"Veni Vidi Vista" Verkaufstrainings für Microsoft Partner

Von meinem Kollegen Georg Binder und mir gemeinsam entwickelt, werden wir diesen Herbst an verschiedenen Standorten Windows Vista Verkaufsschulungen für Microsoft Partner anbieten.

In der 3 stündigen Verkaufsschulung gehen wir auf die konkreten Vorteile von Windows Vista in 5 verschiedenen Szenarien ein, beleuchten die Unterschiede zu Windows XP konkret, und gehen auch detailliert auf die aktuellen Herausforderungen im Markt ein (Treiber- und Applikationskompatibilität, Hardwareanforderungen...) Wir zeigen auch das Business Value Assessment Tool, mit dem man konkret Kosten-Nutzenrechnung für Windows Vista Projekte machen kann.

Mitglieder des Microsoft Partnerprogramms können sich hier anmelden, die Veranstaltung ist kostenlos!

Ort Vortragender Datum & Anmeldung
Wien Georg Binder 03.12.2007
Linz Georg Binder 05.12.2007
Salzburg Christian Haberl 26.11.2007
Innsbruck Christian Haberl 27.11.2007
Dornbirn Christian Haberl 28.11.2007
Graz Georg Binder 27.11.2007
Klagenfurt Georg Binder 26.11.2007

KlangBilder: Microsoft's Digital Home von 9.-11.11.

klangbilder 07 Auf der KlangBilder 07 von 9.-11.11.2007 im Hilton Vienna Danube könnt ihr nicht nur mich, sondern vor allem sämtliche Produkte aus Microsoft's Digital Home live erleben. Auf diesem Messe-Event für Unterhaltungs-Elektronik gibt es nur das Beste! Zu sehen und zu hören! So jedenfalls der Veranstalter.

Daher werde ich auch mein bestes geben und dort ein kleines Wunderland aus Microsoft Technologien aufbauen, einerseits natürlich einen Windows Home Server - dieses Produkt, das in Kürze erhältlich sein wird, steht im Mittelpunkt meines Showcase. Andererseits werde ich auch Windows Media Center, XBox360, Extender und Streaming Clients herzeigen und demonstrieren, wie all das zusammenspielt.

Hier ein kleiner Überblick, was euch erwartet:

Microsoft Digital Home
Wann: Freitag 9.11. und Samstag 10.11. von 10-19h; Sonntag 11.11. von 10-18h
Wo: Zimmer 132, Hilton Vienna Danube, Handelskai 269, 1020 Wien
Näheres: http://www.klangbilder.at/

Alternate eröffnet in Wien: Windows Vista Home Premium für 69€

Alternate, ein deutscher (Versand-)händler für Computer, manchen vielleicht aus der Computerzeitschrift c't bekannt, wo er seit vielen Jahren mit seiner Werbung vertreten ist, hat in Österreich eine Filiale eröffnet und zwar auf der Triesterstraße 282 in Wien.

Als Eröffnungsangebot bietet er Vista Home Premium um nur 69€ an. Damit verliert er pro verkauftem Windows ca. 10-20€! - Es ist also wirklich ein Eröffnungsangebot um in Wien bekannt zu werden und Leute in sein Geschäft zu locken.

Uns soll's recht sein - Wo sonst kriegt man Windows Vista Home Premium um 20€ billiger als beim günstigsten Geizhals-Händler!

Gestern waren noch ein paar dutzend lagernd - ich würde also morgen Samstag gleich zuschlagen!!!
Ich vermute, er verkauft es nur "solange der Vorrat reicht!" - also bitte mir keine Vorwürfe machen, wenn es bald ausverkauft ist bzw. er den Preis wieder raufsetzt!

Update: Heute Sa., 27.10.2007 09:30 noch ausreichend lagernd

ALTERNATE Computerversand Austria GmbH & Co. KG
Triester Strasse 282-284
A-1230 Wien
Öffnungszeiten für den Store in Wien:
Montag - Freitag: 10:00 - 20:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr

Vista Ultimate Extras: 19 zusätzliche Sprachen

Wie Georg Binder in seinem Vistablog berichtet, sind für Windows Vista Ultimate ab sofort 19 zusätzliche Sprachpakete verfügbar:

Diese sind:
Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Portugiesisch, Kroatisch, Rumänisch, Tschechisch, Serbisch, Estnisch, Slovakisch, Griechisch, Slovenisch, Hebräisch, Thai, Ungarisch, Türkisch, Lettisch, Ukrainisch, Litauisch

Mit den bisher bereits verfügbaren 16 Sprachen Deutsch, Englisch, Chinesisch (Hongkong SAR), Chinesisch (vereinfacht), Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Schwedisch und Spanisch sind nun insgesamt 35 Sprachen verfügbar.

http://www.vistablog.at/stories/15517/

How To: Crash Dump analysieren (Oder: "Wer ist schuld an dem Bluescreen?")

Bluescreens haben etwas ziemlich mystisches an sich. Viele Anwender meinen, dass es Stop-Fehler nur unter Windows gibt, und diese etwas mit der (fehlenden) Stabilität des Betriebssystems selbst zu tun haben.
Wer sich über Microsoft und/oder Windows lustig machen möchte erwähnt gerne gehäßig diese Bluescreens of Death (BSOD) und ihre angebliche Häufigkeit unter Windows Betriebssytemen.
Man könnte dann kontern, dass in anderen Betriebssystemen ein Bluescreen gar nicht auffällt, weil er sich von der Benutzeroberfläche kaum unterscheidet ;-)
Tatsächlich gab es aber vor allem zur Zeit von Windows 98 und Windows ME noch sehr viele Bluescreens. 

Heute - also unter NT basierten Betriebssystemen wie XP, Vista, Server 2003 und Server 2008, werden fast alle Stop-Fehler von fehlerhaften Treibern oder von sehr systemnaher fehlerhafter Software verursacht, oder - was noch schlimmer ist - von tatsächlich physisch schadhaften Hardwarekomponenten.
Egal was schuld ist, für mich als Trainer und Vortragender sind Bluescreens vor allem lästig und mitunter peinlich. In anderen Situationen - z.B. wenn durch einen Bluescreen Daten verloren gehen, kann so ein Stop Fehler sogar massiven Schaden anrichten.

Doch wie wird man aus den Crash Daten schlau? Woher weiss man, welcher Treiber daran schuld ist?
Nicht immer gibt der Blue Screen of Death selbst diese Auskunft.
Oft ist das einfacher, als man ob der kryptischen Daten vielleicht meint. Dieser Guide soll eine Anleitung dazu geben.

  1. Zunächst besorgen wir uns die Debugging Tools für unsere Plattform: 32Bit 64Bit.
  2. Dann starten wir windbg - Wichtig: Als Administrator ausführen! 
  3. Im File Menü, klicken wir auf Symbol File Path.
  4. Im Symbol Path Fenster geben wir folgendes ein:
    "srv*c:\cache*http://msdl.microsoft.com/download/symbols;"
    und bestätigen mit 'ok' 
  5. Im File Menü wählen wir "open crash dump..." und wählen unter c:\Windows\Minidump das File aus, das wir analysieren wollen - in der Regel das neueste.
    Bei mir gab es ja schon einige Crashes - es wird also Zeit dass ich dem Übeltäter auf die Spur komme. Für jeden Crash liegt ein Crash Dump File mit einem Namen wie Mini102107-03.dmp in dem Verzeichnis.
     
  6. Jetzt ein paar Sekunden auf das Ergebnis warten - Falls die Firewall sich meldet - es wird versucht auf die Symbol Files unter msdl.microsoft.com/download/symbols zuzugreifen - muss man die Firewall Warnung bestätigen, windbg schliessen und noch einmal bei Punkt 2 bestätigen.
  7. Im Ergebnisfenster sucht man die Zeile "Probably caused by: " - Danach steht der Übeltäter fest:


 

Mit einer guten Suchmaschine findet man schnell näheres heraus, dann einfach eine neue Treiberversion vom Hersteller herunterladen und das Problem sollte behoben sein.

Möchte man mehr wissen, kann man noch !analyze -v ausführen und bekommt dann noch genauere Hinweise:

*******************************************************************************
*                                                                             *
*                        Bugcheck Analysis                                    *
*                                                                             *
*******************************************************************************

DRIVER_POWER_STATE_FAILURE (9f)
A driver is causing an inconsistent power state.
Arguments:
Arg1: 00000003, A device object has been blocking an Irp for too long a time
Arg2: 88651030, Physical Device Object of the stack
Arg3: 8855a3d0, Functional Device Object of the stack
Arg4: 86225950, The blocked IRP

In meinem Fall war also der Übeltäter usb8023x.sys - der Remote NDIS USB driver.

Ach ja - das für mich überraschende Ergebnis meiner Websuche:
http://support.microsoft.com/kb/931671/en-us

Der Treiber dürfte in meinem konkreten Fall also ein Windows eigener Treiber sein und der Bugfix ist über den oben genannten Knowledge Base Artikel erhältlich. Hoffen wir dass damit meine Bluescreen Probleme behoben sind...

The Hidden Guide: How To Analysis Crash Dump

RSS to ASX Converter mit ASP.net, C# und XSLT

Es muss ja irgendeinen Grund haben warum mein Blog "Kraut und Rüben Blog" heisst, oder? Der Grund ist der Themenmix in meinem Blog. Meine Interessen reichen von Windows Vista und Office 2007 (schon bemerkt?) bis hin zu Exchange 2007, Security und Spam Filtering, aber auch in den Bereich Development insbesondere Web Development hinein.

Meine Frau und ich hören gelegentlich Podcasts und ich arbeite auch an einem Projekt um Fernsehaufzeichnungen vom Haus meiner Schwiegereltern in den U.S.A. auf unser Media Center nach Österreich zu bringen. In beiden Fällen verwenden wir RSS Feeds.

Da kam mir die Idee die RSS Feeds mittels XSLT in ASX Playlists umzuwandeln, um sie dann direkt im Windows Media Player oder Windows Media Center aufrufen zu können.

Das ganze funktioniert natürlich nur mit RSS Feeds, die Audio oder Video Enclosures enthalten, in einem Format, für das ein Codec installiert ist.

Der Aufruf funktioniert so:

http://server/RSS.aspx?feed=http://static.orf.at/podcast/oe1/oe1_geschichte.xml&type=asx.xslt

Man sieht schon, der RSS feed lässt sich über einen Parameter übergeben, ebenso das anzuwendende xslt.

Folgende 3 Dateien sind notwendig:

rss.aspx

<%@ Page Language="C#" AutoEventWireup="true" CodeFile="RSS.aspx.cs" Inherits="RSS" %>
<%
if ( Page.Request["type"] == "asx.xslt" )
{
Response.ContentType = "video/x-ms-wvx";
}
%>
Theoretisch lassen sich über den Parameter 'type=' auch andere Xslt Transformationen machen, z.b. in HTML. Näheres dazu hier.

 

rss.aspx.cs

using System;
using System.Data;
using System.Configuration;
using System.Collections;
using System.Web;
using System.Web.Security;
using System.Web.UI;
using System.Web.UI.WebControls;
using System.Web.UI.WebControls.WebParts;
using System.Web.UI.HtmlControls;
using System.Xml;
using System.Xml.Xsl;  

public partial class RSS : System.Web.UI.Page
{
private void Page_Load(object sender, System.EventArgs e)
{
XmlDocument _xmlDocument;
XmlDocument _xmlOutput;
XmlReader _xmlReader;
XslTransform _xslTransform;  

_xmlDocument = new XmlDocument();
_xmlOutput = new XmlDocument();
_xslTransform = new XslTransform();
 
_xmlDocument.Load(Page.Request["feed"]);
_xslTransform.Load(Server.MapPath(Page.Request["type"]));

 _xmlReader = _xslTransform.Transform(_xmlDocument, new XsltArgumentList());
_xmlOutput.Load(_xmlReader);

Response.Write(_xmlOutput.OuterXml);
}
}

Ein guter Teil dieser Datei ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen sondern von Jeff Julian, XML MVP, aus seinem Artikel über RSS nach HTML Transformation mittels XSLT.

asx.xslt

<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<xsl:stylesheet version="1.0" xmlns:xsl=http://www.w3.org/1999/XSL/Transform>
    <xsl:output method="xml" />
    <xsl:template match="rss/channel">
    <ASX version = "3.0">
        <TITLE>
            <xsl:value-of select="title" />
        </TITLE>
        <xsl:apply-templates select="item" />        
    </ASX>
    </xsl:template>    
    <xsl:template match="item">
        <ENTRY>
            <xsl:if test="enclosure">
                <TITLE><xsl:value-of select="title" /> <xsl:value-of select="pubDate" />
<xsl:value-of select="description" /></TITLE>
                <REF HREF="{enclosure/@url}" />
            </xsl:if>            
        </ENTRY>
    </xsl:template>
</xsl:stylesheet>
Diese xslt Datei sollte alle RSS Feeds, die Enclosures enthalten, in korrekte ASX Playlists transformieren.

Defragmentieren einzelner Volumes unter Windows Vista

image

In meinem Vista Q&A #1 habe ich die Frage eines meiner Kursteilnehmer nach der gezielten Defragmentierung einzelner Volumes unter Windows Vista beantwortet.
Für den Poweruser sicher keine große Sache, dass man jetzt die Kommandozeile verwenden muss.
Für etwas, was früher in der grafischen Oberfläche möglich war, aber doch irgendwie ein Rückschritt.

Microsoft hat das offenbar mittlerweile auch erkannt, und wird daher laut Paul Thurrot in Service Pack 1, das im Februar 2008 erwartet wird, eine Möglichkeit bieten, auch über die grafische Oberfläche gezielt bestimmte Volumes zu defragmentieren:

Text in SmartArt und zurück (Office Q&A #1)

Sehr einfach ist es in Office 2007 möglich aus einer Aufzählung oder Liste eine ansprechende SmartArt Grafik zu machen.
Converted PowerPoint Agenda slide 

Der Vorteil gegenüber einer "gezeichneten" Grafik oder einer in einem Zeichen- oder Bildbearbeitungsprogramm erstellten Grafik liegt auf der Hand: Die Grafik verwendet den hinterlegten Text und kann daher mit wenigen Klicks geändert werden. Sowohl das Layout, also die Art der Smartart Grafik, als auch Farben und Design:
image image

imageimage 

imageimage 

Es lassen sich sogar Teile der Liste entfernen und die Elemente der SmartArt ordnen sich automatisch neu an:

image

Auch der Text läßt sich im Nachhinein noch leicht verändern:image 
image
Um eine SmartArt Grafik später wieder in eine Aufzählungsliste mit Bullets zurückzuverwandeln, kann man die Rückgängig-Funktion verwenden, falls man die Datei noch nicht gespeichert hat.
Hat man die Datei bereits gespeichert, kann man die Liste aus der SmartArt Textbox mittels Copy & Paste herauskopieren.

Eine Funktion mit der man die SmartArt-Grafik einfach wieder in eine Liste zurückverwandelt gibt es nicht.

Minianwendungen („Gadgets“) für die Windows Vista Sidebar entwickeln

Nachdem ich im Büro recht gute PC Lautsprecher, aber kein Radio habe, höre ich gerne Internet Radio. Auch bin ich oft in Amerika und höre dann gerne österreichische Radiosender von dort aus.

Mein Musikgeschmack ist ziemlich vielfältig, ich höre gerne Radio Stephansdom, gelegentlich Ö1, manchmal FM4, und auch oft Radio Wien. Ö3 höre ich selten bis gar nicht bzw. nur beim Autofahren.

Als ich davon hörte, dass es ein Ö3-Windows Sidebar Gadget gibt, wollte ich mir dieses dennoch herunterladen, weil ich wissen wollte, was dahinter steckt, Windows Sidebar Gadgets sollen ja so schön und relativ einfach zu entwickeln sein. Leider war das Sidebar Gadget damals vorübergehend nicht verfügbar, und ein paar Webcasts und Blog-Artikel später beschloss ich einfach ein eigenes Sidebar Gadget für österreichische Radiosender zu bauen, zumal mir Ö3 alleine ohnehin nicht reichen würde.

Ein Vista Gadget, auf Deutsch auch "Minianwendung" bezeichnet, besteht im Wesentlichen aus einigen Files die im Verzeichnis C:\Users\%USERNAME%\AppData\Local\Microsoft\Windows Sidebar\Gadgets abgelegt sind.

Das Unterverzeichnis ATRadio07.gadget enthält diese Files:

  • gadget.xml
  • atradio.html, atradio.css, atradio.js
  • flyout.html, flyout.css, flyout.js
  • settings.html
  • atradio.png, glass130.png, glass130c.png, logo.png

 

 

 

Das File gadget.xml, die Manifest-Datei, enthält alle Definitionen für das Gadget:

gadget.xml

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<gadget>
<name>ATRadio</name>
<namespace>this.at.radio</namespace>
<version>0.4</version>
<author name="Christian Haberl">
<info url="http://www.this.at" text="www.this.at" />
<logo src="logo.png" />
</author>
<copyright>© 2007</copyright>
<description>Radio aus Österreich.</description>
<icons>
<icon height="64" width="64" src="atradio.png" />
</icons>
<hosts>
<host name="sidebar">
<base type="HTML" apiVersion="1.0.0" src="atradio.html" />
<permissions>full</permissions>
<platform minPlatformVersion="1.0" />
<defaultImage src="atradio.png" />
</host>
</hosts>
</gadget>

Wenn das Manifest File vorhanden ist, wird das Gadget auch automatisch im Vista Gadget Auswahlfenster angezeigt:

atradio.html ist der Hauptteil des Gadgets, den Javascript Code habe ich in atradio.js ausgelagert, die Styles in atradio.css.

Der Aufbau ist recht einfach: Es gibt einen Button der gleichzeitig den Radiosender anzeigt und das Flyout öffnet um den Sender zu wechseln. Es gibt ein Windows Media Player Objekt und einen Start und einen Stop Button.

Im Wesentlichen wird das Windows Media Player Objekt mittels Javascript angesteuert, um die Radiostreams abzuspielen.

Wenn ein Stream gespielt wird, zeigt das Media Center Objekt eine Visualisierung, sonst wird der Status angezeigt, etwa "Buffering…" oder "Error".

Error bedeutet übrigens so gut wie immer, dass der Streaming Server überlastet ist, was bei Ö3 und Radio Wien an einem Arbeitstag unter Tags recht oft vorkommt, wenigstens in letzter Zeit.

atradio.html

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<html>
<head>
<title>ATRadio</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="atradio.css">
<script src="atradio.js" language="javascript" type="text/javascript"></script>
</head>  
<body id="gadgetContent" onload="SetupGadget();">
<input type="button" value="select station" id="stationname" onclick="toggleFlyout()"><br>
<div id="whichState">...</div>
<div id="mplayerdiv">
    <object id="Player" classid="CLSID:6BF52A52-394A-11d3-B153-00C04F79FAA6">
        <param name="autoStart" value="False">
        <param name="SendPlayStateChangeEvents" value="True">
        <param name="SendErrorEvents" value="True">
        <param name="SendOpenStateChangeEvents" value="True">
        <param name="TransparentAtStart" value="True">
        <param name="uimode" value="none">
    </object>
</div>
<br>
<input type="button" name="BtnPlay" value="play" onclick="StartMeUp()" id="BtnPlay">
<input type="button" name="BtnStop" value="stop" onclick="ShutMeDown()" id="BtnStop">
</body>
</html>
 
atradio.js

function SetupGadget()

{
System.Gadget.Flyout.file = "flyout.html";
/*System.Gadget.settingsUI = "settings.html";*/
System.Gadget.Flyout.onShow = FlyoutShowing;
System.Gadget.Flyout.onHide = FlyoutHidden;
var iFlyoutTimerID;
Player.attachEvent("StatusChange", UpdateStateController);
if(System.Gadget.Settings.read("Station Name")!=""){
stationname.value=System.Gadget.Settings.read("Station Name");
Player.error.clearErrorQueue();
Player.URL=System.Gadget.Settings.read("Station URL");
}
}
function FlyoutShowing() {
iFlyoutTimerID = window.setInterval('UpdateStation();', 100);
}
function FlyoutHidden() {
window.clearInterval(iFlyoutTimerID)
}
function UpdateStation() {
if (System.Gadget.Flyout.show==true) {
if (stationname.value!==System.Gadget.Settings.read("Station Name")) {
if (System.Gadget.Settings.read("Station Name")!=="") {
stationname.value=System.Gadget.Settings.read("Station Name");
}
Player.error.clearErrorQueue();
Player.URL=System.Gadget.Settings.read("Station URL");
StartMeUp ();
}
} else {
UpdateStateController();
window.ClearInterval(iFlyoutTimerID);
}
}
function StartMeUp () {
Player.controls.play();
UpdateStateController();
}
function ShutMeDown () {
Player.controls.stop();
UpdateStateController();
}
function toggleFlyout() {
if (System.Gadget.Flyout.show==false) {
System.Gadget.Flyout.show=true;
UpdateStateController();
} else {
System.Gadget.Flyout.show=false;
UpdateStateController();
}
}
function UpdateState(whichStateText, showHide) {
    if (showHide == "hide") {
        mplayerdiv.style.visibility='visible';
        whichState.style.visibility='hidden';
}
if (showHide == "show") {
        mplayerdiv.style.visibility='hidden';
        whichState.style.visibility='visible';
}
whichState.innerText = whichStateText;
}
function UpdateStateController() {
     if (Player.error.errorCount > 0) {
          UpdateState("Error!", "show");
          /* whichState.innerText = Player.error.item(Player.error.errorCount - 1).errorCode; */ 
          return;
     }
if (Player.playState==3){        
         UpdateState("Playing...", "hide");
         return; } else {
         switch (Player.openState) {
         case 10:
         UpdateState("Connecting...", "show");
         break;    
         case 11:
         UpdateState("Loading...", "show");
         break;        
         case 12:
         UpdateState("Opening...", "show");
         break;
         }
         switch (Player.playState) {
         case 1:
         UpdateState("Stopped", "show");
         break;    
         case 6:
         UpdateState("Buffering...", "show");
         break;        
         case 7:
         UpdateState("Waiting...", "show");
         break;
         case 8:
         UpdateState("Media Ended", "show");
         break;    
         case 11:
         UpdateState("Reconnected", "show");
         break;        
         }
        }
}

Da ich die Sender über das Flyout ändere, habe ich das Settings-Fenster momentan auskommentiert.
Viele Gadgets verwenden es, daher möchte ich es hier auch kurz anschneiden:
Die Zeile System.Gadget.settingsUI = "settings.html"; würde bewirken, dass seitlich vom Gadget ein Settings-Button auftaucht, der das Gadget selbst verkleinert und settings.html anzeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

flyout.html ist das Flyout-Fenster, welches sich öffnet, wo man den Sender auswählen und damit umschalten kann. Nachdem der Sender ausgewählt wurde wird er mittels System.Gadget.Settings.write in die Gadget-spezifischen Variablen geschrieben.

flyout.html

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<html>
<head>
<title>ATRadio</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="flyout.css">
<script src="flyout.js" language="javascript" type="text/javascript"></script>
</head>
<body onload="Init();">
<select id="Station" multiple="multiple" onchange="WriteSettings();" onclick="WriteSettings();" name="Station">
<option value="mms://stream4.orf.at/oe1-wort">Ö1 Live</option>
<option value="mms://stream4.orf.at/oe1-news">Ö1 Inforadio</option>
<option value="mms://stream4.orf.at/radiowien_live">Radio Wien</option>
<option value="mms://stream2.orf.at/oe3_live">Ö3</option>
<option value="mms://stream1.orf.at/fm4_live">FM4</option>
<option value="http://www.kronehit.at:8081/stream.m3u">Krone Hit Radio</option>
<option value="http://www.energy.at/cont/energylive/nrjmedia.asx">Energy 104.2</option>
<option value="http://srvhost24.serverhosting.apa.net:8000/rsdstream128.m3u">Radio Stephansdom</option>
<option value="http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u">Orange</option>
</select>
</body>
</html>

 

flyout.js

function Init()
{
Station.selectedIndex=System.Gadget.Settings.readString("Station Index");
}
function WriteSettings ()
{
System.Gadget.Settings.write("Station Name",Station.options[Station.selectedIndex].text);
System.Gadget.Settings.write("Station URL",Station.options[Station.selectedIndex].value);
System.Gadget.Settings.writeString("Station Index",Station.selectedIndex);
System.Gadget.Flyout.show=false;
}

 

Da man ein Flyout nur vom Haupt-Gadget (atradio.htm) aus- und einklappen kann, ich aber wollte, dass es sich automatisch einklappt, sobald ein neuer Sender ausgewählt wurde, verwende ich - wie übrigens viele andere Gadget-Developer auch – "Polling", um zu sehen ob sich im Flyout etwas geändert hat. Das ist etwas "dirty", lässt sich aber meines Wissens nach nicht besser lösen. Ich polle natürlich nur solange das Flyout offen ist, ob es einen neuen Sender in den System.Gadget.Settings gibt, wenn ja, starte ich diesen, und schließe das Flyout. All das ist vom Haupt Gadget aus notwendig und nur mit Polling möglich, es lässt sich nicht vom Flyout auf das Hauptgadget zugreifen!

Zum Testen muss man das Gadget immer wieder zur Sidebar hinzufügen bzw. schließen. Außerdem empfiehlt es sich, Skriptdebugging einzuschalten, damit man Javascript Fehlermeldungen bekommt.

So sieht nun das fertige Gadget in der Sidebar aus, mit ausgeklapptem Flyout:

Ziemlich genial funktioniert das Packaging des neuen Gadgets: Einfach alle Files zippen, und die Endung von .zip in .gadget umbenennen! Fertig!

Mein Gadget bekommt man unter http://www.this.at/ATRadio07.zip

Man kann mein Gadget auch schon bei http://vista.gallery.microsoft.com/ herunterladen und bewerten.

Würde mich auch über Feedback freuen!

 

Digitale Signatur und Bürgerkarte in Österreich unter Windows Vista - Ein Statusbericht

Was man braucht:
Generell braucht man für die digitale Signatur, besonders für die in Österreich rechtsgültige digitale Signatur sowie für die österreichische Bürgerkarten-Lösung folgendes:

Kartenleser
Einen Kartenleser mit externem Pinpad zur Eingabe des Codes. Die am meisten eingesetzten Geräte sind von der Firma reiner-sct in Deutschland z.B. der besonders günstige Cyberjack Pinpad.

A-Sign Client
Eine Karte mit einem Zertifikat einer akkredidierten Zertifizierungsstelle. In Österreich ist das die Firma a-trust, Karten können entweder Bankomatkarte oder Mastercard sein, oder eigene a-trust Karten. Die Kosten dafür kann man unter www.a-trust.at  finden.

TrustDesk
Die digitale Signatur auf der eCard hingegen kann nur für eGovernment, also als Bürgerkarte verwendet werden, ist dafür aber kostenlos.

Softwareseitig braucht man:

  • Den Treiber der Firma Reiner SCT, Cyberjack Base Components. Die aktuellste Version, die direkt von Reiner SCT support@reiner-sct.com erhältlich ist, hat die Versionsnummer 5.16.0 – das ist bereits ein Vista Beta Treiber, in drei Wochen ist laut Reiner SCT mit einer finalen Version zu rechnen.
  • Den a-sign Client der Firma a-Trust. Aktuell in der Version 1.2.3.6 noch nicht offiziell für Vista geeignet, aber mit einigen Einschränkungen und Workarounds verwendbar.
  • Eine sogenannte Security Layer Software und Bürgerkartenumgebung (BKU). Diese Software dient dem zweck der sicheren (rechtsgültigen) digitalen Signatur und der Verwendung von Behördenanwendungen nach dem Konzept „Bürgerkarte“
    z.B. Trustdesk Basic von der Firma ITSolution oder HotSign von der Firma BDC

Zur Installation

  • Die Installation des Treibers von Reiner SCT verläuft ohne Probleme. Die Karte kann dann auch getestet werden.
    Der a-sign Client aber ist nicht für Vista geeignet und man muss sich momentan mit unguten Workarounds helfen. Entweder ausführen als Administrator, Geschützen Modus im Internet Explorer abschalten oder gleich User Account Control abdrehen, wie es a.trust als temporäres Workaround in ihrem Forum empfehlen.
  • Trustdesk Basic wird nur richtig installiert wenn man beim Installationspaket „Ausführen als Administrator“ sagt, da der User Account Control Dialog nicht von alleine kommt. (Anmerkung Georg: UAC Meldung ist eine Applikationsenstellung bei korrekter Programmierung. Andernfalls werden Dinge die nicht sein dürfen kommentarlos geblockt.)
  • Außerdem natürlich in der Firewall zulassen, aber das Fenster bekommt man ohnehin.
  • Weiters den Pop Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen.
  • Ob das an Trustdesk Basic oder am Treiber für den Kartenleser liegt, kann ich nicht sagen, aber es fehlen auch die Piep-Töne am Kartenleser, so muss man sich an den Leuchtdioden orientieren ab wann man den Code eingeben kann und ob der Code angenommen wurde.

Was funktioniert und was nicht bzw. welche Einschränkungen es gibt:

Test

Funktioniert?

Einschränkung

Lösung/Workaround

Login Raiffeisen Internet Banking (erfordert Trustdesk Basic als Signatursoftware)

Ja

 

Pop-Up Blocker für 127.0.0.1 abdrehen!

Geschützen Modus deaktivieren *.

Login Finanz Online

(erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

Nein

(trustdesk)

Ja

(BDC hotsign)

Trustdesk: Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

Windows Login

?

 

Sollte eigentlich in Windows Vistamöglich sein, aber wie?

Login www.WKO.at

Ja

Pin Eingabe auf der Tastatur

Funktioniert im IE7 nicht  mit „Geschützem Modus“

 

www.zustellung.gv.at

(erfordertTrustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

Nein

(trustdesk)

Ja

(BDC hotsign)

Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

Login Sozialversicherung
(erfordert Trustdesk Basic als Bürgerkartenumgebung und Signatursoftware)

Nein
(trustdesk)

Ja
(BDC hotsign)

Fehler bei der Anmeldung. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.

BDC Hotsign statt Trustdesk Basic verwenden

Testnormal Bürgerkarte

1 Fehler
(trustdesk)

Fehler bei Punkt 1 von 4 „Signaturvalidierung durch SecurityLayer“
Es wird auch ein Fehler in TrustDesk angezeigt

 

Outlook 2007 E-Mail signieren

Ja

Pin Eingabe auf der Tastatur

 

PDF signieren

Ja

Pin Eingabe auf der Tastatur

 

SaveasAdmin
Man kann den Geschützten Modus im Internet Explorer auf zwei Arten deaktivieren. Entweder man startet den Internet Explorer als Administrator („Als Administrator ausführen“) oder man fügt die Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten hinzu. z.B. https://banking.raiffeisen.at oder https://finanzonline.bmf.gv.at/ (Anmerkung Georg: das ist natürlich besser als den IE als Admin zu starten!)

Der geschützte Modus im Internet Explorer muss immer deaktiviert werden, was manchmal okay ist (Bank oder Finanzamt als „vertrauenswürdige Seite“ einzustufen ist für mich kein Problem) manchmal aber nicht erwünscht oder lästig ist. Die Signierung sollte immer auf dem PinPad erfolgen, der a.sign Client schafft das aber unter Vista nicht, der Pin muss auf der Tastatur eingegeben werden.
Wo die Signatur statt über den a.sign Client über die Signatursoftware trustdesk funktioniert, kann die Eingabe problemlos am Pinpad erfolgen, nur das Fehlen der Töne ist lästig, so muss man auf die Leds achten, erst wenn die gelbe (rechte) LED blinkt, den Pin eingeben!
Alles was eine Bürgerkartenumgebung benötigt, funktioniert derzeit mit trustdesk basic nicht, immer die gleiche Fehlermeldung: „Fehler bei der Anmeldung…. In der Bürgerkartenumgebung ist ein Fehler aufgetreten.“
E-Mail signieren funktioniert problemlos, PDF signieren ebenso, eben bis auf die Tatsache dass man den Pin auf der Tastatur eingeben muss.

Die Firma Reiner SCT ist meiner Ansicht nach vorbildlich, sie stellt schon seit Wochen auf Anfrage immer wieder neuere Builds ihrer Vista Treiber bereit, in 3 Wochen soll der Treiber final sein. Der Treiber ist einfach zu installieren, digital signiert und meiner Erfahrung nach stabil. Nur das Fehlen der Piepstöne – das muss wohl am Treiber liegen – ist lästig.Hinweis: Wichtig ist auch, dass man im Cyberjack Gerätemanager die Firmware aktualisiert, das geht aber nur mit „Als Administrator ausführen“ oder mit deaktivierter Benutzerkontensteuerung (letzteres ist nicht empfehlenswert).

Die Firma a-Trust ist meiner Einschätzung nach spät dran und hat keinen guten Plan wie sie Vista tauglich werden wollen. Sie wollen laut eigener Aussage nicht alles für Vista neuschreiben und versuchen so den bestehenden a.sign Client irgendwie mit Workarounds Vista tauglich zu machen. Der Tipp im a.trust Forum User Account Control (Benutzerkontensteuerung) abzudrehen, ist bestenfalls eine kurzfristige Notlösung, spätestens nach dem Consumer Launch würde ich sowas – vor allem von einer Sicherheitsfirma - echt nicht mehr hinnehmen. Das ist wie einem Linux User zu sagen, er soll ab sofort als Root arbeiten damit eine bestimmte Software funktioniert. Das Problem ist, dass unbedarfte Anwender das dann machen, ohne die möglichen Konsequenzen zu kennen, und dann heißt es wieder, Windows sei so unsicher.
Außerdem ist das abschalten von UAC meiner Ansicht nach ohnehin nur ein naives Umschiffen mehrerer Probleme. Man sieht, dass es um ganz etwas anderes geht. Durch Abschalten von User Account Control (Benutzerkontensteuerung) arbeitet nicht nur jeder Prozess mit Admin Rechten, sondern es ist auch der Geschützte Modus im IE7 abgedreht. Dass das Abdrehen von UAC gar nicht nötig ist, habe ich in meinen Beispielen oben beschrieben: Geschützten Modus gezielt abdrehen, etwa durch Hinzufügen einer Seite zur Liste der „Vertrauenswürdigen Seiten“ oder gezieltes „Als Administrator ausführen“ tut’s auch! Deswegen müssen noch lange nicht alle Programme im Admin Modus laufen bzw. alle Internet Seiten immer ohne Geschützten Modus auskommen!
Und das Problem, dass der Pincode auf der Tastatur eingegeben werden muss, besteht übrigens auch bei deaktivierter Benutzerkontensteuerung.

Die Karte wird im a.sign Client abwechselnd entweder nur als PC/SC Karte oder cyberjack PinPad, selten als beides erkannt. Vielleicht hat das etwas mit dem Problem der Eingabe auf der Tastatur statt am PinPad zu tun?

BDC HotSign
Nachdem ich meine Tests zunächst mit trustdesk basic gemacht hatte, und nicht alles funktionierte, insbesondere nicht die eGoverment Funktionen, siehe Matrix, war ich positiv überrascht, dass alle diese Dinge mit bdc hotsign sehr wohl möglich waren.
Aber wenn es da nicht auch Abstriche gäbe, wäre das zu schön um wahr zu sein: BDC Hotsign stellt Windows Vista trotz 2GB Arbeitsspeicher und 3D-Grafikkarte mit 512MB Arbeitsspeicher auf Windows Vista Basic um, deaktiviert also, warum auch immer, die Windows Aero Oberfläche.
Fazit:
Nachdem es sehr mühsam war, das alles einzurichten und alles herauszufinden arbeite ich nun erfolgreich, mit nur wenigen Einschränkungen unter Windows Vista mit digitaler Signatur und Bürgerkarte.

  • Ich deaktiviere den Geschützten Modus im IE7 entweder durch Hinzufügen der jeweiligen Seite zu den vertrauenswürdigen Seiten, oder durch Ausführen von IE7 als Administrator
  • Ich finde mich einstweilen damit ab, dass ich für die einfache digitale Signatur (z.B. Mail, PDF) nicht am Pinpad sondern auf der Tastatur den Pin eingeben muss.
  • Ich verwende für die qualifizierte (sichere, rechtsgültige) digitale Signatur und für Behördenanwendungen (eGovernment) die Applikation BDC Hotsign, nicht Trustdesk Basic und finde mich damit ab, das diese das Windows Vista Design Aero verübergehend deaktiviert.
  • Gelbe LED am Kartenleser abwarten (statt Piepston) ist lästig, man gewöhnt sich aber daran.

How-To: Office Ready Pre-Installation

Da ich diesen Blog auch ganz ungeniert mißbrauchen möchte, um mir selbst Informationen zu archivieren, die ich für verschiedene Projekte recherchiert hatte, (wobei ich aber fest davon überzeugt bin, dass diese Informationen auch für meine Leser interessant sind), folgt hier ein How-To zum Thema Office 2007 "Office Ready" Pre-Installation mittels OPK. - Richtet sich natürlich primär an OEM's und SystemBuilder, aber auch Reseller, die mittels Office Ready Testversionen eine zusätzliche Umsatzchance haben wollen, indem sie dem Kunden nach Ende der Testphase (oder auch gleich!) ein Office 2007 (MLK) verkaufen.

Phase 1: USB Stick oder Netzwerk-Verzeichnis vorbereiten

Dieses Verzeichnis, egal ob USB Stick oder Netzlaufwerk wird in Folge nur als <InstallFolder> bezeichnet.

Hinweis: Das OPK besteht aus 4 CDs- Die CD 4 aus dem OPK legen wir beiseite und laden eine neuere Version herunter – es handelt sich dabei um die OPK Tools.
Die neuere Version ist hier als ISO File erhältlich:
http://oem.microsoft.com/script/contentpage.aspx?PageID=563009

Hinweis:
Der „Office Aktivierungsassistent“ muss auch heruntergeladen werden:
http://oem.microsoft.com/script/ContentPage.aspx?pageid=561785

  1. Inhalt von CD1 auf den <InstallFolder> kopieren
  2. <CD 4>:\OPKDOCS\config.xml auf <InstallFolder>\ kopieren
  3. <CD 4>:\PATCHES auf <InstallFolder>\UPDATES kopieren
  4. „Microsoft Office Activation Assistant.exe“ von Microsoft_Office_Activation_Assistant.zip auf <InstallFolder> entpacken.

Phase 2: Installation auf dem Zielsystem

Jetzt werden auf dem Zielsystem folgende Befehle ausgeführt (diese können auch auf dem <InstallFolder> als Batch Datei vorbereitet werden.

  1. Setup.exe /config config.xml
  2. <InstallFolder>\"Microsoft Office Activation Assistant.exe" /s /l="%windir%\moaalog.txt"
  3. oem12.bat setzt alles zurück und sorgt auch dafür, dass der Kunde den Lizenzvertrag bekommt.

Getestet auf einem 4 Jahre alten PC mit Windows Vista – von einem schnellen USB Stick:

  • Office Setup dauerte 6:40 (3:05)
  • Setup des Aktivierungsassistenten dauerte 3:10 (0:45)

In Klammer Werte auf aktuellen Fujitsu Siemens Business Notebooks (Lifebook E8310).

Das klingt zu einfach um wahr zu sein, gibt es noch andere Dinge zu beachten?

  • Für Home & Student ist eine andere CD (CD3) zu verwenden und der Aktivierungsassistent muss weggelassen werden, weil es keine Trial gibt. Sonst ist alles gleich. Dauer: 10 Minuten
  • Für Ultimate wird es ein eigenes OPK geben.
  • Der Business Contact Manager kann vorinstalliert werden, oder man kann die Setup Dateien dem Kunden auf der Harddisk zur Verfügung stellen.
  • Will man auf dem Referenz PC Office testen, bevor man ihn dem Kunden ausliefert, muss man unbedingt noch einige weitere Schritte berücksichtigen
    • Mit Key aus <CD 4>:\OPKDOCS\AUDITKEYS.XLS freischalten aber nicht aktivieren
    • oem12.bat und Bcmclean.bat zum Bereinigen ausführen !!!

Hier die von mir verwendeten Batch- und Konfigurations-Dateien

Tipp: Diese unter Windows Vista immer als Administrator ausführen!
Hinweis: Das cd /d %0\.. am Anfang sorgt dafür, dass man im Verzeichnis landet, wo das Batch File liegt. Windows Vista wechselt nämlich, wenn man ein Batchfile als Administrator ausführt immer nach C:\Windows\system32

Die diversen "echo %time%" Befehle sind nur für mich, um zu sehen wie lange das Skript braucht.

Setup Skript für Office Ready PCs
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Setup Skript für Office Ready PCs mit Business Contact Manager
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Setup Skript für Office Home and Student
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Die Config.xml hat in allen Fällen diesen Inhalt (muss nicht erstellt oder bearbeitet werden):
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Setup Skript für Business Contact Manager
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Veranstaltung am 18.10.2007: Digital Home Wunderwelt von Fujitsu Siemens

Im Rahmen von ClubDigitalHome veranstalte ich einen Informationsabend zum Thema "Digital Home Wunderwelt von Fujitsu Siemens".
Dafür konnte ich den Leiter der Sparte Digital Home bei Fujitsu Siemens Österreich, Ing. Walter Michor, als Gastvortragenden einladen!
Fujitsu Siemens, einer der weltgrößten Hersteller fasziniert nicht zuletzt aufgrund seiner großen Auswahl an Lösungen im Bereich Digital Home.
Er bringt sein gesamtes Digital Home Wunderland mit, und zeigt uns seine Media Center, Home Server, Mini PC's und das von FSC entwickelte Follow-Me TV.

Details und Anmeldung unter: http://www.clubcomputer.at/iportalx/event.asp?Date=18.10.2007

Windows Home Server

Der neue Microsoft Windows Home Server macht sich daran, einen riesigen Markt zu erobern. Einer Studie von Coughlin Associates zufolge wird bis zum Jahr 2010 jeder private Haushalt einen Datenbestand von fünf Terabytes angehäuft haben. Wenn ich in meinen Haushalt schaue, dann sind das jetzt schon 3,5 Terabytes, aber ich bin wohl nicht repräsentativ für den Durchschnittshaushalt, dort scheinen 5 Terabytes doch recht viel. Auch gehe ich davon aus, dass diese Studie sich auf den technologiebegeisterten amerikanischen Anwender bezieht, und nicht 1:1 auf Österreich übertragbar ist.

Was aber feststeht, ist dass so gut wie jede Familie digital fotografiert und wenigstens Musik, wenn nicht sogar Video oder Fernsehen, in digitaler Form verwendet. Ebenfalls verfügt bereits jeder zweite Privathaushalt über ein Heimnetzwerk, nicht zuletzt aufgrund der rasanten Verbreitung von WLAN-Routern. Umso überraschender ist es, dass nur 3,5% der Haushalte über eine zentrale Datenspeicherungslösung verfügen. Nicht selten sehe ich im Bekannten- oder Verwandtenkreis, wie man sich Digitalfotos gegenseitig per E-Mail zuschickt, oder auf einen anderen Computer geht, um etwas auszudrucken. Von automatischem oder zentralisiertem Backup der verschiedenen PCs ganz zu schweigen.
Leider ist es ein immer noch weit verbreiteter Irrglauben, dass CDs oder DVDs zur Datensicherung geeignet sind. Eine Lebensdauer von fünf bis zwölf Jahren – bei guter Aufbewahrung und mit viel Glück – dann sind die Bilder weg und man kann anfangen ein paar vereinzelte Ausdrucke einzuscannen oder Freunde anschreiben, denen man die Bilder vielleicht vor Jahren einmal geschickt hat.

Fotos per E-Mail herumzuschicken und von Computer zu Computer zu laufen, um zu drucken, kostet nur Zeit. Die Hochzeitsfotos oder die Bilder von den ersten Schritten des Sohnes zu verlieren, kann mitunter die Ehe kosten. So jedenfalls das moderne Märchen, das man immer wieder hört. "Ich habe von einem Freund vom Bruder eines Freundes gehört, dessen Frau sich scheiden ließ, weil er alle Familienfotos gelöscht hat…"

Wenn man diese Probleme anspricht, also zentrale Datenspeicherung, und automatisiertes Datenbackup, bekommt man nur Kopfnicken und Zustimmung. Wieso ist es dann so, dass nur 3,5% der Haushalte eine Lösung dafür haben?

Ganz einfach: Die meisten Lösungen sind zu kompliziert, zu laut/heiß/hässlich oder zu teuer.

Bastler, IT-Freaks, "Geeks" und andere Leute meines Schlages sagen jetzt bestimmt, dass man sowas doch ganz einfach selber realisieren kann mit Linux oder Windows oder einem NAS System, oder durch irgendwelche Freigaben samt xcopy oder robocopy Skripts. Aber genau das will der einfache Heimanwender sicher nicht, weil er eben nicht zu der oben beschriebenen Gruppe zählt (Bewusst habe ich hier, ohne werten zu wollen, nicht geschlechtsneutral geschrieben, denn die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Haushalten eben noch immer der Papa dafür zuständig ist, dass die Technik funktioniert).

Windows Home Server will genau diese Lücke schließen – und tut das – nach dem, was ich bisher beurteilen kann, gekonnt. Er ist einfach, günstig und erweiterbar, bietet standardmäßig nicht zu viele und nicht zu wenige Funktionen.

Windows Home Server ist nur als OEM Software verfügbar, wird also daher in der Regel den Endkunden als fertiges Gerät erreichen, wobei die Hersteller dabei besonderes Augenmerk auf Formfaktor & Optik, Lautstärke, Größe und Wärmedämmung legen. Außerdem sollte ein Windows Home Server in der Regel zwei Festplatten haben, um Datenduplizierung zu ermöglichen. CD/DVD-Laufwerke fehlen zumeist, eSATA- und USB-Anschlüsse sind wiederum wichtig, um das Gerät auch mit externen Festplatten erweitern zu können.

Technisch basiert die Software Windows Home Server auf Windows Server 2003, lässt sich aber dennoch nicht damit vergleichen, da sie über stark eingeschränkte, für den Heimanwender zugeschnittene Funktionen verfügt und sich nur über eine spezielle, besonders einfache Konsole verwalten lässt. Manche Funktionen, vor allem im Backup Bereich, erträumt sich aber auch so manche Firma. Es ist daher zu erwarten, dass nicht nur Heimanwender, sondern auch viele kleine Firmen Gefallen an Windows Home Server finden werden.

Im Folgenden eine kurze Einführung in die Funktionsvielfalt von Windows Home Server:

Windows Home Server erleichtert das (digitale) Leben mit seiner wirklich einfachen, intuitiven Bedienoberfläche, die es ermöglicht, ihn von jedem der PCs aus zu verwalten, nicht aber lokal. Ein Windows Home Server kommt ohne Maus, Tastatur, Maus und Bildschirm aus. Es gibt sogar Modelle völlig ohne Grafikkarte und Bildschirmanschluss.

Der Windows Home Server macht automatische, tägliche Backups für alle PCs im Netzwerk und ermöglicht die schnelle Wiederherstellung einzelner Dateien oder ganzer PCs. Für die Wiederherstellung ganzer PCs, z.B. nach Ausfall einer Festplatte oder Diebstahl, kann von einer mitgelieferten CD gebootet werden, die sich dann mit dem Home Server verbindet und eine Auswahl der verfügbaren Sicherungen anbietet.
Die Backups verwenden "Single-instance storage", d.h. Dateien, die auf mehreren gesicherten PCs vorhanden sind, werden nicht mehrfach gespeichert. Das bringt vor allem etwas, wenn man z.B. 10 Windows Vista PCs sichern will. Sagen wir, die Vista-Installation samt Office belegt auf der Platte jedes einzelnen PCs um die 8GB. Dann sind das nicht 80GB, die am Home Server von den Backups belegt werden, sondern eben nur 8GB. Der User merkt davon nichts, kann also weiterhin einzelne Dateien oder sein gesamtes System wiederherstellen, nur bleibt ihm durch diese Methode mehr Platz für andere Backupdateien übrig.
Außerdem erfolgt die tägliche Sicherung nach der ersten Vollsicherung inkrementell, nur die Änderungen zum Vortag werden also gesichert.
Etwas Einzigartiges ist die Tatsache, dass jede Sicherung, selbst die Vollsicherung im laufenden Betrieb erfolgt und kaum zu Beeinträchtigungen in der Performance führt. Vista PCs werden unglaublich schnell gesichert, eine 9GB Vista-Installation ist in weniger als 20 Minuten gesichert, noch dazu über WLAN. XP PCs dauerten in meinen Tests länger –bis zu einer Stunde, allerdings für 11GB.

Die Zustandsüberwachung für alle PCs im Netzwerk ist eine einfache Statusanzeige. Sie zeigt Probleme an, wie etwa wenn auf einem PC die Antivirensoftware ausgelaufen ist, oder die Firewall deaktiviert wurde, wenn die Windows Update Funktion deaktiviert wurde, oder ein Backup fehlschlug. Danke Vista's Error Reporting Möglichkeiten, wird allerdings von Vista Clients wesentlich mehr an die "Zustandsüberwachung" zurückgemeldet, als bei XP Clients.

Der Windows Home Server dient auch als Zentraler Speicher für alle PCs im Netzwerk – also im Unternehmen würde man hier von einem klassischen Fileserver sprechen. Die Verknüpfungen auf sämtliche Freigaben am Windows Home Server wird automatisch am Desktop jedes PCs erstellt. Natürlich kann man auch Laufwerksbuchstaben zuweisen.
Auch die Funktion "Volume Shadow Copy" – also Schattenkopien – steht zur Verfügung, sodass man auch auf frühere Dateiversionen zurückgreifen kann, wenn man z.B. einen Teil eines Word Dokuments überschrieben hat, das letzte Backup aber zu alt ist.

Für einzelne Ordner, nicht aber für ganze Platten, lässt sich die Datenduplizierung aktivieren. Windows Home Server stellt damit sicher, dass diese Ordner auf zwei Festplatten gespeichert werden. Die Konfiguration und auch die Wiederherstellung sind damit wesentlich einfacher und anwenderfreundlicher als mit einem Hardware-RAID. Außerdem hätte man bei einem Hardware Raid keine Wahl, entweder muss man alles spiegeln, oder nichts, hier kann man aber den Ordner mit Digitalfotos duplizieren lassen, den Ordner für TV-Aufzeichnungen aber nicht.

Es lässt sich mit mehreren Windows-PCs und Xbox 360-Geräten auf den Windows Home Server zugreifen, er wird mit 10 Zugriffslizenzen ausgeliefert.

Mit Xbox 360 habe ich es schon angedeutet: Mediendaten können von Streaming Clients wiedergegeben werden, wobei hier Microsoft's Media Connect verwendet wird. So können Streaming Clients verschiedenster Formfaktoren und Home-Entertainment-Komponenten wie TV oder Stereo-Anlage überall in der Reichweite des (drahtlosen) Heimnetzes Musik, Video und Bilder wiedergeben. Auch von PCs und Macs aus ist natürlich der Zugriff möglich, sei es mit Windows Media Player oder iTunes.

Sicherer Fernzugriff auf alle Dateien und alle PCs über den Browser, wenn man unterwegs ist. Im Büro mal schnell Dateien auf den Home PC schaufeln, bei Bekannten Fotos vom letzten gemeinsamen Urlaub anschauen – solche Szenarien sind mit dem Home PC möglich. Mit dem Browser und ohne Plug-In, (also auch mit anderen Browsern als Internet Explorer). Darüber hinaus kann mit einem ActiveX Control im IE auch auf die Verwaltungskonsole des Homeserver zugegriffen werden, und über die Remote Steuerung, ebenfalls mittels ActiveX Control kann auf die einzelnen Heimrechner zugegriffen werden, so diese eingeschaltet sind und über die Remote Desktop Funktion verfügen. Der Heimnetzwerkprofi wird jetzt vielleicht einwenden, dass das mittels Portforwarding im Router auch ohne Homeserver möglich ist. Der Unterschied ist aber, dass damit nur auf einen einzelnen Heimrechner remote zugegriffen werden kann. Der Homeserver fungiert hingegen quasi als Gateway und ermöglicht so den Zugriff auf jeden Rechner.
Die für die Remotezugriffsfunktionen nötigen Portfreigaben und –weiterleitungen am Router werden, so dieser uPNP unterstützt, auf Wunsch gleich von Windows Home Server vorgenommen.

Ein zentraler Vorteil von Windows Home Server ist: Er wächst mit!
Ein Windows Home Server lässt sich - idealerweise durch hot-plug-fähige – Einschübe um zusätzliche Festplatten erweitern. Für diese nahtlose Erweiterung durch zusätzliche Festplatten beliebiger Größe können interne und externe Festplatten für zusätzlichen Speicher verwendet werden.
Festplatten können auch entfernt werden, Windows Home Server teilt dann einfach die Dateien auf die anderen Platten auf. Ein Szenario könnte sein: Man hat anfangs 3 x 250 GB – dann hat man aber nicht mehr genug Platz und möchte eine 250 GB-Platte durch eine 750 GB-Platte ersetzen. Man geht wie folgt vor: Zuerst hängt man eine externe Platte, so man eine hat, über USB an (wenn man keine hat, müsste man einige Backups zum Löschen markieren um Platz zu schaffen), dann klickt man bei der Platte, die man durch eine größere austauschen möchte auf "entfernen". Die Daten werden umgeschichtet. Wenn Home Server damit fertig ist, nimmt man die 250 GB einfach heraus und ersetzt sie durch die 750 GB Platte. Dann "entfernt" man noch die USB Platte in der Home Server Konsole, wobei die Daten wieder umgeschichtet werden. Fertig! – Wenn man genug freie Einschübe hat, kann man sich natürlich den Zwischenschritt mit der externen Platte ersparen. Der FSC Scaleo Home Server etwa hat insgesamt 4 Plattenschächte, die sich sehr einfach bestücken lassen sollen. Meist sind zwei belegt, und zwei frei. Man kann so bei heutiger Festplattentechnik ohne weiteres auf vier Terabytes bestücken! Chiligreens Home Server hat zwei fest verbaute Festplatten, und einen Einschubslot für S-ATA Platten zum Erweitern.

Die relativ limitierte Auswahl an Funktionen soll dazu führen, dass Windows Home Server einfach ist, und auch Personen anspricht, die keine "Bastler" sind. Freaks wie ich, die zu Hause auch einen SQL Server oder Exchange Server betreiben, haben mit Home Server sicher nicht das richtige Produkt.
Dennoch lassen sich aber viele Funktionen nachrüsten: Drittanbieterlösungen können in Windows Home Server integriert werden – diese wiederum sehr einfach zu installierenden Pakete kann man gratis oder kostenpflichtig bei verschiedenen Anbietern beziehen.
Sinnvolle Add-Ins, die ich schon gesehen habe, waren ein Stromspar Add-In, ein Kalender Add-In, und ein Remote Backup Add-In, mit dem man die wichtigsten Inhalte von Home Server über das Internet zu einem Online Backup Anbieter wegsichern kann. Denn, wenn – Gott behüte – das ganze Haus abbrennt, oder alle PCs und der Home Server gestohlen werden, dann ist das Sicherungskonzept von Windows Home Server alleine nutzlos.

 
Windows Home Server Konsole

 
Sicherungen verwalten

 
Benutzerkontenverwaltung. Die Benutzernamen und Passwörter müssen mit denen auf den PCs übereinstimmen.


Berechtigungen lassen sich sehr einfach festlegen.

 
Für freigegebene Ordner kann die "Duplizierung" aktiviert werden. Diese Ordner liegen dann auf zwei Festplatten des Servers. Für Dokumente oder (Familien-)Fotos ist diese zusätzliche Maßnahme wichtig, während man das z.B. für Fernsehaufzeichnungen nicht aktivieren wird.

 
Festplatten können leicht hinzugefügt, entfernt oder ausgetauscht werden. Der Speicher wird von Windows Home Server verwaltet und die Nutzung in einer Grafik dargestellt.

 

 
Der Status des Heimnetzwerks, wird in der Konsole angezeigt. Gibt es ein Problem mit einem der PCs, bekommt man eine Warnung.


Home Server hält man am besten mit Windows Update am aktuellen Stand


Es werden standardmäßig neun Sicherungen aufgehoben, drei Tage, drei Wochen und drei Monate. Wer das verstellen möchte, kann dies hier tun. Auch die Sicherungszeit lässt sich festlegen.

 
Sichere Kennwörter sind nicht zuletzt für den Remotezugang wichtig. Diese Kennwortrichtlinie lässt sich sehr einfach ändern.


 
Medienfreigabe, z.B. für Streaming Clients, lässt sich für Musik, Videos und Fotos aktivieren.

 

 
Der Remotezugriff lässt sich einstellen, der Router kann automatisiert über UPNP konfiguriert werden, und ein Domain-Name kann gewählt werden. Wahlweise kann man auch von Microsofts dyndns-Service Gebrauch machen, und bekommt von Microsoft kostenlos eine Domain nach dem Schema "meinname.homeserver.com"

 

 
Add-Ins lassen sich sehr einfach installieren. Einfach die Pakete in den entsprechenden Ordner am Software Share legen, und sie stehen hier zur Auswahl.

 

 
Hard- und Softwareressourcen, Windows Aktivierung

 


 
Die Einstiegsseite von Windows Home Server

 

 
Die Anmeldung muss zunächst mit einem berechtigten Benutzerkonto erfolgen, das Administrator - Kennwort kann aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden. Außerdem kann nur mit einem gültigen Benutzerkonto festgestellt werden, auf welche Freigaben der Benutzer Zugriffsrechte hat.


Der angemeldete Benutzer hat dann Zugriff auf die PCs einerseits und auf die freigegebenen Ordner, auf die er Zugriffsrechte hat, andererseits.


Liste der PCs, auf die Remote zugegriffen werden könnte.


Die freigegebenen Ordner, auf die der Benutzer zugreifen darf.


Dateien können heruntergeladen, gelöscht und auch hochgeladen werden.


Auch auf die Verwaltungskonsole lässt sich Remote zugreifen.

 

Fazit: Ob für das digitale Zuhause oder für den Kleinstunternehmer, für den selbst Small Business Server zu viel Aufwand ist, bietet Windows Home Server interessante Funktionen, vor allem im Bereich Storage und Backup. Die Kombination aus Einfachheit und niedrigem Preis macht das Produkt für viele interessant. Und Entwickler können dank SDK Add-Ins entwickeln und so zusätzliche Funktionen realisieren. Da es jetzt schon dutzende Add-Ins gibt, ist davon auszugehen, dass auch das ein interessanter Bereich werden wird.

image
Windows Home Server kommen in vielen, teils stylischen Designs. Bis zum Weihnachtsgeschäft ist damit zu rechnen, dass von allen namhaften Herstellern Windows Home Server lieferbar sind.

Screenshots in Windows Vista

Nützliche Funktionen für Screenshots in Windows Vista:

[Druck]

ganzen Bildschirm in die Zwischenablage
kopieren

[Alt]-[Druck]

aktives Fenster in die Zwischenablage kopieren

[Strg]-[Alt]-[Druck]

aktives Fenster in die Zwischenablage kopieren, inkl. ausgeklappter Menüs (nur mit Alt würden diese wieder zuklappen)

Snipping Tool

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Das Snipping Tool in Windows Vista erlaubt neben rechteckigen Ausschnitten, Fenster und Vollbild auch Freihand Ausschnitte:

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Vista Spracherkennung mehrsprachig (Vista Q&A #3)

Ist die Windows Vista Spracherkennung mehrsprachig möglich, wenn man mehrere Sprachpakete installiert hat? Kann also ein Benutzer mit deutscher Oberfläche die Spracherkennung in deutsch, einer mit englischer Oberfläche die Spracherkennung in Englisch, auf dem gleichen PC benutzen?

Ja, genau das geht! Windows Vista Ultimate und Enterprise enthält sogenannte Language Packs, die man installieren kann.
Bei Windows Vista Ultimate kann man diese über Windows Update herunterladen:
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Dann kann man jedem Benutzer eine Sprache zuweisen. Diese Sprache gilt dann auch für die Spracherkennung.
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Alternativ kann man auch über die Systemsteuerung in den erweiterten Sprachoptionen die Sprachengine direkt wählen, sodaß es theoretisch möglich ist, trotz deutscher Windows Vista Eingabesprache auf englisch zu diktieren. - Sogar zwischen britischem und amerikanischem Englisch kann man wählen. Eine österreichische Sprachengine vermisse ich jedoch ;-)

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Wichtig, wenn man nicht nur die Sprachsteuerung von Windows sondern auch echte Diktate in Word machen möchte: Man sollte auch das entsprechende Office Language Pack installiert haben, um Probleme beim Diktieren zu vermeiden.

Zu beachten gilt, dass die Spracherkennung nicht für alle als Sprachpaket verfügbaren Windows Sprachen, sondern nur für folgende Sprachen zur Verfügung steht:

  • Englisch (Amerikanisch)
  • Englisch (Britisch)
  • Deutsch (Deutschland)
  • Französisch (Frankreich)
  • Spanisch (Spanien)
  • Japanisch
  • Chinesisch (Traditionell)
  • Chinesisch (Vereinfacht)

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Über den Autor

MCTS

Christian Haberl Christian Haberl ist seit mehr als 10 Jahren als EDV Berater, Vortragender und Trainer tätig. Er kann sich nicht für ein Spezialgebiet entscheiden, drum heißt dieser Blog auch "Kraut & Rüben Blog" - Unter seine Interessen fallen Web-Entwicklung auf ASP.NET Basis, Information Worker & Productivity Technologien (Windows, Office), Server (Windows Server, Small Business, Virtualisierung, Exchange), Scripting, Spam Filtering/Security und Digital Home. Christian Haberl ist auch einer der führenden Produktspezialisten für Windows Media Center und Windows Home Server und ist Direktor des ClubDigitalHome.
Im Jahr 2008 hat Christian Haberl über 200 Vorträge und Schulungen durchgeführt.
Im Frühjahr 2009 wurde Christian Haberl von Microsoft Österreich zum "Influencer" ernannt, weiters wurde er Microsoft Certified Technology Specialist / Microsoft Certified Connected Home Integrator sowie Microsoft Certified Consumer Sales Specialist.

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