Formatkrieg entschieden! Blu-ray als Sieger!

Am 6.Jänner habe ich einen Beitrag mit genau der gleichen Überschrift verfasst, damals aber noch Fragezeichen statt Ausrufungszeichen benutzt.

Was meine Berechung gezeigt hat, nämlich dass knapp 75% aller Filme nach Warner's Wechsel in das Blu-ray Lager, nur mehr als Blu-ray erhältlich sein werden, wurde interessanterweise relativ wenig öffentlich diskutiert. Aber Toshiba muss diese Zahlen auch gesehen haben, und hat sich daher entschieden, die Notbremse zu ziehen und HD-DVD aufzugeben.

Mobiles Telefonbuch

Seit kurzem kann man unter http://www.herold.mobi kostenlos vom Pocket PC (oder auch von jedem anderen internetfähigen Handy mit Browser) das Telefonbuch durchsuchen.

Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit eine gefundene Nummer direkt zu wählen, in's Telefonbuch zu übernehmen oder als SMS zu versenden.

image image

Wie bereits bei ClubPocketPC berichtet, bietet Herold schon länger ein kostenpflichtiges Softwareprogramm namens Herold Mobile für den Pocket PC an, welches noch mehr kann, unter anderem auch "Reverse Lookup" also die Möglichkeit einen eingehenden Anrufer zu identifizieren, obwohl dieser nicht in den eigenen Kontakten, sondern nur im österreichischen Telefonbuch ist.

 Herold Mobile

Speicher-Check - Wie viele Riegel habe ich?

Memory CheckMit einem einfachen Skript ist es möglich in Windows Vista herauszufinden wie viele Speicherbänke man hat, und wie viele Speicherriegel darin verbaut sind. Gerade bei Notebooks die man aufrüsten möchte, und wo man vielleicht nicht leicht Zugang hat um einfach nachzuschauen, ist das eine wertvolle Information: 

On Error Resume Next
strComputer = ".\root\cimv2"
s = ""
Set objWMI = GetObject("winmgmts:\\" & strComputer)
sWmiq = "Select * from Win32_PhysicalMemory"
Set colItems = objWMI.ExecQuery(sWmiq,,48)
totalmem = 0

For Each objItem in colItems
  s=s & "Bank: " & objItem.BankLabel & vbCrLf
  s=s & "Capacity: " & objItem.Capacity/1048576 & " MB" & vbCrLf
  s=s & "Data Width: " & objItem.DataWidth & vbCrLf
  s=s & "Speed: " & objItem.Speed & " ns" & vbCrLf & vbCrLf
  totalmem = totalmem + objItem.Capacity/1048576
  tx = objItem.TypeDetail
Next

s = "Total Memory: " & totalmem & " MB" & vbCrLf & vbCrLf & s
Wscript.Echo s
Set WshShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")

Das Skript dann einfach als Administrator ausführen.

Das schöne an dem Skript ist, dass man kein Zusatztool braucht.

CPU-ZWill man mehr über das System wissen, kann man natürlich auch Tools wie Lavalys Everest oder CPU-Z einsetzen. Mit diesen Tools kann man sogar den Hersteller, die Seriennummer, das Herstellungsdatum u.v.m. herausfinden.
 

Datenzerstörung mit Bordmitteln

zerstörte Festplatte Was oft aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit vergessen wird, wenn man eine defekte Festplatte unter Garantie einschickt oder eine alte Festplatte auf eBay verkauft, ist die Tatsache, dass die Daten auf der Platte (wenn man nicht Bitlocker Laufwerksverschlüsselung verwendet hat) von jedermann relativ leicht ausgelesen werden können, selbst wenn man die Platte löscht oder gar formatiert.
Wenn man die Platte nicht gerade physisch vaporisieren kann, was eben meist bei Garantiefällen oder eBay-Verkauf als Option ausscheidet, kann man auf mehr oder weniger effiziente, kostenlose oder kostenpflichtige Tools zum "Wipen" oder "Shredden" zurückgreifen. Eines davon ist Disk Wipe von Winternals, das früher Bestandteil von Erd-Commander war, und jetzt von Microsoft im Rahmen des "D.A.R.T." (Diagnostic and Recovery Toolset") angeboten wird, welches aber nur als Teil des Microsoft Desktop Opimization Pack an Firmenkunden mit Wartungsvertrag (Software Assurance) abgegeben wird.
Viel einfacher und kostengünstiger - weil in Windows Vista integriert, ist das Tool cipher.exe welches die Festplatte auf Befehl in 3 Schritten zuerst mit Nullen, dann mit Einsen, dann mit Zufallswerten überschreibt.
FORMAT drive_letter: /FS:NTFS /V:label /X
CIPHER /W:drive_letter:\
Nach einem Durchlauf kann man nur mehr mit teurer Spezialsoftware oder forensischen Tools bzw. in Speziallabors fragmentarisch Daten auslesen. Wenn einem das aber auch noch zu wenig ist, kann man auch ein Batch Skript verfassen, das diesen Durchgang mehrmals hintereinander durchführt.
Sollte das Formatieren direkt aus Windows heraus nicht möglich sein, z.B. weil es sich um eine Systemplatte handelt, kann man das ganze natürlich auch von einer Befehlszeile machen, zu der man mit Hilfe der bootfähigen Windows Vista DVD kommt. Diese Methode habe ich in meinem Beitrag "Vista Kommandozeile von der Installations DVD" beschrieben.
 

Gespeicherte Benutzeranmeldung vom Client entfernen

image Wenn man den Home Server das erste Mal konfiguriert, wird man vielleicht über den Administrator - Account auf den Share zugreifen um zum Beispiel von \\homeserver\Software\Home Server Connector Software ebendiese zu installieren.

Erst dann wird man User anlegen, deren Benutzernamen und Passwörter mit denen auf den Clients übereinstimmen.

Das Problem ist aber jetzt, dass sich Windows das Passwort des Administrators gemerkt hat, und daher jeder Client immer Zugriff auf alle Ordner bekommt.

Um unter XP oder Vista gespeicherte Benutzernamen und Kennwörter ("Credentials") zu löschen, kann man mittels der Tastenkombination Win + R den Dialog "Ausführen" öffnen, dort den Befehl "rundll32.exe keymgr.dll, KRShowKeyMgr" eingeben und mit Enter oder OK bestätigen. Dann erhält man den Dialog "Gespeicherte Benutzernamen und Kennwörter" und kann dort gezielt den Eintrag für den Homeserver markieren und mit dem Button "Entfernen" löschen. 

Dieser Tipp ist natürlich nicht nur in meinem angeführten Home Server Beispiel nützlich sondern generell ein einfacher Weg, gespeicherte Credentials wieder los zu werden.

Vista Marktanteil: Glückszahl 13%

Unmittelbar vor dem Start von Windows Vista Service Pack 1 steht Windows Vista heute, am 3.2.2008 bei knapp 13% Marktanteil.

Anfang Dezember 2007 habe ich eine etwas gewagte Prognose abgegeben, Vista würde bereits in der Jänner 2008 Statistik von Net Applications auf 15% kommen. Dieses optimistische Ziel hat Vista mit 12% doch knapp verfehlt. Ich hatte wohl die Vista PC's unter dem Christbaum überschätzt.Torteimage
Eine weitere Prognose von mir war, dass sich "kurz" nach dem Release von SP1 schon 25% Marktanteil ergeben werden. Das scheint aus heutiger Sicht aber doch auch etwas optimistisch, denn es würde eine Verdoppelung innerhalb kurzer Zeit bedeuten. Ich gehe zwar davon aus, dass (wie immer) viele Firmen nur auf Service Pack 1 gewartet haben, und sich daher jetzt ein kleiner Sprung und ein steilerer Anstieg für den Rest des Jahres ergeben wird.
Ob Vista wirklich noch im Jahr 2008 XP überholen wird, ist natürlich aus heutiger Sicht auch eine gewagte Prognose, aber selbst pessimistisch gesehen müsste es spätestens im Februar oder März 2009 so weit sein.
Wie immer ist in der untenstehenden Grafik Windows XP ausgeblendet, damit man die anderen Linien erkennen kann. Windows XP steht noch bei 75,07%

image

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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