentation).
Das WMI Performance Problem wurde erst mit Windows 7 RC behoben, liegt aber laut Messungen von Paessler immer noch leicht unter der Performance von Windows Server 2003 R2.
The CEO's Network Monitoring Blog. | Don’t Use Windows Vista And Windows 2008 for Network Monitoring via WMI!
Es ist heutzutage keine leichte Aufgabe für einen Digital Home Integrator eine Media Center Fernbedienung für seine Kunden zu finden. Früher war das anders: Die ursprüngliche Windows XP Media Center Fernbedienung von Microsoft war sehr gut und sogar programmierbar, ist aber leider seit über einem Jahr nicht mehr erhältlich.
Die zweite frei erhältliche Fernbedienung für Windows Media Center, ebenfalls programmierbar, die Philips SRM-5100/10 soll laut einigen Händlern von Philips eingestellt werden und nur mehr in Restbeständen zu bekommen sein, was für mich eine Katastrophe ist, da diese Fernbedienung momentan die einzige ist, die ich bei Kundenprojekten einsetze!
Der “Klassiker” – die Microsoft OEM Windows XP Media Center Remote Control v2. Mittels programmierbarer Tasten konnte man den Fernseher mit ein-/ausschalten sowie die Lautstärke direkt am Receiver steuern, falls man den Ton digital ausgeben wollte. Wie beliebt diese Fernbedienung war, sieht man daran, dass der Preis, nachdem bekannt wurde, dass sie eingestellt werden wird, von 17€ auf 86€ kletterte.
Der einzig würdige Nachfolger – die ebenfalls programmierbare Fernbedienung SRM-5100/10 von Philips, (sehr schick und liegt gut in der Hand) – soll aber leider auch eingestellt werden. (Bild rechts) | Philips SRM-5100/10
Derzeit ist die SRM-5100/10 noch bei T-Online erhältlich. Hier findet man noch andere Modelle von Philips, ohne Angabe, ob und wo diese auch einzeln erhältlich sind. Viele Hersteller, darunter auch Dell bieten gebrandete Varianten dieser Fernbedienung an. |
Das IR-Protokoll, welches Windows Media Center sämtliche IR-basierten MC-Fernbedienungen verwenden, ist übrigens RC6 – welches von Philips erfunden wurde.
Weitere Alternativen sind die frei erhältliche Hama MCE Remote Control und die iMon Fernbedienung, die einigen Gehäusen und Geräten mit Front-Display beiliegt. Beide sind keine echten Media Center Fernbedienungen, d.h. sie enthalten keinen “Green Button” mit Windows Logo. iMon basierte Geräte lassen sich übrigens auch mit einer normalen Media Center Fernbedienung steuern – in beiden Fällen hatte ich aber Probleme den PC dazu zu bewegen den Bildschirm einzuschalten.
Ein Großteil der Fernbedienungen für Windows Vista Media Center, die man im Internet findet, und die toll aussehen, sind leider nur Referenzdesigns, die nie umgesetzt wurden.
Hier einige Beispiele:
Die Fernbedienung aus dem Windows Vista Product Guide – nur ein Prototyp, der nie in Produktion ging – viele Kunden warteten jahrelang, in der falschen Annahme, die würde irgendwann herauskommen. | Ricavision Windows Vista SideShow Remote Control (Reference Design Only) Die wahrscheinlich schickste und im Internet am meisten abgebildete Media Center Fernbedienung. Leider nur eine Designstudie die es so nie geben wird. |
Und die Ricavision Fernbedienungen mit Windows Sideshow, seit Jahren angekündigt und noch immer nicht lieferbar, haben sich fast schon als “Vaporware” herausgestellt. – Seit Mai 2009 läuft zwar sogar ein Vorverkauf bei Amazon USA, ich glaube es trotzdem erst, wenn ich das Produkt in Händen halte… Vor allem, selbst wenn die Vave 100 tatsächlich in den USA bald ausgeliefert wird, ist nicht gesagt, ob und wann eine europäische Version dieser Fernbedienung bei uns erhältlich ist. Außerdem ist eine Fernbedienung mit einem Preispunkt von US$349,—angesichts ihrer Features zwar nicht überteuert, aber dennoch nicht unbedingt für jedes Kundenprojekt geeignet. | Ricavision Vave 100 – seit 3 Jahren angekündigt! |
OEM Fernbedienungen gibt es zwar wie Sand am Meer, aber diese sind entweder nur mit einem PC oder einer TV Karte erhältlich oder nur um-gebrandete Versionen z.B. der Philips Fernbedienung. Selten sind die OEM Fernbedienungen programmierbar.
Hier einige Beispiele:
Die HFX Vista GP remote control dürfte recht schick sein, und ist auch günstig (29€) – aber ist sie auch programmierbar?
Optisch erinnert diese sehr stark an die Remote Control for Windows® Media Center von Conceptronic, die auch frei erhältlich ist, aber auf Funkbasis (2.4GHz) funktioniert. | HP legt seinen Touchsmart All-in-One PCs schicke Media Center Fernbedienungen bei, die natürlich auch einzeln nicht erhältlich sind:
| Vereinzelt – z.B. bei Hush, bekommt man potthässliche Funk - Fernbedienungen, die eine Reichweite von 70cm (!) kaum übersteigen. Programmierbar ist da natürlich auch nichts. | Den Wohnzimmer PC’s der Sony Vaio TP Serie, erhältlich in schwarz und weiß liegen in der Regel ordentlich, optisch ansprechende Media Center Fernbedienungen bei, die aber weder programmierbar noch einzeln erhältlich sind. |
Fernbedienungen, die dem Fujitsu Scaleo EVi beiliegen – links die alte (das hässliche Entlein), dass man bei einigen anderen Marken auch, z.T. heute noch bekommt, rechts die neuere, optisch etwas ansprechendere- beide sind nicht programmierbar. Die Fernbedienung ist natürlich nur mit Scaleo EVi Systemen, und nicht einzeln erhältlich. Die linke der beiden lag zeitweise auch Acer iDea Media Center Systemen bei. | Mini Fernbedienungen, die im Laptop verschwinden, bieten einige Hersteller:
Fujitsu Amilo Mini-Fernbedienung für Windows Media Center
HP Touchsmart tx2 Mini-Fernbedienung für Windows Media Center
| Hauppauge Fernbedienung, liegt Hauppauge Media Center Kits bei. Nicht programmierbar. | Pinnacle hatte unter dem Namen PCTV Remote Kit eine Fernbedienung samt IR Empfänger im Sortiment Diese sieht exakt gleich aus wie die Hauppauge Fernbedienung, nur ist (war) sie auch einzeln erhältlich. Nach der Übernahme von Pinnacle’s TV Karten durch Hauppauge, scheint das Remote Kit nicht mehr erhältlich zu sein |
Fazit: Nachdem es Microsoft-Partner nur schwer oder gar nicht schaffen, eine adäquate und mit der guten alten XP Media Center Remote vergleichbare Fernbedienung auf den Markt zu bringen, sollte Microsoft das endlich wieder selbst in die Hand nehmen und wieder eine eigene Media Center Fernbedienung, am besten rechtzeitig zum Launch von Windows 7 anbieten! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bis dahin ist die Philips SRM-5100/10 zu empfehlen (so lange noch erhältlich), dann eventuell die HFX Vista GP remote control oder die optisch fast gleiche Funk-Variante von Conceptronic.