4 bis 6 Sender - So wird sich HDTV nicht durchsetzen!

Ich sag’s ja schon lang – statt dem Drecks DVB-T hätte man gleich eine h.264 basierte HDTV-Technik in 720p oder 1080p einführen sollen – man hätte dann mehr Sender in besserer Qualität auf dem gleichen Band untergebracht. Die Zwangseinführung von HD im Zuge der Digitalumstellung hätte den Sendern mehr Druck gemacht, zugleich wären die Kosten für den Konsumenten nur unwesentlich höher gewesen – jemand der keinen neuen Fernseher kaufen möchte, braucht sowieso eine Set-Top-Box für DVB-T – ob die dann das HD-Bild downscaled oder das SD-Bild upscaled macht eigentlich keinen Unterschied.
In den USA – die normalerweise nicht so reglementierungsfreudig sind, wurde mit der Digitalumstellung gleich auch auf HD umgestellt – alle(!) Sender senden dort mittlerweile wenigstens in 720p – “alter” SD Content wird schon vom Sender (ausgehend vom Basismaterial) hochskaliert – was natürlich besser ist, als wenn das der Fernseher machen muss.

Und so sieht die traurige Situation bezüglich HDTV in Österreich aus:
4 x FTA (2 davon Testsender) + 1 x grundverschlüsselt + 2 x PayTV – WOW! -  so wird sich HDTV bestimmt durchsetzen. (Ironie)

Free To Air

  • arte HD Deutschland/Frankreich (720p50)
  • Astra HD Promo Luxemburg (Test/Promosender)
  • Anixe HD Deutschland
  • EinsFestival HD (Testsender dzt. WDR HD Tests)

Verschlüsselt (ORF Karte)

  • ORF 1 HD Österreich

Verschlüsselt (Pay-TV / Premiere)

Wobei etwas positives ist dieser traurigen Liste schon abzugewinnen: Immerhin ist unser ORF der einzige “klassische” Sender (also nicht Spezialsender) im deutschen Sprachraum, der schon in HD ausstrahlt. Die anderen Sender sind z.T. Testsender bzw. wurden speziell nur für HD in’s Leben gerufen. Diverse andere deutschsprachige öffentlich-rechtliche Sender sind noch nicht in HD empfangbar, das gleiche gilt für Privatsender – wobei da ja Pro7 und Sat1 sogar schon schon mal knapp 3 Jahre lang HD Sender hatten und diese dann Anfang 2008 “vorerst” wieder abgeschalten haben.
2010 soll das ganze dann endlich besser werden – sowohl Pro7 und Sat1 wollen’s dann wieder versuchen, weiters wird der eine oder andere öffentlich-rechtliche wie ARD und ZDF mit HD Sendern starten. Hier ein interessanter Artikel dazu.
Extrem interessant wenn man tiefer in das Thema eintauchen will ist dieses PDF hier.
Bereits Ende 2007 gab es demnach 6 Mio HD Ready Flachbildschirme, aber nur 450000 Empfangsgeräte für HDTV – dieses Mißverhältnis ist vermutlich heute noch höher!

 

EDIT: Sehr guter Link zu dem Thema: http://www.hdtv-pro.de/hdtv-sender/ und die HDTV Programmvorschau: http://www.hdtv-pro.de/hdtv-programm-vorschau/

6 Tuner in Windows Media Center

Endlich habe ich meine Sat Schüssel – nun kann ich wirklich alle in Windows Media Center unterstützten Empfangsarten nutzen und testen:

  1. DVB-T (digital terrestrisch)
  2. Kabel (analog)
  3. DVB-S (Satellit Digital)

Und so schaut das beim Setup in Windows Media Center mit TV Pack 2008 aus:

6Tuner

Weitere Erfahrungsberichte folgen!

Systemsymbole im Infobereich fehlen und ausgegraut

Komisch heute fehlten bei mir plötzlich im Infobereich von Windows Vista die Symbole “Lautstärke”, “Netzwerk” und “Energie” – als ich diese wieder einblenden wollte, merkte ich, dass sie im entsprechenden Dialog unter “Systemsymbole” ausgegraut sind. Komischer Bug.

Systemsymbole

Des Rätsels Lösung: http://support.microsoft.com/kb/945011/en-us

Der downloadbare Fix
Dieses Problem reparieren
konnte das Problem zwar beheben, der genaue Grund ist mir aber nicht klar.
Im Artikel steht in seiner deutschen Fassung:

Bei dem Starten eines Computers, auf dem erstmals Windows Vista ausgeführt wird, wird einer oder mehrere folgenden Symbole in dem Infobereich in der rechten unteren Ecke des Bildschirms nicht angezeigt.

  • Das Symbol Netzwerk
  • Das Symbol für Lautstärke-Regelung
  • Das Symbol für Energieverwaltung

Bloß, auf meinem Computer wird Windows Vista nicht das erste Mal ausgeführt, sondern das tausendste Mal (mindestens) ;-)

Message Size Limits in Exchange 2007 setzen

In Exchange Server 2007 können bzw. müssen Nachrichtengrößen an verschiedenen Stellen gesetzt werden.

Einerseits in der Transport-Config, andererseits auf den Send- und Receive Konnektoren.

In Powershell kann ich sämtliche aktuellen Limits so abfragen:

get-transportconfig | select identity,maxreceivesize,maxsendsize
get-receiveconnector | select identity,maxmessagesize
get-sendconnector | select identity,maxmessagesize
get-mailbox | select name,maxreceivesize,maxsendsize
get-mailcontact | select name,maxreceivesize,maxsendsize
get-mailPublicFolder | select name,maxreceivesize,maxsendsize
get-distributiongroup | select name,maxreceivesize,maxsendsize

So setze ich das Sende Limit für einen bestimmten Sendconnector:

set-sendconnector –identity "Name des Send Connectors" -maxmessagesize 50MB

image

So setze ich es für alle Send-Konnektoren (Vorsicht! Ist das wirklich erwünscht?)

get-sendconnector | set-sendconnector -maxmessagesize 50MB

image

 

Genau das gleiche kann ich mit den Receive Konnektoren machen:

set-receiveconnector –identity "Name des Receive Connectors" -maxmessagesize 50MB

oder für alle:

get-receiveconnector | set-receiveconnector -maxmessagesize 50MB

image

Und jetzt noch für die Transport Config:

get-transportconfig | set-transportconfig -maxreceivesize 50MB -maxsendsize 50MB

image

 

Weiters gibt es User-Limits, die man aber explizit gesetzt haben muss (Standard ist “Unlimited”)

Man kann alle weiteren Limits auf Mailboxen, Kontakten, Öffentlichen Ordern und Verteilerlisten überprüfen:

get-mailbox | select name,maxreceivesize,maxsendsize
get-mailcontact | select name,maxreceivesize,maxsendsize
get-mailPublicFolder | select name,maxreceivesize,maxsendsize
get-distributiongroup | select name,maxreceivesize,maxsendsize

Dann kann man natürlich mit den entsprechenden Befehlen die Limits wieder ändern, ich zeige es jetzt hier nur am Beispiel einer Mailbox:

Für eine bestimmte Mailbox:

get-mailbox -Identity ChristianHaberl | set-mailbox -maxreceivesize 50MB -maxsendsize 50MB

oder für alle Mailboxen:

get-mailbox | set-mailbox -maxreceivesize 50MB -maxsendsize 50MB

oder alle Mailbox Limits entfernen:

get-mailbox | set-mailbox -maxreceivesize unlimited -maxsendsize unlimited

Wieviel Traffic braucht Internet Radio?

Bei meinen Digital-Home Schulungen wurde ich das schon gefragt, jetzt hat kürzlich ein Mitglied im ClubDigitalHome Forum danach gefragt – Wieviel Traffic braucht eigentlich Internetradio?

Das lässt sich relativ leicht nachrechnen – Internetradiosender senden üblicherweise in 32 kbit/s bis 128 kbit/s – man spricht hier von der Bitrate.

Dividiert man durch 8 (1 Byte= 8Bit) bekommt man die Kilobyte pro Sekunde.

Multipliziert man mit 60² bekommt man die Stunden (1 Stunde = 60 x 60 Sekunden)

Dividiert man durch 1024 hat man die Megabyte pro Stunde- von da weg kann man sich leicht den Traffic ausrechnen, je nachdem wie viel Internetradio man pro Tag hört.

Hier eine Tabelle zum schnellen Nachschlagen:

Bitrate

MB/h

Traffic pro Monat bei
1 Std.
pro Tag

Traffic pro Monat bei
2 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei
4 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei
8 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei 12 Std. pro Tag

Traffic pro Monat bei 24 Std. pro Tag

32 kbit/s

14,06

0,43 GB

0,85 GB

1,7 GB

3,4 GB

5,1 GB

10,2 GB

48 kbit/s

21,09

0,64 GB

1,3 GB

2,6 GB

5,1 GB

7,7 GB

15,3 GB

56 kbit/s

24,61

0,75 GB

1,5 GB

3,0 GB

6,0 GB

8,9 GB

17,9 GB

64 kbit/s

28,13

0,85 GB

1,7 GB

3,4 GB

6,8 GB

10,2 GB

20,4 GB

96 kbit/s

42,19

1,28 GB

2,6 GB

5,1 GB

10,2 GB

15,3 GB

30,7 GB

128 kbit/s

56,25

1,70 GB

3,4 GB

6,8 GB

13,6 GB

20,4 GB

40,9 GB

Podcatcher mittels Powershell und BITS

Das BITS (“Background Intelligent Transfer Service”) ist ein Windows Dienst der sich um den Download von (größeren) Dateien ressourcen und netzwerkschonend im Hintergrund kümmert. Da er als Service läuft und auch Resumes unterstützt, kann auch ein Reboot einem mit BITS initiierten Download nichts anhaben. Ursprünglich nur für Windows Updates gedacht, kann man BITS mit dem Tool bitsadmin.exe auch für andere/eigene Downloads nutzen.
Bitsadmin.exe bekommt man bei älteren Windows Versionen über die Windows Support Tools, ab Windows Vista ist es bereits enthalten.
Da bitsadmin.exe nicht besonders userfreundlich ist, verwende ich bget.cmd zur Steuerung von BITS download jobs.
Ich habe einige Video Podcasts (mit US Fernsehsendungen), die ich regelmäßig herunterladen möchte, und mit allen verfügbaren Podcatchern für Windows (inkl. iTunes) bin ich mehr als unzufrieden. Daher lag die Idee nahe, einen eigenen Podcatcher mit Powershell zu schreiben.

Nichts leichter als das!

Man nehme:

  • Powershell 1.0
  • bitsadmin.exe
  • bget.cmd (hier)

podcatcher.ps1

$feed=[xml](New-Object System.Net.WebClient).DownloadString("http://podcast.msnbc.com/audio/podcast/MSNBC-NN-NETCAST-M4V.xml")
foreach($i in $feed.rss.channel.item) {
    $url = New-Object System.Uri($i.enclosure.url)
   
$absURL = $url.AbsoluteUri   
    $filename = "D:\Videos\" + $url.Segments[-1]
    If ((Test-Path $filename) -eq $FALSE) 
    {
    bget """$absURL""" """$filename""" –b
    }
}

Zuerst hole ich mir das XML File des RSS Feed herunter. Dann loope ich durch alle items, und lasse mir die enclosure URLs zurückgeben. Als Objekt vom Typ System.Uri kann ich hier unter anderem auf die Parameter AbsoluteUri (ganze URL, bereits urlencoded, falls das im Feed nicht der Fall war) und segments[-1], welcher mir nur den Dateinamen zurückgibt, zugreifen.
Schließlich stelle ich noch sicher, dass das File im Zielpfad nicht existiert, und dann übergebe ich URL, Filename und den Batch Parameter “-b” an bget.
BITS erstellt das File im Zielordner erst, wenn es fertig heruntergeladen ist. Das ist auch praktisch im Vergleich zu anderen Podcatchern, so landen keine unfertigen Videos im Video-Ordner.
BITS und bget kümmern sich auch von selbst darum, dass ein File dass bereits heruntergeladen wird, nicht nochmal heruntergeladen wird (anhand der URL).
So muß ich podcatcher.ps1 nur mehr in der Aufgabenplanung regelmäßig ausführen, und ich habe einen perfekten podcatcher der absolut robust ist und mir nicht mehr ein Verzeichnis mit halbfertig heruntergeladenen Video Files hinterläßt, so wie seine Vorgänger.

Übrigens: Schön, wieder mal sagen zu können “In Windows 7 wird alles besser” – Genauer gesagt in PowerShell 2.0, das in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 bereits enthalten sein wird. Da brauchen wir dann nämlich weder bitsadmin.exe noch bget.cmd sondern können BITS komplett mittels Powershell Cmdlets (z.B. 'New-FileTransfer') steuern. Mehr dazu hier -  die Syntax ist aber noch nicht ganz final. Wenn Powershell 2.0 final ist, werde ich dieses Skript umschreiben.

Exchange ActiveSync vs. Blackberry

Blackberry ist nicht nur ein Produkt der kanadischen Firma Research In Motion Limited sondern ein modernes Buzzword der letzten Jahre, wobei jeder weiß, was damit gemeint ist: Push-Mail – Immer verbunden zu sein mit dem Mailserver. Abfällig sprechen manche Zeitgenossen schon vom “Crackberry” weil viele Anwender sich wie Süchtige verhalten.

Immer wieder habe ich mit Kunden zu tun, die diese Funktionalität zwar schätzen, über die Kosten für den Dienst, die Verwaltbarkeit und die geringe Auswahl an Endgeräten (und oft auch über die Endgeräte selbst) unzufrieden sind.

Ich frage sie dann ob sie denn einen Exchange Server hätten. “Ja.” -

Wenn ich dann darauf hinweise, dass mit Exchange Server 2003 SP2 und Exchange Server 2007 ja sogar mit Small Business Server 2003 und Small Business Server 2008 Push Mail und Kalender, Kontakt und Aufgabensynchronisation in Echtzeit möglich sind, sind die meisten Kunden erstaunt, haben noch nie davon gehört, oder zumindest nicht gewusst dass das praktisch ohne Zusatzaufwand und gänzlich ohne Mehrkosten möglich ist.

Woran liegt das? An der schlechten Kommunikationspolitik von Microsoft? An dem unklaren und nicht besonders einprägsamen Produktnamen “Exchange ActiveSync”, “EAS,”, “Exchange Push”, “Windows-Server-Sync”, “Exchange Server-Sync” an dem besseren Marketing von RIM?

Oder ist das Produkt von Microsoft nicht ausgereift? – Mitnichten, schließlich gab es eine Exchange Lösung schon seit dem Mobile Information Server 2002.

Ist es vielleicht die mangelnde Auswahl an Endgeräten?

Wohl kaum. Exchange ActiveSync wird unterstützt von:

  • Windows Mobile basierten Smartphones (HTC, Samsung, Sony-Ericsson usw.)
  • Vielen Symbian basierten Smartphones (auch Nokia hat EAS lizenziert!)
  • Apple iPhone und iPod Touch (ja sogar Erzrivale Apple nutzt EAS und zahlt dafür Lizenzgebühren nach Redmond)
  • Auch das neue Google Phone wird möglicherweise EAS unterstützen (Gerücht?)

Somit unterstützen die beliebtesten (Business-) Smartphones fast ausnahmslos EAS (eine Ausnahme sind natürlich die Blackberry Endgeräte selbst)

Ich kann mit dem Exchange Server folgendes in Echtzeit (Push/Pull) synchronisieren:

  • E-Mail
  • Kontakte
  • Kalender
  • Aufgaben

Weiters kann ich

  • Termine zur Nachverfolgung markieren oder als “erledigt” markieren
  • Elementen eine Kategorie zuweisen
  • das globale Adressbuch meines Unternehmens durchsuchen
  • Gesprächsanfragen senden und bestätigen
  • in meinem Mailordner (direkt am Server) nach Mails suchen (in Echtzeit, mit bestenfalls wenigen Sekunden Wartezeit habe ich eine Volltextsuche ausgeführt mit der ich auch ältere Mails, die auf meinem Gerät nicht offline verfügbar sind, rasch und einfach finde)
  • Kontaktfotos synchronisieren
  • auf UNC Pfade und SharePoint Libraries zugreifen
  • u.v.m.

Das ganze funktioniert sicher (SSL), schnell (Kompression usw.)
Will ich z.B. eine Mail mit einem 2MB Attachment von meinem Mobile weiterschicken, muss ich das Attachment nicht herunterladen um es dann wieder (beim Versenden) hochzuladen, sondern es wird direkt am Server verschickt, das selbe gilt für lange Mails, HTML formatierte Mails auf Endgeräten, die nur-Text Mails unterstützen, hier kümmert sich auch der Server darum, dass die Formatierung nicht verloren geht.

Was ist also das Problem, warum ist BlackBerry so viel bekannter? (ob es nur bekannter ist, oder auch häufiger genutzt wird, kann ich nicht beurteilen.)

Ist EAS zu teuer? Nö. Kostet nichts. Ist kostenlos.

Warum um alles in der Welt würde man denn dann BlackBerry statt EAS verwenden? Vor allem wenn man schon einen Exchange Server hat, sehe ich wirklich keinen einzigen Grund. Wer einen kennt, bitte posten!

Target EasyInstall - Windows am Mac

Dank Macs mit Intel Prozessoren und Bootcamp ist ein ganz neuer Markt entstanden: Apple’s stylische Hardware mit Microsoft’s Betriebssystem Windows.

Apple Fanboys werden jetzt sagen “Oh mein Gott"!” – Als bekennender Windows Fanboy könnte ich auch einige Argumente liefern, aber lassen wir das: Tatsache ist, dass mittlerweile ein beachtlicher Teil von Macs mit Windows genutzt wird.

Easy InstallDieser Trend ist offenbar so beachtlich, dass ich im September 2008 eine zweitägige Produkt- und  Verkaufsschulung zu Windows Vista und Office 2007 (für Windows) beim größten Apple Distributor in Österreich machen durfte. Als ich damals bei Target Distribution in Götzis war, um Windows Vista und Office 2007 zu schulen hatte ich schon davon gehört, dass ein Deployment Tool entwickelt wird – aber es war noch zu unkonkret um genaues darüber zu bloggen.
Nun ist es soweit – Target Distribution stellte Target Easyinstall vor.

Was bietet das? Es ermöglicht dem Apple Handler voll automatisiert binnen 11 Minuten Windows über das Netzwerk auf den Mac aufzuspielen, nähere Details finden sich hier: http://flash.target-distribution.com/2009/010/faq.html

via Vistablog - Target EasyInstall - Mit 4 Klicks Windows am Mac

Microsoft Home Use Program – Mobile Use?

Das Microsoft Home User Program bietet Mitarbeitern von Unternehmen, die einen Microsoft Lizenzvertrag mit Software Assurance" (“SA”) oder ein Enterprise Agreement (“EA”) haben die Möglichkeit, für sehr wenig Geld (Bearbeitungsgebühr) etwa Office Enterprise daheim einzusetzen.

Gerne wird das HUP auch als Alternative zu teuren Schulungen genutzt. Wenn sich ein Anwender zuhause auch mit dem neuen Office 2007 beschäftigen kann, wird er auch in der Firma besser damit umgehen können.

Eine Frage die ich kürzlich bekam war diese:

Lässt sich die Home Use Lizenz vom Mitarbeiter auch auf mehr als einem PC (zuhause) einsetzen etwa auf einem Desktop und auf einem Notebook.

Gerald D. vom Microsoft Response Management Team konnte mir (bzw. dem Kunden) diese Frage freundlicherweise unter Verweis auf die online verfügbaren Dokumente ausführlichst beantworten.

Hier meine Fragen:

  1. Ist es möglich, mittels Home Use Program Office 2007 daheim auf mehreren PC´s (z.B. PC und Notebook) zu installieren?
  2. Geht das generell? (Lizenz für mehrere PC´s / Notebooks)
  3. Oder kann/muss man 2 Home Use Lizenzen bestellen?

Die kurze Antwort:

Die Nutzung sowohl auf einem Desktop, als auch auf einem Laptop (“Mobile Use”) ist mit einer Home Use Lizenz von Office 2007 möglich, da es sich bei den Home Use Lizenzen um FPP Lizenzen handelt.
Alles andere von mir in der Frage Erwähnte ist nicht möglich. (Mehrere Desktops/mehrere Notebooks mit einer Lizenz, mehrere Home Use Lizenzen bestellen etc.)

Achtung: Es gilt immer der beiliegende Lizenzvertrag (“EULA”) – diese Auskunft ist daher nur solange richtig, solange sie sich mit dem dem erworbenen Produkt beiliegenden Lizenzvertrag deckt.

Die ausführliche Antwort von Gerald D.:

"In meiner Antwort beziehe ich mich auf mehrere online verfügbare Dokumente. Die Links zu diesen Dokumenten finden Sie innerhalb der Antwort, die wichtige Passagen habe ich herauskopiert und die wichtigsten Aussagen markiert.
Antworten:

ad 1)
Mitarbeiter von Kunden, die den Software Assurance Benefit "Home Use Program" aktiviert haben, erhalten für die Verwendung am Privat-Computer eine sog. FPP-Lizenz. Für diese Lizenz gelten die mitgelieferten Microsoft Lizenzbestimmungen (Microsoft Licensing Terms - MSLT). Für die meisten Produkte stehen die MSLT auch online zur Verfügung (http://www.microsoft.com/about/legal/useterms/default.aspx). Ich habe mir aus diesem Grunde die MSLT für 2007 Microsoft Office System-Desktop-Anwendungssoftware genauer angeschaut (der direkte Link lautet: http://download.microsoft.com/documents/useterms/Office%20Professional_2007_German_05fe597e-b2dd-4b83-8d7f-ebf54168b63d.pdf) und dabei folgende wichtige Aussagen gefunden.
2. RECHTE ZUR INSTALLATION UND NUTZUNG.
Bevor Sie die Software unter einer Lizenz verwenden, sind Sie verpflichtet, die entsprechende Lizenz einem Gerät zuzuweisen. Dieses Gerät ist das „lizenzierte Gerät“. Eine Hardwarepartition oder ein Blade wird als separates Gerät betrachtet.
a. Lizenziertes Gerät. Sie sind berechtigt, eine Kopie der Software auf dem lizenzierten Gerät zu installieren und zu verwenden.
b. Tragbares Gerät. Sie sind berechtigt, eine weitere Kopie auf einem tragbaren Gerät zur Verwendung durch die einzige Hauptnutzerin oder den einzigen Hauptnutzer des lizenzierten Geräts zu installieren.

3. ZUSÄTZLICHE LIZENZANFORDERUNGEN UND/ODER NUTZUNGSRECHTE.
h. Home Use Rights Edition. Wenn Sie eine Home Use Rights Edition lizenziert haben, muss das lizenzierte Gerät hauptsächlich innerhalb Ihrer Privatwohnung verwendet werden.

Die Lizenz muss einem Gerät, das hauptsächlich innerhalb der Privatwohnung verwendet wird, zugewiesen werden. Zusätzlich ist es erlaubt, die Lizenz auch auf einem tragbaren Gerät zu verwenden. D.h., die Kombination auf einem PC (Standgerät) und einem Notebook zu installieren ist erlaubt. Die Installation auf mehrere PC´s ist aber nicht möglich, da die zweite Kopie nur auf einem tragbaren Computer (der nur durch den einzigen Hauptnutzer des lizenzierten Gerätes verwendet wird) installiert werden darf.
Auch ist es nicht erlaubt, auf mehr als einem weiteren, tragbaren Gerät zu installieren.

ad 2)

Nein, generell geht das nicht. Wie oben beschrieben, ist es nur erlaubt, eine zweite Kopie der Lizenz auf einem tragbaren Computer und ausschließlich zur Verwendung durch den einzigen Hauptnutzer zu installieren.

ad 3)
Nein, es ist nicht möglich mehrere Lizenzen unter dem Home Use Program zu bestellen.
Hierüber gibt die Microsoft Product List (siehe http://www.microsoftvolumelicensing.com/userights/DocumentSearch.aspx?Mode=3&DocumentTypeId=3, Seite 58f.) Auskunft:
Home Use Program
Customers with active Software Assurance coverage for qualifying desktop applications products are eligible to participate in the Home Use Program**.  Under the Home Use Program, customers’ employees, who are users of the licensed qualifying applications, may acquire a single license for the corresponding Home Use Program software, to be installed on one home computer.  See the table or the individual product sections below to ascertain the desktop applications that qualify customers for participation in the Home Use Program.  The desktop applications that are available in the Home Use Program are also identified in the table below
Customers’ eligibility to participate in the Home Use Program ends with the expiration or termination of Software Assurance coverage on qualifying desktop applications.  Microsoft may terminate a customer’s participation in the Home Use Program, immediately and without notice, in connection with unauthorized access to or licensing through the Home Use Program website in connection with that customer’s program code.
The number of Home Use Program licenses that may be acquired for any given desktop application is limited to the number of licenses for the corresponding qualifying desktop application(s) for which the customer acquires Software Assurance.  Under the Home Use Program, an employee’s usage rights are tied to continued employment with the Customer, and end with termination of employment, termination or expiration of Software Assurance coverage for the copy of the corresponding desktop application that employee uses at work, the employee is no longer a user of the licensed copy of the software, or upon the employee’s installation and use of any prior or later version of that desktop application pursuant to a Home Use Program license.
Customers are not responsible for their individual employee’s compliance with the Home Use Program end user license terms.  Those terms are between Microsoft and the customer’s employee and do vary from the rights provided under the customers Volume Licenses (e.g. the employee may install only one copy of the HUP software). We do require that customers limit the Home Use Program access to employees and inform employees of when they should discontinue use of the Home Use Program software in conjunction with a lapse in Software Assurance coverage or employment termination.

Bildvorschau in Windows Vista wiederherstellen

Eine Frage die ich schon so oft bekommen habe, dass ich die Antwort endlich bloggen muss:

“Ich kann unter Vista Bilder nicht mehr öffnen. Wenn ich Bilder als Anhang bekomme muss ich sie erst speichern…”

Antwort: Vermutlich wurden die Dateizuordnungen (meist durch einen anderen Bildbetrachter) verändert.

Lösung: Alle Bilddateien wieder der Windows-Fotogalerie zuordnen.

Wie:

Im Startmenü oder in der Systemsteuerung “Standard” eingeben und den Eintrag “Standardprogramme” auswählen:

image

Dort unter Programme die “Windows-Fotogalerie” auswählen:

image

Dort entweder auf “Dieses Programm als Standard festlegen” klicken, oder ab er “Standards für dieses Programm auswählen”, wenn nicht alle Bilddateitypen mit der Windows-Fotogalerie verknüpft werden sollen.

image

Nun sollten alle Bilddateien wieder richtig angezeigt werden!

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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